StLA-RP | Pressemitteilungenhttp://www.statistik.rlp.deAktuelle Pressemitteilungen des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalzde-deStatistisches Landesamt Rheinland-PfalzMon, 25 Jan 2021 02:22:26 +0100Mon, 25 Jan 2021 02:22:26 +0100TYPO3 EXT:newsnews-3139Wed, 06 Jan 2021 09:34:19 +0100Inflationsrate im Dezember bei minus 0,3 Prozent, im Jahresdurchschnitt bei plus 0,6 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/3139/Die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz lagen auch im Dezember 2020 – und damit zum fünften Mal in diesem Jahr – unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, sank die Inflationsrate auf minus 0,3 Prozent, den niedrigsten Wert seit Januar 2015. Im November hatte die Teuerungsrate minus 0,1 Prozent betragen.Ein Grund für die negative Inflationsrate ist weiterhin die bis zum 31. Dezember 2020 befristete Senkung der Mehrwertsteuersätze, die als eine Maßnahme des Konjunkturpakets der Bundesregierung zum 1. Juli 2020 umgesetzt wurde und sich seitdem im Vorjahresvergleich dämpfend auf die Verbraucherpreise auswirkt.

Veränderungen gegenüber Dezember 2019

Die Energiepreise waren im Dezember 2020 um 5,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Insbesondere Mineralölprodukte wurden deutlich billiger (minus 11,7 Prozent). So sanken die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) um 20,2 Prozent und die Kraftstoffpreise um 9,6 Prozent. Für Fernwärme und für Gas (einschließlich Umlage) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher ebenfalls weniger als im Vorjahr bezahlen (minus 4,4 bzw. minus 0,7 Prozent). Strom verteuerte sich dagegen um 3,8 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Preise für Energieprodukte hätte die Inflationsrate im Dezember 2020 bei plus 0,2 Prozent gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich innerhalb eines Jahres um 0,6 Prozent. Besonders kräftig fiel der Preisanstieg bei Fleisch und Fleischwaren aus (plus 3,6 Prozent). Zum Beispiel verteuerte sich Fleischwurst um 8,2 Prozent. Weitere spürbare Preiserhöhungen gab es bei Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (plus 2,6 Prozent; darunter Schokoladenerzeugnisse plus 5,2 Prozent). Die Preise für Gemüse gingen dagegen zurück (minus 5,5 Prozent). Beispielsweise waren Kartoffeln 13,8 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, war im Dezember 2020 mit plus 0,2 Prozent niedriger als im November, als sie 0,5 Prozent betrug.

Die höchste Preissteigerung unter den zwölf Abteilungen war bei den alkoholischen Getränken und Tabakwaren zu beobachten (plus 2,0 Prozent). Dicht dahinter folgt mit einem Plus von 1,9 Prozent der Bereich „Andere Waren und Dienstleistungen“, zu dem u. a. Dienstleistungen sozialer Einrichtungen wie die ambulante und stationäre Pflege gehören. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher günstig verlief die Entwicklung der Preise in der Abteilung „Bekleidung und Schuhe“ (minus 6,4 Prozent). Sinkende Preise gab es auch im Bereich „Post und Telekommunikation“ (minus 3,4 Prozent).

Veränderungen gegenüber November 2020

Im Vergleich zum Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex um 0,4 Prozent. Deutlich mehr bezahlt werden musste für Waren und Dienstleistungen in der Abteilung „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 4,3 Prozent). Auch im Bereich „Verkehr“ lagen die Preise über dem Niveau des Vormonats (plus 1,0 Prozent). Merkliche Preisrückgänge gab es im Bereich „Bekleidung und Schuhe“ (minus 5,6 Prozent). In den Abteilungen „Gesundheit“, „Bildungswesen“ sowie „Andere Waren und Dienstleistungen“ blieben die Preise im Durchschnitt konstant.

Entwicklung der Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2020

Im Jahresdurchschnitt waren die Verbraucherpreise 2020 um 0,6 Prozent höher als 2019. Der Preisniveauanstieg fiel damit niedriger aus als in den vorhergehenden Jahren: In den Jahren 2017 bis 2019 lag der Verbraucherpreisindex im Durchschnitt zwischen 1,3 und 1,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Ein Grund für die geringere Inflationsrate im vergangenen Jahr dürfte die vom 1. Juli bis 31. Dezember gesenkte Mehrwertsteuer sein. Am stärksten verteuerten sich im Jahr 2020 „alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (plus 2,7 Prozent). Während die Preise für Tabakwaren um 4,9 Prozent stiegen, gingen die Preise für alkoholische Getränke im Jahresdurchschnitt um 0,4 Prozent zurück. Auch die Preise in den Bereichen „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ sowie „Andere Waren und Dienstleistungen“ zogen spürbar an (jeweils plus 2,5 Prozent). Preisrückgänge waren in den Abteilungen „Verkehr“ (minus 1,9 Prozent), „Bekleidung und Schuhe“ (minus 1,8 Prozent) sowie „Post und Telekommunikation“ (minus 1,7 Prozent) zu verzeichnen.

Hinweise zur Qualität des Verbraucherpreisindex (VPI) im Dezember 2020

Im Dezember 2020 kam es bei der Erhebung der Verbraucherpreise vermehrt zu Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise und den damit zusammenhängenden Maßnahmen. In Einzelbereichen müssen daher Einschränkungen in der Aussagefähigkeit in Kauf genommen werden. Statistisch unsichere Zahlenwerte werden in den Tabellen und Grafiken entsprechend gekennzeichnet.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 650 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Dezember 2020 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 12. Januar 2021 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungsanteil am Gesamtindex*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Dezember 2020Dezember 2019November 2020
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5104,80,20,4
Verkehr112,9104,5-2,41,0
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3104,31,24,3
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7108,20,5-0,5
Andere Waren und Dienstleistungen7,4107,61,90,0
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0101,7-1,00,1
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7(109,9)(0,4)(0,1)
Gesundheit4,6104,6-0,60,0
Bekleidung und Schuhe4,597,5-6,4-5,6
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8113,42,00,2
Post und Telekommunikation2,792,4-3,4-0,2
Bildungswesen0,9107,80,80,0
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,0-0,30,4
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1105,60,20,4
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Abteilung Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
November 2020Dezember 2019Jahr 2015
Energie insgesamt2,1-5,2-2,9
Haushaltsenergie insgesamt1,9-2,8-0,3
Heizöl, einschließlich Umlage13,0-20,2-15,0
Strom0,43,89,3
Gas, einschließlich Umlage0,5-0,7-2,4
Feste Brennstoffe-6,2-9,9-2,7
Fernwärme u. A.0,0-4,4-5,2
Kraftstoffe insgesamt2,8-9,6-7,8
Benzin2,0-9,2-9,0
Dieselkraftstoff4,8-11,3-4,2
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
November 2020Dezember 2019Jahr 2015
Kartoffeln-0,5-13,8-17,2
Butter0,2-1,345,1
Margarine2,03,47,3
Roggenbrot oder Mischbrot0,02,517,1
Weizenmehl0,0-0,310,7
Reis-0,3-0,15,8
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier0,9-1,32,7
Frisches Brötchen0,00,09,6
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst-1,23,413,9
Rinderroulade oder Rinderlende1,26,68,9
Weißwein0,20,10,1
Mineralwasser mit Kohlensäure0,6-0,70,1
Joghurt5,11,83,4
Hartkäse2,21,015,3
Bohnenkaffee0,3-1,7-4,2
Pizza, Quiches oder Ähnliches2,2-1,0-3,5
Bananen4,6-1,1-10,6
Eier-0,11,811,8
Schokoladentafel-0,94,1-0,7
Schweinebraten-0,62,29,5
Nudeln0,8-2,3-0,4
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft1,05,515,8
Vollmilch0,13,028,6
Tomaten-2,2-4,42,4
Äpfel-5,07,214,1
Weintrauben6,4-10,12,4

 

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news-3110Mon, 30 Nov 2020 09:13:47 +0100Inflationsrate im November 2020 wieder negativhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/3110/Die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz lagen im November 2020 leicht unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, sank die Teuerungsrate auf minus 0,1 Prozent. Im Oktober 2020 betrug die Inflationsrate 0,0 Prozent nach minus 0,1 Prozent im September.Veränderungen gegenüber November 2019

Die Energiepreise waren im November 2020 um 6,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Der Grund dafür sind starke Preissenkungen bei Mineralölprodukten (minus 16,8 Prozent). Besonders günstig aus Verbrauchersicht entwickelten sich weiterhin die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage), die innerhalb eines Jahres um 29,5 Prozent sanken. Aber auch Kraftstoffe verbilligten sich spürbar (minus 12,6 Prozent). Für Fernwärme mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher ebenfalls weniger als vor einem Jahr bezahlen (minus 4,4 Prozent). Die Preise für Gas (einschließlich Umlage) gingen gegenüber dem Vorjahresmonat nur leicht zurück (minus 0,3 Prozent). Strom war dagegen um 4,0 Prozent teurer als im November 2019.

Die Nahrungsmittelpreise erhöhten sich gegenüber November 2019 um 2,1 Prozent. Kräftige Preissteigerungen waren bei Obst zu verzeichnen (plus 6,2 Prozent); unter anderem waren Äpfel deutlich teurer als ein Jahr zuvor (14,1 Prozent). Auch für Fleisch und Fleischwaren musste mehr bezahlt werden (plus 5,2 Prozent). Zum Beispiel stiegen die Preise für Fleischwurst um 10,3 und für frisches Geflügelfleisch um 8,8 Prozent. Preissenkungen gab es unter anderem bei Speisefetten und Speiseölen (minus 4,0 Prozent). So war der Preis von Butter im November um 4,4 Prozent geringer als im Vorjahresmonat.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, war im November 2020 mit plus 0,5 Prozent etwas niedriger als im Oktober, als sie 0,6 Prozent betrug.

In sechs der zwölf Abteilungen zogen die Preise binnen Jahresfrist an. Die stärkste Steigerung gab es mit einem Plus von 2,2 Prozent im Bereich „Andere Waren und Dienstleistungen“, zu dem u. a. Dienstleistungen sozialer Einrichtungen wie die ambulante und stationäre Pflege gehören. Auch in der Abteilung „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ lag die Teuerungsrate über der Zwei-Prozent-Marke (plus 2,1 Prozent). In der Abteilung „Post und Telekommunikation“ sank das Preisniveau um 3,2 Prozent. Es folgten die Bereiche „Verkehr“ (minus 3,1 Prozent) sowie „Bekleidung und Schuhe“ (minus 2,1 Prozent). In der Abteilung „Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe“ blieben die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat unverändert.

Veränderungen gegenüber Oktober 2020

Im Vergleich zum Vormonat sank der Verbraucherpreisindex um 0,8 Prozent. Größere Preissenkungen gab es in der Abteilung „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (minus 6,4 Prozent). Auch in der Abteilung „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ lagen die Preise unter dem Niveau des Vormonats (minus 1,0 Prozent). Das größte Plus war bei Bekleidung und Schuhen sowie bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken zu verzeichnen (jeweils plus 0,2 Prozent). Im Bereich „Andere Waren und Dienstleistungen“ blieben die Preise im Durchschnitt konstant.

Vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 werden der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19 auf 16 Prozent sowie der ermäßigte Steuersatz von 7 auf 5 Prozent gesenkt. Diese Maßnahme wirkt sich unterschiedlich auf die einzelnen Gütergruppen aus. So sind mehr als zwei Drittel der im Warenkorb enthaltenen Güter mit dem regulären oder dem ermäßigten Steuersatz behaftet. Die übrigen rund 30 Prozent der Güter – wie beispielsweise Mieten – sind von der Mehrwertsteuerpflicht befreit. In welchem Umfang die niedrigeren Mehrwertsteuersätze an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wurden, ist nur schwer nachweisbar, da die Preisentwicklung von vielen Faktoren abhängt.

Hinweise zur Qualität des Verbraucherpreisindex (VPI) im November 2020

Im November 2020 kam es bei der Erhebung der Verbraucherpreise wieder vermehrt zu Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise und den damit zusammenhängenden Maßnahmen des „Lockdown light“. In Einzelbereichen müssen daher Einschränkungen in der Aussagefähigkeit in Kauf genommen werden. Statistisch unsichere Zahlenwerte werden in den Tabellen und Grafiken entsprechend gekennzeichnet.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 650 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat November 2020 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 4. Dezember 2020 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

Säulendiagramm: Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz und für Deutschland

Liniendiagramm: Verbraucherpreise 2017-2020 nach Monaten

Balkendiagramm: Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz nach Waren- und Dienstleistungsgruppen im November 2020

Balkendiagramm: Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz nach Waren- und Dienstleistungsgruppen im November 2020

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
November 2020November 2019Oktober 2020
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5104,40,00,1
Verkehr112,9103,5-3,1-0,5
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3100,00,9-6,4
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7108,71,90,2
Andere Waren und Dienstleistungen7,4107,62,20,0
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0101,6-1,0-0,1
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7(109,8)(0,5)-(0,4)
Gesundheit4,6104,6-0,60,1
Bekleidung und Schuhe4,5103,3-2,10,2
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8113,22,1-1,0
Post und Telekommunikation2,792,6-3,2-0,2
Bildungswesen0,9107,80,8-0,1
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0104,6-0,1-0,8
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1105,20,5-1,0
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Abteilung Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
() Aussagewert eingeschränkt, da Zahl statistisch unsicher
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Oktober 2020November 2019Jahr 2015
Energie insgesamt-0,5-6,9-4,9
Haushaltsenergie insgesamt0,2-4,2-2,2
Heizöl, einschließlich Umlage-0,3-29,5-24,8
Strom0,14,08,9
Gas, einschließlich Umlage0,6-0,3-2,9
Feste Brennstoffe0,2-3,23,7
Fernwärme u. A.0,0-4,4-5,2
Kraftstoffe insgesamt-2,0-12,6-10,3
Benzin-2,8-11,6-10,8
Dieselkraftstoff0,9-15,4-8,6
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Oktober 2020November 2019Jahr 2015
Kartoffeln-1,9-9,7-16,8
Butter0,0-4,444,8
Margarine-1,2-4,95,2
Roggenbrot oder Mischbrot0,52,517,1
Weizenmehl-0,4-1,110,7
Reis0,9-1,16,1
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier-0,80,21,8
Frisches Brötchen0,20,09,6
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst1,94,715,3
Rinderroulade oder Rinderlende-2,42,57,6
Weißwein0,30,5-0,1
Mineralwasser mit Kohlensäure-0,5-2,4-0,5
Joghurt-4,5-5,8-1,6
Hartkäse-0,8-1,712,8
Bohnenkaffee-3,3-5,3-4,5
Pizza, Quiches oder Ähnliches-1,2-0,7-5,6
Bananen-2,4-4,6-14,5
Eier0,01,511,9
Schokoladentafel-2,14,60,2
Schweinebraten1,83,410,2
Nudeln0,6-2,5-1,2
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-0,78,114,7
Vollmilch0,13,328,5
Tomaten6,4-3,84,7
Äpfel-4,814,120,1
Weintrauben15,1-1,0-3,8
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news-3085Thu, 29 Oct 2020 09:04:55 +0100Verbraucherpreise im Oktober 2020: Keine Änderung gegenüber Vorjahresmonathttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/3085/Im Oktober 2020 blieb der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, entsprach der Indexwert dem Wert des Monats Oktober 2019 (Veränderung: 0,0 Prozent). Im September 2020 war der Verbraucherpreisindex 0,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Veränderungen gegenüber Oktober 2019

Die Energiepreise sanken im Vergleich zum Oktober 2019 um 6,5 Prozent. Insbesondere Mineralölprodukte wurden deutlich billiger (minus 15,5 Prozent). So nahmen die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) binnen Jahresfrist um 30,4 Prozent und die Kraftstoffpreise um 10,5 Prozent ab. Für Fernwärme und Gas (einschließlich Umlage) musste ebenfalls weniger als vor einem Jahr bezahlt werden (minus 4,4 bzw. minus 0,6 Prozent). Strom verteuerte sich dagegen (plus 4,0 Prozent).

Die Nahrungsmittelpreise lagen im Oktober 2020 um 2,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Besonders kräftig fielen die Preissteigerungen bei Obst aus (plus 6,3 Prozent). Tiefer in die Tasche greifen mussten Verbraucherinnen und Verbraucher unter anderem beim Kauf von Äpfeln, die 17,4 Prozent mehr kosteten als ein Jahr zuvor. Die Preise für Fleisch und Fleischwaren zogen ebenfalls merklich an (plus 4,5 Prozent; darunter Fleischwurst plus 10,7 Prozent). Preissenkungen gab es bei Speisefetten und Speiseölen (minus 3,3 Prozent); zum Beispiel war Butter um 4,4 Prozent billiger als im Vorjahr.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen. Sie lag im Oktober bei plus 0,6 Prozent nach 0,5 Prozent im September.

Im Jahresvergleich stiegen die Preise bei der Hälfte der zwölf Abteilungen. Die größten Zuwächse gab es im Bereich „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (plus 2,8 Prozent). Die Abteilung „Andere Waren und Dienstleistungen“, zu der u. a. Dienstleistungen sozialer Einrichtungen wie die ambulante und stationäre Pflege gehören, folgte an zweiter Stelle mit einem Plus von 2,2 Prozent. Über der Zwei-Prozent-Marke lag ebenfalls der Bereich „Nahrungsmittel und Alkoholfreie Getränke“ (plus 2,1 Prozent). Günstig aus Verbrauchersicht entwickelten sich die Preise in den Bereichen „Post und Telekommunikation“ (minus 3,0 Prozent), „Verkehr“ (minus 2,3 Prozent) sowie „Bekleidung und Schuhe“ (minus 2,0 Prozent).

Veränderungen gegenüber September 2020
Gegenüber dem Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Oktober 2020 leicht um 0,1 Prozent. Damit war die Veränderungsrate zum Vormonat erstmals seit Juni 2020 wieder positiv. Die höchsten Preissteigerungen gab es in den Abteilungen „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ (plus 1,5 bzw. plus 0,6 Prozent). Unter dem Niveau des Vormonats lagen die Preise für Waren und Dienstleistungen aus der Abteilung „Gesundheit“ (minus 0,9 Prozent). Diese Entwicklung dürfte mit dem erhöhten Festzuschuss beim Zahnersatz für gesetzlich Versicherte zusammenhängen. Auch im Bereich „Verkehr“ waren Preisrückgänge zu verzeichnen (minus 0,2 Prozent). In den Bereichen „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ sowie „Andere Waren und Dienstleistungen“ blieben die Preise im Durchschnitt konstant.

Vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 werden der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19 auf 16 Prozent sowie der ermäßigte Steuersatz von 7 auf 5 Prozent gesenkt. Diese Maßnahme wirkt sich unterschiedlich auf die einzelnen Gütergruppen aus. So sind mehr als zwei Drittel der im Warenkorb enthaltenen Güter mit dem regulären oder dem ermäßigten Steuersatz behaftet. Die übrigen rund 30 Prozent der Güter – wie beispielsweise Mieten – sind von der Mehrwertsteuerpflicht befreit. In welchem Umfang die niedrigeren Mehrwertsteuersätze an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wurden, ist nur schwer nachweisbar, da die Preisentwicklung von vielen Faktoren abhängt.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 650 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Im Oktober war es größtenteils möglich, die Vor-Ort-Erhebung durchzuführen. In Einzelfällen kam es aufgrund der Corona-Pandemie zu Ausfällen in der Erhebungspraxis.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Oktober 2020 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 4. November 2020 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungsanteil am Gesamtindex*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Oktober 2020Oktober 2019September 2020
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5104,3-0,10,1
Verkehr112,9104,0-2,3-0,2
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3106,80,2-0,1
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7108,52,10,6
Andere Waren und Dienstleistungen7,4107,62,20,0
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0101,7-0,90,3
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7110,20,50,1
Gesundheit4,6104,5-0,7-0,9
Bekleidung und Schuhe4,5103,1-2,01,5
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8114,32,80,0
Post und Telekommunikation2,792,8-3,0-0,1
Bildungswesen0,9107,90,90,2
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,40,00,1
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1106,30,60,2
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Abteilung Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
September 2020Oktober 2019Jahr 2015
Energie insgesamt-0,4-6,5-4,4
Haushaltsenergie insgesamt-0,1-4,5-2,4
Heizöl, einschließlich Umlage-0,5-30,4-24,6
Strom0,04,08,8
Gas, einschließlich Umlage0,0-0,6-3,5
Feste Brennstoffe1,8-5,13,5
Fernwärme u. A.-1,3-4,4-5,2
Kraftstoffe insgesamt-1,1-10,5-8,5
Benzin-1,1-8,5-8,2
Dieselkraftstoff-1,1-16,3-9,4
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
September 2020Oktober 2019Jahr 2015
Kartoffeln-3,9-10,1-15,2
Butter-0,1-4,444,8
Margarine-5,20,76,5
Roggenbrot oder Mischbrot0,32,216,5
Weizenmehl-0,40,011,2
Reis0,3-2,05,2
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier0,2-0,32,6
Frisches Brötchen-0,40,19,4
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst1,82,613,2
Rinderroulade oder Rinderlende0,44,910,3
Weißwein0,3-0,4-0,4
Mineralwasser mit Kohlensäure-0,6-1,20,0
Joghurt0,10,63,0
Hartkäse1,02,613,7
Bohnenkaffee2,94,1-1,2
Pizza, Quiches oder Ähnliches-0,11,6-4,5
Bananen0,8-1,0-12,4
Eier0,01,511,9
Schokoladentafel2,37,22,3
Schweinebraten-0,9-0,48,3
Nudeln-1,0-1,8-1,8
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft1,75,315,5
Vollmilch-0,25,128,4
Tomaten32,4-6,9-1,6
Äpfel-2,817,426,2
Weintrauben-0,71,5-16,4

 

 

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news-3066Tue, 29 Sep 2020 09:12:17 +0200Verbraucherpreise im September um 0,1 Prozent niedriger als im Vorjahresmonathttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/3066/Die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz sind im September 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat leicht gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war der Verbraucherpreisindex 0,1 Prozent niedriger als im September 2019. Damit liegen die Verbraucherpreise den dritten Monat in Folge unter dem Vorjahresniveau.Veränderungen gegenüber September 2019

Energie war im September 2020 um 6,5 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat. Insbesondere die Preise für Mineralölprodukte (minus 16 Prozent) wirkten dämpfend auf die Inflationsrate. Die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) sanken um 32 Prozent und die Kraftstoffpreise um 10,5 Prozent. Während Fernwärme 3,2 Prozent und Gas (einschließlich Umlage) 0,1 Prozent billiger wurden, verteuerte sich Strom um 4,2 Prozent.

Die Preise für Nahrungsmittel lagen im September um 1,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Den kräftigsten Preisanstieg gab es bei Obst (plus 5,6 Prozent). Zum Beispiel kosteten Äpfel 17,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Fleisch und Fleischwaren wurden ebenfalls merklich teurer (plus 5,4 Prozent). Dagegen wurde Gemüse deutlich günstiger angeboten (minus 5,2 Prozent). So sank der Preis für Kartoffeln um zwölf Prozent; Tomaten verbilligten sich sogar um 21 Prozent.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, belief sich im September 2020 auf plus 0,5 Prozent. Im August 2020 betrug sie plus 0,4 Prozent.

Unter den zwölf Abteilungen gab es bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren die größte Preissteigerung gegenüber dem Vorjahresmonat (plus 2,9 Prozent). An zweiter Stelle folgte die Abteilung „Andere Waren und Dienstleistungen“ (plus 2,4 Prozent), zu der u. a. Dienstleistungen sozialer Einrichtungen wie die ambulante und stationäre Pflege gehören. Nennenswerte Preissenkungen waren in den Bereichen „Post und Telekommunikation“ (minus 2,9 Prozent), „Verkehr“ (minus 2,4 Prozent) und „Bekleidung und Schuhe“ (minus 1,8 Prozent) zu verzeichnen.

Veränderungen gegenüber August 2020

Im Vergleich zum Vormonat ist der Verbraucherpreisindex um 0,1 Prozent gesunken. Die Preise im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ verringerten sich um 2,2 Prozent und im Bereich „Verkehr“ um 0,5 Prozent. Den mit Abstand kräftigsten Preisanstieg gab es saisonbedingt bei Bekleidung und Schuhen, die sich innerhalb eines Monats um 4,9 Prozent verteuerten.
Vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 werden der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19 auf 16 Prozent sowie der ermäßigte Steuersatz von sieben auf fünf Prozent gesenkt. Diese Maßnahme wirkt sich unterschiedlich auf die einzelnen Gütergruppen aus. So sind mehr als zwei Drittel der im Warenkorb enthaltenen Güter mit dem regulären oder dem ermäßigten Steuersatz behaftet. Die übrigen rund 30 Prozent der Güter – wie beispielsweise Wohnungsmieten – sind von der Mehrwertsteuerpflicht befreit. In welchem Umfang die niedrigeren Mehrwertsteuersätze an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wurden, ist nur schwer nachweisbar, da die Preisentwicklung von vielen Faktoren abhängt.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in elf rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 650 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat September 2020 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. Oktober 2020 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autor: Christian Born (Sachgebiet Verdienste, Preise)

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungsanteil am Gesamtindex*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
September 2020September 2019August 2020
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5104,2-0,2-0,2
Verkehr112,9104,2-2,4-0,5
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3106,9-0,2-2,2
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7107,91,30,0
Andere Waren und Dienstleistungen7,4107,62,40,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0101,4-0,80,2
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7110,10,40,0
Gesundheit4,6105,50,40,0
Bekleidung und Schuhe4,5101,6-1,84,9
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8114,32,90,5
Post und Telekommunikation2,792,9-2,9-0,2
Bildungswesen0,9107,70,70,8
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,3-0,1-0,1
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1106,10,5-0,1
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Abteilung Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
August 2020September 2019Jahr 2015
Energie insgesamt-0,7-6,5-4,0
Haushaltsenergie insgesamt-0,9-4,5-2,3
Heizöl, einschließlich Umlage-4,7-31,5-24,2
Strom-0,14,28,8
Gas, einschließlich Umlage-0,7-0,1-3,5
Feste Brennstoffe1,7-5,71,7
Fernwärme u. A.0,0-3,2-4,0
Kraftstoffe insgesamt-0,3-10,5-7,5
Benzin0,3-9,0-7,2
Dieselkraftstoff-2,3-15,3-8,4
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
August 2020September 2019Jahr 2015
Kartoffeln-6,8-12,0-11,8
Butter-1,0-0,545,0
Margarine-3,56,912,3
Roggenbrot oder Mischbrot-0,22,316,2
Weizenmehl1,7-0,411,6
Reis0,2-1,64,9
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier3,2-1,12,4
Frisches Brötchen-0,20,99,8
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst-3,42,011,2
Rinderroulade oder Rinderlende1,95,09,9
Weißwein2,1-0,1-0,7
Mineralwasser mit Kohlensäure-1,1-2,70,6
Joghurt-2,4-1,92,9
Hartkäse-0,72,312,6
Bohnenkaffee1,7-1,3-4,0
Pizza, Quiches oder Ähnliches-1,8-0,2-4,4
Bananen0,7-0,6-13,1
Eier0,12,111,9
Schokoladentafel0,85,00,0
Schweinebraten4,19,29,3
Nudeln-4,4-2,7-0,8
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft1,14,313,6
Vollmilch0,94,828,6
Tomaten-4,9-21,1-25,7
Äpfel-3,817,529,9
Weintrauben-3,65,1-15,8

 

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news-3034Mon, 31 Aug 2020 08:52:29 +0200Inflationsrate im August weiterhin unter Vorjahresniveauhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/3034/Im August 2020 lag der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz 0,2 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems weiter mitteilt, ist dies der zweite Monat in Folge, in dem die Verbraucherpreise unter das Vorjahresniveau sinken. Im Juli 2020 betrug die Teuerungsrate minus 0,1 Prozent. Veränderungen gegenüber August 2019

Energie war im August 2020 günstiger als im Vorjahr (minus 5,4 Prozent). Der Grund dafür sind insbesondere Preissenkungen bei Mineralölprodukten (minus 14,4 Prozent). So verringerten sich die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) um 25,6 Prozent und die Kraftstoffpreise um 10,3 Prozent. Für Fernwärme musste ebenfalls weniger als vor einem Jahr bezahlt werden (minus 3,2 Prozent). Merklich gestiegen sind hingegen die Preise für Strom (plus 4,5 Prozent). Gas (einschließlich Umlage) verteuerte sich um 0,6 Prozent.

Die Preise für Nahrungsmittel lagen um 1,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wobei die Entwicklung uneinheitlich verlief. Deutlich tiefer in die Tasche greifen mussten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf von Obst (plus 5,4 Prozent). Vor allem Äpfel waren wesentlich teurer als im August 2019 (plus 16,7 Prozent). Für Erdbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren mussten ebenfalls höhere Preise bezahlt werden (plus 9,2 Prozent). Die Preise für Fleisch und Fleischwaren stiegen um 4,7 Prozent (darunter Schweinefleisch plus 7,3 Prozent). Preissenkungen waren bei Gemüse zu verzeichnen (minus 7,4 Prozent). So konnten Gurken und Kartoffeln günstiger bezogen werden (minus 26,2 bzw. minus 21,6 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, belief sich auf plus 0,4 Prozent. Im Juli 2020 betrug sie 0,5 Prozent.

Bei der Hälfte der zwölf so genannten Abteilungen stiegen die Preise binnen Jahresfrist. Die größten Zuwächse gab es in dem Bereich „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (plus 2,5 Prozent). An zweiter Stelle folgte die Abteilung „Andere Waren und Dienstleistungen“ (plus 2,4 Prozent), zu der u. a. Dienstleistungen sozialer Einrichtungen wie die ambulante und stationäre Pflege gehören. Niedriger als im Vorjahr waren im August vor allem die Preise in den Bereichen „Post und Telekommunikation“ (minus 2,6 Prozent), „Verkehr“ (minus 2,2 Prozent) und „Bekleidung und Schuhe“ (minus 1,9 Prozent).

Veränderungen gegenüber Juli 2020

Gegenüber dem Vormonat verringerten sich die Verbraucherpreise im August 2020 um 0,2 Prozent. In fünf der zwölf Abteilungen sank das Preisniveau. Die stärksten Preisrückgänge waren in der Abteilung „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ zu beobachten (minus 1,1 Prozent). Auch für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke musste weniger bezahlt werden als im Juli 2020 (minus 0,3 Prozent). Preissteigerungen wurden in den Abteilungen „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ registriert (plus 0,6 bzw. plus 0,1 Prozent). In fünf Bereichen blieben die Preise im Durchschnitt konstant, darunter die Abteilungen „Verkehr“ sowie „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“.

Vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 werden der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19 auf 16 Prozent sowie der ermäßigte Steuersatz von 7 auf 5 Prozent gesenkt. Diese Maßnahme wirkt sich unterschiedlich auf die einzelnen Gütergruppen aus. So sind mehr als zwei Drittel der im Warenkorb enthaltenen Güter mit dem regulären oder dem ermäßigten Steuersatz behaftet. Die übrigen rund 30 Prozent der Güter – wie beispielsweise Mieten – sind von der Mehrwertsteuerpflicht befreit. In welchem Umfang die niedrigeren Mehrwertsteuersätze an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wurden, ist nur schwer nachweisbar, da die Preisentwicklung von vielen Faktoren abhängt.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 650 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Im August war es größtenteils möglich, die Vor-Ort-Erhebung durchzuführen. Nur noch in Einzelfällen kam es aufgrund der Corona-Pandemie zu Ausfällen in der Erhebungspraxis.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat August 2020 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 4. September 2020 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
August 2020August 2019Juli 2020
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5104,40,3-0,1
Verkehr112,9104,7-2,20,0
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3109,3-0,8-1,1
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7107,90,8-0,3
Andere Waren und Dienstleistungen7,4107,52,40,0
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0101,2-1,00,0
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7110,10,30,0
Gesundheit4,6105,50,4-0,1
Bekleidung und Schuhe4,596,9-1,90,6
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8113,72,50,1
Post und Telekommunikation2,793,1-2,6-0,1
Bildungswesen0,9106,8-0,10,0
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,4-0,2-0,2
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1106,20,4-0,1
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Abteilung Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Juli 2020August 2019Jahr 2015
Energie insgesamt-0,4-5,4-3,3
Haushaltsenergie insgesamt-0,5-3,0-1,4
Heizöl, einschließlich Umlage-3,2-25,6-20,5
Strom0,04,58,9
Gas, einschließlich Umlage0,00,6-2,8
Feste Brennstoffe-1,1-4,50,0
Fernwärme u. A.0,0-3,2-4,0
Kraftstoffe insgesamt-0,4-10,3-7,2
Benzin-0,3-10,0-7,5
Dieselkraftstoff-0,5-11,7-6,2
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Juli 2020August 2019Jahr 2015
Kartoffeln-17,7-21,6-5,4
Butter-1,0-0,546,4
Margarine2,93,216,4
Roggenbrot oder Mischbrot0,62,116,4
Weizenmehl-0,9-2,19,7
Reis-1,5-2,74,7
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier1,2-5,3-0,8
Frisches Brötchen0,00,710,0
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst0,86,715,1
Rinderroulade oder Rinderlende-1,41,37,9
Weißwein-1,2-2,7-2,7
Mineralwasser mit Kohlensäure2,0-0,91,7
Joghurt0,5-0,15,4
Hartkäse0,52,313,4
Bohnenkaffee-2,7-6,1-5,6
Pizza, Quiches oder Ähnliches1,41,6-2,6
Bananen-4,32,0-13,7
Eier-0,22,811,8
Schokoladentafel-3,65,5-0,8
Schweinebraten-1,65,15,0
Nudeln1,01,33,8
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-0,84,512,4
Vollmilch-1,23,727,4
Tomaten20,3-14,8-21,9
Äpfel5,316,735,0
Weintrauben-7,42,5-12,7

 

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news-3025Tue, 18 Aug 2020 12:35:03 +0200Durchschnittlich 136 Euro für einen Quadratmeter baureifes Land http://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/3025/Für baureifes Land wurde in Rheinland-Pfalz 2019 mehr bezahlt als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lag der Kaufwert 2019 bei durchschnittlich rund 136 Euro pro Quadratmeter, nach 132 Euro im Jahr zuvor (plus 2,8 Prozent).Die Zahl der Verkäufe und die verkaufte Fläche waren niedriger als im Vorjahr. Insgesamt gab es 5.648 Verkaufsfälle (minus 2,9 Prozent), bei denen 4,3 Millionen Quadratmeter baureifes Land die Eigentümerin bzw. den Eigentümer wechselten (minus 1,4 Prozent).

In den kreisfreien Städten sind die Kaufwerte höher als in den Landkreisen. So errechnet sich 2019 für die kreisfreien Städte ein durchschnittlicher Wert von 526 Euro und für die Landkreise von 108 Euro je Quadratmeter. In den Städten reicht die Spanne von 107 Euro in Zweibrücken bis 1.353 Euro in Mainz. Im Landkreis Vulkaneifel wurde mit durchschnittlich 40 Euro der niedrigste Kaufwert je Quadratmeter gezahlt, im Landkreis Germersheim mit 324 Euro der höchste.

Neben baureifem Land wurde im vergangenen Jahr auch in geringerem Umfang Industrieland (456 Kauffälle) sowie Rohbauland (205 Kauffälle) veräußert. Die Kaufwerte hierfür lagen mit 53 bzw. 32 Euro je Quadratmeter deutlich unter dem Kaufwert für baureifes Land. Land für Verkehrszwecke verkaufte sich für durchschnittlich 51 Euro je Quadratmeter (4 Kauffälle).

Weitere Informationen (einschließlich detaillierte Daten für kreisfreie Städte und Landkreise) enthält der Statistische Bericht.

Die Daten stammen aus den Meldungen der Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern. Die Gutachterausschüsse erhalten die Veräußerungsanzeigen von den Notaren. Die Statistik der Kaufwerte für Bauland bezieht sich auf den Kauf bzw. Verkauf von unbebauten Grundstücken mit einer Größe von 100 Quadratmetern und mehr.
Zum baureifen Land zählen voll erschlossene, unbebaute Grundstücke, bei denen eine Bebauung sofort möglich ist. Rohbauland ist noch nicht ausreichend erschlossen, liegt jedoch in Baugebieten und steht in absehbarer Zeit zur Erschließung und Bebauung an. Industrieland ist in den Bebauungsplänen als reines Industrie- und Gewerbegebiet ausgewiesen. Land für Verkehrszwecke sind unbebaute Grundstücke, die nur für den öffentlichen Verkehr (Autobahnen, Straßen, Wege, Brücken) genutzt werden sollen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

 

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news-3004Fri, 31 Jul 2020 09:21:15 +0200Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke gesunkenhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/3004/Die Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke lagen in Rheinland-Pfalz 2019 bei durchschnittlich knapp 13.800 Euro je Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN); das waren 0,3 Prozent weniger als im Jahr 2018. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, sanken die Kaufwerte damit erstmals seit 2011 wieder. Sowohl die Zahl der Kauffälle als auch die veräußerte Fläche der landwirtschaftlich genutzten Grundstücke war gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Die Zahl der Eigentümerwechsel verringerte sich auf 3.943 (minus 9,9 Prozent). Im Jahr 2019 wechselten rund 3.300 Hektar den Eigentümer bzw. die Eigentümerin; dies entspricht einem Rückgang von zwölf Prozent. Pro Verkaufsfall wurden im Durchschnitt 0,83 Hektar veräußert.

Der weitaus größte Teil der verkauften Flächen liegt in den Landkreisen (98 Prozent). Dabei reichte die Spanne der Kaufwerte je Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung von 5.300 Euro im Landkreis Kusel bis zu 41.300 Euro im Rhein-Pfalz-Kreis. Im Durchschnitt aller Landkreise errechnet sich ein Hektarpreis von 13.500 Euro; in den kreisfreien Städten war er mit 26.900 Euro wesentlich höher.

Neben der regionalen Lage sind vor allem die Nutzungsart und die Bodenqualität für den Kaufpreis von Bedeutung. So war Ackerland mit durchschnittlich 17.900 Euro pro Hektar fast doppelt so teuer wie Grünland mit 9.300 Euro. Eine noch größere Spanne ist bei der Unterscheidung nach der Bodengüte zu beobachten: Gute Böden mit einer Ertragsmesszahl von 60 und mehr erzielten mit durchschnittlich 29.900 Euro einen mehr als dreimal so hohen Verkaufspreis wie Böden mit einer Ertragsmesszahl von unter 30 (9.300 Euro).

Die Gutachterausschüsse bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern übermitteln die Daten über Verkäufe von landwirtschaftlichen Grundstücken an das Statistische Landesamt. Erhoben werden Verkäufe von Grundstücken mit einer Mindestgröße von 0,1 Hektar (1.000 m²), die zumindest für einen überschaubaren Zeitraum weiterhin als Ackerland oder Grünfläche genutzt werden.
Die durchschnittlichen Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke sind im Zeitverlauf nur bedingt vergleichbar, weil sie sich in jedem Jahr aus unterschiedlich gearteten Einzelfällen zusammensetzen. Die Statistik der Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke hat daher mehr den Charakter einer Grundeigentumswechselstatistik als den einer Preisstatistik.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

 

 

 

 

 

 

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news-3003Thu, 30 Jul 2020 09:56:33 +0200Inflationsrate fällt im Juli auf minus 0,1 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/3003/Die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz lagen im Juli 2020 leicht unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, sank die Teuerungsrate von plus 1,0 Prozent im Juni 2020 auf minus 0,1 Prozent im Juli. Dies ist der niedrigste Wert seit Mai 2016, als die Inflationsrate ebenfalls minus 0,1 Prozent betrug. Veränderungen gegenüber Juli 2019

Die Energiepreise haben weiterhin einen dämpfenden Einfluss auf die Preisentwicklung (minus 6,1 Prozent). Insbesondere Mineralölprodukte verbilligten sich im Vorjahresvergleich – wie in den vergangenen Monaten – deutlich (minus 16,3 Prozent): Die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) sanken um 24,3 Prozent und die Kraftstoffpreise um 13,1 Prozent. Für Fernwärme musste ebenfalls weniger als vor einem Jahr bezahlt werden (minus 3,2 Prozent). Dagegen verteuerten sich Strom und Gas (einschließlich Umlage) um 4,5 bzw. 1,5 Prozent.

Die Nahrungsmittelpreise lagen im Juli um 1,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Besonders kräftig fiel der Preisanstieg bei Obst aus (plus 8,9 Prozent; darunter Äpfel plus 13,9 Prozent). Aber auch für Fleisch und Fleischwaren mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen (plus 5,2 Prozent). Gemüse hingegen wurde deutlich billiger (minus 6,3 Prozent). Zum Beispiel lagen die Preise für Kartoffeln und Tomaten um 21,4 bzw. 15,4 Prozent unter dem Niveau von Juli 2019.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist im Juli gesunken. Sie belief sich auf plus 0,5 Prozent nach plus 1,3 Prozent im Mai und Juni 2020.

In sieben der zwölf Abteilungen war das Preisniveau höher als im Vorjahresmonat. Die höchste Steigerung mit jeweils plus 2,6 Prozent gab es in den Bereichen „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ sowie „Andere Waren und Dienstleistungen“, zu der u. a. Dienstleistungen sozialer Einrichtungen wie die ambulante und stationäre Pflege gehören. Preissenkungen gab es im Bereich „Verkehr“ (minus 3,1 Prozent) sowie in den Abteilungen „Post und Telekommunikation“ und „Bekleidung und Schuhe“ (jeweils minus 2,6 Prozent).

Veränderungen gegenüber Juni 2020

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex um 0,5 Prozent gesunken. Die stärksten Preissenkungen waren in der Abteilung „Bekleidung und Schuhe“ zu beobachten (minus 4,1 Prozent). In den Bereichen „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ sowie „Post und Telekommunikation“ lagen die Preise ebenfalls unter dem Niveau des Vormonats (minus 2,5 bzw. minus 2,2 Prozent). Lediglich in der Abteilung „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ stiegen die Preise (plus 3,6 Prozent). In den Bereichen „Verkehr“ und „Bildungswesen“ blieben die Preise im Durchschnitt konstant.

Die Auswirkungen der Mehrwertsteuersenkung sind aktuell nicht nachweisbar, da die Preisentwicklung von vielen anderen Effekten bestimmt wird. Vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 werden der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19 auf 16 Prozent sowie der ermäßigte Steuersatz von 7 auf 5 Prozent gesenkt. Diese Maßnahme wirkt sich unterschiedlich auf die einzelnen Gütergruppen aus. So sind mehr als zwei Drittel der im Warenkorb enthaltenen Güter mit dem regulären oder dem ermäßigten Steuersatz behaftet. Die übrigen rund 30 Prozent der Güter – wie beispielsweise Mieten – sind von der Mehrwertsteuerpflicht befreit.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Im Juli war es größtenteils wieder möglich, die Vor-Ort-Erhebung durchzuführen. Nur noch in Einzelfällen kam es aufgrund der Corona-Pandemie zu Ausfällen in der Erhebungspraxis.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Juli 2020 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. August 2020 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Juli 2020Juli 2019Juni 2020
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5104,50,4-0,6
Verkehr112,9104,7-3,10,0
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3110,5-0,53,6
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7108,21,4-2,5
Andere Waren und Dienstleistungen7,4107,52,6-0,2
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0101,2-0,6-2,0
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7110,10,3-0,8
Gesundheit4,6105,60,8-0,6
Bekleidung und Schuhe4,596,3-2,6-4,1
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8113,62,6-1,0
Post und Telekommunikation2,793,2-2,6-2,2
Bildungswesen0,9106,80,20,0
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,6-0,1-0,5
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1106,30,5-0,3
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Abteilung Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Juni 2020Juli 2019Jahr 2015
Energie insgesamt-1,0-6,1-2,9
Haushaltsenergie insgesamt-2,5-2,4-0,9
Heizöl, einschließlich Umlage-5,1-24,3-17,9
Strom-2,54,58,9
Gas, einschließlich Umlage-1,41,5-2,8
Feste Brennstoffe-2,7-4,01,1
Fernwärme u. A.-2,5-3,2-4,0
Kraftstoffe insgesamt2,2-13,1-6,8
Benzin2,5-13,2-7,2
Dieselkraftstoff1,4-13,1-5,7
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Juni 2020Juli 2019Jahr 2015
Kartoffeln-10,7-21,414,9
Butter-0,4-3,247,9
Margarine2,50,113,1
Roggenbrot oder Mischbrot0,03,215,7
Weizenmehl-3,0-1,010,7
Reis1,8-0,86,3
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier-4,6-5,0-2,0
Frisches Brötchen-1,31,010,0
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst-3,05,114,2
Rinderroulade oder Rinderlende-1,62,49,4
Weißwein-2,6-1,2-1,5
Mineralwasser mit Kohlensäure-3,9-1,9-0,3
Joghurt-0,5-1,34,9
Hartkäse-3,3-0,212,8
Bohnenkaffee-5,2-2,7-3,0
Pizza, Quiches oder Ähnliches-2,9-0,8-3,9
Bananen-2,41,9-9,8
Eier-1,32,512,0
Schokoladentafel2,27,12,9
Schweinebraten-4,17,06,7
Nudeln1,35,42,8
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-2,63,513,3
Vollmilch-1,76,528,9
Tomaten-19,8-15,4-35,1
Äpfel2,813,928,2
Weintrauben-13,6-2,3-5,7
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news-2978Mon, 29 Jun 2020 09:08:21 +0200Teuerungsrate liegt im Juni bei 1,0 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2978/Die Teuerungsrate in Rheinland-Pfalz ist im Juni 2020 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Mai hatte die Inflationsrate plus 0,6 Prozent betragen.Auch im Juni wirkten die Energiepreise dämpfend auf den Verbraucherpreisindex (minus 4,9 Prozent). Insbesondere Mineralölprodukte wurden deutlich billiger (minus 16,6 Prozent). Die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) sanken um 19,6 Prozent und die Kraftstoffpreise um 14,7 Prozent. Die Preise für Fernwärme waren ebenfalls rückläufig (minus 0,5 Prozent). Strom und Gas (einschließlich Umlage) waren dagegen teurer als vor einem Jahr (plus 7,2 bzw. 3,4 Prozent).

Für Nahrungsmittel mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher wesentlich tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahresmonat; die Preise stiegen um 4,6 Prozent. Die höchsten Preissteigerungen waren bei Obst zu verzeichnen, für das 9,7 Prozent mehr bezahlt werden musste als im Juni 2019. Die Preise für Äpfel sowie Erdbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren legten beispielsweise um 14,0 bzw. 11,5 Prozent zu. Aber auch Fleisch und Fleischwaren sowie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte waren spürbar teurer als im Juni 2019 (plus 8,1 bzw. plus 4,6 Prozent). Auf der anderen Seite waren Speisefette und Speiseöle günstiger (minus 1,6 Prozent). Zum Beispiel verbilligte sich Butter um 3,6 Prozent.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, blieb im Juni 2020 unverändert. Sie lag im Juni wie im Mai bei plus 1,3 Prozent.

Durch die kräftige Steigerung der Nahrungsmittelpreise wies die Abteilung „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ unter den zwölf Abteilungen die höchste Teuerungsrate auf (plus 4,4 Prozent). An zweiter Stelle lag die Abteilung „Alkoholische Getränkte und Tabakwaren“ (plus 3,8 Prozent). Im Bereich „Verkehr“ waren die Preise hingegen wesentlich niedriger als ein Jahr zuvor (minus 2,7 Prozent). Dahinter folgte die Abteilung „Bekleidung und Schuhe“, in der die Preise um 1,5 Prozent sanken. In den Bereichen „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ sowie „Post und Telekommunikation“ blieben die Preise gegenüber dem Vorjahresmonat fast unverändert (jeweils minus 0,1 Prozent).

Veränderungen gegenüber Mai 2020

Gegenüber dem Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex im Juni 2020 um 0,6 Prozent. Die größten Preissteigerungen gab es in der Abteilung „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 3,8 Prozent). Auch im Bereich Verkehr lagen die Preise über dem Niveau des Vormonats (plus 1,6 Prozent). Drei der zwölf Abteilungen verzeichneten Preisrückgänge: Am stärksten verringerten sich die Preise bei Bekleidung und Schuhen mit minus 2,4 Prozent.

Hinweise zur Qualität des Verbraucherpreisindex (VPI) im Juni 2020

Im Juni 2020 kam es bei der Erhebung der Verbraucherpreise in den Geschäften zu weniger Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise als im April und im Mai 2020. In Einzelbereichen müssen allerdings weiterhin Einschränkungen in der Aussagefähigkeit in Kauf genommen werden. Statistisch unsichere Zahlenwerte werden in den Tabellen und Grafiken entsprechend gekennzeichnet.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Juni 2020 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 3. Juli 2020 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Juni 2020Juni 2019Mai 2020
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5105,11,20,1
Verkehr112,9104,7-2,71,6
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3106,7-0,13,8
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7111,04,4-0,4
Andere Waren und Dienstleistungen7,4107,72,90,6
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,31,30,0
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7111,01,50,1
Gesundheit4,6106,21,30,0
Bekleidung und Schuhe4,5100,4-1,5-2,4
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8114,83,80,8
Post und Telekommunikation2,795,3-0,1-0,1
Bildungswesen0,9106,80,20,6
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0106,11,00,6
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1106,61,30,6
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Abteilung Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Mai 2020Juni 2019Jahr 2015
Energie insgesamt1,9-4,9-1,9
Haushaltsenergie insgesamt-0,20,41,6
Heizöl, einschließlich Umlage-1,0-19,6-13,5
Strom0,07,211,7
Gas, einschließlich Umlage-0,13,4-1,4
Feste Brennstoffe-0,3-1,83,9
Fernwärme u. A.0,0-0,5-1,5
Kraftstoffe insgesamt6,5-14,7-8,8
Benzin7,2-15,3-9,5
Dieselkraftstoff5,3-13,4-7,0
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Mai 2020Juni 2019Jahr 2015
Kartoffeln7,4-10,628,6
Butter2,6-3,648,5
Margarine-2,44,510,3
Roggenbrot oder Mischbrot0,33,615,7
Weizenmehl0,42,714,1
Reis-4,9-2,84,4
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier-2,4-0,92,7
Frisches Brötchen1,05,911,5
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst2,08,917,7
Rinderroulade oder Rinderlende2,27,011,2
Weißwein-0,40,81,1
Mineralwasser mit Kohlensäure0,53,33,8
Joghurt0,3-2,95,4
Hartkäse0,82,516,7
Bohnenkaffee1,46,12,3
Pizza, Quiches oder Ähnliches1,34,7-1,0
Bananen0,51,0-7,6
Eier0,33,713,5
Schokoladentafel-2,35,40,7
Schweinebraten-2,48,511,3
Nudeln-2,71,01,5
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft0,34,816,3
Vollmilch0,711,931,1
Tomaten-16,03,2-19,1
Äpfel8,214,024,7
Weintrauben0,76,89,2

 

 

 

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news-2947Thu, 28 May 2020 09:29:02 +0200Inflationsrate sinkt im Mai auf 0,6 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2947/Die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz lagen im Mai um 0,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist das der niedrigste Wert seit November 2016. Im April hatte die Teuerungsrate plus 1,0 Prozent betragen.Die Energiepreise wirkten auch im Mai dämpfend auf den Verbraucherpreisindex (minus 8,6 Prozent). Ursächlich für diese Entwicklung ist – wie im vergangenen Monat – vor allem der u. a. durch die Corona-Krise hervorgerufene starke Rückgang der Preise für Mineralölprodukte (minus 24,7 Prozent). So sanken die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) um 22,0 Prozent und die Kraftstoffpreise um 23,6 Prozent. Die Preise für Fernwärme waren ebenfalls niedriger als vor einem Jahr (minus 0,5 Prozent). Demgegenüber musste für Strom und Gas (einschließlich Umlage) binnen Jahresfrist mehr bezahlt werden (plus 7,2 bzw. 3,5 Prozent).

Nahrungsmittel waren 5,1 Prozent teurer als im Mai 2019. Bei Fleisch und Fleischwaren gab es deutliche Preissteigerungen (plus 9,8 Prozent; darunter Schweinefleisch plus 12,4 Prozent). Auch Obst und Gemüse kosteten merklich mehr als im Mai 2019 (plus 8,5 bzw. plus 5,1 Prozent). Besonders kräftig fiel der Preisanstieg bei Äpfeln und Tomaten aus (plus 17,8 bzw. 9,8 Prozent). Preissenkungen waren bei Speisefetten und Speiseölen zu verzeichnen (minus 4,8 Prozent).

Wären die Preisveränderungen bei Nahrungsmitteln und Energie unberücksichtigt geblieben, dann wäre die Inflationsrate wesentlich höher ausgefallen. Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, belief sich auf plus 1,3 Prozent. Im April 2020 hatte sie 1,2 Prozent betragen.

In acht der zwölf Abteilungen stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat. Den stärksten Anstieg gab es bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (plus 5,0 Prozent). An zweiter Stelle folgte die Abteilung „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (plus 3,1 Prozent). Die stärksten Preisrückgänge waren im Bereich „Verkehr“ zu beobachten (minus 5,2 Prozent). Auch für Waren und Dienstleistungen aus der Abteilung „Post und Telekommunikation“ musste etwas weniger bezahlt werden als im Vorjahr (minus 0,3 Prozent). In den Bereichen „Bildungswesen“ und „Bekleidung und Schuhe“ sanken die Preise geringfügig (jeweils minus 0,1 Prozent).

Hinweise zur Qualität des Verbraucherpreisindex (VPI) im Mai 2020

Im Mai 2020 kam es aufgrund der Corona-Krise zu weniger Einschränkungen bei der Erhebung der Verbraucherpreise in den Geschäften als im April 2020. In Einzelbereichen müssen allerdings Einschränkungen in der Aussagefähigkeit in Kauf genommen werden. Statistisch unsichere Zahlenwerte wurden im April und im Mai in den Tabellen und Grafiken entsprechend gekennzeichnet. Auf einen Vergleich der Ergebnisse zum Vormonat April wird aus diesem Grund verzichtet.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Mai 2020 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 4. Juni 2020 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Mai 2020Mai 2019April 2020
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5105,01,1-0,1
Verkehr112,9103,1-5,2-0,7
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3102,80,3-0,3
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7111,45,0(-0,8)
Andere Waren und Dienstleistungen7,4107,12,40,3
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,31,10,3
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7110,91,9(-0,3)
Gesundheit4,6106,21,4-0,4
Bekleidung und Schuhe4,5102,9-0,1(2,4)
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8113,93,10,4
Post und Telekommunikation2,795,4-0,3-0,2
Bildungswesen0,9106,2-0,1-0,1
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,50,6-0,2
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1106,01,30,1
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Abteilung Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
() Aussagewert eingeschränkt, da Zahl statistisch unsicher
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
April 2020Mai 2019Jahr 2015
Energie insgesamt-1,2-8,6-3,7
Haushaltsenergie insgesamt-0,5-0,21,8
Heizöl, einschließlich Umlage-4,0-22,0-12,6
Strom0,07,211,7
Gas, einschließlich Umlage0,33,5-1,3
Feste Brennstoffe-0,3-2,14,2
Fernwärme u. A.0,0-0,5-1,5
Kraftstoffe insgesamt-2,7-23,6-14,4
Benzin-1,4-24,5-15,6
Dieselkraftstoff-6,4-21,9-11,7
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
April 2020Mai 2019Jahr 2015
Kartoffeln(-0,1)-5,519,7
Butter(-1,6)-9,344,8
Margarine(-3,3)5,013,0
Roggenbrot oder Mischbrot(0,1)4,215,3
Weizenmehl(0,3)1,213,7
Reis(0,9)2,49,8
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier(-0,2)1,95,2
Frisches Brötchen(0,2)1,410,4
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst(1,0)7,915,4
Rinderroulade oder Rinderlende(2,3)9,18,8
Weißwein(-)1,91,5
Mineralwasser mit Kohlensäure(-)2,93,3
Joghurt(-2,0)0,05,1
Hartkäse(1,6)3,115,8
Bohnenkaffee(1,2)5,40,9
Pizza, Quiches oder Ähnliches(-3,7)0,8-2,3
Bananen(-1,2)0,2-8,1
Eier(0,4)3,513,2
Schokoladentafel(-0,9)4,03,1
Schweinebraten(-1,0)12,014,0
Nudeln(0,2)6,04,3
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft(1,0)6,415,9
Vollmilch(5,2)7,930,2
Tomaten(-27,1)9,8-3,7
Äpfel(-3,4)17,815,3
Weintrauben(-7,0)12,18,4
() Aussagewert eingeschränkt, da Zahl statistisch unsicher

 

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news-2940Mon, 18 May 2020 16:13:12 +0200Verbraucherpreise im April 2020: Inflationsrate bei 1,0 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2940/Der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz lag im April 2020 um 1,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, fällt die Teuerungsrate damit auf den niedrigsten Wert seit November 2019. Im März hatte die Inflationsrate 1,4 Prozent betragen.Ursächlich für die Entwicklung des Verbraucherpreisindex ist vor allem der u. a. durch die Corona-Krise hervorgerufene starke Rückgang der Preise für Mineralölprodukte (minus 19,3 Prozent). Sowohl die Kraftstoffpreise als auch die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) lagen deutlich unter den Vorjahreswerten (minus 18,2 bzw. minus 18 Prozent). Für Fernwärme mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher ebenfalls weniger bezahlen (minus 0,5 Prozent). Dagegen gab es bei Strom und Gas (einschließlich Umlage) Preissteigerungen (plus 7,2 bzw. plus 3,1 Prozent). Insgesamt verbilligte sich Energie gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,1 Prozent.

Hinweise zur Qualität des Verbraucherpreisindex (VPI) im April 2020

Im April 2020 kam es aufgrund der Corona-Krise zu mehr oder weniger starken Einschränkungen bei der Erhebung der Verbraucherpreise in den Geschäften. Dennoch ist die Qualität des Verbraucherpreisindex insgesamt weiterhin gewährleistet. Zum einen gab es eine größere Zahl von Waren und Dienstleistungen, die von den momentanen Einschränkungen weniger betroffen waren und deren Preise problemlos erhoben werden konnten. Dazu gehören zum Beispiel Wohnungsmieten, Haushaltsenergie oder Kraftstoffe, die aufgrund ihres hohen Wägungsanteils für die Indexberechnung relevant sind. Zum anderen sind auch auf Basis von Online-Erhebungen solide Berechnungen von Preisveränderungen möglich gewesen. Im Falle einer fehlenden Vor-Ort-Erhebung wurde eine Vorgehensweise für das Ersetzen von fehlenden Preisentwicklungen – die so genannte Imputation – eng mit dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) und den Statistischen Ämtern innerhalb Deutschlands abgestimmt. In Einzelbereichen müssen allerdings Einschränkungen in der Aussagefähigkeit in Kauf genommen werden. Statistisch unsichere Zahlenwerte wurden in den Tabellen und Grafiken entsprechend gekennzeichnet.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden normalerweise 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Diese Vor-Ort-Erhebung war im April 2020 Corona-bedingt stark eingeschränkt. Als Ausweis einer eingeschränkten Datenqualität werden Güter, deren Preiserhebung im April 2020 einen Imputationsanteil von 50 Prozent und mehr aufweist in einer () ausgewiesen.
Die Preisveränderungen der Produkte werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes- für Gütergruppen- für die Lebenshaltung insgesamtWägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
April 2020April 2019März 2020
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5105,11,30,1
Verkehr112,9103,8-3,4-1,5
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3103,10,33,5
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7(112,3)(5,8)(2,7)
Andere Waren und Dienstleistungen7,4106,82,60,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,00,80,0
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7(111,2)(2,4)(0,4)
Gesundheit4,6106,61,90,6
Bekleidung und Schuhe4,5(100,5)(-3,4)(-3,5)
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8113,43,61,6
Post und Telekommunikation2,795,6-0,5-0,1
Bildungswesen0,9106,30,00,0
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,71,00,5
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1105,91,20,6
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Abteilung Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
() Aussagewert eingeschränkt, da Zahl statistisch unsicher
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
März 2020April 2019Jahr 2015
Energie insgesamt-2,5-6,1-2,5
Haushaltsenergie insgesamt0,10,42,3
Heizöl, einschließlich Umlage-1,2-18,0-9,0
Strom1,27,211,7
Gas, einschließlich Umlage-0,23,1-1,6
Feste Brennstoffe-2,3-3,24,5
Fernwärme u. A.-1,2-0,5-1,5
Kraftstoffe insgesamt-8,1-18,2-12,0
Benzin-9,3-19,6-14,4
Dieselkraftstoff-5,2-15,0-5,7

 

 

 

 

 

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news-2930Wed, 29 Apr 2020 12:57:12 +0200Keine Pressemeldung im April zur Inflationsrate in Rheinland-Pfalz http://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2930/Aufgrund der Corona-Krise war eine Erhebung von Verbraucherpreisen in den Geschäften vor Ort im April nur eingeschränkt möglich. Da sich das Statistische Landesamt im April für einige Wochen im Notbetrieb befand, haben sich die Arbeiten für die Aufbereitung der Daten für den Verbraucherpreisindex zusätzlich verzögert. Daher veröffentlicht das Statistische Landesamt heute keine Pressemitteilung zum Verbraucherpreisindex. Die verfügbaren Daten werden derzeit auf ihre Validität überprüft. Die Entscheidung, mit welchen methodischen Einschränkungen Zahlen für den April veröffentlicht werden, wird noch einige Tage in Anspruch nehmen.

Die Preise der Waren und Dienstleistungen, die nicht vor Ort erhoben werden konnten, werden durch Fortschreibungen und Berechnungen anhand typischer, z. B. saisonaler Verläufe, sowie Online-Erhebungen ersetzt. Die Veröffentlichungen zur der Entwicklung des Verbraucherpreisindex werden so angepasst, dass die qualitativen Einschränkungen, die sich dadurch ergeben, transparent werden.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

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news-2925Mon, 30 Mar 2020 11:28:31 +0200Inflationsrate in Rheinland-Pfalz im März bei plus 1,4 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2925/Der Verbraucherpreisindex lag in Rheinland-Pfalz im März 2020 um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems fiel die Inflationsrate damit wesentlich niedriger aus als im Februar 2020, als sie bei plus 1,8 Prozent gelegen hatte.Die Entwicklung der Energiepreise wirkte dämpfend auf die Teuerung. Energie war im März 2020 im Durchschnitt um 0,9 Prozent billiger als ein Jahr zuvor. Der Grund dafür sind Preisrückgänge bei Mineralölprodukten, die sich binnen Jahresfrist um 7,9 Prozent verbilligten. Sowohl die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) als auch die Kraftstoffpreise lagen unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 15,4 bzw. minus 4,6 Prozent). Für Strom mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher allerdings wesentlich mehr bezahlen als im März 2019 (plus 6,7 Prozent). Die Preise für Gas (einschließlich Umlage) und Fernwärme erhöhten sich ebenfalls (plus 3,5 bzw. plus 2,3 Prozent).

Nahrungsmittel waren im März 2020 merklich teurer als ein Jahr zuvor (plus 3,3 Prozent). Die Preisentwicklung bei den einzelnen Warengruppen verlief sehr unterschiedlich: Besonders stark stiegen die Preise für Fleisch und Fleischwaren (plus 9,1 Prozent). Vor allem für Schweine- und Rindfleisch mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen (plus 11,0 bzw. plus 6,1 Prozent). Aber auch die Preise für Obst zogen binnen Jahresfrist deutlich an (plus 5,6 Prozent). Zum Beispiel verteuerten sich Weintrauben um 15,6 und Äpfel um 12,1 Prozent. Alle diese Entwicklungen sind allerdings bereits seit mehreren Monaten zu beobachten und nicht auf kurzfristige Nachfragesteigerungen im Zuge der Corona-Krise zurückzuführen. Preisrückgänge gab es bei Speisefetten und Speiseölen sowie bei Kaffee, Tee und Kakao, die im Durchschnitt 6,3 bzw. 3,6 Prozent billiger angeboten wurden als im Vorjahresmonat.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, belief sich im März auf plus 1,5 Prozent. Sie war etwas niedriger als im Februar (plus 1,6 Prozent).

In zehn der zwölf Abteilungen lagen die Preise über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die stärksten Preissteigerungen gab es in der Abteilung „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ (plus 3,0 Prozent). Dahinter folgt mit plus 2,5 Prozent der Bereich „Andere Waren und Dienstleistungen“, zu dem unter anderem Dienstleistungen sozialer Einrichtungen wie die ambulante und stationäre Pflege gehören. In der Abteilung „Post und Telekommunikation“ sank das Preisniveau um 0,5 Prozent, da die Preise für Telefone und andere Geräte der Kommunikation deutlich zurückgingen (minus 7,1 Prozent).

Veränderungen gegenüber Februar 2020
Gegenüber dem Vormonat blieb der Verbraucherpreisindex im März 2020 nahezu unverändert (minus 0,1 Prozent). Deutliche Preisrückgänge gab es im Bereich „Verkehr“ (minus 1,7 Prozent), da sich die Kraftstoffpreise stark verringerten (minus 6,1 Prozent). Dies könnte unter anderem mit globalen Nachfrageeinbußen auf dem Ölmarkt infolge der seit 2019 nachlassenden Weltkonjunktur und der Corona-Krise zusammenhängen. Die Kraftstoffpreise waren so niedrig wie zuletzt im Juli 2017. Außerdem war das Preisniveau in vier weiteren Abteilungen etwas niedriger als im Februar. Deutliche Preissteigerungen waren – wie gewöhnlich zu dieser Jahreszeit – im Bereich „Bekleidung und Schuhe“ zu verzeichnen (plus 3,4 Prozent).

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat März 2020 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 3. April 2020 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
März 2020März 2019Februar 2020
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5105,01,4-0,3
Verkehr112,9105,40,4-1,7
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,399,60,20,4
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7109,33,0-0,4
Andere Waren und Dienstleistungen7,4106,72,5-0,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,01,10,1
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7110,82,40,5
Gesundheit4,6106,01,30,1
Bekleidung und Schuhe4,5104,11,93,4
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8111,62,20,5
Post und Telekommunikation2,795,7-0,5-0,1
Bildungswesen0,9106,30,00,2
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,21,4-0,1
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1105,31,50,3
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Abteilung Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Februar 2020März 2019Jahr 2015
Energie insgesamt-3,0-0,90,0
Haushaltsenergie insgesamt-1,41,02,2
Heizöl, einschließlich Umlage-8,2-15,4-7,9
Strom0,16,710,4
Gas, einschließlich Umlage0,03,5-1,4
Feste Brennstoffe-0,9-3,27,0
Fernwärme u. A.0,02,3-0,3
Kraftstoffe insgesamt-6,1-4,6-4,2
Benzin-6,0-3,7-5,6
Dieselkraftstoff-6,7-7,4-0,5
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Februar 2020März 2019Jahr 2015
Kartoffeln0,3-23,3-5,1
Butter-4,7-11,943,0
Margarine-1,38,712,6
Roggenbrot oder Mischbrot0,84,415,2
Weizenmehl0,41,412,7
Reis1,00,68,8
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier2,30,95,3
Frisches Brötchen-0,11,510,1
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst0,18,313,6
Rinderroulade oder Rinderlende-0,39,56,7
Weißwein-0,51,31,2
Mineralwasser mit Kohlensäure-0,41,92,5
Joghurt3,6-2,22,9
Hartkäse3,2-1,614,0
Bohnenkaffee-3,0-6,0-6,0
Pizza, Quiches oder Ähnliches3,22,5-1,5
Bananen2,60,1-9,2
Eier0,02,412,5
Schokoladentafel0,41,1-0,9
Schweinebraten-0,213,710,5
Nudeln0,63,03,3
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-0,85,214,2
Vollmilch-1,03,223,7
Tomaten3,115,721,6
Äpfel0,512,15,5
Weintrauben-9,315,615,0

 

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news-2905Fri, 28 Feb 2020 08:18:05 +0100Inflationsrate in Rheinland-Pfalz im Februar bei 1,8 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2905/Die Teuerungsrate ist in Rheinland-Pfalz im Februar 2020 auf 1,8 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamts in Bad Ems war die Inflationsrate damit etwas höher als im Januar 2020, als sie bei 1,7 Prozent gelegen hatte.Die Energiepreise erhöhten sich im Februar 2020 im Durchschnitt um 2,4 Prozent gegenüber Februar 2019. Leicht dämpfend wirkten sich dabei die Preise von Mineralölprodukten aus. Sie verbilligten sich binnen Jahresfrist um 0,7 Prozent. Ursächlich hierfür war vor allem die Entwicklung der Preise von Heizöl (einschließlich Umlage), die sich um 7,7 Prozent verringerten. Die Kraftstoffpreise zogen dagegen um 1,7 Prozent an. Die Strompreise legten gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,8 Prozent zu und die Gaspreise (einschließlich Umlage) verteuerten sich um 3,7 Prozent. Für Fernwärme musste ebenfalls mehr bezahlt werden (plus 2,3 Prozent).

Die Preise für Nahrungsmittel stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um plus 2,7 Prozent. Die Preisentwicklung bei einzelnen Warengruppen verlief dabei sehr unterschiedlich: Insbesondere für Fleisch und Fleischwaren mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen (plus 8,4 Prozent; darunter Fleischwurst plus 15,4 Prozent). Aber auch Obst sowie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte verteuerten sich innerhalb der Jahresfrist merklich (plus 5,6 bzw. plus 3,3 Prozent). Zum Beispiel waren die Preise für Weintrauben und Äpfel um 25,7 bzw. 6,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Deutliche Preisrückgänge gab es bei Speisefetten und Speiseölen (minus 6,5 Prozent; darunter Butter minus 11,4 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, nahm im Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls leicht zu. Sie belief sich auf plus 1,6 Prozent nach plus 1,5 Prozent im Januar 2020.

Im Jahresvergleich stiegen die Preise in zehn der zwölf Abteilungen. Die deutlichsten Preissteigerungen gab es in der Abteilung „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ (plus 2,6 Prozent). Dahinter folgt mit 2,5 Prozent der Bereich „Andere Waren und Dienstleistungen“, zu dem u. a. Dienstleistungen sozialer Einrichtungen wie die ambulante und stationäre Pflege gehören. Preissenkungen wurden in den Abteilungen „Post und Telekommunikation“ sowie „Bildungswesen“ registriert (minus 0,5 bzw. minus 0,2 Prozent).

Veränderungen gegenüber Januar 2020

Gegenüber dem Vormonat nahmen die Verbraucherpreise im Februar 2020 um durchschnittlich 0,6 Prozent zu. Die stärksten Preissteigerungen waren im Bereich „Bekleidung und Schuhe“ zu beobachten (plus 2,8 Prozent). Ähnliche Preisanstiege verzeichnete die Abteilung „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ mit plus 2,7 Prozent. In drei der zwölf Abteilungen sank das Preisniveau: Den größten Rückgang gab es im Bereich „Verkehr“ mit minus 0,3 Prozent. Für Waren und Dienstleistungen im Bereich „Gesundheit“ blieben die Preise im Durchschnitt konstant.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Februar 2020 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 4. März 2020 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Februar 2020Februar 2019Januar 2020
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5105,31,90,2
Verkehr112,9107,22,2-0,3
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,399,21,22,7
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7109,72,61,0
Andere Waren und Dienstleistungen7,4106,82,50,3
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0102,91,20,1
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7110,32,40,2
Gesundheit4,6105,91,30,0
Bekleidung und Schuhe4,5100,70,32,8
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8111,02,40,0
Post und Telekommunikation2,795,8-0,5-0,1
Bildungswesen0,9106,1-0,2-0,1
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,31,80,6
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1105,01,60,6
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Abteilung Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Januar 2020Februar 2019Jahr 2015
Energie insgesamt-0,42,43,1
Haushaltsenergie insgesamt0,12,63,6
Heizöl, einschließlich Umlage-3,9-7,70,3
Strom1,96,810,3
Gas, einschließlich Umlage0,03,7-1,4
Feste Brennstoffe-0,6-1,58,0
Fernwärme u. A.0,02,3-0,3
Kraftstoffe insgesamt-1,51,72,0
Benzin-0,82,80,4
Dieselkraftstoff-4,0-1,26,7
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Januar 2020Februar 2019Jahr 2015
Kartoffeln-3,9-19,8-5,4
Butter-0,2-11,450,1
Margarine-0,33,414,1
Roggenbrot oder Mischbrot0,14,314,3
Weizenmehl0,31,412,3
Reis0,73,17,7
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier0,20,42,9
Frisches Brötchen0,02,110,2
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst2,37,913,5
Rinderroulade oder Rinderlende0,22,57,0
Weißwein0,21,61,7
Mineralwasser mit Kohlensäure0,22,02,9
Joghurt1,2-6,2-0,7
Hartkäse-1,9-3,210,5
Bohnenkaffee-3,0-4,9-3,1
Pizza, Quiches oder Ähnliches2,62,6-4,6
Bananen-1,0-3,7-11,5
Eier0,82,412,5
Schokoladentafel4,40,9-1,3
Schweinebraten-1,214,410,7
Nudeln0,83,92,7
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft1,78,315,1
Vollmilch2,05,325,0
Tomaten-0,16,417,9
Äpfel-1,16,85,0
Weintrauben10,625,726,8

 

 

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news-2887Thu, 30 Jan 2020 09:42:17 +0100Teuerungsrate im Januar bei plus 1,7 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2887/Die Inflationsrate ist zum Jahresauftakt gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war der Verbraucherpreisindex im Januar 2020 um 1,7 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Das ist der höchste Wert seit April 2019. Im Dezember 2019 hatte die Inflationsrate bei plus 1,4 Prozent gelegen.Die Energiepreise stiegen im Januar 2020 das erste Mal seit August 2019 wieder. So mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher 3,3 Prozent mehr für Energie bezahlen als ein Jahr zuvor. Zwischen August und Dezember 2019 verringerten sich die Preise für Energie zwischen 0,5 und 5,5 Prozent. Mineralölprodukte waren gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,2 Prozent teurer: Während die Kraftstoffpreise um 3,3 Prozent stiegen, verbilligte sich Heizöl (einschließlich Umlage) um 1,9 Prozent. Steigende Preise waren auch für Strom (plus 6,0 Prozent), Gas (einschließlich Umlage; plus 3,7 Prozent) und Fernwärme (plus 2,3 Prozent) festzustellen.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich binnen Jahresfrist um 1,5 Prozent. Den kräftigsten Preisanstieg gab es bei Fleisch und Fleischwaren (plus 6,3 Prozent). Zum Beispiel kostete Schweinebraten 12,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Obst verteuerte sich ebenfalls spürbar (plus 3,5 Prozent; darunter Äpfel plus 11,4 Prozent). Auf der anderen Seite waren bei Speisefetten und Speiseölen sowie bei Gemüse deutliche Preisrückgänge zu verzeichnen (minus 7,1 bzw. minus 4,1 Prozent). So nahmen die Butterpreise um 12,5 Prozent und die Kartoffelpreise um 14,1 Prozent ab. Die Preise für Molkereiprodukte und Eier veränderten sich dagegen kaum (plus 0,1 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist im Januar 2020 im Vergleich zum Vormonat gesunken. Sie belief sich auf plus 1,5 Prozent. Im Dezember 2019 hatte sie bei plus 1,7 Prozent gelegen.

In neun der zwölf Abteilungen sind die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Die größten Preissteigerungen gab es mit einem Plus von 2,5 Prozent im Verkehrsbereich und in der Abteilung „Andere Waren und Dienstleistungen“, zu der u. a. Dienstleistungen sozialer Einrichtungen wie die ambulante und stationäre Pflege gehören. Die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren zogen ebenfalls an (plus 2,2 Prozent). Preissenkungen gab es in der Abteilung „Post und Telekommunikation“ (minus 0,3 Prozent) sowie bei Bekleidung und Schuhen (minus 0,2 Prozent). Beim Bildungswesen sanken die Preise nur geringfügig (minus 0,1 Prozent).

Veränderungen gegenüber Dezember 2019

Gegenüber dem Vormonat sind die Verbraucherpreise im Januar 2020 um 0,6 Prozent zurückgegangen. Mit Abstand am höchsten fielen die Preisrückgänge in den Abteilungen „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ sowie „Bekleidung und Schuhe“ aus (minus 6,3 bzw. minus 6,0 Prozent). Es folgt das Bildungswesen mit einem Minus von 0,7 Prozent. Acht der zwölf Abteilungen verzeichneten dagegen Preissteigerungen: Am stärksten erhöhten sich die Preise in den Bereichen „Andere Waren und Dienstleistungen“ (plus 0,9 Prozent).

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Januar 2020 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. Februar 2020 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Januar 2020Januar 2019Dezember 2019
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5105,11,90,5
Verkehr112,9107,52,50,4
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,396,60,4-6,3
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7108,61,60,8
Andere Waren und Dienstleistungen7,4106,52,50,9
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0102,81,20,1
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7110,12,00,5
Gesundheit4,6105,91,10,7
Bekleidung und Schuhe4,598,0-0,2-6,0
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8111,02,2-0,2
Post und Telekommunikation2,795,9-0,30,2
Bildungswesen0,9106,2-0,1-0,7
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0104,71,7-0,6
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1104,41,5-0,9
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Dezember 2019Januar 2019Jahr 2015
Energie insgesamt1,13,33,5
Haushaltsenergie insgesamt0,93,43,5
Heizöl, einschließlich Umlage-2,0-1,94,4
Strom2,86,08,2
Gas, einschließlich Umlage0,33,7-1,4
Feste Brennstoffe0,60,28,6
Fernwärme u. A.0,52,3-0,3
Kraftstoffe insgesamt1,63,33,6
Benzin1,03,31,2
Dieselkraftstoff2,93,911,1
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Dezember 2019Januar 2019Jahr 2015
Kartoffeln2,4-14,1-1,6
Butter2,3-12,550,4
Margarine10,36,814,5
Roggenbrot oder Mischbrot0,04,114,2
Weizenmehl0,91,012,0
Reis0,91,56,9
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier-1,3-1,32,7
Frisches Brötchen0,52,310,2
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst0,75,911,0
Rinderroulade oder Rinderlende4,50,06,8
Weißwein1,51,61,5
Mineralwasser mit Kohlensäure1,90,82,7
Joghurt-3,4-3,1-1,9
Hartkäse-1,41,412,6
Bohnenkaffee2,50,1-0,1
Pizza, Quiches oder Ähnliches-4,6-1,8-7,0
Bananen-1,10,7-10,6
Eier1,60,811,6
Schokoladentafel-0,9-1,6-5,5
Schweinebraten4,712,212,1
Nudeln0,01,41,9
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft3,10,713,2
Vollmilch-1,92,722,5
Tomaten10,2-4,218,0
Äpfel-0,211,46,2
Weintrauben0,613,114,6

 

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news-2874Fri, 03 Jan 2020 09:39:20 +0100Teuerungsrate im Dezember bei plus 1,4 Prozent, im Jahresdurchschnitt bei 1,3 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2874/Die Teuerungsrate ist im Dezember 2019 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im November hatte die Inflationsrate plus 0,8 Prozent betragen.Energie war im Dezember 2019 günstiger als ein Jahr zuvor (minus 0,8 Prozent). Mineralölprodukte verbilligten sich um 5,8 Prozent. So sanken die Kraftstoffpreise um 6,3 Prozent und die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) um 2,3 Prozent. Die Preise für Strom nahmen dagegen zu (plus 3,9 Prozent). Aber auch die Gaspreise (einschließlich Umlage) und die Preise für Fernwärme waren höher als ein Jahr zuvor (plus 3,0 bzw. plus 2,9 Prozent).

Die Preise für Nahrungsmittel lagen im Dezember 2019 um 1,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Hohe Preissteigerungen waren bei Fleisch und Fleischwaren sowie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchten zu beobachten (plus 5,4 bzw. plus 5,2 Prozent). Auch bei Obst mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen (plus 2,1 Prozent; darunter Äpfel plus 12,4 Prozent). Auf der anderen Seite wurden Speisefette und -öle deutlich günstiger angeboten als im Vorjahresmonat (minus 9,7 Prozent). Zum Beispiel kostete Butter 14,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Preise für Molkereiprodukte und Eier veränderten sich dagegen kaum (minus 0,1 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, erhöhte sich leicht. Sie belief sich im Dezember 2019 im Vergleich zum Vorjahresmonat auf plus 1,7 Prozent. Im November 2019 hatte sie 1,6 Prozent betragen.

Unter den zwölf Abteilungen gab es die größten Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat bei den alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 2,9 Prozent). Die Preise im Bereich „Andere Waren und Dienstleistungen“ stiegen um 2,6 Prozent. Dicht dahinter folgt der Bereich „Bekleidung und Schuhe“ (plus 2,5 Prozent). Im Bereich „Post und Telekommunikation“ lagen die Preise unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 0,5 Prozent). Die Preise im Verkehrsbereich blieben unverändert.

Veränderungen gegenüber November 2019

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im Dezember 2019 um 0,6 Prozent gestiegen. Am stärksten erhöhten sich die Preise in der Abteilung „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 4,0 Prozent; darunter Pauschalreisen plus 21,1 Prozent). Auch für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke musste mehr bezahlt werden (plus 0,9 Prozent). Lediglich im Bereich „Bekleidung und Schuhe“ sank das Preisniveau (minus 1,2 Prozent).

Entwicklung der Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2019

Im Jahresdurchschnitt waren die Verbraucherpreise 2019 um 1,3 Prozent höher als 2018. Der Preisniveauanstieg fiel damit niedriger aus als in den vorhergehenden Jahren: In den Jahren 2017 bzw. 2018 lag der Verbraucherpreisindex im Durchschnitt um 1,4 bzw. 1,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Am stärksten verteuerten sich alkoholische Getränke und Tabakwaren (plus 2,3 Prozent). Dazu trugen im Wesentlichen die Preiserhöhungen bei Tabakwaren bei (plus 3,7 Prozent). Auch die Preise für Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen zogen merklich an (plus 2,1 Prozent). Preisrückgänge waren in einer der zwölf Abteilungen zu verzeichnen: Waren und Dienstleistungen im Bereich „Post und Telekommunikation“ verbilligten sich um 0,7 Prozent.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Dezember 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 9. Januar 2020 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

 

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Dezember 2019Dezember 2018November 2019
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5104,61,70,2
Verkehr112,9107,10,00,3
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3103,11,64,0
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7107,71,60,9
Andere Waren und Dienstleistungen7,4105,62,60,3
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0102,71,20,1
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7109,51,90,2
Gesundheit4,6105,21,30,0
Bekleidung und Schuhe4,5104,22,5-1,2
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8111,22,90,3
Post und Telekommunikation2,795,7-0,50,0
Bildungswesen0,9106,90,40,0
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,31,40,6
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1105,41,70,7
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
November 2019Dezember 2018Jahr 2015
Energie insgesamt0,2-0,82,4
Haushaltsenergie insgesamt0,52,42,6
Heizöl, einschließlich Umlage-0,2-2,36,5
Strom0,63,95,3
Gas, einschließlich Umlage0,93,0-1,7
Feste Brennstoffe0,80,58,0
Fernwärme u. A.0,02,9-0,8
Kraftstoffe insgesamt-0,6-6,32,0
Benzin-0,7-6,60,2
Dieselkraftstoff0,0-5,38,0
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
November 2019Dezember 2018Jahr 2015
Kartoffeln4,3-13,2-3,9
Butter-3,0-14,447,0
Margarine-6,1-1,93,8
Roggenbrot oder Mischbrot0,04,514,2
Weizenmehl-0,80,611,0
Reis-1,32,05,9
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier2,52,34,1
Frisches Brötchen0,02,29,6
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst0,14,510,2
Rinderroulade oder Rinderlende-2,71,42,2
Weißwein0,60,10,0
Mineralwasser mit Kohlensäure-1,10,30,8
Joghurt-2,8-1,41,6
Hartkäse-0,5-0,114,2
Bohnenkaffee-3,3-3,1-2,5
Pizza, Quiches oder Ähnliches2,5-1,0-2,5
Bananen0,9-0,6-9,6
Eier-0,4-4,59,8
Schokoladentafel-0,41,1-4,6
Schweinebraten0,55,57,1
Nudeln0,61,61,9
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft3,5-3,39,8
Vollmilch0,43,824,9
Tomaten-1,65,07,1
Äpfel1,012,46,4
Weintrauben17,2-6,513,9
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news-2851Thu, 28 Nov 2019 09:14:33 +0100Inflationsrate liegt im November bei plus 0,8 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2851/Die Teuerungsrate blieb im November 2019 unverändert. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Oktober hatte die Inflationsrate ebenfalls plus 0,8 Prozent betragen; im September 2019 lag sie bei plus 1,1 Prozent.Einen wesentlichen Einfluss auf die moderate Preisentwicklung hatten die gesunkenen Energiepreise (minus 5,5 Prozent). Insbesondere Mineralölprodukte verbilligten sich im Vorjahresvergleich deutlich (minus 15,2 Prozent): Dazu trug zum einen der starke Rückgang der Heizölpreise (einschließlich Umlage) bei (minus 15,0 Prozent); zum anderen waren auch die Kraftstoffpreise spürbar niedriger als im November 2018 (minus 13,3 Prozent). Strom und Fernwärme verteuerten sich dagegen (plus 3,4 bzw. plus 2,9 Prozent). Für Gas (einschließlich Umlage) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher ebenfalls tiefer in die Tasche greifen (plus 2,3 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie hätte die Teuerungsrate bei plus 1,5 Prozent gelegen.

Die Nahrungsmittelpreise lagen im November 2019 um 1,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wobei die Entwicklung uneinheitlich verlief. Teurer als vor einem Jahr waren vor allem Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte sowie Fleisch und Fleischwaren (plus 4,7 bzw. plus 4,4 Prozent). Hohe Preissenkungen gab es hingegen bei Speisefetten und -ölen (minus 9,4 Prozent). Beispielsweise verbilligte sich Butter um 14,3 Prozent. Die Preise für Gemüse gingen ebenfalls zurück (minus 2,2 Prozent); unter anderem waren Gurken und Kartoffeln deutlich günstiger als ein Jahr zuvor (minus 22,2 bzw. minus 14,1 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, erhöhte sich leicht. Sie lag im November 2019 im Vergleich zum Vorjahresmonat bei plus 1,6 Prozent. Im Oktober und September 2019 hatte sie 1,5 Prozent betragen.

Die höchste Preissteigerung unter den zwölf Abteilungen war im Bereich „Andere Waren und Dienstleistungen“ zu beobachten (plus 2,3 Prozent), hier insbesondere die Dienstleistungen sozialer Einrichtungen wie Altenwohnheime. Dicht dahinter folgen die alkoholischen Getränke und Tabakwaren mit einem Plus von 2,2 Prozent. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher günstig verlief hingegen die Entwicklung der Preise in der Abteilung „Verkehr“ (minus 2,3 Prozent). Sinkende Preise gab es auch im Bereich „Post und Telekommunikation“ (minus 0,5 Prozent).

Veränderungen gegenüber Oktober 2019

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im November 2019 um 0,7 Prozent gesunken. In drei der zwölf Abteilungen sank das Preisniveau; den größten Rückgang gab es in der Abteilung „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ mit minus 7,0 Prozent. Der wesentliche Grund dafür ist eine deutliche Preissenkung bei Pauschalreisen (minus 28,1 Prozent). In den Bereichen „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ sowie „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“ sanken die Preise um 0,3 Prozent. Neben der Abteilung „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ (plus 0,4 Prozent) waren noch in den Bereichen „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Verkehr“ Preiserhöhungen zu verzeichnen (jeweils plus 0,3 Prozent).

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat November 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 4. Dezember 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
November 2019November 2018Oktober 2019
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5104,41,00,0
Verkehr112,9106,8-2,30,3
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,399,11,1-7,0
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7106,70,80,4
Andere Waren und Dienstleistungen7,4105,32,30,0
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0102,60,90,0
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7109,31,9-0,3
Gesundheit4,6105,21,30,0
Bekleidung und Schuhe4,5105,51,50,3
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8110,92,2-0,3
Post und Telekommunikation2,795,7-0,50,0
Bildungswesen0,9106,90,50,0
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0104,70,8-0,7
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1104,71,6-0,9
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Oktober 2019November 2018Jahr 2015
Energie insgesamt0,0-5,52,2
Haushaltsenergie insgesamt-0,1-0,82,1
Heizöl, einschließlich Umlage-1,6-15,06,7
Strom0,13,44,7
Gas, einschließlich Umlage0,32,3-2,6
Feste Brennstoffe-1,80,87,1
Fernwärme u. A.0,02,9-0,8
Kraftstoffe insgesamt0,4-13,32,6
Benzin0,6-12,60,9
Dieselkraftstoff-0,2-15,58,0
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Oktober 2019November 2018Jahr 2015
Kartoffeln-2,3-14,1-7,9
Butter0,0-14,351,5
Margarine4,51,710,6
Roggenbrot oder Mischbrot0,25,814,2
Weizenmehl0,63,011,9
Reis0,04,77,3
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier-1,3-2,61,6
Frisches Brötchen0,32,59,6
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst-0,25,510,1
Rinderroulade oder Rinderlende-0,14,35,0
Weißwein-0,60,3-0,6
Mineralwasser mit Kohlensäure0,7-0,21,9
Joghurt2,1-0,14,5
Hartkäse3,61,114,8
Bohnenkaffee6,20,60,8
Pizza, Quiches oder Ähnliches1,2-0,5-4,9
Bananen1,2-0,4-10,4
Eier0,0-4,010,2
Schokoladentafel0,4-2,4-4,2
Schweinebraten-1,99,26,6
Nudeln1,3-1,21,3
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-3,3-11,56,1
Vollmilch1,83,924,4
Tomaten2,911,98,8
Äpfel-2,09,05,3
Weintrauben18,0-11,4-2,8

 

 

 

 

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news-2832Wed, 30 Oct 2019 09:43:05 +0100Teuerungsrate erreicht im Oktober den niedrigsten Wert seit November 2016http://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2832/Im Oktober 2019 lag der Verbraucherpreisindex um 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, fällt damit die Teuerungsrate auf den niedrigsten Wert seit November 2016. Im September 2019 hatte die Inflationsrate plus 1,1 Prozent betragen.Die Energiepreise haben weiterhin einen dämpfenden Einfluss auf die Preisentwicklung; sie verringerten sich binnen Jahresfrist um vier Prozent. Merkliche Preissenkungen gab es vor allem bei Mineralölprodukten, die sich innerhalb eines Jahres um 12,4 Prozent verbilligten. Sowohl die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) als auch die Kraftstoffpreise sanken gegenüber Oktober 2018 spürbar (minus 12,5 Prozent bzw. minus 10,3 Prozent). Für Fernwärme und Strom mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher dagegen mehr bezahlen (plus 2,9 bzw. plus 3,3 Prozent). Die Preise für Gas (einschließlich Umlage) legten ebenfalls gegenüber dem Vorjahresmonat zu (plus 1,8 Prozent).

Die Nahrungsmittelpreise erhöhten sich leicht. Sie lagen im Oktober 2019 um 0,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die höchste Steigerung gab es bei Fleisch und Fleischwaren (plus 4,9 Prozent). Wesentlich tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher auch beim Kauf von Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchten; die Preise waren um 4,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Starke Preissenkungen waren hingegen bei Speisefetten und -ölen zu verzeichnen (minus 12,2 Prozent). Zum Beispiel verbilligte sich Butter um 17,4 Prozent. Gemüse wurde ebenfalls günstiger (minus 4,8 Prozent; darunter Kartoffeln minus 13,2 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, blieb unverändert. Sie lag im Oktober wie im September bei plus 1,5 Prozent.

Unter den zwölf Abteilungen gab es bei den alkoholischen Getränken und Tabakwaren gegenüber dem Vorjahresmonat die größten Preissteigerungen (plus 2,6 Prozent). Die stärksten Preisrückgänge wurden in der Abteilung „Verkehr“ registriert (minus 1,2 Prozent). Hierzu trugen vor allem die Kraftstoffpreise bei, die deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats lagen. Im Bereich „Post und Telekommunikation“ mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso weniger bezahlen (minus 0,5 Prozent).

Veränderungen gegenüber September 2019

Im Vergleich zum Vormonat blieb der Verbraucherpreisindex im Oktober 2019 unverändert. In der Abteilung „Bekleidung und Schuhe“ lagen die Preise über dem Niveau des Vormonats (plus 1,6 Prozent). An zweiter Stelle folgt der Bereich „Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör“ mit einem Plus von 0,4 Prozent. Vier der zwölf Abteilungen verzeichneten Preisrückgänge; am stärksten verringerten sich die Preise in den Abteilungen „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ sowie „Verkehr“ mit minus 0,5 bzw. minus 0,3 Prozent.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Oktober 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. November 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Oktober 2019Oktober 2018September 2019
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5104,41,20,0
Verkehr112,9106,5-1,2-0,3
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3106,60,9-0,5
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7106,30,1-0,2
Andere Waren und Dienstleistungen7,4105,32,20,2
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0102,61,30,4
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7109,62,2-0,1
Gesundheit4,6105,21,30,1
Bekleidung und Schuhe4,5105,20,91,6
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8111,22,60,1
Post und Telekommunikation2,795,7-0,50,0
Bildungswesen0,9106,90,60,0
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,40,80,0
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1105,71,50,1
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
September 2019Oktober 2018Jahr 2015
Energie insgesamt-0,5-4,02,2
Haushaltsenergie insgesamt-0,1-0,52,2
Heizöl, einschließlich Umlage-2,1-12,58,4
Strom0,23,34,6
Gas, einschließlich Umlage0,51,8-2,9
Feste Brennstoffe1,23,99,1
Fernwärme u. A.0,02,9-0,8
Kraftstoffe insgesamt-1,2-10,32,2
Benzin-1,7-10,50,3
Dieselkraftstoff0,0-9,98,2
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
September 2019Oktober 2018Jahr 2015
Kartoffeln-5,9-13,2-5,7
Butter3,9-17,451,5
Margarine0,7-2,95,8
Roggenbrot oder Mischbrot0,46,614,0
Weizenmehl-0,84,011,2
Reis0,73,97,3
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier-0,60,02,9
Frisches Brötchen0,52,39,3
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst1,24,810,3
Rinderroulade oder Rinderlende0,41,05,1
Weißwein0,60,70,0
Mineralwasser mit Kohlensäure-2,1-0,21,2
Joghurt-2,4-0,62,4
Hartkäse0,61,310,8
Bohnenkaffee-2,5-2,4-5,1
Pizza, Quiches oder Ähnliches-1,90,6-6,0
Bananen1,3-3,4-11,5
Eier0,5-3,710,2
Schokoladentafel0,2-3,1-4,6
Schweinebraten8,64,18,7
Nudeln-2,0-3,40,0
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft0,7-7,99,7
Vollmilch-0,43,122,2
Tomaten12,2-10,05,7
Äpfel-2,83,47,5
Weintrauben2,90,5-17,6

 

 

 

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news-2819Mon, 30 Sep 2019 09:52:28 +0200Inflationsrate liegt im September bei plus 1,1 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2819/Die Teuerungsrate ist im September 2019 geringer ausgefallen als im August. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit sank die Inflationsrate auf den niedrigsten Stand seit Februar 2018. Im August 2019 hatte die Teuerungsrate plus 1,4 Prozent betragen. Die Energiepreisentwicklung wirkte dämpfend auf die Teuerung. Im September 2019 war Energie 2,1 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat. Der Grund dafür sind Preissenkungen bei Mineralölprodukten (minus 8,6 Prozent). So verringerten sich die Kraftstoffpreise um 8,2 Prozent und die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) um 4,2 Prozent. Merklich gestiegen sind hingegen die Preise für Fernwärme und Strom (plus 4,5 bzw. plus 3,1 Prozent). Gas verteuerte sich um 1,6 Prozent.

Die Nahrungsmittelpreise blieben gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert. Starke Preisrückgänge gab es bei Speisefetten und -ölen (minus 15,3 Prozent). Vor allem Butter war wesentlich günstiger als ein Jahr zuvor (minus 23,1 Prozent). Die Preise für Obst, Gemüse sowie Molkereiprodukte und Eier sanken ebenfalls. Tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher unter anderem beim Kauf von Fleisch und Fleischwaren oder Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchten (plus 3,6 bzw. plus 3,1 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist leicht zurückgegangen. Sie lag im September bei plus 1,5 Prozent nach plus 1,6 Prozent im August.

Unter den zwölf Hauptgruppen wiesen „alkoholische Getränke und Tabakwaren“ die höchste Teuerungsrate auf (plus 2,3 Prozent). Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen verteuerten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,2 Prozent. In drei Hauptgruppen war das Preisniveau niedriger als im September 2018: Die Waren und Dienstleistungen der Hauptgruppen „Post und Telekommunikation“ sowie „Verkehr“ verbilligten sich jeweils um 0,5 Prozent. Dabei schlug im Verkehrsbereich vor allem der Rückgang der Kraftstoffpreise zu Buche. In der Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ sanken die Preise geringfügig um 0,1 Prozent.

Veränderungen gegenüber August 2019

Gegenüber dem Vormonat sind die Verbraucherpreise im September 2019 um 0,2 Prozent zurückgegangen. Deutliche Preissenkungen waren in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ zu verzeichnen (minus 2,8 Prozent). Der Grund dafür sind starke Preisrückgänge bei Pauschalreisen (minus 10,3 Prozent), die mit dem Ende der Sommerferien und der damit nachlassenden Nachfrage zusammenhängen dürften. In drei weiteren Hauptgruppen lagen die Preise ebenfalls unter dem Niveau des Vormonats. Kräftige Preissteigerungen gab es hingegen saisonal bedingt bei Bekleidung und Schuhen (plus 4,8 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird die Veränderung des Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat September 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 7. Oktober 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
September 2019September 2018August 2019
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5104,41,70,3
Verkehr112,9106,8-0,5-0,3
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3107,11,0-2,8
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7106,5-0,1-0,5
Andere Waren und Dienstleistungen7,4105,12,00,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0102,21,30,0
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7109,72,2-0,1
Gesundheit4,6105,11,30,0
Bekleidung und Schuhe4,5103,50,44,8
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8111,12,30,2
Post und Telekommunikation2,795,7-0,50,1
Bildungswesen0,9106,90,60,0
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,41,1-0,2
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1105,61,5-0,2
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
August 2019September 2018Jahr 2015
Energie insgesamt0,5-2,12,7
Haushaltsenergie insgesamt0,71,42,3
Heizöl, einschließlich Umlage3,6-4,210,7
Strom0,23,14,4
Gas, einschließlich Umlage0,01,6-3,4
Feste Brennstoffe3,06,97,8
Fernwärme u. A.0,04,5-0,8
Kraftstoffe insgesamt-0,1-8,23,4
Benzin-0,8-8,52,0
Dieselkraftstoff1,9-7,38,2
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
August 2019September 2018Jahr 2015
Kartoffeln-16,9-4,60,2
Butter-1,0-23,145,8
Margarine-6,8-0,65,1
Roggenbrot oder Mischbrot-0,48,513,6
Weizenmehl0,06,112,1
Reis-0,92,56,6
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier-1,1-2,13,5
Frisches Brötchen-0,41,68,8
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst1,03,89,0
Rinderroulade oder Rinderlende-1,70,54,7
Weißwein-0,60,1-0,6
Mineralwasser mit Kohlensäure0,82,13,4
Joghurt-0,6-1,84,9
Hartkäse-0,7-0,610,1
Bohnenkaffee-3,2-3,6-2,7
Pizza, Quiches oder Ähnliches-0,13,3-4,2
Bananen3,3-2,6-12,6
Eier0,7-3,79,6
Schokoladentafel1,3-1,3-4,8
Schweinebraten0,21,00,1
Nudeln-0,51,22,0
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft1,2-9,18,9
Vollmilch-0,22,622,7
Tomaten2,77,9-5,8
Äpfel-4,4-10,310,6
Weintrauben-6,0-0,2-19,9

 

 

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news-2794Thu, 29 Aug 2019 09:00:00 +0200Teuerungsrate liegt im August bei plus 1,4 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2794/Die Inflationsrate ist im August 2019 gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Juli hatte die Inflationsrate 1,6 Prozent betragen.Die Energiepreise sanken geringfügig. Sie waren im August 2019 um 0,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Insbesondere Mineralölprodukte wurden deutlich billiger (minus 5,2 Prozent). Die Kraftstoffpreise nahmen binnen Jahresfrist um fünf Prozent und die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) um 0,5 Prozent ab. Fernwärme und Strom verteuerten sich dagegen (plus 4,5 bzw. plus 3,2 Prozent). Die Gaspreise (einschließlich Umlage) legten ebenfalls gegenüber dem Vorjahresmonat zu (plus 1,7 Prozent).

Nahrungsmittel lagen um 1,5 Prozent über dem Niveau von August 2018. Besonders kräftig fiel der Preisanstieg beim Gemüse aus (plus 9,1 Prozent). So wurden Tomaten deutlich um 38,9 Prozent teurer. Weitere spürbare Preiserhöhungen gab es bei Fleisch- und Fleischwaren (plus 4,1 Prozent). Weniger bezahlen mussten Verbraucherinnen und Verbraucher für Speisefette und -öle (minus 10,7 Prozent). Zum Beispiel verbilligte sich Butter um 17,5 Prozent. Obst wurde ebenfalls günstiger (minus 4,6 Prozent; darunter Äpfel minus 13,7 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, blieb unverändert. Sie lag im August wie im Juli bei plus 1,6 Prozent.

In fast allen Hauptgruppen war das Preisniveau höher als im Vorjahresmonat. Vor allem für alkoholische Getränke und Tabakwaren mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen (plus 2,1 Prozent). Es folgten die Hauptgruppen „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“, „Bildungswesen“ sowie „Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe“, die eine Teuerungsrate von zwei Prozent aufwiesen. Nur im Bereich „Post und Telekommunikation“ gingen die Preise zurück (minus 0,7 Prozent).

Veränderungen gegenüber Juli 2019

Der Verbraucherpreisindex lag im August 2019 um 0,1 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Neben der Hauptgruppe „Verkehr“ (minus 0,8 Prozent) waren noch in drei weiteren Hauptgruppen Preisrückgänge zu verzeichnen (Freizeit, Unterhaltung und Kultur: minus 0,7 Prozent; Post und Telekommunikation: minus 0,1 Prozent; Bekleidung und Schuhe: minus 0,1 Prozent). Die höchste Preissteigerung wurde in der Hauptgruppe „Möbel, Leuchten, Geräte u.a. Haushaltszubehör“ registriert (plus 0,4 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat August 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 4. September 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
August 2019August 2018Juli 2019
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5104,12,00,0
Verkehr112,9107,10,6-0,8
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3110,20,5-0,7
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7107,01,40,3
Andere Waren und Dienstleistungen7,4105,01,90,2
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0102,21,40,4
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7109,82,00,0
Gesundheit4,6105,11,40,3
Bekleidung und Schuhe4,598,81,4-0,1
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8110,92,10,2
Post und Telekommunikation2,795,6-0,7-0,1
Bildungswesen0,9106,92,00,3
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,61,4-0,1
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1105,81,60,0
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Juli 2019August 2018Jahr 2015
Energie insgesamt-1,2-0,52,2
Haushaltsenergie insgesamt0,12,11,6
Heizöl, einschließlich Umlage-1,4-0,56,9
Strom0,03,24,2
Gas, einschließlich Umlage0,81,7-3,4
Feste Brennstoffe-0,64,04,7
Fernwärme u. A.0,04,5-0,8
Kraftstoffe insgesamt-3,5-5,03,5
Benzin-3,8-4,82,8
Dieselkraftstoff-2,1-5,36,2

 

Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Juli 2019August 2018Jahr 2015
Kartoffeln-17,514,920,6
Butter-3,7-17,547,2
Margarine-0,26,012,8
Roggenbrot oder Mischbrot1,77,414,0
Weizenmehl0,36,512,1
Reis0,43,17,6
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier1,5-0,54,7
Frisches Brötchen0,32,29,2
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst-0,75,37,9
Rinderroulade oder Rinderlende-0,34,46,5
Weißwein0,30,70,0
Mineralwasser mit Kohlensäure1,02,12,6
Joghurt-0,8-1,75,5
Hartkäse-1,90,510,9
Bohnenkaffee0,81,10,5
Pizza, Quiches oder Ähnliches-1,05,4-4,1
Bananen-4,4-7,3-15,4
Eier-0,5-4,18,8
Schokoladentafel-2,2-4,7-6,0
Schweinebraten0,2-3,5-0,1
Nudeln5,11,42,5
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-1,7-7,97,6
Vollmilch1,62,622,9
Tomaten19,638,9-8,3
Äpfel2,8-13,715,7
Weintrauben-11,76,9-14,8
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news-2782Tue, 13 Aug 2019 12:40:43 +0200Kaufwerte für baureifes Land 2018 gestiegenhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2782/Für baureifes Land wurde in Rheinland-Pfalz 2018 mehr bezahlt als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lag der Kaufwert bei durchschnittlich 132 Euro pro Quadratmeter und war damit um 1,5 Prozent höher als im Vorjahr. Der Höchstwert von 2016 mit 133 Euro wurde nicht erreicht.Sowohl die Zahl der Verkäufe als auch die verkaufte Fläche nahm gegenüber 2017 zu. Insgesamt gab es 5.815 Verkaufsfälle (plus 2,5 Prozent), bei denen 4,4 Millionen Quadratmeter baureifes Land die Eigentümerin bzw. den Eigentümer wechselten (plus 4,5 Prozent).

In den kreisfreien Städten sind die Kaufwerte tendenziell höher als in den Landkreisen. So errechnet sich für 2018 für die kreisfreien Städte ein durchschnittlicher Kaufwert von 358 Euro und für die Landkreise von 110 Euro pro Quadratmeter. In den Städten reicht die Spanne von 86 Euro in Pirmasens bis 622 Euro in Mainz. In den Kreisen wurde in Birkenfeld mit durchschnittlich 35 Euro der niedrigste Kaufwert je Quadratmeter gezahlt, im Rhein-Pfalz-Kreis mit 383 Euro der höchste.
Neben baureifem Land wurde im vergangenen Jahr auch in geringerem Umfang Industrieland (622 Kauffälle) sowie Rohbauland (225 Kauffälle) veräußert. Die Kaufwerte hierfür lagen mit 54 bzw. 25 Euro je Quadratmeter deutlich unter dem Kaufwert für baureifes Land. Land für Verkehrszwecke verkaufte sich für durchschnittlich 39 Euro je Quadratmeter (16 Kauffälle).

Weitere Informationen (einschließlich detaillierte Daten für kreisfreie Städte und Landkreise) enthält der Statistische Bericht.

Die Daten stammen aus den Meldungen der Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern. Die Gutachterausschüsse erhalten die Veräußerungsanzeigen von den Notaren. Die Angaben beziehen sich auf verkaufte Grundstücke, deren Größe 100 Quadratmeter und mehr beträgt.

Zum baureifen Land zählen voll erschlossene, unbebaute Grundstücke, bei denen eine Bebauung sofort möglich ist. Rohbauland ist noch nicht ausreichend erschlossen, liegt jedoch in Baugebieten und steht in absehbarer Zeit zur Erschließung und Bebauung an. Industrieland ist in den Bebauungsplänen als reines Industrie- und Gewerbegebiet ausgewiesen. Land für Verkehrszwecke sind unbebaute Grundstücke, die nur für den öffentlichen Verkehr (Autobahnen, Straßen, Wege, Brücken) genutzt werden sollen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

 

 

 

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news-2769Thu, 01 Aug 2019 12:45:43 +0200Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke erneut gestiegenhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2769/Die Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke sind zum siebten Mal in Folge gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lagen die Kaufwerte je Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN) in Rheinland-Pfalz 2018 im Durchschnitt bei 13.800 Euro; das waren 2,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Sowohl die Zahl der Kauffälle als auch die veräußerte Fläche der landwirtschaftlich genutzten Grundstücke stieg gegenüber dem Vorjahr an. Die Zahl der Eigentümerwechsel erhöhte sich auf 4.375 (plus 8,9 Prozent). Im Jahr 2018 wechselten 3.700 Hektar den Eigentümer bzw. die Eigentümerin; dies entspricht einem Anstieg von zwölf Prozent. Pro Verkaufsfall wurden im Durchschnitt 0,84 Hektar veräußert.

Der weitaus größte Teil der verkauften Flächen liegt in den Landkreisen (98 Prozent). Dabei reichte die Spanne der Kaufwerte je Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung von 5.370 Euro im Landkreis Kusel bis zu 42.594 Euro im Rhein-Pfalz-Kreis. Im Durchschnitt aller Landkreise errechnet sich ein Hektarpreis von 13.321 Euro; in den kreisfreien Städten war er mit 36.757 Euro wesentlich höher.

Neben der regionalen Lage sind vor allem die Nutzungsart und die Bodenqualität für den Kaufpreis von Bedeutung. So war Ackerland mit durchschnittlich 18.300 Euro pro Hektar mehr als doppelt so teuer wie Grünland mit 8.900 Euro. Eine noch größere Spanne ist bei der Unterscheidung nach der Bodengüte zu beobachten: Gute Böden mit einer Ertragsmesszahl von 60 und mehr erzielten mit durchschnittlich 31.700 Euro einen mehr als dreimal so hohen Verkaufspreis wie Böden mit einer Ertragsmesszahl von unter 30 (8.500 Euro).

Die Gutachterausschüsse bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern übermitteln die Daten über Verkäufe von landwirtschaftlichen Grundstücken werden vierteljährlich an das Statistische Landesamt. Erhoben werden Verkäufe von Grundstücken mit einer Mindestgröße von 0,1 Hektar (1.000 m²), die zumindest für einen überschaubaren Zeitraum weiterhin als Ackerland oder Grünfläche genutzt werden.

Die durchschnittlichen Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke sind im Zeitverlauf nur bedingt vergleichbar, weil sie sich in jedem Jahr aus unterschiedlich gearteten Einzelfällen zusammensetzen. Die Statistik der Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke hat daher mehr den Charakter einer Grundeigentumswechselstatistik als den einer Preisstatistik.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

 

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news-2765Tue, 30 Jul 2019 09:19:53 +0200Inflationsrate im Juli bei plus 1,6 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2765/Die Inflationsrate ist im Juli auf 1,6 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war die Teuerungsrate damit etwas höher als im Mai und Juni 2019, als sie nur jeweils bei 1,5 Prozent gelegen hatte.Energie war im Juli 2019 um 1,8 Prozent teurer als ein Jahr zuvor; für Mineralölprodukte mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher 0,2 Prozent mehr bezahlen. Die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) erhöhten sich im Vergleich zum Juli 2018 um 4,5 Prozent, wohingegen sich die Preise für Kraftstoffe nur leicht veränderten (plus 0,3 Prozent). Fernwärme und Strom wurden ebenfalls merklich teurer (plus 4,6 bzw. 3,3 Prozent). Die Gaspreise (einschließlich Umlage) nahmen gegenüber dem Vorjahresmonat nur leicht zu (plus 0,3 Prozent).

Nahrungsmittel verteuerten sich im Vergleich zum Juli des Vorjahres um 1,0 Prozent. Die höchsten Preissteigerungen waren beim Gemüse zu verzeichnen (plus 7,8 Prozent). Die Preiserhöhungen erstreckten sich dabei auf viele Sorten. So wurden Kartoffeln deutlich um 27,5 Prozent teurer; der Preis für Paprika legte um 22,2 Prozent zu. Aber auch für Fleisch- und Fleischwaren mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher wesentlich mehr bezahlen als ein Jahr zuvor (plus 3,7 Prozent). Starke Preissenkungen gab es bei Speisefetten und -ölen (minus 10,9 Prozent); der Preis für Butter war um 17,3 Prozent niedriger als im Juli 2018. Obst wurde ebenfalls billiger (minus 6,4 Prozent; darunter Äpfel minus 17,5 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist im Juli leicht gesunken. Sie belief sich auf plus 1,6 Prozent; im Juni hatte sie bei plus 1,7 Prozent gelegen.

In fast allen zwölf Hauptgruppen sind die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Den kräftigsten Zuwachs gab es mit plus 4,0 Prozent in der Hauptgruppe „Bekleidung und Schuhe“. Auch in den Hauptgruppen „Bildungswesen“, „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“ sowie „Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe“ lag die Teuerungsrate über der Zwei-Prozent-Marke. Nur im Bereich „Post und Telekommunikation“ sanken die Preise (minus 0,8 Prozent).

Veränderungen gegenüber Juni 2019

Gegenüber dem Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex im Juli um 0,6 Prozent. Mit Abstand am stärksten fielen die Preiserhöhungen in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ aus (plus 3,9 Prozent, darunter Pauschalreisen plus 15,1 Prozent). Es folgten die Hauptgruppen „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“, „Verkehr“ und „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“ (jeweils plus 0,4 Prozent). In zwei der zwölf Hauptgruppen sanken die Preise. Merkliche Preisrückgänge gab es bei Bekleidung und Schuhen (minus 2,9 Prozent); in der Hauptgruppe „Möbel, Leuchten, Geräte u.a. Haushaltszubehör“ belief sich das Minus auf 0,2 Prozent.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Juli 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. August 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Juli 2019Juli 2018Juni 2019
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5104,12,10,2
Verkehr112,9108,01,80,4
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3111,00,53,9
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7106,70,90,4
Andere Waren und Dienstleistungen7,4104,81,70,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0101,80,5-0,2
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7109,82,20,4
Gesundheit4,6104,81,20,0
Bekleidung und Schuhe4,598,94,0-2,9
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8110,71,90,1
Post und Telekommunikation2,795,7-0,80,3
Bildungswesen0,9106,62,20,0
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,71,60,6
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1105,81,60,6
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Juni 2019Juli 2018Jahr 2015
Energie insgesamt0,21,83,4
Haushaltsenergie insgesamt0,32,61,5
Heizöl, einschließlich Umlage0,74,58,4
Strom0,03,34,2
Gas, einschließlich Umlage0,40,3-4,2
Feste Brennstoffe-0,56,75,3
Fernwärme u. A.0,24,6-0,8
Kraftstoffe insgesamt0,30,37,2
Benzin0,10,86,9
Dieselkraftstoff1,0-1,48,5
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Juni 2019Juli 2018Jahr 2015
Kartoffeln1,627,546,1
Butter-0,8-17,352,8
Margarine7,08,513,0
Roggenbrot oder Mischbrot0,46,312,1
Weizenmehl0,66,511,8
Reis-0,24,47,2
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier-0,4-1,63,2
Frisches Brötchen3,42,98,9
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst0,63,38,7
Rinderroulade oder Rinderlende2,86,36,8
Weißwein-0,60,8-0,3
Mineralwasser mit Kohlensäure1,10,81,6
Joghurt-2,11,36,3
Hartkäse-0,81,513,0
Bohnenkaffee3,40,0-0,3
Pizza, Quiches oder Ähnliches2,44,3-3,1
Bananen-3,3-4,3-11,5
Eier-0,2-3,99,3
Schokoladentafel0,6-1,1-3,9
Schweinebraten-2,83,0-0,3
Nudeln-3,0-7,1-2,5
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-1,4-7,49,5
Vollmilch3,22,521,0
Tomaten-2,24,5-23,3
Äpfel2,9-17,512,6
Weintrauben-5,6-4,9-3,5

 

 

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news-2743Thu, 27 Jun 2019 08:24:32 +0200Teuerungsrate im Juni unverändert bei plus 1,5 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2743/Die Teuerungsrate blieb im Juni 2019 unverändert. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Mai hatte die Inflationsrate ebenfalls plus 1,5 Prozent betragen.Die Energiepreise waren im Juni 2019 um 1,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. In der Jahresfrist stiegen die Preise für Produkte aus Mineralöl; insbesondere die Heizölpreise (einschließlich Umlage) legten deutlich zu (plus 4,3 Prozent). Die Preise für Kraftstoffe veränderten sich hingegen nur leicht (plus 0,2 Prozent). Mehr bezahlen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher ebenfalls für Fernwärme (plus 4,8 Prozent) und Strom (plus 3,3 Prozent). Die Preise für Gas (einschließlich Umlage) blieben fast unverändert (minus 0,1 Prozent).

Nahrungsmittelpreise wurden im Vergleich zum Juni 2018 um 0,6 Prozent teurer. Am kräftigsten stiegen die Preise für Gemüse (plus sechs Prozent). Zum Beispiel waren Kartoffeln wesentlich teurer als im Vorjahresmonat (plus 16,1 Prozent). Deutliche Preissteigerungen gab es zudem bei Fleisch und Fleischwaren (plus 3,5 Prozent). Wesentlich billiger wurden dagegen Speisefette und Speiseöle (minus 12,1 Prozent) sowie Obst (minus 6,3 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, erhöhte sich im Juni auf plus 1,7 Prozent; im Vormonat hatte sie bei plus 1,2 Prozent gelegen.

Elf der zwölf Hauptgruppen verzeichneten Preissteigerungen. Die stärksten Zuwächse gab es in der Hauptgruppe „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“ (plus 2,3 Prozent). Auch in den Hauptgruppen „Bildungswesen“ sowie „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ lag die Teuerungsrate über der Zwei-Prozent-Marke. Nur im Bereich „Post und Telekommunikation“ sank das Preisniveau (minus 1,2 Prozent).

Veränderungen gegenüber Mai 2019

Gegenüber dem Vormonat legte der Verbraucherpreisindex im Juni 2019 um 0,2 Prozent zu. Die stärksten Zuwächse waren in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ zu beobachten (plus 4,2 Prozent, darunter Pauschalreisen plus 18,6 Prozent). Es folgten die Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen mit plus 0,6 Prozent. In den Hauptgruppen „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Verkehr“ sank das Preisniveau kräftig (jeweils minus 1,1 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Juni 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 3. Juli 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Juni 2019Juni 2018Mai 2019
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5103,92,00,0
Verkehr112,9107,62,0-1,1
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3106,82,04,2
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7106,30,30,2
Andere Waren und Dienstleistungen7,4104,71,60,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0102,00,8-0,2
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7109,42,30,6
Gesundheit4,6104,81,20,1
Bekleidung und Schuhe4,5101,91,8-1,1
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8110,62,10,1
Post und Telekommunikation2,795,4-1,2-0,3
Bildungswesen0,9106,62,20,3
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0105,11,50,2
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1105,21,70,6
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Mai 2019Juni 2018Jahr 2015
Energie insgesamt-2,11,73,2
Haushaltsenergie insgesamt-0,82,41,2
Heizöl, einschließlich Umlage-4,04,37,6
Strom0,03,34,2
Gas, einschließlich Umlage0,0-0,1-4,6
Feste Brennstoffe-0,67,45,8
Fernwärme u. A.0,04,8-1,0
Kraftstoffe insgesamt-4,60,26,9
Benzin-4,51,06,8
Dieselkraftstoff-5,0-2,87,4
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Mai 2019Juni 2018Jahr 2015
Kartoffeln13,616,143,8
Butter-3,4-16,954,1
Margarine-1,9-4,85,6
Roggenbrot oder Mischbrot0,96,211,7
Weizenmehl-1,14,611,1
Reis0,23,77,4
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier0,4-1,43,6
Frisches Brötchen-3,3-0,55,3
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst1,03,48,1
Rinderroulade oder Rinderlende4,20,23,9
Weißwein0,70,70,3
Mineralwasser mit Kohlensäure0,1-0,70,5
Joghurt3,32,48,6
Hartkäse1,44,213,9
Bohnenkaffee0,7-6,1-3,6
Pizza, Quiches oder Ähnliches-2,4-4,0-5,4
Bananen-0,2-0,5-8,5
Eier0,1-3,59,5
Schokoladentafel-3,6-2,5-4,5
Schweinebraten0,83,22,6
Nudeln2,10,30,5
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft1,9-5,711,0
Vollmilch-2,9-1,817,2
Tomaten-10,65,8-21,6
Äpfel11,7-16,79,4
Weintrauben5,7-4,82,2
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news-2720Fri, 31 May 2019 09:12:13 +0200Teuerungsrate sinkt im Mai auf 1,5 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2720/Die Inflationsrate ist in Rheinland-Pfalz im Mai 2019 gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im April hatte die Teuerungsrate plus 1,9 Prozent betragen.Die Energiepreise erhöhten sich im Vergleich zum Mai 2018 um 4,2 Prozent. Mineralölprodukte waren gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,4 Prozent teurer. So stiegen die Preise für Heizöl um 8,5 Prozent und die Kraftstoffpreise um 5,8 Prozent. Während die Umlage für Fernwärme sowie die Strompreise binnen Jahresfrist um 4,8 bzw. 3,3 Prozent zulegten, blieben die Preise für Gas unverändert.

Die Nahrungsmittelpreise lagen im Mai 2019 um 0,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Deutlich tiefer in die Tasche greifen mussten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf von Gemüse (plus 6,9 Prozent). Zum Beispiel waren Kartoffeln um 36,9 Prozent teurer als im Mai 2018. Die Preise für Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte sowie Fleisch und Fleischwaren zogen ebenfalls an (plus 2,3 Prozent bzw. plus 2,2 Prozent). Preissenkungen waren bei Obst zu verzeichnen (minus 7,8 Prozent; darunter Äpfel minus 21,7 Prozent). Aber auch Speisefette und Speiseöle sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren verbilligten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat (minus 5,6 Prozent bzw. minus 2,3 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, verringerte sich ebenfalls. Sie belief sich auf plus 1,2 Prozent nach plus 1,9 Prozent im April.
Im Jahresvergleich stiegen die Preise in zehn der zwölf Hauptgruppen. Die größten Zuwächse gab es im Bereich „Verkehr“ (plus 3,4 Prozent). Die Hauptgruppe „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ folgte an zweiter Stelle (plus 2,5 Prozent). Preisrückgänge waren in den Bereichen „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ sowie „Post und Telekommunikation“ zu beobachten (minus 1,6 bzw. minus 1,0 Prozent).

Veränderungen gegenüber April 2019

Gegenüber dem Vormonat verteuerten sich die Verbraucherpreise im Mai 2019 leicht um 0,2 Prozent. Die größten Preissteigerungen gab es in den Hauptgruppen „Verkehr“ (plus 1,2 Prozent, darunter Kraftstoffe: plus 4,1 Prozent) sowie „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (plus 0,9 Prozent). Günstig aus Verbrauchersicht entwickelten sich hingegen die Preise für Bekleidung und Schuhe (minus 1,0 Prozent). Preissenkungen waren außerdem in den Bereichen „Post und Telekommunikation“ (minus 0,4 Prozent) sowie „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (minus 0,3 Prozent; darunter Pauschalreisen: minus 2,4 Prozent) zu verzeichnen.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in elf rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte zukommt (sog. Wägungsschema), im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet. Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Mai 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 6. Juni 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Mai 2019Mai 2018April 2019
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5103,92,00,1
Verkehr112,9108,83,41,2
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3102,5-1,6-0,3
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7106,10,10,0
Andere Waren und Dienstleistungen7,4104,61,50,5
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0102,20,90,0
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7108,81,90,2
Gesundheit4,6104,71,30,1
Bekleidung und Schuhe4,5103,01,2-1,0
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8110,52,50,9
Post und Telekommunikation2,795,7-1,0-0,4
Bildungswesen0,9106,31,80,0
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0104,91,50,2
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1104,61,20,0
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
April 2019Mai 2018Jahr 2015
Energie insgesamt1,54,25,4
Haushaltsenergie insgesamt0,13,22,0
Heizöl, einschließlich Umlage1,08,512,1
Strom0,03,34,2
Gas, einschließlich Umlage0,00,0-4,6
Feste Brennstoffe-1,54,86,4
Fernwärme u. A.0,04,8-1,0
Kraftstoffe insgesamt4,15,812,0
Benzin5,06,611,8
Dieselkraftstoff1,93,413,0
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
April 2019Mai 2018Jahr 2015
Kartoffeln6,336,926,6
Butter0,1-9,459,6
Margarine2,05,57,6
Roggenbrot oder Mischbrot-0,45,210,7
Weizenmehl4,26,012,3
Reis0,62,87,2
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier2,6-1,13,2
Frisches Brötchen0,12,98,9
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst2,95,67,0
Rinderroulade oder Rinderlende-4,8-3,5-0,3
Weißwein-0,50,0-0,4
Mineralwasser mit Kohlensäure-1,8-1,30,4
Joghurt1,1-0,55,1
Hartkäse-2,00,212,3
Bohnenkaffee-1,6-4,9-4,3
Pizza, Quiches oder Ähnliches0,31,8-3,1
Bananen-0,40,0-8,3
Eier0,2-3,99,4
Schokoladentafel2,60,0-0,9
Schweinebraten2,03,51,8
Nudeln-2,4-0,1-1,6
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft0,4-7,88,9
Vollmilch0,7-0,920,7
Tomaten-13,3-10,2-12,3
Äpfel0,9-21,7-2,1
Weintrauben2,4-10,3-3,3
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news-2701Tue, 30 Apr 2019 08:35:58 +0200Inflationsrate liegt im April bei plus 1,9 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2701/Die Teuerungsrate ist in Rheinland-Pfalz im April 2019 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im März hatte die Inflationsrate plus 1,2 Prozent betragen.Die Energiepreise waren im April 2019 um 4,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Insbesondere Mineralölprodukte verteuerten sich (plus 7,1 Prozent). So stiegen die Preise für Heizöl um 13,1 Prozent und die Kraftstoffpreise um 6,4 Prozent. Die Preise für Fernwärme legten um 5,5 Prozent zu. Es folgten die Strompreise mit einem Plus von 3,3 Prozent. Die Preise für Gas blieben gleich.

Die Nahrungsmittelpreise blieben im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu unverändert (plus 0,1 Prozent). Tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher allerdings beim Kauf von Gemüse (plus 6,1 Prozent). Dies ist in erster Linie auf die starke Preiserhöhung bei Kartoffeln um rund 28 Prozent zurückzuführen. Auch Brot- und Getreideerzeugnisse wurden merklich teurer (plus 2,2 Prozent). Preissenkungen gab es dagegen bei Obst sowie Molkereiprodukten und Eiern (minus 6,8 bzw. minus 3,1 Prozent). Zum Beispiel verbilligten sich Äpfel um 21,5 Prozent.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, lag im April 2019 bei plus 1,9 Prozent nach plus 1,0 Prozent im März.

In zehn der zwölf Hauptgruppen lagen die Preise über dem Niveau des Vorjahresmonats. Den stärksten Anstieg gab es in der Hauptgruppe „Verkehr“ (plus 3,6 Prozent), was insbesondere auf die im Vorjahresvergleich deutlich gestiegenen Preise für Kraftstoffe zurückzuführen ist (plus 6,4 Prozent). Hierfür dürfte in erster Linie ein Kalendereffekt durch die Lage der Osterfeiertage (2019: Mitte April; 2018: Ende März/Anfang April) verantwortlich sein. Ebenfalls spürbare Preissteigerungen waren bei „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ zu beobachten (plus 3,1 Prozent). Insbesondere für Pauschalreisen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher mehr bezahlen (plus 11,2 Prozent). Auch hier dürfte der genannte Kalendereffekt zum Tragen gekommen sein. Preisrückgänge waren in zwei Hauptgruppen zu verzeichnen (Post und Telekommunikation: minus 0,6 Prozent; Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke: minus 0,1 Prozent).

Veränderungen gegenüber März 2019
Gegenüber dem Vormonat nahm der Verbraucherpreisindex im April 2019 um 1,0 Prozent zu. Die stärkste Preissteigerung gab es bei Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 3,4 Prozent). Der wesentliche Grund dafür sind deutlich höhere Preise bei Pauschalreisen (plus 15,9 Prozent). Dieser Anstieg kann allerdings nicht als reine Preisentwicklung interpretiert werden, sondern ist zum Teil auf saisonale Änderungen der angebotenen Reisearten und -ziele zurückzuführen. In der Hauptgruppe „Verkehr“ stiegen die Preise um 2,4 Prozent (darunter Kraftstoffe plus 7,2 Prozent). Im Bereich „Post und Telekommunikation“ blieben die Preise fast unverändert (minus 0,1 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in elf rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte zukommt (sog. Wägungsschema), im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat April 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 7. Mai 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
April 2019April 2018März 2019
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5103,82,20,3
Verkehr112,9107,53,62,4
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,3102,83,13,4
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7106,1-0,10,0
Andere Waren und Dienstleistungen7,4104,11,00,0
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0102,20,90,3
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7108,62,20,4
Gesundheit4,6104,61,20,0
Bekleidung und Schuhe4,5104,01,21,8
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8109,52,00,3
Post und Telekommunikation2,796,1-0,6-0,1
Bildungswesen0,9106,31,60,0
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0104,71,91,0
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1104,61,90,9
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
März 2019April 2018Jahr 2015
Energie insgesamt2,94,83,8
Haushaltsenergie insgesamt0,74,01,9
Heizöl, einschließlich Umlage1,913,111,0
Strom0,73,34,2
Gas, einschließlich Umlage0,10,0-4,6
Feste Brennstoffe-2,35,58,0
Fernwärme u. A.1,55,5-1,0
Kraftstoffe insgesamt7,26,47,6
Benzin8,76,56,5
Dieselkraftstoff3,26,410,9
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
März 2019April 2018Jahr 2015
Kartoffeln-3,727,919,1
Butter-1,8-3,359,5
Margarine1,83,05,5
Roggenbrot oder Mischbrot0,85,811,2
Weizenmehl-3,02,27,8
Reis-1,42,66,6
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier-3,6-2,70,6
Frisches Brötchen0,32,88,8
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst-0,91,44,0
Rinderroulade oder Rinderlende7,50,94,7
Weißwein0,20,70,1
Mineralwasser mit Kohlensäure1,60,82,2
Joghurt-1,1-3,64,0
Hartkäse-1,11,114,6
Bohnenkaffee-2,7-5,4-2,7
Pizza, Quiches oder Ähnliches0,55,1-3,4
Bananen1,52,0-7,9
Eier-0,6-3,49,2
Schokoladentafel-1,4-1,4-3,4
Schweinebraten2,7-0,9-0,2
Nudeln0,52,60,8
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-0,1-8,78,5
Vollmilch0,0-7,319,9
Tomaten-3,8-11,51,1
Äpfel3,1-21,5-3,0
Weintrauben-5,1-10,4-5,6
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news-2685Thu, 28 Mar 2019 09:38:19 +0100Teuerungsrate im März bei plus 1,2 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2685/Die Inflationsrate ist in Rheinland-Pfalz im März 2019 gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Februar hatte die Inflationsrate plus 1,5 Prozent betragen.Die Energiepreise waren im März 2019 um 3,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Mineralölprodukte verteuerten sich um 4,5 Prozent. Dazu trugen insbesondere die Heizölpreise bei, die innerhalb eines Jahres um 14,3 Prozent zulegten. Für Kraftstoffe mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher im März 2,8 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahresmonat. Die Strompreise erhöhten sich um 2,5 Prozent und die Preise für Fernwärme um 1,4 Prozent. Die Preise für Gas waren dagegen rückläufig (minus 0,7 Prozent).

Die Nahrungsmittelpreise sind im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht gestiegen (plus 0,3 Prozent). Kräftige Preissteigerungen gab es beim Gemüse (plus 7,0 Prozent). Dies ist in erster Linie auf die starke Preiserhöhung bei Kartoffeln um 39,5 Prozent zurückzuführen. Aber auch Kopf- oder Eisbergsalat und Gurken wurden merklich teurer (plus 10,7 bzw. 11,4 Prozent). Ebenfalls spürbare Preissteigerungen waren bei Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchten sowie bei Brot- und Getreideerzeugnissen zu beobachten (plus 2,8 bzw. 2,5 Prozent). Preissenkungen gab es dagegen bei Obst sowie Molkereiprodukten und Eiern (minus 7,1 bzw. minus 3,3 Prozent). So waren Äpfel um 22,6 Prozent billiger als ein Jahr zuvor.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, lag im März 2019 bei plus 1,0 Prozent nach plus 1,3 Prozent im Februar.

In neun der zwölf Hauptgruppen sind die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Die stärkste Steigerung war mit plus 3,0 Prozent in der Hauptgruppe „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ zu verzeichnen. Es folgten die Hauptgruppen „Verkehr“ (plus 2,1 Prozent) sowie „Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe“ und „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“ (jeweils plus 2,0 Prozent). In den Hauptgruppen „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ sowie „Post und Telekommunikation“ waren die Preise dagegen rückläufig (minus 1,1 bzw. minus 0,5 Prozent). Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke blieben im Vergleich zum Vorjahresmonat unverändert.

Veränderungen gegenüber Februar 2019

Gegenüber dem Vormonat nahm der Verbraucherpreisindex im März 2019 um 0,3 Prozent zu. Insbesondere für Bekleidung und Schuhe mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen als im Februar (plus 1,8 Prozent). Hierbei dürften saisonale Gründe eine Rolle spielen. In der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ stiegen die Preise um 1,4 Prozent. Deutliche Preisrückgänge gab es in der Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ (minus 0,7 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in elf rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte zukommt (sog. Wägungsschema), im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat März 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 3. April 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
März 2019März 2018Februar 2019
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5103,52,00,2
Verkehr112,9105,02,10,1
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,399,4-1,11,4
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7106,1 --0,7
Andere Waren und Dienstleistungen7,4104,11,0-0,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0101,90,60,2
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7108,22,00,5
Gesundheit4,6104,60,90,1
Bekleidung und Schuhe4,5102,20,11,8
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8109,23,00,7
Post und Telekommunikation2,796,2-0,5-0,1
Bildungswesen0,9106,31,6 -
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100,0103,71,20,3
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1103,71,00,4
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Februar 2019März 2018Jahr 2015
Energie insgesamt0,23,10,9
Haushaltsenergie insgesamt0,23,41,2
Heizöl, einschließlich Umlage0,214,38,9
Strom0,22,53,5
Gas, einschließlich Umlage0,2-0,7-4,7
Feste Brennstoffe0,86,410,5
Fernwärme u. A. -1,4-2,5
Kraftstoffe insgesamt0,12,80,4
Benzin0,31,8-2,0
Dieselkraftstoff-0,55,87,5
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Februar 2019März 2018Jahr 2015
Kartoffeln4,939,523,7
Butter-4,1-0,462,4
Margarine-6,2-5,73,6
Roggenbrot oder Mischbrot0,65,710,3
Weizenmehl0,45,311,1
Reis3,43,78,1
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier1,92,24,4
Frisches Brötchen0,62,98,5
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst-0,31,54,9
Rinderroulade oder Rinderlende-6,7-4,5-2,6
Weißwein-0,21,3-0,1
Mineralwasser mit Kohlensäure-0,3-0,60,6
Joghurt-0,7-0,85,2
Hartkäse1,61,215,9
Bohnenkaffee-1,9-0,5 -
Pizza, Quiches oder Ähnliches3,36,0-3,9
Bananen-1,3-4,2-9,3
Eier --3,19,9
Schokoladentafel0,2-1,9-2,0
Schweinebraten0,4-3,9-2,8
Nudeln1,5-2,50,3
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft2,2-6,68,6
Vollmilch1,0-7,719,9
Tomaten-5,1-10,65,1
Äpfel-4,3-22,6-5,9
Weintrauben-1,4-11,0-0,5

 

 

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news-2666Thu, 28 Feb 2019 11:00:00 +0100Teuerungsrate steigt im Februar auf 1,5 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2666/Die Inflationsrate ist in Rheinland-Pfalz im Februar 2019 leicht gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Januar hatte die Inflationsrate 1,4 Prozent betragen.Ein Grund für den Anstieg der Teuerungsrate ist die Energiepreisentwicklung. Energie war im Februar 2019 um 3,1 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Vor allem die Preise für Mineralölprodukte erhöhten sich spürbar (plus 4,7 Prozent). Dazu trugen insbesondere die Heizölpreise bei, die innerhalb eines Jahres um 17 Prozent stiegen. Für Kraftstoffe mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher im Februar 2,1 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor. Die Preise für Fernwärme und für Strom legten um 1,4 bzw. 2,3 Prozent zu. Gas war billiger als im Februar 2018 (minus 1,0 Prozent).

Die Nahrungsmittelpreise sind im Vergleich zum Vorjahresmonat moderat gestiegen (plus 1,0 Prozent). Am stärksten verteuerten sich Gemüse sowie Speisefette und -öle (jeweils plus 8,6 Prozent). Beim Gemüse fiel insbesondere der starke Preisanstieg bei Kopfsalat oder Eisbergsalat sowie Kartoffeln ins Gewicht (plus 42,2 bzw. plus 30 Prozent). Die Preissteigerungen bei Speisefetten und -ölen sind insbesondere auf die spürbar höheren Butterpreise zurückzuführen (plus 13,3 Prozent). Für Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher im Februar 2019 ebenfalls tiefer in die Tasche greifen (plus 4,3 Prozent). Die Preise für Obst sowie Molkereiprodukte und Eier gingen dagegen zurück (minus 6,0 bzw. minus 2,9 Prozent). Zum Beispiel waren Äpfel um 16,1 Prozent billiger als ein Jahr zuvor.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist im Februar gesunken. Sie belief sich auf plus 1,3 Prozent nach plus 1,4 Prozent im Januar.
Die höchsten Preissteigerungen gab es in der Hauptgruppe „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (plus 2,6 Prozent). Es folgen die Hauptgruppen „Verkehr“ sowie „Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe“ (plus 2,2 bzw. 2,1 Prozent). In der Hauptgruppe „Post und Telekommunikation“ sank das Preisniveau (minus 0,6 Prozent).

Veränderungen gegenüber Januar 2019

Der Verbraucherpreisindex lag im Februar 2019 um 0,4 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Merkliche Preiserhöhungen wurden in den Hauptgruppen „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ registriert (plus 2,2 bzw. plus 1,9 Prozent). In drei Hauptgruppen war das Preisniveau im Februar geringfügig niedriger als im Januar. Die Preise in den Bereichen „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“, „Gesundheit“ sowie „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“ sanken jeweils um 0,2 Prozent.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in elf rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte zukommt (sog. Wägungsschema), im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Februar 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 7. März 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Februar
2019
Februar
2018
Januar
2019
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5103,3 2,10,2
Verkehr112,9104,9 2,2-
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,398,0 -1,9
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7106,9 0,8-
Andere Waren und Dienstleistungen7,4104,2 1,60,3
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0101,7 0,30,1
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7107,7 1,9-0,2
Gesundheit4,6104,5 0,8-0,2
Bekleidung und Schuhe4,5100,4 1,72,2
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8108,4 2,6-0,2
Post und Telekommunikation2,796,3 -0,60,1
Bildungswesen0,9106,3 1,6-
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100103,4 1,5 0,4
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1103,3 1,3 0,4
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Januar 2019Februar 2018Jahr 2015
Energie insgesamt0,53,10,7
Haushaltsenergie insgesamt0,93,61,0
Heizöl, einschließlich Umlage2,217,08,7
Strom1,22,33,3
Gas, einschließlich Umlage--1,0-4,9
Feste Brennstoffe1,19,29,6
Fernwärme u. A.-1,4-2,5
Kraftstoffe insgesamt-2,10,3
Benzin-0,30,4-2,3
Dieselkraftstoff1,07,58,0
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Januar 2019Februar 2018Jahr 2015
Kartoffeln2,930,017,9
Butter-1,513,369,4
Margarine3,06,510,4
Roggenbrot oder Mischbrot-0,15,59,6
Weizenmehl-0,25,110,7
Reis-0,83,34,5
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier-1,52,72,5
Frisches Brötchen0,22,57,9
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst0,41,85,2
Rinderroulade oder Rinderlende-2,21,74,4
Weißwein0,21,50,1
Mineralwasser mit Kohlensäure-1,01,50,9
Joghurt4,6-5,9
Hartkäse2,8-0,114,1
Bohnenkaffee2,1-0,61,9
Pizza, Quiches oder Ähnliches-1,8-0,6-7,0
Bananen3,5-2,6-8,1
Eier-0,7-2,79,9
Schokoladentafel1,9-3,0-2,2
Schweinebraten-3,1-3,9-3,2
Nudeln-1,7-4,6-1,2
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-5,4-5,96,3
Vollmilch-0,5-8,118,7
Tomaten-10,1-8,710,8
Äpfel3,1-16,1-1,7
Weintrauben-0,4-17,60,9
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news-2660Thu, 21 Feb 2019 07:37:21 +0100Inflationsrate liegt im Januar bei plus 1,4 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2660/Die Teuerungsrate ist zum Jahresauftakt gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex im Januar 2019 um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Dezember 2018 hatte die Inflationsrate plus 1,6 Prozent betragen. Der Verbraucherpreisindex wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Mit dem Berichtsmonat Januar 2019 erfolgte die Umstellung von der Basis 2010 auf das Basisjahr 2015. Dabei wurden die VPI-Ergebnisse rückwirkend ab Januar 2015 neu berechnet. Hier finden Sie nähere Informationen zur Revision 2019.

Die Energiepreise waren im Januar 2019 um 1,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Preise für Mineralölprodukte stiegen um 1,6 Prozent. Dabei legten insbesondere die Preise für Heizöl deutlich zu (plus 9,8 Prozent). Die Kraftstoffpreise veränderten sich hingegen nur leicht (plus 0,6 Prozent). Fernwärme verteuerte sich um 3,1 Prozent und die Strompreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,1 Prozent. Gas war hingegen billiger als vor einem Jahr (minus 1,2 Prozent).

Die Nahrungsmittelpreise lagen im Januar 2019 um 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wesentlich tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf von Gemüse; die Preise waren um 9,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Besonders kräftig fiel der Preisanstieg bei Kopf- oder Eisbergsalat und Kartoffeln aus (plus 26 bzw. plus 25,4 Prozent). Auch Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte wurden spürbar teurer (plus 2,6 Prozent). Preissenkungen gab es unter anderem bei Obst sowie bei Molkereiprodukten und Eiern (minus 5,6 bzw. minus 1,9 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist im Januar gestiegen. Sie belief sich auf plus 1,4 Prozent; im Dezember 2018 hatte sie bei plus 1,3 Prozent gelegen.

In zehn der zwölf Hauptgruppen war das Preisniveau höher als im Vorjahresmonat. Die stärkste Steigerung gab es mit plus 2,7 Prozent in der Hauptgruppe „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“. Merkliche Preiserhöhungen waren auch bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren zu verzeichnen (plus 2,6 Prozent). In der Hauptgruppe „Post und Telekommunikation“ lagen die Preise unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 0,8 Prozent). Im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ blieben die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat unverändert.

Veränderungen gegenüber Dezember 2018

Der Verbraucherpreisindex lag im Januar 2019 um 0,8 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Am stärksten fielen die Preisrückgänge in den Hauptgruppen „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ sowie „Bekleidung und Schuhe“ aus (minus 5,2 bzw. minus 3,4 Prozent). Im Bereich „Verkehr“ sanken die Preise um 2,1 Prozent, was vor allem auf einen kräftigen Rückgang der Kraftstoffpreise zurückzuführen ist. Deutliche Preissteigerungen wurden in den Hauptgruppen „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ sowie „Gesundheit“ registriert (jeweils plus 0,8 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in elf rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte zukommt (sog. Wägungsschema), im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

 

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungsanteil am Gesamtindex*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Januar
2019
Januar
2018
Dezember
2018
Basis
2015=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe32,5103,1 1,80,2
Verkehr112,9104,9 1,8-2,1
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,396,2 --5,2
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke9,7106,9 0,80,8
Andere Waren und Dienstleistungen7,4103,9 1,61,0
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0101,6 0,30,1
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen4,7107,9 2,70,4
Gesundheit4,6104,7 1,10,8
Bekleidung und Schuhe4,598,2 1,9-3,4
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8108,6 2,60,5
Post und Telekommunikation2,796,2 -0,8-
Bildungswesen0,9106,3 1,7-0,2
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100103,0 1,4- 0,8
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie81,1102,9 1,4- 0,7
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Dezember 2018Januar 2018Jahr 2015
Energie insgesamt-2,91,50,2
Haushaltsenergie insgesamt-0,12,00,1
Heizöl, einschließlich Umlage-2,49,86,4
Strom0,81,12,1
Gas, einschließlich Umlage-0,3-1,2-4,9
Feste Brennstoffe0,88,08,4
Fernwärme u. A.1,13,1-2,5
Kraftstoffe insgesamt-7,90,60,3
Benzin-8,7-0,4-2,0
Dieselkraftstoff-6,33,36,9
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Dezember 2018Januar 2018Jahr 2015
Kartoffeln3,525,414,6
Margarine1,37,77,2
Rinderroulade oder Rinderlende6,06,76,8
Weizenmehl0,56,310,9
Roggenbrot oder Mischbrot0,45,69,7
Reis1,43,55,3
Pils, Lager, Schwarzbier o. a. untergäriges Bier2,33,04,1
Frisches Brötchen0,52,37,7
Weißwein-2,1-0,1
Mineralwasser mit Kohlensäure1,42,11,9
Nudeln0,21,90,5
Butter0,11,771,9
Salami, Zervelatwurst oder andere Dauerwurst-0,70,84,8
Bohnenkaffee-0,8-0,3-0,2
Hartkäse-2,9-0,811,0
Joghurt-1,7-1,11,2
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-1,0-1,112,4
Eier-3,7-1,710,7
Schweinebraten-1,6-2,0-0,1
Pizza, Quiches oder Ähnliches-3,9-2,3-5,3
Schokoladentafel1,7-2,4-4,0
Tomaten20,8-3,123,2
Vollmilch-0,8-7,719,3
Bananen-2,3-8,5-11,2
Weintrauben-16,8-13,61,3
Äpfel0,6-19,6-4,7

 

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news-2645Wed, 30 Jan 2019 08:40:10 +0100Revision des Verbraucherpreisindex: Neues Basisjahr 2015http://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2645/Wegen der Revisionsarbeiten werden die monatlichen Ergebnisse zur Entwicklung der Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz im Januar 2019 nicht wie gewohnt am Ende des Berichtsmonats, sondern am 21. Februar 2019 bekannt gegeben. Am 30. Januar veröffentlicht das Statistische Bundesamt ein vorläufiges Ergebnis für Deutschland für den Monat Januar. Der Verbraucherpreisindex wird in regelmäßigen Abständen überarbeitet und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, erfolgt mit der Veröffentlichung der Ergebnisse für den Berichtsmonat Januar 2019 die Umstellung von der bisherigen Basis 2010 auf das Basisjahr 2015. Dabei werden die Ergebnisse ab Januar 2015 neu berechnet.

Im Mittelpunkt der Überarbeitung des Verbraucherpreisindex steht die Aktualisierung des Wägungsschemas für die in die Berechnung einbezogenen Waren und Dienstleistungen. Das Wägungsschema bildet die Ausgabenanteile für die einzelnen Güterarten an den gesamten Konsumausgaben der privaten Haushalte in Deutschland ab. Auch die Wägungsschemata für die Geschäftstypen und die Bundesländer werden neu berechnet. Die Gewichtung der Geschäftstypen spiegelt die Bedeutung der verschiedenen Einkaufsstätten im Einzelhandel (wie Fachgeschäfte, Discounter oder Internet- und Versandhandel) wider. Die Gewichtung der Bundesländer bildet deren Anteil an den privaten Konsumausgaben in Deutschland ab.

Alle neuen Wägungsschemata beziehen sich auf das Jahr 2015 und bleiben bis zur nächsten Revision unverändert, um innerhalb eines längeren Zeitraums die Preisentwicklung unbeeinflusst von Änderungen der Ausgabengewichte darstellen zu können. Im Gegensatz dazu wird die Auswahl der einzelnen Waren und Dienstleistungen, deren Preise für die Indexberechnung erhoben werden, der sogenannte Warenkorb, laufend angepasst, damit immer diejenigen Gütervarianten in die Preisbeobachtung eingehen, die von den Verbraucherinnen und Verbrauchern aktuell häufig gekauft werden.

Darüber hinaus wird die turnusmäßige Überarbeitung des Verbraucherpreisindex auch genutzt, um methodische Verbesserungen einzuführen. Mit der Umstellung auf das Basisjahr 2015 wird beispielsweise die Stichprobe für die Mieterhebung erweitert und die Berechnungsmethode für Pauschalreisen geändert.

Ab Berichtsmonat Februar 2019 wird der übliche Turnus der Veröffentlichung erster Ergebnisse zum Monatsende wiederaufgenommen.

Informationen zu der Revision – speziell für Nutzerinnen und Nutzer von Verbraucherpreisindizes in Wertsicherungsklauseln – finden Sie beim Statistischen Bundesamt.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

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news-2628Wed, 02 Jan 2019 16:18:49 +0100Teuerungsrate im Dezember bei plus 1,8 Prozent – Inflationsrate im Jahresdurchschnitt bei 1,9 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2628/Die Teuerungsrate ist im Dezember 2018 deutlich gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im November 2018 hatte die Inflationsrate plus 2,5 Prozent betragen. Energie war im Dezember 2018 wesentlich teurer als im Vorjahresmonat (plus fünf Prozent). Der Grund dafür sind starke Preissteigerungen bei Mineralölprodukten (plus 10,7 Prozent). Sowohl die Preise für Heizöl als auch die Kraftstoffpreise zogen merklich an (plus 14,3 Prozent bzw. plus 9,7 Prozent). Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme stieg um 3,4 Prozent; die Strompreise nahmen dagegen nur leicht zu (plus 0,5 Prozent). Gas war um 1,3 Prozent billiger als im Dezember 2017.

Abgeschwächt hat sich der Anstieg der Nahrungsmittelpreise. Sie waren im Dezember um 0,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Deutliche Preisrückgänge gab es bei Obst (minus 5,2 Prozent). So waren Äpfel um 19,2 Prozent billiger als im Vorjahresmonat. Kräftige Preissteigerungen waren hingegen bei Gemüse zu verzeichnen (plus 7,2 Prozent). Tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher unter anderem beim Kauf von Kartoffeln, die sich um 27,2 Prozent verteuerten.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, blieb unverändert. Sie lag im Dezember wie im November bei 1,6 Prozent.

Elf der zwölf Hauptgruppen verzeichneten Preissteigerungen gegenüber Dezember 2017. Am stärksten fiel der Anstieg in der Hauptgruppe „Verkehr“ mit plus 4,2 Prozent aus, was insbesondere auf die deutliche Erhöhung der Kraftstoffpreise zurückzuführen ist. Die Preise für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen zogen ebenfalls merklich an (plus 2,6 Prozent). Dahinter folgten die Bereiche „Bildungswesen“ sowie „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ mit jeweils plus 2,5 Prozent. In der Hauptgruppe „Nachrichtenübermittlung“ lagen die Preise unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 0,7 Prozent).

Veränderungen gegenüber November 2018

Gegenüber dem Vormonat blieb der Verbraucherpreisindex im Dezember 2018 konstant. Drei der zwölf Hauptgruppen verzeichneten Preissteigerungen. Deutlich mehr bezahlen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher für Waren und Dienstleistungen im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 5,3 Prozent; darunter Pauschalreisen plus 22,9 Prozent). In fünf Hauptgruppen lag das Preisniveau unter dem des Vormonats. Die stärksten Rückgänge gab es bei Bekleidung und Schuhen sowie in der Hauptgruppe „Verkehr“ (jeweils minus 2,1 Prozent). Im Bereich „Verkehr“ war die Preissenkung insbesondere auf den kurzfristigen Rückgang der Kraftstoffpreise zurückzuführen (minus 7,9 Prozent).

Entwicklung der Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2018

Im Jahresdurchschnitt waren die Verbraucherpreise 2018 um 1,9 Prozent höher als 2017. Damit entspricht die Teuerungsrate für Rheinland-Pfalz dem Zielwert der Europäischen Zentralbank, die für den Euroraum mittelfristig eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent anstrebt. In den vergangenen Jahren war die Teuerung schwächer ausgefallen; 2018 war der höchste Preisniveauanstieg seit 2012 zu verzeichnen. Am stärksten verteuerten sich Waren und Dienstleistungen im Bereich „Verkehr“ (plus 3,5 Prozent). Ein wesentlicher Grund dafür ist die Erhöhung der Kraftstoffpreise, die im Jahresdurchschnitt 2018 um acht Prozent höher waren als im Jahr zuvor. Auch die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren zogen spürbar an (plus 3,4 Prozent). Für Waren und Dienstleistungen des Bildungswesens sowie für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher ebenfalls tiefer in die Tasche greifen (plus 2,5 bzw. plus 2,4 Prozent). In zwei der zwölf Hauptgruppen sank das Preisniveau: Waren und Dienstleistungen der Hauptgruppe „Nachrichtenübermittlung“ verbilligten sich um 0,6 Prozent. Die Preise für Bekleidung und Schuhe fielen 2018 im Jahresdurchschnitt ebenfalls etwas niedriger aus als 2017 (minus 0,2 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in elf rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte zukommt (sog. Wägungsschema), im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Dezember 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 10. Januar 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Hinweis: Revision des Verbraucherpreisindex für Deutschland
Der Verbraucherpreisindex wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Mit dem Berichtsmonat Januar 2019 erfolgt die Umstellung von der Basis 2010 auf das Basisjahr 2015. Dabei werden die VPI-Ergebnisse rückwirkend ab Januar 2015 neu berechnet.

Bitte merken Sie sich folgenden Veröffentlichungstermin vor:
21. Februar 2019 Endgültiges Ergebnis für Januar 2019 sowie alle neu berechneten VPI-Ergebnisse ab Januar 2015 auf neuer Basis 2015

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Dezember
2018
Dezember
2017
November
2018
Basis
2010=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7112,0 1,9-0,6
Verkehr113,5113,4 4,2-2,1
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5114,7 1,55,3
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3118,3 0,5-
Andere Waren und Dienstleistungen7,0109,4 1,2-
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0104,5 0,2-0,2
Bekleidung und Schuhe4,5108,2 0,9-2,1
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5120,1 2,60,3
Gesundheitspflege4,4111,8 1,7-
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8125,2 2,5-0,6
Nachrichtenübermittlung3,089,0 -0,7-
Bildungswesen0,9114,7 2,50,3
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100112,6 1,8-
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie80,3112,1 1,6 0,7
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
November 18Dezember 17Jahr 2010
Energie insgesamt-5,15,011,5
Haushaltsenergie insgesamt-3,52,714,4
Heizöl-19,714,37,8
Strom-0,528,2
Gas0,3-1,34,5
Feste Brennstoffe1,03,417,7
Zentralheizung, Fernwärme-3,44,5
Kraftstoffe insgesamt-7,99,76,4
Superbenzin-7,19,15,6
Dieselkraftstoff-10,811,49,5
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
November 18Dezember 17Jahr 2010
Kartoffeln2,427,234,1
Eier0,38,013,1
Hartkäse0,36,531,4
Weizenmehl1,75,926,3
Roggenbrot oder Mischbrot1,24,315,6
Margarine-2,93,820,9
Weißwein0,93,617,1
Pizza3,73,14,3
Bohnenkaffee0,52,631,3
Frische Brötchen0,32,113,4
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-5,31,733,1
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst-0,21,312,5
Bier-2,41,316,8
Reis1,41,29,2
Roulade oder Lende vom Rind0,60,725,8
Joghurt-1,90,620,8
Mineralwasser-1,2-3,1
Butter-2,8-0,170,3
Nudeln-2,2-0,413,0
Schweinebraten3,9-1,721,1
Bananen2,0-4,11,8
Weintrauben11,4-4,542,0
Frische Milch0,4-5,627,2
Schokoladentafel-3,8-6,316,6
Tomaten4,7-10,6-5,9
Äpfel-1,5-19,210,0

 

 

 

 

 

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news-2602Thu, 29 Nov 2018 09:28:25 +0100Inflationsrate bleibt mit 2,5 Prozent auf hohem Niveauhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2602/Die Teuerungsrate ist im November 2018 leicht gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 2,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Oktober 2018 hatte die Inflationsrate plus 2,6 Prozent betragen. Im November 2018 musste erneut deutlich mehr für Energie bezahlt werden als im Vorjahresmonat (plus 10,3 Prozent). Dies ist auf kräftige Preissteigerungen bei Mineralölprodukten zurückzuführen (plus 23,1 Prozent). Dabei schlug insbesondere der Anstieg der Heizöl- und Kraftstoffpreise zu Buche (plus 42,6 Prozent bzw. plus 17,7 Prozent). Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme erhöhte sich um 3,6 Prozent. Die Strompreise nahmen dagegen im Vergleich zum November 2017 nur leicht zu (plus 0,5 Prozent); die Gaspreise waren erneut rückläufig (minus 1,5 Prozent).

Die Preise für Nahrungsmittel lagen im November 1,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Bei Gemüse gab es Preissteigerungen im zweistelligen Bereich (plus 11,9 Prozent). Besonders kräftig fiel der Preisanstieg bei Gurken aus (plus 71,1 Prozent). Speisefette und -öle waren ebenfalls teurer als ein Jahr zuvor (plus 2,3 Prozent). Günstiger hingegen wurde Obst (minus 5,2 Prozent); unter anderem für Äpfel mussten Verbraucher wesentlich weniger zahlen (minus 18,5 Prozent). Fisch und Fischwaren verbilligten sich leicht (minus 0,4 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, sank ebenfalls leicht. Sie belief sich im November auf plus 1,6 Prozent nach plus 1,7 Prozent im Oktober.

In elf der zwölf Hauptgruppen lagen die Preise über dem Niveau des Vorjahresmonats. Den stärksten Anstieg gab es in der Hauptgruppe „Verkehr“ (plus 6,4 Prozent). Dabei fiel insbesondere der deutliche Anstieg der Kraftstoffpreise ins Gewicht. Bei den alkoholischen Getränken und Tabakwaren zogen die Preise ebenfalls an (plus 3,8 Prozent). Dahinter folgten die Bereiche „Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe“ sowie „Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen“ (plus 2,6 Prozent bzw. plus 2,5 Prozent). In der Hauptgruppe „Nachrichtenübermittlung“ sank das Preisniveau um 0,7 Prozent.

Veränderungen gegenüber Oktober 2018

Gegenüber dem Vormonat erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im November 2018 leicht um 0,3 Prozent. Sieben der zwölf Hauptgruppen verzeichneten Preissteigerungen. Am stärksten nahmen die Preise für Waren und Dienstleistungen im Bereich „Verkehr“ zu (plus 1,5 Prozent; darunter Kraftstoffe plus 3,8 Prozent). Die Preise von drei Hauptgruppen lagen unter dem Niveau des Vormonats.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in elf rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte zukommt (sog. Wägungsschema), im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat November 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. Dezember 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Hinweis: Revision des Verbraucherpreisindex für Deutschland

Der Verbraucherpreisindex wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Mit dem Berichtsmonat Januar 2019 erfolgt die Umstellung von der Basis 2010 auf das Basisjahr 2015. Dabei werden die VPI-Ergebnisse rückwirkend ab Januar 2015 neu berechnet.
Die endgültigen Ergebnisse für Januar 2019 sowie alle neu berechneten VPI-Ergebnisse ab Januar 2015 auf neuer Basis 2015 werden am 21. Februar 2019 veröffentlicht. 

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Waren- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
November
2018
November
2017
Oktober
2018
Basis
2010=100
%
Waren- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7112,7 2,60,2
Verkehr113,5115,8 6,41,5
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5108,9 0,7-0,5
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3118,3 1,5-0,1
Andere Waren und Dienstleistungen7,0109,4 1,2-
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0104,7 0,60,3
Bekleidung und Schuhe4,5110,5 1,2-0,2
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5119,8 2,50,2
Gesundheitspflege4,4111,8 1,7-
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8125,9 3,80,2
Nachrichtenübermittlung3,089,0 -0,70,1
Bildungswesen0,9114,4 2,20,1
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100112,6 2,5 0,3
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie80,3111,3 1,6 0,1
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Oktober 2018November 2017Jahr 2010
Energie insgesamt1,610,317,5
Haushaltsenergie insgesamt0,36,618,6
Heizöl1,342,634,2
Strom-0,528,2
Gas-0,1-1,54,2
Feste Brennstoffe1,03,816,5
Zentralheizung, Fernwärme0,73,64,5
Kraftstoffe insgesamt3,817,715,5
Superbenzin3,015,513,7
Dieselkraftstoff6,424,822,7
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Oktober 2018November 2017Jahr 2010
Kartoffeln-0,225,831,0
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft0,818,640,6
Eier0,58,012,8
Margarine-0,87,224,5
Bier1,46,619,7
Weizenmehl1,66,624,2
Roggenbrot oder Mischbrot0,73,214,2
Weißwein-0,32,216,1
Frische Brötchen0,41,813,1
Butter-3,91,775,2
Joghurt1,81,723,1
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst0,31,212,7
Mineralwasser0,41,14,3
Nudeln-0,91,015,5
Hartkäse5,10,931,0
Schokoladentafel-0,50,721,2
Reis-1,00,77,7
Bohnenkaffee3,2-0,230,6
Pizza2,5-1,10,6
Weintrauben37,1-1,527,5
Frische Milch1,3-2,226,7
Roulade oder Lende vom Rind-3,5-2,225,0
Schweinebraten-6,0-2,516,6
Bananen-2,5-3,0-0,2
Tomaten-18,5-9,5-10,1
Äpfel-7,2-18,511,7

 

 

 

a

 

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news-2580Tue, 30 Oct 2018 09:09:38 +0100Teuerungsrate erreicht im Oktober den höchsten Stand seit zehn Jahrenhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2580/Die Teuerungsrate ist im Oktober 2018 weiter gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 2,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das ist die höchste Steigerung seit September 2008. Im September 2018 hatte die Inflationsrate plus 2,4 Prozent betragen.Energie war im Oktober 2018 erneut deutlich teurer als im Vorjahresmonat (plus 10,1 Prozent). Dies ist auf kräftige Preissteigerungen bei Mineralölprodukten zurückzuführen (plus 23,1 Prozent). Sowohl die Preise für Heizöl als auch die Kraftstoffpreise stiegen gegenüber Oktober 2017 deutlich (plus 49,7 Prozent bzw. plus 16,2 Prozent). Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme erhöhte sich um 2,9 Prozent. Während die Strompreise gegenüber dem Vorjahresmonat leicht zunahmen (plus 0,5 Prozent), waren die Gaspreise rückläufig (minus 1,4 Prozent).

Die Preise für Nahrungsmittel nahmen dagegen weniger stark zu als in den Vormonaten. Sie lagen im Oktober 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Die höchste Steigerung gab es bei Gemüse (plus 9,6 Prozent). Die Preise für Molkereiprodukte und Eier zogen ebenfalls deutlich an (plus 4 Prozent). Günstiger wurden Speisefette und -öle (minus 4,2 Prozent), Obst (minus 2,2 Prozent) sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (minus 1,2 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, stieg ebenfalls. Sie belief sich im Oktober auf plus 1,7 Prozent nach plus 1,6 Prozent im September.
In elf der zwölf Hauptgruppen lagen die Preise über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die stärkste Steigerung gab es mit plus 5,6 Prozent in der Hauptgruppe „Verkehr“. Dabei fiel insbesondere der deutliche Anstieg der Kraftstoffpreise ins Gewicht. Spürbare Preiserhöhungen waren auch bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 3 Prozent) sowie in den Bereichen „Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe“ und „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 2,7 Prozent) zu verzeichnen. In der Hauptgruppe „Nachrichtenübermittlung“ sanken die Preise gegenüber dem Oktober 2017 um 0,8 Prozent.

Veränderungen gegenüber September 2018
Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im Oktober 2018 leicht um 0,1 Prozent gestiegen. In der Hauptgruppe „Bekleidung und Schuhe“ erhöhten sich die Preise um 1,4 Prozent. Fünf der zwölf Hauptgruppen verzeichneten dagegen Preisrückgänge; am stärksten verringerten sich die Preise in den Bereichen „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ sowie „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ mit minus 0,6 Prozent.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in elf rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Oktober 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. November 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Annette Tennstedt (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

 

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Oktober
2018
Oktober
2017
September
2018
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7112,5 2,70,5
Verkehr113,5114,1 5,60,4
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5109,4 2,7-0,6
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3118,4 1,8-0,6
Andere Waren und Dienstleistungen7,0109,4 1,1-
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0104,4 0,50,4
Bekleidung und Schuhe4,5110,7 0,71,4
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5119,6 2,4-0,2
Gesundheitspflege4,4111,8 1,90,3
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8125,6 3,0-0,4
Nachrichtenübermittlung3,088,9 -0,8-
Bildungswesen0,9114,3 2,2-0,1
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100112,3 2,6 0,1
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie80,3111,2 1,7 0,1
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
September 18Oktober 17Jahr 2010
Energie insgesamt1,710,115,7
Haushaltsenergie insgesamt1,97,218,2
Heizöl9,349,732,5
Strom0,10,528,2
Gas0,4-1,44,3
Feste Brennstoffe2,93,615,4
Zentralheizung, Fernwärme0,82,93,8
Kraftstoffe insgesamt1,216,211,3
Superbenzin0,515,010,4
Dieselkraftstoff2,920,015,3
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
September 18Oktober 17Jahr 2010
Kartoffeln4,323,831,2
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-0,418,539,5
Tomaten36,818,310,3
Eier0,47,512,2
Weizenmehl1,25,422,2
Schweinebraten4,55,124,0
Joghurt-3,74,920,9
Frische Milch-1,13,025,1
Nudeln2,63,016,5
Weißwein-2,916,4
Bier-2,72,818,0
Roggenbrot oder Mischbrot1,22,213,4
Roulade oder Lende vom Rind-0,12,129,5
Frische Brötchen-0,21,912,7
Weintrauben1,81,6-7,0
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst0,40,712,4
Mineralwasser0,20,43,9
Reis-0,5-8,8
Schokoladentafel1,8-0,121,8
Pizza0,3-0,6-1,9
Margarine3,4-1,425,5
Hartkäse-1,1-1,724,6
Bohnenkaffee-3,9-2,826,5
Butter-3,1-5,682,4
Bananen2,7-6,22,4
Äpfel-15,9-10,220,4
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news-2559Thu, 27 Sep 2018 09:46:37 +0200Teuerungsrate steigt im September auf plus 2,4 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2559/Die Teuerungsrate ist im September 2018 weiter gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 2,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im August hatte die Inflationsrate plus 2,0 Prozent betragen.Energie war im September 2018 erneut wesentlich teurer als im Vorjahresmonat (plus 8,2 Prozent). Dies ist auf deutliche Preissteigerungen bei Mineralölprodukten zurückzuführen (plus 19,3 Prozent). Sowohl die Preise für Heizöl als auch die Kraftstoffpreise erhöhten sich gegenüber September 2017 kräftig (plus 38,5 Prozent bzw. plus 14,2 Prozent). Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme stieg um 2,2 Prozent. Während die Strompreise gegenüber dem Vorjahresmonat leicht zunahmen (plus 0,4 Prozent), waren die Gaspreise rückläufig (minus 2,0 Prozent).

Auch Nahrungsmittel wurden deutlich teurer. Die Nahrungsmittelpreise lagen im September 2018 3,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Besonders kräftig fielen die Preissteigerungen bei Gemüse aus (plus 18,0 Prozent). Zum Beispiel verdoppelte sich der Preis für Gurken und auch Salat kostete fast doppelt so viel wie im September 2017, was mit der außergewöhnlichen Hitze und Trockenheit dieses Sommers zusammenhängen dürfte. Die Preise für Molkereiprodukte und Eier sowie für Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte zogen ebenfalls deutlich an (plus 3,9 Prozent bzw. plus 3,0 Prozent). Preissenkungen gab es bei Speisefetten und -ölen (minus 2,5 Prozent) sowie Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (minus 1,5 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, erhöhte sich ebenfalls. Sie belief sich im September auf plus 1,6 Prozent nach plus 1,4 Prozent im August.

In zehn der zwölf Hauptgruppen war das Preisniveau höher als im Vorjahresmonat. Die stärkste Steigerung gab es mit plus fünf Prozent in der Hauptgruppe „Verkehr“, was insbesondere auf den deutlichen Anstieg der Kraftstoffpreise zurückzuführen ist. Merkliche Preiserhöhungen waren auch bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 4,6 Prozent) sowie im Bildungswesen (plus 4,2 Prozent) zu verzeichnen. In den Hauptgruppen „Nachrichtenübermittlung“ sowie „Bekleidung und Schuhe“ war das Preisniveau niedriger als im September 2017 (minus 0,8 bzw. minus 0,4 Prozent).

Veränderungen gegenüber August 2018

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im September 2018 um 0,4 Prozent gestiegen. Deutlich tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher saisonal bedingt bei Bekleidung und Schuhen (plus 6,5 Prozent). Dahinter folgte das Bildungswesen (plus 2,1 Prozent). Drei der zwölf Hauptgruppen verzeichneten Preisrückgänge; am stärksten verringerten sich die Preise im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ mit minus 2,7 Prozent (darunter Pauschalreisen: minus 10,5 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in elf rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet. Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat September 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 4. Oktober 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Annette Illy (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

 

 

 

 

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
September
2018
September
2017
August
2018
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7111,9 2,30,5
Verkehr113,5113,6 5,00,8
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5110,1 2,0-2,7
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3119,1 3,10,8
Andere Waren und Dienstleistungen7,0109,4 0,5-0,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0104,0 0,40,1
Bekleidung und Schuhe4,5109,2 -0,46,5
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5119,8 2,70,1
Gesundheitspflege4,4111,5 1,60,1
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8126,1 4,60,1
Nachrichtenübermittlung3,088,9 -0,8-0,1
Bildungswesen0,9114,4 4,22,1
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100112,2 2,4 0,4
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie80,3111,1 1,6-
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
August 18September 17Jahr 2010
Energie insgesamt2,38,213,8
Haushaltsenergie insgesamt1,85,316,0
Heizöl10,138,521,2
Strom0,20,428,1
Gas0,1-2,03,9
Feste Brennstoffe-0,61,612,2
Zentralheizung, Fernwärme0,42,23,0
Kraftstoffe insgesamt3,414,210,0
Superbenzin3,213,19,8
Dieselkraftstoff4,018,412,0
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
August 18September 17Jahr 2010
Tomaten40,718,0-19,4
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft2,017,540,1
Kartoffeln0,414,325,8
Bier0,311,221,3
Weintrauben0,910,3-8,6
Eier0,47,111,8
Äpfel-8,16,543,2
Weizenmehl0,26,320,7
Roulade oder Lende vom Rind2,74,529,6
Hartkäse-0,23,726,0
Frische Milch-0,23,326,5
Joghurt-0,42,825,6
Frische Brötchen0,42,212,9
Roggenbrot oder Mischbrot-0,62,012,1
Reis-0,52,09,3
Mineralwasser0,61,73,7
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst0,61,511,9
Weißwein-0,31,316,4
Schweinebraten-3,7-0,318,7
Bohnenkaffee1,5-1,131,6
Margarine-0,9-1,121,4
Nudeln-0,4-1,613,6
Butter6,4-2,488,3
Schokoladentafel-1,9-2,419,6
Pizza2,3-3,6-2,2
Bananen-2,0-7,1-0,3
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news-2535Thu, 30 Aug 2018 09:11:37 +0200Teuerungsrate im August bei plus 2,0 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2535/Die Teuerungsrate ist im August 2018 leicht gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 2,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Juli hatte die Inflationsrate plus 1,9 Prozent betragen.Energie war im August 2018 wesentlich teurer als im Vorjahresmonat (plus 6,7 Prozent). Der Grund dafür sind starke Preissteigerungen bei Mineralölprodukten (plus 16,1 Prozent). So stiegen die Preise für Heizöl um 33,8 Prozent und die Kraftstoffpreise legten binnen Jahresfrist um 11,8 Prozent zu. Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme erhöhte sich um 1,9 Prozent. Während die Strompreise gegenüber dem Vorjahresmonat fast unverändert blieben (plus 0,2 Prozent), waren die Gaspreise rückläufig (minus 2,0 Prozent).

Die Nahrungsmittelpreise zogen ebenfalls deutlich an. Sie lagen im August 2018 um 2,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Besonders kräftig fielen die Preissteigerungen bei Molkereiprodukten und Eiern (plus 4,4 Prozent), Obst (plus 4,4 Prozent) sowie Gemüse (plus 4,1 Prozent) aus. Leichte Preissenkungen gab es bei Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (minus 0,9 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, blieb unverändert. Sie lag im August wie im Juli bei plus 1,4 Prozent.

In zehn der zwölf Hauptgruppen war das Preisniveau höher als im Vorjahresmonat. Die stärkste Steigerung war mit plus 4,4 Prozent in der Hauptgruppe „Verkehr“ zu verzeichnen, was insbesondere auf den deutlichen Anstieg der Kraftstoffpreise zurückzuführen ist. Merkliche Preiserhöhungen gab es auch bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 3,7 Prozent) sowie Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (plus 2,8 Prozent). In den Hauptgruppen „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Nachrichtenübermittlung“ lagen die Preise unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 1,9 bzw. minus 0,7 Prozent).

Veränderungen gegenüber Juli 2018

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im August 2018 um 0,3 Prozent gestiegen. Besonders deutlich erhöhten sich die Preise wie in dieser Jahreszeit durchaus üblich in der Hauptgruppe „Bekleidung und Schuhe“ (plus 3,0 Prozent). Dahinter folgten alkoholische Getränke und Tabakwaren (plus 1,1 Prozent). In der Hauptgruppe „Verkehr“ stiegen die Preise um 0,5 Prozent (darunter Kraftstoffe: plus 1,9 Prozent). In drei der zwölf Hauptgruppen sank das Preisniveau; den größten Rückgang gab es im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ mit minus 0,8 Prozent (darunter Pauschalreisen: minus 3,5 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat August 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. September 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

 

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
August
2018
August
2017
Juli
2018
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7111,3 2,00,2
Verkehr113,5112,7 4,40,5
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5113,1 1,9-0,8
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3118,1 2,1-
Andere Waren und Dienstleistungen7,0109,5 0,60,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,9 0,4-0,4
Bekleidung und Schuhe4,5102,5 -1,93,0
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5119,7 2,80,2
Gesundheitspflege4,4111,4 1,50,1
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8126,0 3,71,1
Nachrichtenübermittlung3,089,0 -0,7-0,1
Bildungswesen0,9112,1 2,20,3
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100111,8 2,0 0,3
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie80,3111,1 1,4 0,1
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Juli 18August 17Jahr 2010
Energie insgesamt1,16,711,2
Haushaltsenergie insgesamt0,74,213,9
Heizöl4,433,810,1
Strom0,10,227,8
Gas-0,7-2,03,8
Feste Brennstoffe1,23,912,9
Zentralheizung, Fernwärme0,51,92,6
Kraftstoffe insgesamt1,911,86,4
Superbenzin1,910,96,4
Dieselkraftstoff2,115,17,7
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Juli 18August 17Jahr 2010
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-1,015,737,4
Äpfel-2,012,655,9
Weizenmehl0,47,820,4
Weintrauben-21,97,1-9,4
Bier5,87,020,9
Eier-0,46,811,3
Schweinebraten7,44,923,2
Frische Milch1,54,626,7
Roggenbrot oder Mischbrot0,53,012,8
Frische Brötchen0,72,712,5
Reis0,62,79,8
Kartoffeln-7,72,625,3
Joghurt2,22,526,1
Margarine1,72,422,5
Weißwein0,31,316,7
Butter-3,41,177,0
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst-0,81,111,2
Hartkäse-0,61,026,3
Mineralwasser-0,2-3,1
Nudeln-3,6-0,614,0
Schokoladentafel1,7-1,521,9
Roulade oder Lende vom Rind0,9-1,826,2
Bohnenkaffee-0,4-3,629,6
Bananen-1,7-5,41,7
Pizza-1,9-6,7-4,4
Tomaten-12,0-19,0-42,7
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news-2526Fri, 17 Aug 2018 09:50:39 +0200Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke erneut gestiegenhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2526/Die Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke sind zum sechsten Mal in Folge gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lagen die Kaufwerte je Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN) in Rheinland-Pfalz 2017 im Durchschnitt bei knapp 13.500 Euro; das waren 1,8 Prozent mehr als im Jahr 2016. Sowohl die Zahl der Kauffälle als auch die veräußerte Fläche der landwirtschaftlich genutzten Grundstücke waren gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Die Zahl der Eigentümerwechsel reduzierte sich auf 4.017 (minus 9,6 Prozent). Im Jahr 2017 wechselten 3.300 Hektar den Eigentümer; dies entspricht einem Rückgang von 6,3 Prozent. Pro Verkaufsfall wurden im Durchschnitt 0,82 Hektar veräußert.

Der weitaus größte Teil der verkauften Flächen liegt in den Landkreisen (97 Prozent). Dabei reichte die Spanne der Kaufwerte je Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung von rund 4.900 Euro im Landkreis Kusel bis zu 40.900 Euro im Rhein-Pfalz-Kreis. Im Durchschnitt aller Landkreise errechnet sich ein Hektarpreis von 12.600 Euro; in den kreisfreien Städten war er mit 39.800 Euro wesentlich höher.

Neben der regionalen Lage sind vor allem die Nutzungsart und die Bodenqualität für den Kaufpreis von Bedeutung. So war Ackerland mit durchschnittlich 18.600 Euro pro Hektar mehr als doppelt so teuer wie Grünland mit 8.800 Euro. Eine noch größere Spanne ist bei der Unterscheidung nach der Bodengüte zu beobachten: Gute Böden mit einer Ertragsmesszahl von 60 und mehr erzielten mit durchschnittlich rund 32.700 Euro einen mehr als dreimal so hohen Verkaufspreis wie Böden mit einer Ertragsmesszahl von unter 30.

Daten über Verkäufe von landwirtschaftlichen Grundstücken werden dem Statistischen Landesamt vierteljährlich von den Gutachterausschüssen bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern übermittelt. Erhoben werden Verkäufe von Grundstücken mit einer Mindestgröße von 0,1 Hektar (1.000 m²), die zumindest für einen überschaubaren Zeitraum weiterhin als Ackerland oder Grünfläche genutzt werden.
Die durchschnittlichen Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke sind im Zeitverlauf nur bedingt vergleichbar, weil sie sich in jedem Jahr aus unterschiedlich gearteten Einzelfällen zusammensetzen. Die Statistik der Kaufwerte für landwirtschaftlichen Grundbesitz hat daher mehr den Charakter einer Grundeigentums-wechselstatistik als den einer Preisstatistik.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

 

 

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news-2511Fri, 03 Aug 2018 09:10:17 +0200Kaufwerte für baureifes Land 2017 rückläufig http://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2511/Für baureifes Land wurde in Rheinland-Pfalz 2017 weniger bezahlt als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems belief sich der Kaufwert auf durchschnittlich 130 Euro pro Quadratmeter. Er lag damit um 1,9 Prozent unter dem Niveau von 2016, als 133 Euro je Quadratmeter gezahlt wurden. Im Jahr 2007 waren es 102 Euro. Gegenüber 2016 hat sowohl die Zahl der Verkäufe als auch die verkaufte Fläche abgenommen. Insgesamt gab es 5.672 Verkaufsfälle (minus 7,3 Prozent), bei denen 4,2 Millionen Quadratmeter baureifes Land den Eigentümer wechselten (minus 4,5 Prozent).

In den kreisfreien Städten lag der Kaufwert durchschnittlich bei 382 Euro je Quadratmeter baureifes Land. Beispielsweise wurden in Mainz 844 Euro je Quadratmeter erzielt, während sich der Kaufwert in Zweibrücken auf 81 Euro je Quadratmeter belief. In den Landkreisen fiel der Kaufwert je Quadratmeter baureifes Land mit durchschnittlich 102 Euro wesentlich niedriger aus als in den kreisfreien Städten. Im Rhein-Pfalz-Kreis wurden 318 Euro je Quadratmeter gezahlt, im Landkreis Vulkaneifel 37 Euro.

Neben baureifem Land wurde im vergangenen Jahr auch in geringerem Umfang Industrieland (599 Kauffälle) sowie Rohbauland (204 Kauffälle) veräußert. Die Kaufwerte hierfür lagen mit 52 bzw. 57 Euro je Quadratmeter deutlich unter den Kaufwerten für baureifes Land. Land für Verkehrszwecke wurde für durchschnittlich 41 Euro je Quadratmeter verkauft (20 Kauffälle).

Weitere Informationen (einschließlich detaillierte Daten für kreisfreie Städte und Landkreise) enthält der Statistische Bericht.

Die Daten stammen aus den Meldungen der Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern. Die Gutachterausschüsse erhalten die Veräußerungsanzeigen von den Notaren. Die Angaben beziehen sich auf verkaufte Grundstücke, deren Größe 100 Quadratmeter und mehr beträgt.

Zum baureifen Land zählen voll erschlossene, unbebaute Grundstücke, bei denen eine Bebauung sofort möglich ist. Rohbauland ist noch nicht ausreichend erschlossen, liegt jedoch in Baugebieten und steht in absehbarer Zeit zur Erschließung und Bebauung an. Industrieland ist in den Bebauungsplänen als reines Industrie- und Gewerbegebiet ausgewiesen. Land für Verkehrszwecke sind unbebaute Grundstücke, die nur für den öffentlichen Verkehr (Autobahnen, Straßen, Wege, Brücken) genutzt werden sollen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

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news-2504Mon, 30 Jul 2018 09:22:18 +0200Teuerungsrate im Juli bei plus 1,9 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2504/Die Teuerungsrate ist im Juli 2018 leicht gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Juni hatte die Inflationsrate plus 2,0 Prozent betragen.Die Energiepreise waren im Juli 2018 wesentlich höher als im Vorjahresmonat (plus 6,3 Prozent). Der Grund dafür sind starke Preissteigerungen bei Mineralölprodukten (plus 15,2 Prozent). Sowohl die Preise für Heizöl als auch die Kraftstoffpreise erhöhten sich deutlich (plus 30,1 bzw. plus 11,5 Prozent). Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme stieg um 1,3 Prozent; die Strompreise blieben gegenüber dem Vorjahresmonat fast unverändert (plus 0,1 Prozent). Gas war billiger als im Juli 2017 (minus 1,3 Prozent).

Die Nahrungsmittelpreise lagen im Juli 2018 um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher zum Beispiel beim Kauf von Molkereiprodukten und Eiern; die Preise waren um 4,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Auch Speisefette und -öle sowie Obst wurden merklich teurer (plus 3,8 bzw. plus 3,7 Prozent). Leichte Preissenkungen gab es bei Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (minus 0,4 Prozent). Die Preise für Fische und Fischwaren blieben fast unverändert (plus 0,1 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist im Juli ebenfalls leicht gesunken. Sie belief sich auf plus 1,4 Prozent; im Juni hatte sie bei plus 1,5 Prozent gelegen.

In zehn der zwölf Hauptgruppen war das Preisniveau höher als im Vorjahresmonat. Die stärkste Steigerung gab es mit plus 4,3 Prozent in der Hauptgruppe „Verkehr“, was unter anderem auf den deutlichen Anstieg der Kraftstoffpreise zurückzuführen ist. Merkliche Preiserhöhungen waren auch bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren sowie Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen zu verzeichnen (jeweils plus 2,6 Prozent). In den Hauptgruppen „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Nachrichtenübermittlung“ lagen die Preise unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 2,1 bzw. minus 0,4 Prozent).

Veränderungen gegenüber Juni 2018

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im Juli 2018 um 0,3 Prozent gestiegen. Mit Abstand am stärksten fielen die Preiserhöhungen in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ aus (plus 4,5 Prozent, darunter Pauschalreisen plus 19,3 Prozent). In fünf der zwölf Hauptgruppen sank das Preisniveau. Merkliche Preisrückgänge gab es bei Bekleidung und Schuhen (minus 5,8 Prozent); bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren belief sich das Minus auf 0,6 Prozent.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Juli 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 3. August 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Juli
2018
Basis 2010=100
Juli
2017
Juni
2018
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7111,1 1,80,2
Verkehr113,5112,1 4,30,4
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5114,0 2,24,5
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3118,1 1,8-0,3
Andere Waren und Dienstleistungen7,0109,4 0,7-0,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0104,3 0,80,1
Bekleidung und Schuhe4,599,5 -2,1-5,8
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5119,5 2,60,2
Gesundheitspflege4,4111,3 1,50,4
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8124,6 2,6-0,6
Nachrichtenübermittlung3,089,1 -0,4-0,1
Bildungswesen0,9111,8 2,5-
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100111,5 1,9 0,3
Kerninflationsrate
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie80,3111,0 1,4 0,5
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

 

 

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Juni 18Juli 17Jahr 2010
Energie insgesamt0,16,310,0
Haushaltsenergie insgesamt0,13,713,1
Heizöl-0,130,15,5
Strom-0,127,7
Gas0,1-1,34,5
Feste Brennstoffe0,51,711,6
Zentralheizung, Fernwärme0,41,32,1
Kraftstoffe insgesamt0,111,54,4
Superbenzin0,410,64,4
Dieselkraftstoff-0,615,05,5
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Juni 18Juli 17Jahr 2010
Äpfel3,916,059,1
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft0,315,338,8
Weintrauben-5,512,316,0
Butter-0,38,583,3
Weizenmehl-1,17,519,9
Eier0,26,711,7
Tomaten0,54,3-34,9
Kartoffeln-5,83,635,7
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst0,63,112,1
Joghurt-1,22,723,4
Frische Brötchen-2,211,7
Frische Milch-1,32,124,8
Weißwein0,12,116,4
Roggenbrot oder Mischbrot0,22,012,2
Hartkäse1,01,927,0
Reis0,11,69,1
Nudeln4,80,718,2
Bier-4,5-14,3
Mineralwasser-0,4-0,23,3
Bohnenkaffee-2,9-1,430,1
Schweinebraten-2,7-2,614,7
Roulade oder Lende vom Rind-2,6-2,725,1
Margarine-5,5-3,320,4
Schokoladentafel-1,1-3,919,9
Pizza-6,1-4,4-2,5
Bananen0,5-4,63,5
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news-2484Wed, 27 Jun 2018 08:19:20 +0200Teuerungsrate im Juni unverändert bei 2,0 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2484/Die Teuerungsrate blieb im Juni 2018 unverändert. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 2,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Mai hatte die Inflationsrate ebenfalls 2,0 Prozent betragen.Energie war im Juni 2018 wesentlich teurer als im Vorjahresmonat (plus 5,8 Prozent). Dies ist auf deutliche Preiserhöhungen bei Mineralölprodukten zurückzuführen (plus 14,6 Prozent). Sowohl die Preise für Heizöl als auch die Kraftstoffpreise stiegen merklich an (plus 31,8  bzw. plus 10,3 Prozent). Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme sowie die Strompreise legten hingegen nur leicht zu (plus 0,8 bzw. plus 0,1 Prozent). Gas war billiger als im Vorjahresmonat (minus 2,2 Prozent).

Die Nahrungsmittelpreise waren im Juni 2018 um 2,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Speisefette und -öle verteuerten sich um 12,3 Prozent. Auch bei Obst gab es spürbare Preissteigerungen (plus 6,1 Prozent). Dabei fiel insbesondere der starke Preisanstieg bei Äpfeln ins Gewicht (plus 16,4 Prozent), aber auch andere Obstsorten wurden merklich teurer. Leichte Preissenkungen gab es bei Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (minus 0,7 Prozent) sowie bei Fischen und Fischwaren (minus 0,2 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist im Juni gesunken. Sie belief sich auf plus 1,5 Prozent; im Mai hatte sie bei plus 1,7 Prozent gelegen.

In elf der zwölf Hauptgruppen lagen die Preise über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die stärksten Preissteigerungen waren mit plus vier Prozent in der Hauptgruppe „Verkehr“ zu verzeichnen, was unter anderem auf die deutliche Erhöhung der Kraftstoffpreise zurückzuführen ist. Die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren zogen ebenfalls merklich an (plus 3,1 Prozent). In der Hauptgruppe „Nachrichtenübermittlung“ war das Preisniveau niedriger als im Vorjahresmonat (minus 0,6 Prozent).

Veränderungen gegenüber Mai 2018

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im Juni 2018 leicht um 0,1 Prozent gestiegen. In der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ erhöhten sich die Preise um 0,6 Prozent (darunter Pauschalreisen plus 2,5 Prozent). Dahinter folgten alkoholische Getränke und Tabakwaren mit plus 0,4 Prozent. Waren und Dienstleistungen der Hauptgruppen „Verkehr“ sowie „Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen“ waren um 0,3 Prozent teurer als im Mai. Merkliche Preisrückgänge gab es – wie in dieser Jahreszeit durchaus üblich – bei Bekleidung und Schuhen (minus 2,4 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Juni 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 4. Juli 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Juni
2018
Juni
2017
Mai
2018
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7110,9 1,7-
Verkehr113,5111,7 4,00,3
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5109,1 1,40,6
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3118,5 2,70,1
Andere Waren und Dienstleistungen7,0109,5 0,80,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0104,2 1,00,1
Bekleidung und Schuhe4,5105,6 0,9-2,4
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5119,3 2,60,3
Gesundheitspflege4,4110,9 1,20,1
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8125,3 3,10,4
Nachrichtenübermittlung3,089,2 -0,60,1
Bildungswesen0,9111,8 2,4-0,2
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100111,2 2,0 0,1
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Mai 2018Juni 2017Jahr 2010
Energie insgesamt0,35,89,9
Haushaltsenergie insgesamt-0,13,513,0
Heizöl-0,731,85,6
Strom-0,127,7
Gas0,1-2,24,4
Feste Brennstoffe-2,60,711,0
Zentralheizung, Fernwärme0,40,81,7
Kraftstoffe insgesamt0,710,34,3
Superbenzin0,68,74,0
Dieselkraftstoff1,015,26,1
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Mai 2018Juni 2017Jahr 2010
Butter5,022,883,9
Äpfel5,316,453,1
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-0,615,338,4
Weizenmehl0,28,621,2
Eier-0,37,211,5
Weintrauben-0,66,322,7
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst1,65,211,4
Frische Milch-1,95,126,4
Bier0,64,119,7
Bohnenkaffee2,23,034,0
Joghurt0,52,924,9
Frische Brötchen-2,211,7
Pizza3,22,23,8
Roggenbrot oder Mischbrot-1,812,0
Weißwein0,21,716,3
Reis-0,71,49,0
Mineralwasser-0,31,33,7
Hartkäse-1,91,325,8
Margarine9,11,227,4
Kartoffeln32,41,144,0
Roulade oder Lende vom Rind0,2-0,928,4
Nudeln1,8-1,712,8
Schweinebraten1,4-2,417,9
Schokoladentafel-1,1-5,021,2
Bananen0,5-7,33,0
Tomaten-25,8-10,4-35,2

 

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news-2462Wed, 30 May 2018 07:50:38 +0200Korrigierte Fassung: Teuerungsrate steigt im Mai auf zwei Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2462/Die Teuerungsrate ist im Mai 2018 deutlich gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 2,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im April hatte die Inflationsrate 1,5 Prozent betragen.Ein Grund für den Anstieg der Teuerungsrate ist die Steigerung der Energiepreise. Energie war im Mai 2018 um 4,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Dies ist auf deutliche Preiserhöhungen bei Mineralölprodukten zurückzuführen (plus 11,8 Prozent). Dabei schlug einerseits der starke Anstieg der Heizölpreise zu Buche (plus 25,4 Prozent), andererseits zogen auch die Kraftstoffpreise merklich an (plus 8,4 Prozent). Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme sowie die Strompreise legten hingegen nur leicht zu (plus 0,4 bzw. plus 0,2 Prozent). Gas war billiger als im Vorjahresmonat (minus 2,4 Prozent).

Etwas abgeschwächt hat sich der Anstieg der Nahrungsmittelpreise. Sie waren im Mai 2018 um 2,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Am stärksten verteuerten sich Speisefette und -öle (plus 14,3 Prozent). So war Butter um 31,6 Prozent teurer als im Mai 2017. Auch bei Molkereiprodukten und Eiern sowie bei Obst gab es spürbare Preissteigerungen (plus 5,6 bzw. plus 4,4 Prozent). Die Gemüsepreise gingen hingegen leicht zurück (minus 0,5 Prozent). Zum Beispiel waren Tomaten um 13,6 Prozent billiger als im Vorjahresmonat.

Der Anstieg der Inflationsrate ist nicht allein auf die Erhöhung der Energiepreise zurückzuführen. Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, erhöhte sich ebenfalls. Sie belief sich auf plus 1,7 Prozent, nach plus 1,5 Prozent im April.

In zehn der zwölf Hauptgruppen lagen die Preise über dem Niveau des Vorjahresmonats. Den stärksten Anstieg gab es bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 3,9 Prozent). Dicht dahinter folgte die Hauptgruppe „Verkehr“ (plus 3,6 Prozent). Im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ zogen die Preise ebenfalls merklich an (plus 3,4 Prozent). In den Hauptgruppen „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Nachrichtenübermittlung“ sank das Preisniveau (minus 0,6 bzw. minus 0,8 Prozent).

Veränderungen gegenüber April 2018

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im Mai 2018 deutlich um 0,5 Prozent gestiegen. Merkliche Preiserhöhungen gab es in den Hauptgruppen „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 2,0 Prozent, darunter Pauschalreisen plus 8,5 Prozent) sowie „Verkehr“ (plus 1,3 Prozent, darunter Kraftstoffe plus 4,9 Prozent). In fünf Hauptgruppen war das Preisniveau im Mai niedriger als im April. So lagen die Preise für Bekleidung und Schuhe um 0,6 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. In den Hauptgruppen „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ sowie „Nachrichtenübermittlung“ sanken die Preise jeweils um 0,3 Prozent.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Mai 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 6. Juni 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Korrigiert am 30. Mai 2018, 15 Uhr.

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Gütergruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Mai
2018
Mai
2017
April
2018
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7110,9 1,70,4
Verkehr113,5111,4 3,61,3
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5108,4 3,42,0
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3118,4 2,4-0,3
Andere Waren und Dienstleistungen7,0109,4 0,7-0,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0104,1 0,7-
Bekleidung und Schuhe4,5108,2 -0,6-0,6
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5119,0 2,50,3
Gesundheitspflege4,4110,8 1,10,2
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8124,8 3,90,3
Nachrichtenübermittlung3,089,1 -0,8-0,3
Bildungswesen0,9112,0 2,1-0,2
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100111,1 2,0 0,5
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
April 2018Mai 2017Jahr 2010
Energie insgesamt2,34,69,6
Haushaltsenergie insgesamt1,22,913,1
Heizöl7,625,46,3
Strom-0,227,7
Gas-0,1-2,44,3
Feste Brennstoffe-0,82,614,0
Zentralheizung, Fernwärme0,30,41,3
Kraftstoffe insgesamt4,98,43,6
Superbenzin5,07,33,4
Dieselkraftstoff5,011,85,1
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
April 2018Mai 2017Jahr 2010
Butter6,831,675,2
Äpfel1,222,545,4
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-0,416,739,2
Weintrauben2,310,023,5
Roulade oder Lende vom Rind-0,59,928,2
Frische Milch-5,57,928,9
Weizenmehl0,47,721,0
Eier0,67,011,8
Bier0,75,219,0
Hartkäse-1,04,628,3
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst-1,22,89,6
Joghurt-2,02,524,3
Frische Brötchen-2,211,7
Reis0,42,19,8
Roggenbrot oder Mischbrot-1,812,0
Weißwein0,31,716,1
Mineralwasser0,20,64,0
Bohnenkaffee-2,20,531,1
Nudeln--10,8
Schweinebraten-3,2-0,916,3
Schokoladentafel1,1-1,822,6
Pizza4,0-1,90,6
Margarine0,5-5,516,8
Bananen1,3-6,02,5
Tomaten-16,2-13,6-12,7
Kartoffeln-1,7-14,48,8

 

 

 

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news-2443Mon, 30 Apr 2018 09:27:32 +0200Teuerungsrate liegt im April bei 1,5 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2443/Die Teuerungsrate ist im April 2018 gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im März hatte die Inflationsrate 1,7 Prozent betragen.Die Energiepreise waren im April 2018 nur um 0,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Mineralölprodukte verteuerten sich um 2,1 Prozent. Dabei schlug insbesondere der Anstieg der Heizölpreise zu Buche (plus 8,0 Prozent); die Erhöhung der Kraftstoffpreise fiel mit plus 0,5 Prozent wesentlich geringer aus. Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme  sowie  die Strompreise legten nur leicht um 0,4 bzw. 0,2 Prozent zu. Gas war billiger als im Vorjahresmonat (minus 2,3 Prozent).

Für Nahrungsmittel mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher wesentlich tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahresmonat; die Preise stiegen um 3,5 Prozent. Bei Speisefetten und -ölen sowie Molkereiprodukten und Eiern gab es Preissteigerungen im zweistelligen Prozentbereich  (plus 13,3 bzw. plus 10,5 Prozent). Aber auch Obst war deutlich teurer als ein Jahr zuvor (plus 6,3 Prozent); besonders kräftig fiel der Preisanstieg bei Äpfeln aus (plus 27,7 Prozent). Fleisch und Fleischwaren verteuerten sich um 2,7 Prozent. Hingegen lagen die Preise für Gemüse unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 3,6 Prozent). Zum Beispiel verbilligte sich Paprika um 23,3 Prozent.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, verringerte sich leicht. Sie belief sich im April 2018 auf 1,5 Prozent nach 1,6 Prozent im März.

In zehn der zwölf Hauptgruppen lagen die Preise über dem Niveau des Vorjahresmonats. Den stärksten Anstieg gab es bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 3,6 Prozent).  Dicht dahinter folgten Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (plus 3,5 Prozent). Auch in den Bereichen Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie Bildungswesen zogen die Preise merklich an (plus 2,6 bzw. plus 2,3 Prozent). In den Hauptgruppen „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Nachrichtenübermittlung“ sank das Preisniveau (minus 0,5 bzw. minus 0,4 Prozent).

Veränderungen gegenüber März 2018

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im April 2018 leicht um 0,1 Prozent gesunken. Die Preise für Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ lagen um 3,1 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Der wesentliche Grund dafür ist eine deutliche Preissenkung bei Pauschalreisen (minus 12,9 Prozent). Dieser Rückgang kann allerdings nicht als reine Preisentwicklung interpretiert werden, sondern ist zum Teil auf saisonale Änderungen der angebotenen Reisearten und -ziele zurückzuführen. In den Hauptgruppen „Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör“ und „Nachrichtenübermittlung“ sanken die Preise geringfügig (jeweils minus 0,1 Prozent). Die stärksten Preissteigerungen gab es bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 1,3 Prozent) und im Bereich Verkehr (plus 1,0 Prozent, darunter Kraftstoffe plus 3,6 Prozent). 

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat April 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 3. Mai 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

 

 

 

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
Indexstand
April
2018
Veränderung gegenüber
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
April
2017
März
2018
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7110,5 1,30,1
Verkehr13,5110,0 1,71,0
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5106,3 0,9-3,1
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3118,7 3,50,3
Andere Waren und Dienstleistungen7,0109,5 0,9-
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0104,1 0,8-0,1
Bekleidung und Schuhe4,5108,9 -0,50,6
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5118,7 2,60,2
Gesundheitspflege4,4110,6 1,0-
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8124,4 3,61,3
Nachrichtenübermittlung3,089,4 -0,4-0,1
Bildungswesen0,9112,2 2,3-
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100110,6 1,5- 0,1
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
März 2018April 2017Jahr 2010
Energie insgesamt1,30,77,1
darunter
Haushaltsenergie insgesamt0,30,711,8
davon
Heizöl4,28,0-1,2
Strom-0,227,7
Gas-0,9-2,34,4
Feste Brennstoffe-2,12,214,9
Zentralheizung, Fernwärme-0,30,41,0
Kraftstoffe insgesamt3,60,5-1,2
darunter
Superbenzin3,8-0,5-1,5
Dieselkraftstoff2,73,00,1
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
März 2018
Vorjahr
April 2017

Jahr 2010
Butter1,228,564,1
Äpfel1,727,743,7
Weintrauben-4,923,320,7
Frische Milch-0,616,036,4
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft2,615,939,7
Joghurt1,78,926,9
Hartkäse-0,47,529,6
Roulade oder Lende vom Rind1,87,128,9
Eier-0,35,911,1
Weizenmehl-5,520,5
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst-0,43,810,9
Schokoladentafel-2,03,621,3
Bohnenkaffee2,53,434,1
Frische Brötchen0,43,111,7
Bier0,72,718,2
Mineralwasser0,42,33,8
Roggenbrot oder Mischbrot0,62,212,0
Reis-0,32,29,4
Weißwein0,92,115,8
Nudeln-4,61,210,8
Schweinebraten0,21,120,1
Pizza2,0-3,7-3,3
Margarine-7,9-4,016,2
Tomaten-3,2-7,44,2
Bananen-4,3-8,31,2
Kartoffeln6,1-11,610,7
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news-2430Thu, 29 Mar 2018 07:29:35 +0200Teuerungsrate steigt im März auf 1,7 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2430/Die Teuerungsrate ist in Rheinland-Pfalz im März gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex im März 2018 um 1,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Februar hatte die Inflationsrate 1,1 Prozent betragen.Die Energiepreise erhöhten sich nur leicht um 0,7 Prozent. Mineralölprodukte waren um 1,8 Prozent teurer als im März 2017, was auf den Anstieg der Heizölpreise zurückzuführen ist (plus 8,8 Prozent). Die Kraftstoffpreise blieben hingegen fast unverändert (minus 0,1 Prozent). Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme stieg um 0,9 Prozent. Die Strompreise änderten sich kaum (plus 0,2 Prozent). Gas wurde billiger (minus 1,6 Prozent).
Die Preise für Nahrungsmittel lagen mit plus 2,5 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats. Speisefette und -öle waren wesentlich teurer als im März 2017 (plus 15,4 Prozent). So verteuerte sich Butter um 26,1 Prozent, aber auch bei anderen Speisefetten und -ölen gab es zweistellige Zuwächse. Die Preise für Molkereiprodukte und Eier zogen ebenfalls spürbar an (plus 11,6 Prozent). Preisrückgänge waren hingegen beim Gemüse zu verzeichnen (minus 7,3 Prozent); unter anderem waren Gurken und Paprika wesentlich günstiger als ein Jahr zuvor (minus 39,8 bzw. minus 18,3 Prozent). Preissenkungen gab es auch bei Kaffee, Tee und Kakao (minus 0,8 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist weiter gestiegen. Sie lag im März 2018 bei 1,6 Prozent nach 1,5 Prozent im Februar.

In zehn der zwölf Hauptgruppen gab es Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die größten Erhöhungen waren bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren zu verzeichnen (plus 4,0 Prozent). Dahinter folgten Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke mit jeweils plus 2,4 Prozent. In den Hauptgruppen „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Nachrichtenübermittlung“ sank das Preisniveau (minus 0,8 bzw. minus 0,4 Prozent).

Veränderungen gegenüber Februar 2018

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im März 2018 um 0,5 Prozent gestiegen. Insbesondere für Bekleidung und Schuhe mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher wesentlich tiefer in die Tasche greifen als im Februar (plus 3,9 Prozent). Hierbei dürften saisonale Gründe eine Rolle spielen. Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ verteuerten sich ebenfalls spürbar (plus 0,8 Prozent; darunter Pauschalreisen plus 2,0 Prozent). In vier weiteren Hauptgruppen waren leichte Preissteigerungen zwischen 0,3 und 0,5 Prozent zu verzeichnen.  

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat März 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 4. April 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

 

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
Indexstand
März
2018
Veränderung gegenüber
März
2017
Februar
2018
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7110,4 1,40,3
Verkehr113,5108,9 1,60,1
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5109,7 2,30,8
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3118,4 2,4-
Andere Waren und Dienstleistungen7,0109,5 1,20,5
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0104,2 0,9-0,1
Bekleidung und Schuhe4,5108,2 -0,83,9
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5118,5 2,40,3
Gesundheitspflege4,4110,6 1,1-
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8122,8 4,00,3
Nachrichtenübermittlung3,089,5 -0,40,1
Bildungswesen0,9112,2 2,2-
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100110,7 1,7 0,5
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispielsweise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Februar 2018März 2017Jahr 2010
Energie insgesamt0,20,75,7
Haushaltsenergie insgesamt0,51,111,5
Heizöl3,98,8-5,2
Strom-0,227,7
Gas--1,65,4
Feste Brennstoffe2,14,217,4
Zentralheizung, Fernwärme-0,91,3
Kraftstoffe insgesamt-0,5-0,1-4,6
Superbenzin-0,9-0,9-5,1
Dieselkraftstoff1,02,2-2,5
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Februar 2018März 2017Jahr 2010
Äpfel3,726,541,3
Butter9,026,162,1
Frische Milch0,716,937,2
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft2,413,136,2
Hartkäse-0,211,030,1
Margarine5,710,026,2
Eier0,56,911,4
Joghurt0,16,824,8
Weizenmehl0,25,520,5
Bier1,85,017,4
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst-3,511,4
Schweinebraten0,33,119,9
Frische Brötchen0,12,511,3
Nudeln-0,72,416,2
Reis2,82,39,7
Roggenbrot oder Mischbrot0,51,611,3
Weißwein-1,314,8
Mineralwasser1,60,73,4
Schokoladentafel-0,6-0,323,8
Bohnenkaffee-1,7-0,830,8
Weintrauben-10,0-0,926,9
Roulade oder Lende vom Rind-0,5-5,126,6
Bananen0,3-5,85,7
Pizza-4,1-6,8-5,2
Kartoffeln-1,8-7,04,3
Tomaten-2,5-9,37,6
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news-2402Tue, 27 Feb 2018 09:18:34 +0100Teuerungsrate sinkt im Februar auf 1,1 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2402/Die Teuerungsrate ist in Rheinland-Pfalz im Februar gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex im Februar 2018 um 1,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Januar hatte die Inflationsrate 1,4 Prozent betragen.Ein Grund für die moderate Preisentwicklung ist der Rückgang der Energiepreise. Sie waren im Februar 2018 um 0,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Dazu trug die Preissenkung bei Mineralölprodukten bei, die sich gegenüber Februar 2017 um 2,6 Prozent verbilligten. Sowohl die Preise für Kraftstoffe als auch die Preise für Heizöl lagen unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 2,6 bzw. minus zwei Prozent). Gas wurde ebenfalls billiger (minus 1,4 Prozent). Die Strompreise änderten sich kaum (plus 0,3 Prozent). Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme stieg um 1,3 Prozent.

Darüber hinaus machte sich der vergleichsweise niedrige Preisanstieg bei Nahrungsmitteln bemerkbar. Die Preise für Nahrungsmittel waren im Februar nur um 0,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Deutliche Preissteigerungen gab es allerdings bei Molkereiprodukten und Eiern (plus 10,9 Prozent). So verteuerte sich H-Milch um 11,1 Prozent und Schnittkäse um 12,4 Prozent. Speisefette und -öle waren ebenfalls wesentlich teurer als im Vorjahresmonat (plus sechs Prozent). Starke Preissenkungen waren hingegen beim Gemüse zu verzeichnen (minus 16,9 Prozent). Zum Beispiel verbilligten sich Tomaten um 29,9 Prozent. Dabei spielt jedoch auch ein statistischer Basiseffekt eine Rolle: Vor einem Jahr lagen die Gemüsepreise aufgrund von Lieferengpässen infolge ungewöhnlich niedriger Temperaturen in Südeuropa auf hohem Niveau.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist hingegen gestiegen. Sie lag im Februar 2018 bei 1,5 Prozent nach 1,3 Prozent im Januar.

In elf der zwölf Hauptgruppen gab es Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die größten Erhöhungen waren bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren zu verzeichnen (plus drei Prozent). Dahinter folgten Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie das Bildungswesen mit jeweils plus 2,2 Prozent. Nur in der Hauptgruppe „Nachrichtenübermittlung“ sank das Preisniveau (minus 0,7 Prozent).

Veränderungen gegenüber Januar 2018

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im Februar 2018 um 0,3 Prozent gestiegen. Insbesondere für Bekleidung und Schuhe sowie für Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen als im Januar (plus 2,5 bzw. plus 2,2 Prozent). Leichte Preissenkungen gab es im Verkehrsbereich (minus 0,3 Prozent), was in erster Linie auf den Rückgang der Kraftstoffpreise zurückzuführen ist (minus 1,5 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Februar 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. März 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
Indexstand
Februar 2018
Veränderung gegenüber
Februar
2017
Januar
2018
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7110,1 1,0-0,1
Verkehr13,5108,8 0,7-0,3
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5108,8 1,32,2
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3118,4 0,9-
Andere Waren und Dienstleistungen7,0109,0 0,80,4
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0104,3 0,90,1
Bekleidung und Schuhe4,5104,1 1,92,5
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5118,1 2,20,4
Gesundheitspflege4,4110,6 1,30,1
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8122,4 3,0-
Nachrichtenübermittlung3,089,4 -0,7-0,1
Bildungswesen0,9112,2 2,20,1
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100110,2 1,1 0,3
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

 

 

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Januar 2018Februar 2017Jahr 2010
Energie insgesamt-1,1-0,95,5
davon
Haushaltsenergie insgesamt-0,9-0,210,9
davon
Heizöl-6,6-2,0-8,8
Strom-0,327,7
Gas-0,2-1,45,4
Feste Brennstoffe1,61,215,0
Zentralheizung, Fernwärme0,31,31,3
Kraftstoffe insgesamt-1,5-2,6-4,1
darunter
Superbenzin-1,1-3,2-4,2
Dieselkraftstoff-2,9-1,5-3,5
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
Januar 2018
Vorjahr
Februar 2017
Jahr 2010
Äpfel-0,921,336,3
Frische Milch-0,116,336,3
Hartkäse2,014,630,3
Butter-11,311,748,7
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-0,311,333,0
Eier0,76,410,9
Nudeln5,36,217,0
Weizenmehl1,06,020,2
Schweinebraten-1,65,319,5
Joghurt4,15,224,7
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst0,44,111,4
Frische Brötchen0,13,111,2
Bohnenkaffee2,42,233,0
Weißwein1,61,714,8
Roggenbrot oder Mischbrot0,21,110,8
Weintrauben4,51,141,0
Mineralwasser-0,50,91,8
Kartoffeln-0,80,66,2
Bier-0,70,415,3
Margarine4,9-0,519,4
Reis--0,56,7
Roulade oder Lende vom Rind2,5-1,227,2
Schokoladentafel2,0-1,624,5
Pizza-3,4-1,9-1,1
Bananen-3,0-5,15,4
Tomaten-5,7-29,910,4

 

 

 

 

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news-2384Tue, 30 Jan 2018 09:13:13 +0100Teuerungsrate liegt im Januar bei 1,4 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2384/Zum Jahresauftakt ist die Teuerungsrate in Rheinland-Pfalz gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex im Januar 2018 um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Dezember hatte die Inflationsrate 1,5 Prozent betragen.Die Energiepreise stiegen nur leicht. Sie waren im Januar 2018 um 0,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Dazu trug der schwache Preisanstieg bei Mineralölprodukten bei, die nur um 0,2 Prozent teurer waren als im Vorjahresmonat. Der Grund dafür ist der Rückgang der Kraftstoffpreise um ein Prozent; die Heizölpreise erhöhten sich hingegen um 4,4 Prozent. Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme stieg um 1,4 Prozent. Die Strompreise änderten sich kaum (plus 0,3 Prozent). Gas war im Januar 2018 um 1,1 Prozent billiger als ein Jahr zuvor.

Für Nahrungsmittel mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher im Januar 2018 deutlich mehr ausgeben als im Vorjahresmonat (plus 2,9 Prozent). Besonders stark stiegen die Preise für Speisefette und -öle (plus 13,0 Prozent) und für Molkereiprodukte und Eier (plus zehn Prozent). Auch Obst sowie Fleisch und Fleischwaren verteuerten sich spürbar (plus 4,5 bzw. plus 3,7 Prozent). Gemüse war hingegen wesentlich billiger als ein Jahr zuvor; die Preise sanken um 5,9 Prozent. Dabei spielt allerdings auch ein statistischer Basiseffekt eine Rolle: Vor einem Jahr lagen die Gemüsepreise aufgrund von Lieferengpässen infolge ungewöhnlich niedriger Temperaturen in Südeuropa auf hohem Niveau.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, belief sich im Januar 2018 auf 1,3 Prozent nach 1,4 Prozent im Dezember 2017.

In zehn der zwölf Hauptgruppen lagen die Preise über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die größten Zuwächse gab es bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 3,6 Prozent). Dahinter folgten Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (plus 2,7 Prozent). In den Hauptgruppen „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Nachrichtenübermittlung“ waren Preisrückgänge zu verzeichnen (minus 1,2 bzw. minus 0,7 Prozent).

Veränderungen gegenüber Dezember 2017

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im Januar 2018 um 0,6 Prozent gesunken. Deutliche Preisrückgänge waren im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ zu verzeichnen, was zu dieser Zeit durchaus üblich ist (minus 5,8 Prozent; darunter Pauschalreisen: minus 22,2 Prozent). Gleiches gilt für den Bereich Bekleidung und Schuhe, in dem die Preise um 5,2 Prozent niedriger waren als im Vormonat. Die höchsten Preissteigerungen gab es bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (plus 0,6 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Januar 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. Februar 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.
Hinweis zur Umstellung des VPI auf das Basisjahr 2015:
Die für den Jahreswechsel 2017/2018 geplante turnusmäßige Revision des VPI mit Einführung des Basisjahres 2015 muss aufgrund von Verzögerungen bei notwendigen Anpassungen der IT-Programme um ein Jahr verschoben werden. Revidierte Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 veröffentlicht. Der VPI wird somit bis zum Berichtsmonat Dezember 2018 weiterhin mit dem Basisjahr 2010 berechnet.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
Indexstand
Januar 2018
Veränderung gegenüber
Januar
2017
Dezember
2017
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7110,2 1,20,3
Verkehr13,5109,1 1,20,3
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5106,5 1,4-5,8
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3118,4 2,70,6
Andere Waren und Dienstleistungen7,0108,6 0,60,5
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0104,2 0,9-0,1
Bekleidung und Schuhe4,5101,6 -1,2-5,2
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5117,6 2,00,4
Gesundheitspflege4,4110,5 1,50,5
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8122,4 3,60,2
Nachrichtenübermittlung3,089,5 -0,7-0,1
Bildungswesen0,9112,1 2,30,2
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100109,9 1,4- 0,6
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Dezember 2017Januar 2017Jahr 2010
Energie insgesamt0,50,36,7
davon
Haushaltsenergie insgesamt0,40,811,9
davon
Heizöl3,54,4-2,4
Strom0,10,327,7
Gas-0,3-1,15,6
Feste Brennstoffe-0,52,313,2
Zentralheizung, Fernwärme-0,11,41,0
Kraftstoffe insgesamt0,4-1,0-2,6
darunter
Superbenzin0,1-1,9-3,1
Dieselkraftstoff1,10,9-0,6
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
Dezember 2017
Vorjahr
Januar 2017
Jahr 2010
Butter-1,626,367,7
Äpfel1,024,937,5
Frische Milch1,317,736,5
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft1,911,233,4
Hartkäse3,69,427,8
Roulade oder Lende vom Rind-0,66,424,1
Eier5,26,010,1
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst-0,15,511,0
Bier0,74,116,1
Weizenmehl-0,33,519,0
Nudeln-2,13,211,1
Schweinebraten-1,43,221,5
Frische Brötchen-3,111,1
Weintrauben-9,33,134,9
Pizza1,22,32,4
Reis-1,12,36,7
Joghurt-0,21,219,8
Roggenbrot oder Mischbrot-0,20,910,6
Kartoffeln1,60,57,1
Bohnenkaffee1,50,529,9
Mineralwasser-0,8-1,02,3
Weißwein--1,213,0
Tomaten11,2-1,417,1
Schokoladentafel-1,9-2,422,0
Margarine-2,3-2,713,8
Bananen2,4-4,58,7

 

 

 

 

 

 

 

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news-2368Fri, 29 Dec 2017 09:06:01 +0100Teuerungsrate liegt im Dezember bei 1,5 Prozent – Inflationsrate im Jahresdurchschnitt bei 1,6 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2368/Die Teuerungsrate ist im Dezember 2017 gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im November hatte die Inflationsrate 1,7 Prozent betragen.Die Energiepreise stiegen nur geringfügig. Sie waren im Dezember 2017 um 0,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Mineralölprodukte verteuerten sich um 0,4 Prozent. Während die Heizölpreise binnen Jahresfrist um 1,5 Prozent zulegten, blieben die Kraftstoffpreise nahezu unverändert (plus 0,1 Prozent). Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme erhöhte sich um 1,4 Prozent. Die Strompreise änderten sich kaum (plus 0,2 Prozent). Gas war im Dezember 2017 um ein Prozent billiger als im Vorjahresmonat.

Die Nahrungsmittelpreise lagen um 2,6 Prozent über dem Niveau von Dezember 2016. Starke Preissteigerungen waren bei Speisefetten und -ölen (plus 17,1 Prozent) und bei Molkereiprodukten und Eiern (plus 9,8 Prozent) zu verzeichnen. Auch Obst war merklich teurer als ein Jahr zuvor (plus 5,4 Prozent). Für Gemüse mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher hingegen nicht so tief in die Tasche greifen wie im Vorjahresmonat. Die Preise sanken um acht Prozent. Dabei spielt allerdings auch ein statistischer Basiseffekt eine Rolle: Vor einem Jahr lagen die Gemüsepreise aufgrund von Lieferengpässen infolge ungewöhnlich niedriger Temperaturen in Südeuropa auf hohem Niveau.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, belief sich im Dezember auf 1,4 Prozent nach 1,3 Prozent im November.

Zehn der zwölf Hauptgruppen verzeichneten Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die größten Zuwächse gab es bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 3,1 Prozent). Dahinter folgten Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sowie das Bildungswesen (jeweils plus 2,5 Prozent). In den Bereichen „Nachrichtenübermittlung“ sowie „Andere Waren und Dienstleistungen“ lagen die Preise unter dem Niveau des Vorjahresmonats (jeweils minus 0,4 Prozent).

Veränderungen gegenüber November 2017
Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im Dezember um 0,6 Prozent gestiegen. Am stärksten erhöhten sich die Preise im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 4,5 Prozent; darunter Pauschalreisen plus 20,1 Prozent), was auf saisonale Einflüsse zurückzuführen ist. Auch für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sowie für alkoholische Getränke und Tabakwaren musste spürbar mehr bezahlt werden als im November (plus 0,9 bzw. plus 0,7 Prozent). Preisrückgänge gab es hingegen bei Bekleidung und Schuhen (minus 1,8 Prozent).

Entwicklung der Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2017
Im Jahresdurchschnitt waren die Verbraucherpreise 2017 um 1,6 Prozent höher als 2016. Dies war der höchste Anstieg seit 2012. Am stärksten verteuerten sich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (plus 3,0 Prozent). Dazu trugen unter anderem kräftige Preiserhöhungen bei Speisefetten und -ölen sowie Molkereiprodukten und Eiern bei (plus 24,0 bzw. plus 9,6 Prozent). Auch im Bereich „Verkehr“ gab es deutliche Preissteigerungen (plus 2,9 Prozent). Ein wesentlicher Grund dafür ist der Anstieg der Kraftstoffpreise um 6,2 Prozent; allerdings hatten sie 2016 auf einem außergewöhnlich niedrigen Niveau gelegen. Auch für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher merklich tiefer in die Tasche greifen (plus 2,5 Prozent). Preisrückgänge waren in einer der zwölf Hauptgruppen zu verzeichnen: Im Bereich Nachrichtenübermittlung sanken die Preise um 0,7 Prozent.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Dezember 2017 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 10. Januar 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.
Hinweis zur Umstellung des VPI auf das Basisjahr 2015:
Die für den Jahreswechsel 2017/2018 geplante turnusmäßige Revision des VPI mit Einführung des Basisjahres 2015 muss aufgrund von Verzögerungen bei notwendigen Anpassungen der IT-Programme um ein Jahr verschoben werden. Revidierte Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 veröffentlicht. Der VPI wird somit bis zum Berichtsmonat Dezember 2018 weiterhin mit dem Basisjahr 2010 berechnet.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)


 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
Indexstand
Dezember
2017
Veränderung gegenüber
Dezember
2016
November
2017
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7109,9 1,00,1
Verkehr13,5108,8 1,5-
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5113,0 2,34,5
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3117,7 2,50,9
Andere Waren und Dienstleistungen7,0108,1 -0,4-
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0104,3 1,00,2
Bekleidung und Schuhe4,5107,2 0,8-1,8
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5117,1 1,80,2
Gesundheitspflege4,4109,9 1,7-
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8122,2 3,10,7
Nachrichtenübermittlung3,089,6 -0,4-
Bildungswesen0,9111,9 2,5-
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100110,6 1,5 0,6
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
November 2017Dezember 2016Jahr 2010
Energie insgesamt-0,30,36,2
Haushaltsenergie insgesamt0,10,511,4
davon
Heizöl0,21,5-5,7
Strom-0,227,6
Gas0,1-1,05,9
Feste Brennstoffe1,44,313,8
Zentralheizung, Fernwärme0,21,41,1
Kraftstoffe insgesamt-1,10,1-3,0
darunter
Superbenzin-1,6-0,4-3,2
Dieselkraftstoff-1,1-1,7
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
November 2017
Vorjahr
Dezember 2016
Jahr 2010
Butter-1,030,770,5
Äpfel-0,722,836,2
Frische Milch4,115,934,8
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft10,57,330,9
Weintrauben14,97,148,7
Weizenmehl2,47,019,3
Hartkäse-4,96,023,4
Margarine0,34,416,5
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst-0,34,111,1
Frische Brötchen-3,311,1
Bohnenkaffee-2,13,228,0
Joghurt-0,82,920,1
Pizza-0,52,41,2
Schweinebraten3,02,223,2
Bier2,71,715,3
Roggenbrot oder Mischbrot0,11,510,8
Reis0,81,47,9
Mineralwasser-0,10,93,1
Schokoladentafel3,3-0,824,4
Nudeln-0,8-1,613,5
Roulade oder Lende vom Rind-2,3-1,724,9
Weißwein-0,5-2,013,0
Eier0,3-2,44,7
Kartoffeln1,2-3,15,4
Tomaten6,0-3,45,3
Bananen3,2-4,96,2
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news-2341Wed, 29 Nov 2017 09:51:18 +0100Inflationsrate liegt im November bei 1,7 Prozent http://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2341/Die Teuerungsrate ist im November 2017 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Oktober hatte die Inflationsrate 1,3 Prozent betragen. Die Energiepreise waren im November 2017 um 3,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Insbesondere Mineralölprodukte wurden deutlich teurer (plus 7,5 Prozent). So stiegen die Preise für Heizöl um 13,8 Prozent und die Kraftstoffpreise um 5,9 Prozent. Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme erhöhte sich leicht um 0,9 Prozent. Die Strompreise blieben fast unverändert (plus 0,2 Prozent), während Gas um 1,4 Prozent billiger war als im November 2016.

Die Nahrungsmittelpreise lagen im November mit einem Plus von 3,2 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats. Dazu trugen aufgrund ihrer großen Verbrauchsbedeutung insbesondere die Molkereiprodukte und Eier bei, deren Preise um 10,1 Prozent stiegen. Speisefette und -öle waren ebenfalls wesentlich teurer als ein Jahr zuvor (plus 16 Prozent), allerdings hat der Preisanstieg im Vergleich zu den Vormonaten etwas nachgelassen. Die Preise für Butter lagen um 31,9 Prozent über dem Niveau von November 2016; im Oktober hatte der Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat noch bei 56,4 Prozent gelegen. Auch Obst war merklich teurer als ein Jahr zuvor (plus 4,7 Prozent; darunter Äpfel plus 23,1 Prozent). Deutliche Preissenkungen waren hingegen beim Gemüse zu verzeichnen (minus 2,9 Prozent); auch für Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren musste weniger bezahlt werden als im November des Vorjahres (minus 0,7 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, lag im November bei 1,3 Prozent nach 1,0 Prozent im Oktober.

Durch die kräftige Steigerung der Nahrungsmittelpreise wies die Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ unter den zwölf Hauptgruppen die höchste Teuerungsrate auf (plus 3,0 Prozent). Es folgten dicht aufeinander die Hauptgruppen „Verkehr“ (plus 2,8 Prozent), „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 2,6 Prozent) sowie „Bildungswesen“ (plus 2,5 Prozent). Preissenkungen gab es bei Bekleidung und Schuhen (minus 0,5 Prozent) sowie in den Hauptgruppen „Nachrichtenübermittlung“ und „Andere Waren und Dienstleistungen“ (jeweils minus 0,4 Prozent).

Veränderungen gegenüber Oktober 2017

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im November 2017 um 0,4 Prozent gestiegen. Dabei standen Preissteigerungen in den Bereichen „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 1,5 Prozent) sowie „Verkehr“ (plus 0,6 Prozent; darunter Kraftstoffe plus 2,4 Prozent) Preisrückgänge bei Bekleidung und Schuhen sowie alkoholischen Getränken und Tabakwaren gegenüber (minus 0,6 bzw. minus 0,5 Prozent). 

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird die Veränderung des Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat November 2017 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. Dezember 2017 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.
Hinweis zur Umstellung des Verbraucherpreisindex auf das Basisjahr 2015:
 Die für den Jahreswechsel 2017/2018 geplante turnusmäßige Revision des Verbraucherpreisindex (VPI) mit Einführung des Basisjahres 2015 muss aufgrund von Verzögerungen bei notwendigen Anpassungen der IT-Programme um ein Jahr verschoben werden. Revidierte Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 veröffentlicht. Der VPI wird somit bis zum Berichtsmonat Dezember 2018 weiterhin mit dem Basisjahr 2010 berechnet.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
Indexstand
November
2017
Veränderung gegenüber
November
2016
Oktober
2017
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7109,8 1,20,3
Verkehr13,5108,8 2,80,6
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5108,1 2,61,5
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3116,6 3,00,3
Andere Waren und Dienstleistungen7,0108,1 -0,4-0,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0104,1 0,60,2
Bekleidung und Schuhe4,5109,2 -0,5-0,6
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5116,9 2,20,1
Gesundheitspflege4,4109,9 1,70,2
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8121,3 2,1-0,5
Nachrichtenübermittlung3,089,6 -0,4-
Bildungswesen0,9111,9 2,50,1
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100109,9 1,7 0,4
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Oktober 2017November 2016Jahr 2010
Energie insgesamt1,33,16,5
davon
Haushaltsenergie insgesamt0,91,711,3
davon
Heizöl6,313,8-5,9
Strom-0,227,6
Gas--1,45,8
Feste Brennstoffe0,73,512,2
Zentralheizung, Fernwärme-0,90,9
Kraftstoffe insgesamt2,45,9-1,9
darunter
Superbenzin2,55,6-1,6
Dieselkraftstoff2,37,1-1,7
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
Oktober 2017
Vorjahr
November 2016
Jahr 2010
Butter-10,831,972,3
Äpfel2,223,137,1
Frische Milch6,615,829,5
Hartkäse2,411,929,8
Joghurt5,18,421,1
Weintrauben41,47,729,4
Bohnenkaffee0,56,630,8
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst-0,24,711,4
Frische Brötchen0,53,611,1
Weizenmehl0,53,116,5
Pizza3,02,21,7
Roggenbrot oder Mischbrot-0,31,710,7
Schweinebraten1,40,619,6
Nudeln1,10,414,4
Mineralwasser-0,30,43,2
Reis-1,70,17,0
Tomaten6,5-1,0-0,7
Roulade oder Lende vom Rind0,8-1,527,8
Weißwein0,4-1,613,6
Margarine-8,8-2,016,1
Eier--2,64,4
Bier-2,2-2,812,3
Schokoladentafel-1,2-3,820,4
Kartoffeln-1,8-5,64,1
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft0,7-6,518,5
Bananen-5,8-8,52,9
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news-2325Fri, 10 Nov 2017 10:41:19 +0100Einkommens- und Verbrauchsstichprobe: Freiwillige gesucht http://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2325/Das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz sucht freiwillige Haushalte für die Teilnahme an der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2018. Diese Erhebung findet im Turnus von fünf Jahren statt und liefert wichtige Erkenntnisse über die Lebenshaltungskosten, die Verbrauchsgewohnheiten und die Wohnsituation privater Haushalte. Die Ergebnisse werden unter anderem für Regierungsberichte zur Familien- und Sozialpolitik – zum Beispiel für den Armuts- und Reichtumsbericht – sowie für die Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik verwendet. Außerdem sind sie eine wichtige Grundlage für die Berechnung der Inflationsrate und für die Festsetzung von Regelbedarfen in der Sozialgesetzgebung. „Die freiwilligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer leisten also einen wichtigen Beitrag zu belastbaren statistischen Informationen über die Einkommenssituation und das Verbrauchsverhalten der privaten Haushalte“, erklärt der Präsident des Statistischen Landesamtes, Marcel Hürter. „Zugleich gewinnen sie über das Führen der Haushaltsbücher Erkenntnisse über das eigene Ausgabeverhalten.“

Gesucht werden private Haushalte, die bestimmte Grunddaten sowie ihre Einnahmen und Ausgaben für ein Quartal in einem Haushaltsbuch aufzeichnen und dem Statistischen Landesamt für anonymisierte statistische Auswertungen zur Verfügung stellen.

Die Ergebnisse der EVS sollen ein realistisches Bild der Lebensverhältnisse in unserem Land zeigen. Daher müssen Haushalte aus allen Schichten und Gruppierungen vertreten sein.

Für die Mitwirkung bei der EVS 2018 erhält jeder Haushalt eine Prämie, die mindestens 100 Euro beträgt. Detaillierte Informationen gibt es im Internet unter www.evs2018.de. Wer mitmachen möchte, kann sich dort direkt online anmelden oder sich unter der kostenlosen Rufnummer 0800 3872003 bzw. per Mail (haushaltserhebungen(at)statistik.rlp.de) mit dem Statistischen Landesamt in Bad Ems in Verbindung setzen.

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news-2317Mon, 30 Oct 2017 09:44:04 +0100Inflationsrate geht im Oktober auf 1,3 Prozent zurückhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2317/Die Teuerungsrate ist im Oktober 2017 gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im September hatte die Inflationsrate 1,7 Prozent betragen.Ein Grund für das Nachlassen der Teuerung ist der vergleichsweise schwache Anstieg der Energiepreise, die im Oktober um 0,8 Prozent höher waren als ein Jahr zuvor. Hierbei kommt auch ein statistischer Basiseffekt zum Tragen, da die Energiepreise im Vergleichsmonat Oktober 2016 auf einem relativ hohen Niveau lagen. Mineralölprodukte waren im Oktober 2017 um 1,8 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. So stiegen die Preise für Heizöl um 3,1 Prozent und die Kraftstoffpreise um 1,5 Prozent. Die Strompreise sowie die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme waren ebenfalls höher als ein Jahr zuvor (plus 0,2 bzw. plus 0,7 Prozent). Gas verbilligte sich hingegen um 1,3 Prozent.

Die Nahrungsmittelpreise lagen im Oktober mit einem Plus von 4,1 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats. Dazu trugen aufgrund ihrer großen Verbrauchsbedeutung insbesondere die Molkereiprodukte und Eier bei, deren Preise um 13,7 Prozent stiegen. Speisefette und -öle waren ebenfalls wesentlich teurer als ein Jahr zuvor (plus 29,8 Prozent). Dies ist in erster Linie auf die starke Erhöhung der Butterpreise zurückzuführen (plus 56,4 Prozent), aber auch andere Speisefette und -öle verteuerten sich. Nur geringe Preissteigerungen waren bei Gemüse zu verzeichnen (plus 0,4 Prozent). Die Preise für Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren blieben gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert.

Neben dem schwachen Anstieg der Energiepreise haben auch andere Bereiche zum Rückgang der Inflationsrate beigetragen. Dies zeigt die Entwicklung der Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird. Sie lag im Oktober bei 1,0 Prozent, nach 1,3 Prozent im September.

Durch die kräftige Steigerung der Nahrungsmittelpreise wies die Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ unter den zwölf Hauptgruppen die höchste Teuerungsrate auf (plus 3,7 Prozent). Es folgten die Hauptgruppen „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ sowie „Bildungswesen“ mit jeweils plus 2,4 Prozent. In der Hauptgruppe „Nachrichtenübermittlung“ sank das Preisniveau hingegen um 0,6 Prozent.

Veränderungen gegenüber September 2017
Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im Oktober 2017 leicht um 0,1 Prozent gesunken. Spürbaren Preissteigerungen in den Hauptgruppen „Bildungswesen“ (plus 1,8 Prozent), „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (plus 1,1 Prozent) sowie „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ (plus 0,7 Prozent) standen Preisrückgänge in den Bereichen „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (minus 1,3 Prozent) sowie „Andere Waren und Dienstleistungen“ (minus 0,6 Prozent) gegenüber. 

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird die Veränderung des Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Oktober 2017 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 6. November 2017 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für Lebenszahltung ingsesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
Oktober
2017
Oktober
2016
September
2017
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7109,5 0,90,1
Verkehr13,5108,1 1,7-0,1
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5106,5 1,2-1,3
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3116,3 3,70,7
Andere Waren und Dienstleistungen7,0108,2 -0,1-0,6
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,9 0,50,3
Bekleidung und Schuhe4,5109,9 -0,3
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5116,8 2,00,1
Gesundheitspflege4,4109,7 1,6-
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8121,9 2,41,1
Nachrichtenübermittlung3,089,6 -0,6-
Bildungswesen0,9111,8 2,41,8
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100109,5 1,3- 0,1
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
September 2017Oktober 2016Jahr 2010
Energie insgesamt-0,10,85,1
Haushaltsenergie insgesamt0,10,410,3
Heizöl1,13,1-11,5
Strom-0,227,6
Gas-0,2-1,35,8
Feste Brennstoffe0,93,111,4
Zentralheizung, Fernwärme0,10,70,9
Kraftstoffe insgesamt-0,51,5-4,2
darunter
Superbenzin-1,11,1-4,0
Dieselkraftstoff1,62,9-3,9
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
September 2017
Vorjahr
Oktober 2016
Jahr 2010
Butter0,256,493,2
Frische Milch-0,833,821,5
Hartkäse4,310,626,7
Äpfel-0,210,234,1
Tomaten36,59,4-6,8
Margarine3,75,827,3
Bohnenkaffee-2,15,430,2
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst1,34,811,6
Frische Brötchen0,13,610,6
Roggenbrot oder Mischbrot1,02,911,0
Joghurt-5,72,915,2
Mineralwasser1,51,93,5
Reis1,51,68,8
Pizza-2,7-0,4-1,3
Nudeln-2,0-0,513,1
Bier5,2-0,714,8
Schweinebraten-0,8-1,118,0
Weizenmehl2,0-1,815,9
Eier--2,04,4
Kartoffeln-3,7-2,16,0
Weißwein-1,6-2,813,1
Roulade oder Lende vom Rind2,3-3,526,8
Schokoladentafel-0,6-3,621,9
Bananen1,8-4,39,2
Weintrauben10,4-5,6-8,5
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-1,3-7,417,7
]]>
news-2299Thu, 28 Sep 2017 09:12:49 +0200Inflationsrate liegt im September bei 1,7 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2299/Die Teuerungsrate ist im September 2017 leicht zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im August hatte die Inflationsrate 1,8 Prozent betragen. Die Energiepreise waren im September 2017 um 2,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Insbesondere Mineralölprodukte wurden deutlich teurer (plus 6,4 Prozent). So stiegen die Preise für Heizöl um 13,8 Prozent und die Kraftstoffpreise um 4,7 Prozent. Die Strompreise sowie die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme blieben hingegen fast unverändert (jeweils plus 0,2 Prozent). Gas war um 1,1 Prozent billiger als im September 2016.

Die Nahrungsmittelpreise lagen im September mit einem Plus von 3,5 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats. Dazu trugen aufgrund ihrer hohen Verbrauchsbedeutung insbesondere die Molkereiprodukte und Eier bei, deren Preise um 14,2 Prozent stiegen. Speisefette und -öle waren ebenfalls wesentlich teurer als ein Jahr zuvor (plus 38,7 Prozent). Dies ist in erster Linie auf die starke Erhöhung der Butterpreise zurückzuführen (plus 80,8 Prozent), aber auch andere Speisefette und -öle verteuerten sich. Preissenkungen gab es hingegen beim Gemüse (minus 7,6 Prozent). Zum Beispiel waren Tomaten und Gurken wesentlich günstiger als im September 2016 (minus 18,1 bzw. minus 26,3 Prozent). Die Preise für Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren gingen ebenfalls zurück (minus 0,7 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, war leicht rückläufig. Sie lag im September bei 1,3 Prozent nach 1,4 Prozent im August.

Durch die kräftige Steigerung der Nahrungsmittelpreise wies die Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ unter den zwölf Hauptgruppen die höchste Teuerungsrate auf (plus 2,9 Prozent). Es folgten die Hauptgruppen „Verkehr“ sowie „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 2,5 bzw. plus 2,2 Prozent). In der Hauptgruppe „Nachrichtenübermittlung“ sank das Preisniveau hingegen um 0,6 Prozent.

Veränderungen gegenüber August 2017

Gegenüber dem Vormonat blieb der Verbraucherpreisindex im September 2017 unverändert. Kräftige Preissteigerungen gab es saisonal bedingt bei Bekleidung und Schuhen (plus 4,9 Prozent). Deutliche Preisrückgänge waren in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ zu verzeichnen (minus 2,8 Prozent). Der Grund dafür sind starke Preissenkungen bei Pauschalreisen (minus 11,6 Prozent), die mit dem Ende der Sommerferien und der damit nachlassenden Nachfrage zusammenhängen dürften. In der Hauptgruppe „alkoholische Getränke und Tabakwaren“ lagen die Preise ebenfalls unter dem Niveau des Vormonats (minus 0,7 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird die Veränderung des Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat September 2017 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. Oktober 2017 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungsanteil am Gesamtindex*
in %
Indexstand
September
2017
Veränderung gegenüber
September
2016
August
2017
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7109,4 1,30,3
Verkehr13,5108,2 2,50,2
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5107,9 2,2-2,8
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3115,5 2,9-0,2
Andere Waren und Dienstleistungen7,0108,9 0,60,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,6 0,30,1
Bekleidung und Schuhe4,5109,6 1,54,9
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5116,7 2,00,3
Gesundheitspflege4,4109,7 1,6-0,1
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8120,6 1,9-0,7
Nachrichtenübermittlung3,089,6 -0,6-
Bildungswesen0,9109,8 0,50,1
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100109,6 1,7-
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
August 2017September 2016Jahr 2010
Energie insgesamt1,02,55,2
davon
Haushaltsenergie insgesamt0,81,610,2
davon
Heizöl6,313,8-12,5
Strom-0,227,6
Gas0,1-1,16,0
Feste Brennstoffe1,62,710,4
Zentralheizung, Fernwärme0,10,20,8
Kraftstoffe insgesamt1,24,7-3,7
darunter
Superbenzin1,34,5-2,9
Dieselkraftstoff1,15,6-5,4
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
August 2017
Vorjahr
September 2016
Jahr 2010
Butter10,280,892,9
Frische Milch1,234,822,5
Hartkäse-2,89,821,5
Bohnenkaffee-1,16,433,0
Äpfel-2,95,934,4
Pizza-1,14,91,4
Margarine2,74,822,8
Joghurt-0,74,522,2
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst0,23,710,2
Frische Brötchen0,93,510,5
Nudeln0,62,515,4
Roggenbrot oder Mischbrot0,41,99,9
Reis0,31,37,2
Weißwein-0,3-1,014,9
Mineralwasser-1,1-1,02,0
Schweinebraten1,3-1,219,0
Eier0,2-1,74,4
Weintrauben-2,0-1,8-17,1
Roulade oder Lende vom Rind-3,5-2,124,0
Schokoladentafel-1,0-2,522,6
Kartoffeln-9,8-2,610,1
Bier-3,5-3,19,1
Weizenmehl1,7-3,613,6
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft0,3-5,519,2
Bananen-0,2-6,47,3
Tomaten-3,4-18,1-31,7
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news-2277Wed, 30 Aug 2017 08:30:37 +0200Inflationsrate steigt im August auf 1,8 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2277/Die Teuerungsrate ist im August 2017 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Juli hatte die Inflationsrate 1,5 Prozent betragen. Ein Grund für den Anstieg der Teuerungsrate ist die Energiepreisentwicklung. Die Energiepreise waren im August 2017 um 2,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Insbesondere Mineralölprodukte wurden deutlich teurer (plus 6,5 Prozent). Die Preise für Heizöl legten um 11,4 Prozent und die Kraftstoffpreise um 5,4 Prozent zu. Die Strompreise sowie die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme blieben hingegen fast unverändert (plus 0,2 bzw. minus 0,2 Prozent). Gas war um 1,2 Prozent billiger als im August 2016.

Die Nahrungsmittelpreise lagen im August mit einem Plus von 3,5 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats. Dazu trugen aufgrund ihrer hohen Verbrauchsbedeutung insbesondere die Molkereiprodukte und Eier bei, deren Preise um 14,7 Prozent stiegen. Speisefette und -öle waren ebenfalls wesentlich teurer als im August 2016 (plus 31,3 Prozent). Dies ist in erster Linie auf die starke Erhöhung der Butterpreise zurückzuführen (plus 70,4 Prozent). Die Gemüsepreise sanken dagegen unter das Niveau des Vorjahresmonats (minus 4,4 Prozent). Obst wurde ebenfalls billiger (minus 1,7 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, blieb unverändert. Sie belief sich im August wie im Juli auf plus 1,4 Prozent.

Durch die kräftige Steigerung der Nahrungsmittelpreise wies die Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ unter den zwölf Hauptgruppen die höchste Teuerungsrate auf (plus 3,4 Prozent). Es folgten alkoholische Getränke und Tabakwaren (plus 2,9 Prozent) sowie die Hauptgruppe „Verkehr“ (plus 2,8 Prozent). In der Hauptgruppe „Nachrichtenübermittlung“ sank das Preisniveau hingegen um 0,6 Prozent.

Veränderungen gegenüber Juli 2017

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im August 2017 um 0,2 Prozent gestiegen. Vor allem für Bekleidung und Schuhe mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen (plus 2,9 Prozent). Auch im Verkehrsbereich waren Preissteigerungen zu verzeichnen (plus 0,5 Prozent; darunter Kraftstoffe plus 1,7 Prozent). Preisrückgänge gab es unter anderem in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (minus 0,4 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird die Veränderung des Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat August 2017 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. September 2017 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungsanteil am Gesamt-index*
in %
Indexstand
August
2017
Veränderung gegenüber
August
2016
Juli
2017
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7109,1 1,2-
Verkehr13,5108,0 2,80,5
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5111,0 1,7-0,4
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3115,7 3,4-0,3
Andere Waren und Dienstleistungen7,0108,8 0,70,2
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,5 0,4-
Bekleidung und Schuhe4,5104,5 1,12,9
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5116,4 2,1-0,1
Gesundheitspflege4,4109,8 2,00,1
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8121,5 2,9-
Nachrichtenübermittlung3,089,6 -0,60,1
Bildungswesen0,9109,7 0,70,5
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100109,6 1,8 0,2
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Juli 2017August 2016Jahr 2010
Energie insgesamt0,72,54,2
davon
Haushaltsenergie insgesamt0,21,19,3
davon
Heizöl1,511,4-17,7
Strom-0,227,6
Gas--1,25,9
Feste Brennstoffe-0,92,48,7
Zentralheizung, Fernwärme-0,1-0,20,7
Kraftstoffe insgesamt1,75,4-4,8
darunter
Superbenzin1,64,9-4,1
Dieselkraftstoff2,16,7-6,4
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
Juli 2017
Vorjahr
August 2016
Jahr 2010
Butter3,670,475,0
Frische Milch-0,933,821,1
Hartkäse0,313,725,0
Bohnenkaffee1,99,634,5
Tomaten13,37,8-29,3
Joghurt2,36,523,0
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst1,23,410,0
Pizza0,53,02,5
Frische Brötchen0,22,59,5
Reis-0,50,96,9
Nudeln-2,30,814,7
Roggenbrot oder Mischbrot-0,50,79,5
Bier-1,1-0,113,0
Margarine-3,9-0,219,6
Mineralwasser-0,4-0,23,1
Weißwein1,1-0,315,2
Äpfel0,9-1,038,4
Roulade oder Lende vom Rind-0,1-1,828,5
Schweinebraten-0,3-2,117,5
Eier-0,5-2,34,2
Schokoladentafel-0,8-2,623,8
Weizenmehl0,2-4,011,7
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-1,3-5,218,8
Bananen-0,9-9,47,5
Kartoffeln-6,8-12,222,1
Weintrauben-18,1-14,8-15,4
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news-2273Thu, 24 Aug 2017 10:46:35 +0200Kaufwerte für baureifes Land 2016 so hoch wie noch niehttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2273/Für baureifes Land wurde in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr so viel bezahlt wie noch nie. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lag der Kaufwert bei durchschnittlich 133 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr 2015 wurden 122 Euro gezahlt, im Jahr 2006 waren es 100 Euro. Gegenüber dem Jahr 2015 hat die Zahl der Verkäufe als auch die verkaufte Fläche zugenommen. Insgesamt gab es 6.116 Verkaufsfälle (plus 8,3 Prozent), bei denen 4,4 Millionen Quadratmeter baureifes Land den Eigentümer wechselten (plus 5,9 Prozent).

In den kreisfreien Städten liegen die Kaufwerte mit durchschnittlich 345 Euro je Quadratmeter baureifes Land deutlich höher als in den Landkreisen mit 110 Euro. In den Städten reicht die Spanne von 767 Euro in Mainz bis 72 Euro in Pirmasens. In den Kreisen wurden im Rhein-Pfalz-Kreis mit durchschnittlich 293 Euro die höchsten Kaufwerte je Quadratmeter gezahlt, im Landkreis Vulkaneifel mit 31 Euro die niedrigsten.

Neben baureifem Land wurde im vergangenen Jahr auch in geringerem Umfang Industrieland (603 Kauffälle) sowie Rohbauland (229 Kauffälle) veräußert. Die Kaufwerte hierfür lagen mit 50 bzw. 26 Euro je Quadratmeter deutlich unter den Kaufwerten für baureifes Land. Land für Verkehrszwecke wurde für durchschnittlich 66 Euro je Quadratmeter verkauft (10 Kauffälle).

Weitere Informationen (einschließlich detaillierte Daten für kreisfreie Städte und Landkreise) enthält der Statistische Bericht Kaufwerte für Bauland 2016 (Vergleichszahlen im Archiv).

Die Daten stammen aus den Meldungen der Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern. Die Gutachterausschüsse erhalten die Veräußerungsanzeigen von den Notaren. Die Angaben beziehen sich auf verkaufte Grundstücke, deren Größe 100 Quadratmeter und mehr beträgt.

Zum baureifen Land zählen voll erschlossene, unbebaute Grundstücke, bei denen eine Bebauung sofort möglich ist. Rohbauland ist noch nicht ausreichend erschlossen, liegt jedoch in Baugebieten und steht in absehbarer Zeit zur Erschließung und Bebauung an. Industrieland ist in den Bebauungsplänen als reines Industrie- und Gewerbegebiet ausgewiesen. Land für Verkehrszwecke sind unbebaute Grundstücke, die nur für den öffentlichen Verkehr (Autobahnen, Straßen, Wege, Brücken) genutzt werden sollen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

 

 

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news-2251Tue, 01 Aug 2017 11:32:01 +0200Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke steigen das fünfte Jahr in Folgehttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2251/Die Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke sind zum fünften Mal in Folge gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lagen die Kaufwerte je Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN) in Rheinland-Pfalz 2016 im Durchschnitt bei knapp 13.300 Euro; das waren 3,8 Prozent mehr als im Jahr 2015. Die Zahl der Kauffälle stieg um 1,1 Prozent auf 4.446. Die veräußerte Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung war jedoch rückläufig: Im Jahr 2016 wechselten 3.520 Hektar den Eigentümer, was einen Rückgang um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Pro Verkaufsfall wurden im Durchschnitt 0,79 Hektar veräußert.

Der weitaus größte Teil der verkauften Flächen liegt in den Landkreisen (97 Prozent). Dabei reichte die Spanne der Kaufwerte je Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung von rund 4.600 Euro im Landkreis Kusel bis zu 42.200 Euro im Rhein-Pfalz-Kreis. Im Durchschnitt aller Landkreise errechnet sich ein Hektarpreis von 12.500 Euro. In den kreisfreien Städten war er mit 34.600 Euro wesentlich höher.

Neben der regionalen Lage sind vor allem die Nutzungsart und die Bodenqualität für den Kaufpreis von Bedeutung. So war Ackerland mit durchschnittlich 17.700 Euro pro Hektar mehr als doppelt so teuer wie Grünland mit 8.500 Euro. Eine noch größere Spanne ist bei der Unterscheidung nach der Bodengüte zu beobachten: Gute Böden mit einer Ertragsmesszahl von 60 und mehr erzielten mit durchschnittlich rund 29.900 Euro einen mehr als dreimal so hohen Verkaufspreis wie Böden mit einer Ertragsmesszahl von unter 30.

Daten über Verkäufe von landwirtschaftlichen Grundstücken werden dem Statistischen Landesamt vierteljährlich von den Gutachterausschüssen bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern übermittelt. Erhoben werden Verkäufe von Grundstücken mit einer Mindestgröße von 0,1 Hektar (1.000 m²), die zumindest für einen überschaubaren Zeitraum weiterhin als Ackerland oder Grünfläche genutzt werden.

Die durchschnittlichen Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke sind im Zeitverlauf nur bedingt vergleichbar, weil sie sich in jedem Jahr aus unterschiedlich gearteten Einzelfällen zusammensetzen. Die Statistik der Kaufwerte für landwirtschaftlichen Grundbesitz hat daher mehr den Charakter einer Grundeigentums-wechselstatistik als den einer Preisstatistik.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

 

 

 

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news-2249Fri, 28 Jul 2017 09:36:13 +0200Teuerungsrate im Juli unverändert bei 1,5 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2249/Die Teuerungsrate blieb im Juli 2017 unverändert. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Juni hatte die Inflationsrate ebenfalls plus 1,5 Prozent betragen. Die Energiepreise waren im Juli 2017 um 1,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Mineralölprodukte verteuerten sich um 3,5 Prozent (Heizöl: plus 6,2 Prozent; Kraftstoffe: plus 2,9 Prozent). Die Strompreise stiegen leicht um 0,4 Prozent. Die Preise für Gas sowie die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme waren dagegen rückläufig (minus 1,7 bzw. minus 0,6 Prozent).

Kräftige Preiserhöhungen waren bei den Nahrungsmitteln zu verzeichnen (plus 3,3 Prozent). Dazu trugen aufgrund ihrer hohen Verbrauchsbedeutung insbesondere die Molkereiprodukte und Eier bei, deren Preise um 13,8 Prozent stiegen. Deutliche Preiserhöhungen gab es zum Beispiel bei H-Milch (plus 37,6 Prozent) und Quark (plus 30,7 Prozent). Speisefette und -öle waren ebenfalls wesentlich teurer als im Juli 2016 (plus 32,7 Prozent). Dies ist insbesondere auf den starken Anstieg der Butterpreise zurückzuführen (plus 71,1 Prozent). Gemüse wurde hingegen deutlich billiger (minus 7,6 Prozent). Die Obstpreise lagen ebenfalls unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 1,0 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, belief sich im Juli auf plus 1,4 Prozent; im Juni hatte sie bei plus 1,5 Prozent gelegen.

Durch die kräftige Steigerung der Nahrungsmittelpreise wies die Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ unter den zwölf Hauptgruppen die höchste Teuerungsrate auf (plus 3,0 Prozent). Es folgten alkoholische Getränke und Tabakwaren (plus 2,8 Prozent) sowie Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (plus 2,5 Prozent). In der Hauptgruppe „Nachrichtenübermittlung“ sank das Preisniveau hingegen um 0,7 Prozent.

Veränderungen gegenüber Juni 2017

Der Verbraucherpreisindex lag im Juli 2017 um 0,4 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Vor allem für Waren und Dienstleistungen der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen (plus 3,6 Prozent; darunter Pauschalreisen plus 14,7 Prozent). Auch die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke legten zu (plus 0,5 Prozent). Deutliche Preissenkungen waren bei Bekleidung und Schuhen zu verzeichnen (minus 3,0 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird die Veränderung des Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Juli 2017 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 3. August 2017 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
Indexstand
Juli
2017
Veränderung gegenüber
Juli
2016
Juni
2017
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7109,1 1,10,1
Verkehr13,5107,5 2,00,1
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5111,5 2,23,6
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3116,0 3,00,5
Andere Waren und Dienstleistungen7,0108,6 0,6-
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,5 0,20,3
Bekleidung und Schuhe4,5101,6 0,5-3,0
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5116,5 2,50,2
Gesundheitspflege4,4109,7 1,80,1
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8121,5 2,8-
Nachrichtenübermittlung3,089,5 -0,7-0,2
Bildungswesen0,9109,1 0,6-0,1
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100109,4 1,5 0,4
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

 

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Juni 2017Juli 2016Jahr 2010
Energie insgesamt-0,41,23,5
davon
Haushaltsenergie insgesamt-0,10,59,1
davon
Heizöl1,26,2-18,9
Strom-0,427,6
Gas-0,8-1,75,9
Feste Brennstoffe-0,52,09,7
Zentralheizung, Fernwärme-0,1-0,60,8
Kraftstoffe insgesamt-1,12,9-6,4
darunter
Superbenzin-1,42,8-5,6
Dieselkraftstoff-0,42,7-8,3
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
Juni 2017
Vorjahr
Juli 2016
Jahr 2010
Butter12,871,169,0
Frische Milch1,633,422,2
Hartkäse0,313,324,6
Bohnenkaffee1,56,532,0
Margarine-1,13,724,5
Nudeln2,43,017,4
Frische Brötchen-2,39,3
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst2,61,98,7
Roggenbrot oder Mischbrot-1,510,0
Joghurt-1,01,520,2
Schweinebraten-2,51,317,8
Reis-0,10,97,4
Bier-0,60,814,3
Schokoladentafel-2,2-0,224,8
Pizza0,4-0,82,0
Weißwein-0,3-1,314,0
Mineralwasser1,1-1,33,5
Äpfel4,3-1,637,1
Eier0,7-1,94,7
Roulade oder Lende vom Rind-0,8-3,228,6
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft0,3-3,720,4
Weizenmehl-0,1-4,211,5
Bananen-2,3-6,88,5
Tomaten-13,7-7,6-37,6
Weintrauben-10,5-13,33,3
Kartoffeln-8,1-18,731,0

 

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news-2226Thu, 29 Jun 2017 09:13:59 +0200Teuerungsrate im Juni unverändert bei 1,5 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2226/Die Teuerungsrate ist im Juni 2017 unverändert geblieben. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Mai hatte die Inflationsrate ebenfalls plus 1,5 Prozent betragen. Der Einfluss der Energiepreise auf die Teuerungsrate hat sich abgeschwächt. Sie waren nur um 0,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Mineralölprodukte verteuerten sich um 0,8 Prozent (Heizöl: plus 0,4 Prozent; Kraftstoffe: plus 0,9 Prozent). Die Strompreise erhöhten sich leicht um 0,3 Prozent. Die Preise für Gas sowie die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme waren rückläufig (minus 0,8 bzw. minus 1,1 Prozent).

Kräftige Preiserhöhungen waren bei den Nahrungsmitteln zu verzeichnen (plus 3,2 Prozent). Dazu trugen aufgrund ihrer hohen Verbrauchsbedeutung insbesondere Molkereiprodukte und Eier bei, deren Preise um 13,8 Prozent stiegen. Deutliche Preiserhöhungen gab es zum Beispiel bei H-Milch (plus 36,1 Prozent) und Sahne (plus 43,5 Prozent). Speisefette und -öle waren ebenfalls wesentlich teurer als im Juni 2016 (plus 31,1 Prozent). Dies ist insbesondere auf den starken Anstieg der Butterpreise zurückzuführen (plus 72,6 Prozent). Gemüse und Obst wurden hingegen billiger. Die Gemüsepreise lagen um 3,7 Prozent und die Obstpreise um 3,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, stieg im Juni auf plus 1,5 Prozent; im Mai hatte sie bei plus 1,1 Prozent gelegen.

Durch die kräftige Steigerung der Nahrungsmittelpreise wies die Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ unter den zwölf Hauptgruppen die höchste Teuerungsrate auf (plus 2,9 Prozent). Es folgten alkoholische Getränke und Tabakwaren sowie Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen mit jeweils plus 2,7 Prozent. Preisrückgänge waren in zwei Hauptgruppen zu verzeichnen (Nachrichtenübermittlung: minus 0,6 Prozent; Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör: minus 0,3 Prozent).

Veränderungen gegenüber Mai 2017

Der Verbraucherpreisindex lag im Juni 2017 um 0,1 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Die höchsten Preissteigerungen gab es in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 2,7 Prozent; darunter Pauschalreisen plus 13,0 Prozent). Auch für alkoholische Getränke und Tabakwaren mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen; die Preise waren in dieser Hauptgruppe um 1,2 Prozent höher als im Mai. Deutliche Preissenkungen waren bei Bekleidung und Schuhen zu verzeichnen (minus 3,8 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird die Veränderung des Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Juni 2017 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. Juli 2017 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
Indexstand Juni
2017
Veränderung gegenüber
Juni
2016
Mai
2017
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7109,0 1,0-
Verkehr13,5107,4 1,5-0,1
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5107,6 2,42,7
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3115,4 2,9-0,2
Andere Waren und Dienstleistungen7,0108,6 0,7-
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,2 -0,3-0,2
Bekleidung und Schuhe4,5104,7 1,3-3,8
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5116,3 2,70,2
Gesundheitspflege4,4109,6 2,0-
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8121,5 2,71,2
Nachrichtenübermittlung3,089,7 -0,6-0,1
Bildungswesen0,9109,2 0,3-0,5
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100109,0 1,5 0,1
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

 

 

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Mai 2017Juni 2016Jahr 2010
Energie insgesamt-0,90,23,9
davon
Haushaltsenergie insgesamt-0,6-0,19,2
davon
Heizöl-5,50,4-19,9
Strom0,10,327,6
Gas-0,1-0,86,8
Feste Brennstoffe-0,82,710,2
Zentralheizung, Fernwärme--1,10,9
Kraftstoffe insgesamt-1,00,9-5,4
darunter
Superbenzin-0,70,8-4,3
Dieselkraftstoff-2,01,0-7,9
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
Mai 2017
Vorjahr
Juni 2016
Jahr 2010
Butter12,572,649,8
Frische Milch0,729,620,3
Hartkäse1,317,224,2
Roulade oder Lende vom Rind11,16,729,6
Bohnenkaffee-0,34,930,1
Margarine1,94,725,9
Äpfel10,83,531,5
Joghurt0,13,421,4
Frische Brötchen-3,09,3
Schweinebraten3,03,020,8
Schokoladentafel2,22,527,6
Roggenbrot oder Mischbrot-1,510,0
Tomaten-28,51,3-27,7
Bier1,70,315,0
Reis-0,37,5
Nudeln3,50,214,7
Weißwein0,1-0,114,3
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst-0,7-0,75,9
Mineralwasser-1,0-0,72,4
Bananen1,8-2,311,1
Eier-0,5-2,44,0
Weizenmehl-0,6-2,511,6
Pizza-1,0-4,01,6
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft0,6-4,220,0
Kartoffeln12,1-8,442,5
Weintrauben2,8-13,015,4

 

 

 

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news-2204Tue, 30 May 2017 09:32:01 +0200Teuerungsrate im Mai bei 1,5 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2204/Die Teuerungsrate ist im Mai 2017 gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im April hatte die Inflationsrate noch bei plus 1,9 Prozent gelegen. Ein Grund für den Rückgang der Teuerungsrate ist die Entwicklung der Energiepreise: In diesem Frühjahr ergaben sich im Vergleich zum Vorjahr mit außergewöhnlich niedrigen Energiepreisen noch größere Preisdifferenzen (statistischer Basiseffekt). Infolge des weiteren Anstiegs der Energiepreise nehmen diese Preisdifferenzen zum aktuellen Monat weiter ab. Die Energiepreise lagen im Mai 2017 nur noch um 1,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Dieser Anstieg ist in erster Linie auf Preissteigerungen bei den Mineralölprodukten zurückzuführen; sie legten um 5,4 Prozent zu (Heizöl: plus 10,6 Prozent; Kraftstoffe: plus 4,1 Prozent). Gas sowie die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme waren hingegen billiger als vor einem Jahr (minus 0,7 bzw. minus 1,7 Prozent). Die Strompreise blieben fast unverändert (plus 0,2 Prozent).

Kräftige Preiserhöhungen waren bei den Nahrungsmitteln zu verzeichnen (plus 3,5 Prozent). Dazu trugen aufgrund ihrer hohen Verbrauchsbedeutung insbesondere Molkereiprodukte und Eier bei, deren Preise um 11,6 Prozent stiegen. So verteuerte sich frische Milch um 24,3 und H-Milch um 26,6 Prozent. Speisefette und -öle waren ebenfalls wesentlich teurer als im Mai 2016 (plus 23,5 Prozent); insbesondere für Butter mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich mehr bezahlen (plus 51,6 Prozent). Die Gemüsepreise lagen hingegen unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 0,9 Prozent). Unter anderem sanken die Preise für Gurken, Salat und Paprika mit zweistelliger Rate.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ging im Mai 2017 auf plus 1,1 Prozent zurück; im April hatte sie bei plus 1,4 Prozent gelegen.

Durch den kräftigen Anstieg der Nahrungsmittelpreise wies die Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ unter den zwölf Hauptgruppen die höchste Teuerungsrate auf (plus 3,2 Prozent). Es folgten die Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen mit plus 2,8 Prozent. An dritter Stelle stand der Verkehrsbereich (plus 2,3 Prozent). Preisrückgänge waren in zwei Hauptgruppen zu verzeichnen (Nachrichtenübermittlung: minus 0,6 Prozent; Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör: minus 0,2 Prozent).

Veränderungen gegenüber April 2017

Der Verbraucherpreisindex lag im Mai 2017 um 0,1 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Den stärksten Preisrückgang gab es in der Hauptgruppe „Verkehr“ (minus 0,6 Prozent). Ein Grund dafür sind die Kraftstoffpreise, die um 2,7 Prozent niedriger waren als im April. Tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke; die Preise waren in dieser Hauptgruppe um 0,8 Prozent höher als im April. Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen verteuerten sich um 0,3 Prozent.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird die Veränderung des Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Mai 2017 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 6. Juni 2017 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
Indexstand
Mai 2017
Veränderung gegenüber
Mai
2016
April
2017
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7109,0 1,2-0,1
Verkehr13,5107,5 2,3-0,6
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5104,8 0,7-0,5
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3115,6 3,20,8
Andere Waren und Dienstleistungen7,0108,6 0,70,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,4 -0,20,1
Bekleidung und Schuhe4,5108,8 1,2-0,5
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5116,1 2,80,3
Gesundheitspflege4,4109,6 2,00,1
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8120,1 1,5-
Nachrichtenübermittlung3,089,8 -0,6-
Bildungswesen0,9109,7 0,7-
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100108,9 1,5- 0,1
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
April 2017Mai 2016Jahr 2010
Energie insgesamt-1,51,94,8
davon
Haushaltsenergie insgesamt-1,00,89,9
davon
Heizöl-7,310,6-15,2
Strom-0,227,5
Gas--0,76,9
Feste Brennstoffe-1,22,911,1
Zentralheizung, Fernwärme0,3-1,70,9
Kraftstoffe insgesamt-2,74,1-4,4
darunter
Superbenzin-2,63,7-3,6
Dieselkraftstoff-3,35,9-6,0
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
April 2017
Vorjahr
Mai 2016
Jahr 2010
Butter4,251,633,1
Frische Milch1,624,319,5
Tomaten-10,112,01,1
Hartkäse1,711,222,6
Margarine2,18,123,6
Bohnenkaffee0,64,730,5
Joghurt4,14,221,3
Äpfel5,53,818,7
Frische Brötchen0,93,09,3
Kartoffeln1,51,727,1
Roggenbrot oder Mischbrot0,41,510,0
Mineralwasser1,91,43,4
Reis0,51,47,5
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst-0,20,96,6
Schweinebraten-1,30,917,3
Schokoladentafel6,60,324,8
Weißwein0,7-1,114,2
Pizza2,2-1,22,6
Bier-1,7-1,413,1
Eier-0,4-1,94,5
Nudeln1,2-2,310,8
Bananen-1,1-3,29,1
Weintrauben14,7-3,512,3
Weizenmehl-1,7-3,512,3
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-1,0-3,919,3
Roulade oder Lende vom Rind-3,1-7,716,6
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news-2185Thu, 27 Apr 2017 10:23:56 +0200Inflationsrate steigt im April auf 1,9 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2185/Die Inflationsrate ist im April auf 1,9 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war die Teuerungsrate damit etwas niedriger als im Januar und Februar 2017, aber deutlich höher als im März, als sie nur bei 1,3 Prozent gelegen hatte. Energie war im April 2017 um 4,9 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Vor allem die Preise für Mineralölprodukte zogen deutlich an (plus 13,7 Prozent). Dazu trugen insbesondere die Heizölpreise bei, die innerhalb eines Jahres um 29,2 Prozent zulegten. Aber auch Kraftstoffe verteuerten sich spürbar (plus 10,1 Prozent). Gas sowie die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme waren hingegen billiger als vor einem Jahr (minus 0,7 bzw. minus 2,5 Prozent). Die Strompreise blieben fast unverändert (plus 0,2 Prozent).

Die Preise für Nahrungsmittel lagen um 1,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die höchsten Preissteigerungen waren bei Speisefetten und -ölen zu verzeichnen, die um 19,5 Prozent teurer waren als im April 2016. Insbesondere für Butter mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich mehr bezahlen (plus 43,8 Prozent). Hingegen hat der Preisdruck beim Gemüse, das in den vergangenen Monaten aufgrund der ungünstigen Witterung in Südeuropa außergewöhnlich teuer gewesen war, weiter nachgelassen. Gemüse war im April sogar günstiger als ein Jahr zuvor (minus 0,9 Prozent). Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren wurden ebenfalls billiger (minus 0,3 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, war im April 2017 mit plus 1,4 Prozent deutlich höher als im März, als sie mit plus 0,8 Prozent auf einem außergewöhnlich niedrigen Niveau gelegen hatte.

Die höchsten Preissteigerungen gab es im Verkehrsbereich (plus 3,7 Prozent). Es folgt die Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ mit einem Anstieg von 2,9 Prozent, was insbesondere auf die im Vorjahresvergleich deutlich gestiegenen Preise für Pauschalreisen (plus 10,5 Prozent) zurückzuführen ist. Hierfür dürfte in erster Linie ein Kalendereffekt durch die Lage der Osterfeiertage (2017: Mitte April; 2016: Ende März) verantwortlich sein. Ebenfalls spürbare Preissteigerungen waren bei „Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen“ zu beobachten (plus 2,5 Prozent). Preisrückgänge waren in zwei Hauptgruppen zu verzeichnen (Nachrichtenübermittlung: minus 0,9 Prozent; Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör: minus 0,4 Prozent).

Veränderungen gegenüber März 2017

Der Verbraucherpreisindex lag im April 2017 um 0,1 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Merkliche Preissteigerungen wurden in der Hauptgruppe „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ registriert (plus 1,7 Prozent). In der Hauptgruppe „Verkehr“ waren die Preise um 0,9 Prozent höher als im März. Dazu trug u. a. eine Steigerung der Kraftstoffpreise bei, die im April um 2,9 Prozent zulegten. In vier Hauptgruppen waren die Preise niedriger als im Vormonat, darunter die Bereiche „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (minus 1,8 Prozent) und „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ (minus 0,8 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird die Veränderung des Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat April 2017 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 4. Mai 2017 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
Indexstand
April
2017
Veränderung gegenüber
April
2016
März
2017
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7109,1 1,50,2
Verkehr13,5108,2 3,70,9
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5105,3 2,9-1,8
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3114,7 1,7-0,8
Andere Waren und Dienstleistungen7,0108,5 0,70,3
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,3 -0,4-
Bekleidung und Schuhe4,5109,4 0,70,3
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5115,7 2,5-
Gesundheitspflege4,4109,5 2,00,1
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8120,1 2,11,7
Nachrichtenübermittlung3,089,8 -0,9-0,1
Bildungswesen0,9109,7 0,6-0,1
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100109,0 1,9 0,1
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
März 2017April 2016Jahr 2010
Energie insgesamt1,34,96,4
davon
Haushaltsenergie insgesamt0,62,611,0
davon
Heizöl5,129,2-8,5
Strom-0,227,5
Gas-0,2-0,76,9
Feste Brennstoffe-0,32,712,4
Zentralheizung, Fernwärme0,2-2,50,6
Kraftstoffe insgesamt2,910,1-1,7
darunter
Superbenzin3,39,0-1,0
Dieselkraftstoff1,914,4-2,8
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
März 2017
Vorjahr
April 2016
Jahr 2010
Butter-0,643,827,7
Tomaten-5,111,512,5
Hartkäse2,99,220,6
Frische Milch0,27,817,6
Schweinebraten2,15,318,8
Bohnenkaffee-1,63,829,7
Margarine5,63,221,1
Mineralwasser-1,23,21,5
Frische Brötchen-0,32,28,3
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst-0,71,96,8
Reis-0,21,07,0
Äpfel0,70,712,5
Roggenbrot oder Mischbrot-0,69,6
Kartoffeln11,70,325,2
Bier3,00,315,1
Bananen-1,70,110,3
Pizza-1,3-0,30,4
Joghurt-0,3-1,016,5
Eier0,7-1,64,9
Weißwein0,1-1,713,4
Weizenmehl--2,614,2
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft0,1-3,420,5
Schokoladentafel-5,7-3,517,1
Nudeln-3,5-5,09,5
Roulade oder Lende vom Rind-9,8-9,020,3
Weintrauben-23,5-16,8-2,1
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news-2170Thu, 30 Mar 2017 08:30:57 +0200Inflationsrate geht im März auf 1,3 Prozent zurückhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2170/Im März 2017 hat der Preisauftrieb deutlich nachgelassen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. In den Monaten Dezember 2016 bis Februar 2017 hatte die Inflationsrate noch Werte von 1,9 bis 2,2 Prozent erreicht.Der Rückgang der Teuerungsrate ist auf verschiedene Einflussfaktoren zurückzuführen. Unter anderem ist der Anstieg der Energiepreise gegenüber dem Vorjahresmonat im März 2017 geringer ausgefallen. Die Energiepreise waren um 4,6 Prozent höher als im März 2016; im Februar hatten sie noch um 7,4 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Für Mineralölprodukte mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher im März 13,2 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor; sowohl Heizöl als auch Kraftstoffe waren teurer als im Vorjahresmonat (plus 23,2 Prozent bzw. plus 10,8 Prozent). Fernwärme und Gas wurden hingegen billiger (minus 3,5 bzw. minus 0,6 Prozent).

Der Preisdruck bei den Nahrungsmitteln hat ebenfalls nachgelassen. Hatte die Jahresteuerungsrate in diesem Bereich im Februar noch bei plus 4,8 Prozent gelegen, belief sie sich im März nur noch auf 2,3 Prozent. Insbesondere die Gemüsepreise, die sich in den Monaten Dezember bis Februar aufgrund der ungewöhnlich kalten Witterung in wichtigen Lieferregionen Südeuropas stark erhöht hatten, sind inzwischen wieder gesunken. Im März lagen sie nur noch um 2,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats; im Februar betrug die Jahresteuerungsrate bei Gemüse noch 21,8 Prozent. Die höchsten Preissteigerungen im Nahrungsmittelbereich gab es bei Speisefetten und -ölen, die im März 2017 um 17,3 Prozent teurer waren als ein Jahr zuvor. Am geringsten fielen die Preiserhöhungen bei Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren sowie bei Brot und Getreideerzeugnissen aus (plus 0,4 bzw. plus 0,5 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, war im März 2017 mit plus 0,8 Prozent ebenfalls geringer als im Februar (plus 1,1 Prozent). Hierzu dürfte u. a. der Preisrückgang in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ beigetragen haben (minus 1,2 Prozent, darunter Pauschalreisen minus 7,1 Prozent).

Neben der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ waren noch in zwei weiteren Hauptgruppen Preisrückgänge zu verzeichnen (Nachrichtenübermittlung: minus 0,9 Prozent; Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör: minus 0,2 Prozent). Die höchsten Preissteigerungen gab es in den Hauptgruppen Verkehr sowie Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (plus 3,8 Prozent bzw. plus 2,8 Prozent).

Veränderungen gegenüber Februar 2017

Der Verbraucherpreisindex lag im März 2017 um 0,1 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Deutliche Preisrückgänge gab es in der Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ (minus 1,5 Prozent); ein wesentlicher Grund hierfür waren die Preissenkungen bei Gemüse (minus 13,5 Prozent). Im Bereich Verkehr sanken die Preise um 0,7 Prozent, was auf die im Vergleich zum Vormonat niedrigeren Kraftstoffpreise zurückzuführen ist (minus 3,0 Prozent). Hingegen sind die Preise in der Hauptgruppe „Bekleidung und Schuhe“ kräftig gestiegen (plus 6,8 Prozent); hierfür dürften saisonale Gründe maßgeblich sein.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat März 2017 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. April 2017 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
Indexstand
März 2017
Veränderung gegenüber
März
2016
Februar
2017
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7108,9 1,2-0,1
Verkehr13,5107,2 3,8-0,7
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5107,2 -1,2-0,2
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3115,6 2,4-1,5
Andere Waren und Dienstleistungen7,0108,2 0,80,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,3 -0,2-0,1
Bekleidung und Schuhe4,5109,1 1,56,8
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5115,7 2,80,1
Gesundheitspflege4,4109,4 2,10,2
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8118,1 1,0-0,6
Nachrichtenübermittlung3,089,9 -0,9-0,1
Bildungswesen0,9109,8 1,3-
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100108,9 1,3- 0,1
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.

 

Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Februar 2017März 2016Jahr 2010
Energie insgesamt-1,44,65,0
davon
Haushaltsenergie insgesamt-0,71,810,3
davon
Heizöl-6,423,2-12,9
Strom0,20,227,5
Gas0,2-0,67,1
Feste Brennstoffe-0,82,012,7
Zentralheizung, Fernwärme0,4-3,50,4
Kraftstoffe insgesamt-3,010,8-4,5
darunter
Superbenzin-3,210,2-4,2
Dieselkraftstoff-2,713,3-4,6
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
Februar 2017
Vorjahr
März 2016
Jahr 2010
Butter-3,537,328,5
Frische Milch0,27,617,4
Roulade oder Lende vom Rind3,67,133,4
Hartkäse3,16,417,2
Bohnenkaffee1,36,331,8
Tomaten-24,74,918,6
Mineralwasser1,82,72,7
Frische Brötchen0,62,68,6
Reis-2,57,2
Roggenbrot oder Mischbrot-2,09,6
Joghurt-1,41,816,8
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst0,61,77,6
Margarine-4,41,714,7
Schokoladentafel-1,80,924,2
Äpfel-0,60,111,7
Nudeln3,0-1,113,5
Weizenmehl0,7-1,914,2
Weißwein0,4-2,213,3
Eier--2,34,2
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft0,8-2,420,4
Bier-2,6-2,811,8
Bananen1,0-3,912,2
Pizza0,9-4,11,7
Schweinebraten2,5-4,416,3
Weintrauben-8,2-4,928,0
Kartoffeln6,2-7,412,1

 

 

 

 

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news-2147Wed, 01 Mar 2017 09:53:00 +0100Teuerungsrate übersteigt die Zwei-Prozent-Markehttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2147/Im Februar 2017 überstieg die Teuerungsrate zum ersten Mal seit mehr als vier Jahren die Zwei-Prozent-Marke. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 2,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Eine Preissteigerung in dieser Höhe wurde zuletzt im Oktober 2012 registriert. Die Europäische Zentralbank verfolgt das Ziel, die Inflationsrate auf mittlere Sicht für den Euroraum unter, aber nahe zwei Prozent zu halten.  

Ein wesentlicher Grund dafür, dass die Inflationsrate deutlich höher ausfällt als noch vor einigen Monaten, ist die Entwicklung der Energiepreise. Nach einem starken Rückgang im zweiten Halbjahr 2015 erreichten die Energiepreise im Februar 2016 einen außergewöhnlich niedrigen Stand. Dies führt bei der Berechnung der Preissteigerungsrate für Februar 2017 zu einem statistischen Basiseffekt, der auch in den kommenden Monaten noch wirken wird. Im Februar 2017 war Energie um 7,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Vor allem die Preise für Mineralölprodukte erhöhten sich spürbar (plus 21,3 Prozent). Dazu trugen insbesondere die Heizölpreise bei, die innerhalb eines Jahres um 45,2 Prozent stiegen. Aber auch Kraftstoffe wurden wesentlich teurer (plus 16,0 Prozent).

Die Preise für Nahrungsmittel lagen im Februar 2017 ebenfalls deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats (plus 4,8 Prozent). Insbesondere Gemüse verteuerte sich stark (plus 21,8 Prozent). So erhöhten sich die Preise für Tomaten um 51,9 Prozent; Kopfsalat oder Eisbergsalat war mehr als doppelt so teuer wie im Februar 2016. Dies dürfte u. a. mit der ungewöhnlich kalten Witterung in wichtigen Lieferregionen Südeuropas zusammenhängen. Aber auch für Speisefette und -öle mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher wesentlich mehr bezahlen als ein Jahr zuvor (plus 15,6 Prozent); der Preis für Butter war um fast ein Drittel höher als im Februar 2016. Die Preise für Brot und Getreideerzeugnisse blieben hingegen fast unverändert (plus 0,3 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, lag im Februar 2017 bei plus 1,1 Prozent nach plus 1,2 Prozent im Januar.

In neun der zwölf Hauptgruppen sind die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aufgrund der Steigerung der Kraftstoffpreise waren starke Zuwächse im Bereich Verkehr zu verzeichnen (plus 5,2 Prozent). In der Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ erhöhten sich die Preise ebenfalls deutlich (plus 4,4 Prozent). In den Bereichen Nachrichtenübermittlung sowie Bekleidung und Schuhe gab es Preissenkungen (minus 0,9 bzw. minus 0,7 Prozent).

Veränderungen gegenüber Januar 2017

Der Verbraucherpreisindex lag im Februar 2017 um 0,6 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Am höchsten waren die Preissteigerungen im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 2,3 Prozent; darunter Pauschalreisen: plus 9,4 Prozent). Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich um 1,8 Prozent, was u. a. auf den kräftigen Anstieg der Gemüsepreise zurückzuführen ist (plus 14,4 Prozent). Preisrückgänge waren in den beiden Hauptgruppen Bekleidung und Schuhe sowie Nachrichtenübermittlung zu verzeichnen (minus 0,6 bzw. minus 0,1 Prozent).

 

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geld-wertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Februar 2017 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 7. März 2017 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

 

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

 

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
IndexstandVeränderung gegenüber
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Februar
2017
Februar
2016
Januar
2017
Basis
2010=100
%
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7109,0 1,60,1
Verkehr13,5108,0 5,20,2
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5107,4 1,62,3
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3117,4 4,41,8
Andere Waren und Dienstleistungen7,0108,1 0,90,1
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,4 -0,1
Bekleidung und Schuhe4,5102,2 -0,7-0,6
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5115,6 2,80,3
Gesundheitspflege4,4109,2 2,00,3
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8118,8 1,90,5
Nachrichtenübermittlung3,090,0 -0,9-0,1
Bildungswesen0,9109,8 1,30,2
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100109,0 2,2 0,6
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.
Preisspiegel für Haushaltsenergie und Kraftstoffe
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Januar 2017Februar 2016Jahr 2010
Energie insgesamt0,17,46,5
davon
Haushaltsenergie insgesamt0,13,611,1
davon
Heizöl-0,445,2-6,9
Strom-0,127,3
Gas0,10,56,9
Feste Brennstoffe2,61,913,6
Zentralheizung, Fernwärme0,4-4,6-
Kraftstoffe insgesamt0,116,0-1,5
darunter
Superbenzin0,214,7-1,0
Dieselkraftstoff-0,521,6-2,0
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
Januar 2017
Vorjahr
Februar 2016
Jahr 2010
Tomaten32,551,957,4
Butter0,231,333,1
Weintrauben6,513,139,4
Frische Milch1,07,417,2
Schokoladentafel1,24,726,5
Joghurt0,14,418,5
Margarine2,64,320,0
Bohnenkaffee0,63,630,1
Reis2,82,87,2
Frische Brötchen0,12,37,9
Roggenbrot oder Mischbrot-1,29,6
Bier3,00,614,8
Hartkäse-2,70,313,7
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst1,70,27,0
Mineralwasser-2,30,10,9
Roulade oder Lende vom Rind10,5-0,428,8
Eier0,3-1,24,2
Pizza0,7-2,10,8
Weizenmehl-1,4-2,813,4
Weißwein-1,3-3,112,9
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-0,4-3,119,5
Äpfel2,1-3,412,4
Nudeln2,3-4,310,2
Bananen-2,4-4,511,1
Schweinebraten-3,6-7,613,5
Kartoffeln-0,9-10,85,6
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news-2127Mon, 30 Jan 2017 09:37:00 +0100Teuerungsrate erreicht die Zwei-Prozent-Markehttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2127/Im Januar 2017 erreichte die Teuerungsrate den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 2,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Eine Preissteigerung in dieser Höhe wurde zuletzt im November 2012 registriert. Die Europäische Zentralbank verfolgt das Ziel, die Inflationsrate auf mittlere Sicht für den Euroraum unter, aber nahe zwei Prozent zu halten.  

Ein wesentlicher Grund dafür, dass die Inflationsrate im Januar 2017 wesentlich höher ausfällt als noch vor einigen Monaten, ist die Entwicklung der Energiepreise. Nach einem deutlichen Rückgang im zweiten Halbjahr 2015 erreichten die Energiepreise im Januar 2016 ein außergewöhnlich niedriges Niveau, das bei der Berechnung der Preissteigerungsrate für Januar 2017 zu einem statistischen Basiseffekt führt. Dieser Basiseffekt wird auch in den kommenden Monaten noch wirken. Im Januar 2017 war Energie um 6,7 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Vor allem die Preise für Mineralölprodukte zogen deutlich an (plus 20,0 Prozent). Dazu trugen insbesondere die Heizölpreise bei, die innerhalb eines Jahres um 50,6 Prozent zulegten. Aber auch Kraftstoffe verteuerten sich spürbar (plus 13,6 Prozent).

Nahrungsmittel waren im Januar 2017 ebenfalls deutlich teurer als ein Jahr zuvor (plus 3,7 Prozent). Besonders kräftig fielen die Preissteigerungen bei Speisefetten und Speiseölen sowie bei Gemüse aus (plus 15,2 bzw. plus 10,3 Prozent). Unter den Speisefetten und -ölen verzeichnete Butter den mit Abstand höchsten Preisanstieg (plus 33,5 Prozent). Beim Gemüse erstreckten sich die Preiserhöhungen auf viele Sorten. So verteuerten sich Tomaten um 12,7 Prozent; der Preis für Gurken hat sich binnen Jahresfrist sogar verdoppelt. Die geringsten Preissteigerungen unter den Nahrungsmitteln wiesen Brot und Getreideerzeugnisse auf (plus 0,5 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, lag im Januar bei plus 1,2 Prozent.

Zehn der zwölf Hauptgruppen verzeichneten Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die größten Zuwächse gab es im Bereich Verkehr (plus 4,6 Prozent). Die Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ folgte an zweiter Stelle (plus 3,3 Prozent). Lediglich in den Bereichen Nachrichtenübermittlung sowie „Möbel, Leuchten, Geräte und anderes Haushaltszubehör“ lagen die Preise unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 0,9 bzw. minus 0,1 Prozent).

Veränderungen gegenüber Dezember 2016

Gegenüber Dezember 2016 ist der Verbraucherpreisindex im Januar 2017 um 0,6 Prozent gesunken. Deutliche Preisrückgänge waren im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ zu verzeichnen, was in dieser Jahreszeit durchaus üblich ist (minus 5,0 Prozent; darunter Pauschalreisen: minus 19,6 Prozent). Gleiches gilt für den Bereich Bekleidung und Schuhe, in dem die Preise saisonal bedingt um 3,3 Prozent niedriger waren als im Vormonat. Die höchsten Zuwächse gab es im Bereich Gesundheitspflege (plus 0,7 Prozent) und im Verkehrsbereich (plus 0,6 Prozent; darunter Kraftstoffe: plus 1,5 Prozent).

 

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.



Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.



Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Januar 2017 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 3. Februar 2017 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

 

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen/Auswertungen)

 

 

Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
Indexstand
Januar
2017
Veränderung gegenüber
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Januar
2016
Dezember
2016
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7108,9 1,70,1
Verkehr13,5107,8 4,60,6
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5105,0 1,3-5,0
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3115,3 3,30,4
Andere Waren und Dienstleistungen7,0108,0 1,0-0,5
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,3 -0,1-
Bekleidung und Schuhe4,5102,8 0,9-3,3
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5115,3 2,70,3
Gesundheitspflege4,4108,9 1,90,7
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8118,2 1,1-0,3
Nachrichtenübermittlung3,090,1 -0,90,1
Bildungswesen0,9109,6 1,10,4
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100108,4 2,0- 0,6
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
1 Die Hauptgruppe Verkehr enthält Kraftstoffe und andere Waren sowie Dienstleistungen für Fahrzeuge, den Kauf von Fahrzeugen sowie die Beförderung von Personen und Gütern im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr.



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news-2110Tue, 03 Jan 2017 09:34:00 +0100Teuerungsrate erreicht im Dezember den höchsten Stand seit mehr als drei Jahrenhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2110/Im Dezember 2016 erreichte die Teuerungsrate den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war der Verbraucherpreisindex um 1,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Eine Steigerung in dieser Höhe wurde zuletzt im Juli 2013 registriert. Zugleich bedeutete dies einen sprunghaften Anstieg der Jahresteuerungsrate; im November hatte sie noch bei plus 0,8 Prozent gelegen. Eine vergleichbare Erhöhung der Teuerungsrate innerhalb eines Monats hat es seit der Einführung des rheinland-pfälzischen Verbraucherpreisindex Mitte der 1990er-Jahre noch nicht gegeben. Im Dezember 2016 lag die Inflationsrate nahe an der Zielmarke der Europäischen Zentralbank für den Euroraum (plus zwei Prozent).Ein wesentlicher Grund für den kräftigen Anstieg der Inflationsrate ist die Entwicklung der Energiepreise. Nach einem deutlichen Rückgang im zweiten Halbjahr 2015 erreichten die Energiepreise im Dezember 2015 ein außergewöhnlich niedriges Niveau, das bei der Berechnung der Preissteigerungsrate für Dezember 2016 zu einem statistischen Basiseffekt führt. Dieser Basiseffekt wird auch in den kommenden Monaten noch wirken. Im Dezember 2016 war Energie um 3,8 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Vor allem die Preise für Mineralölprodukte zogen deutlich an (plus 11,2 Prozent). Dazu trugen insbesondere die Heizölpreise bei, die innerhalb eines Jahres um 27,6 Prozent zulegten. Aber auch Kraftstoffe verteuerten sich spürbar (plus 7,5 Prozent).

Nahrungsmittel waren im Dezember 2016 ebenfalls wesentlich teurer als ein Jahr zuvor (plus 3,4 Prozent). Besonders kräftig fielen die Preissteigerungen bei Speisefetten und Speiseölen sowie bei Gemüse aus (plus 13,4 bzw. plus 10,4 Prozent). Unter den Speisefetten und -ölen verzeichnete Butter den mit Abstand höchsten Preisanstieg (plus 29,7 Prozent). Beim Gemüse erstreckten sich die Preiserhöhungen auf viele Sorten. So verteuerten sich Tomaten um 17,8 Prozent; der Preis für Gurken hat sich binnen Jahresfrist mehr als verdoppelt. Die geringsten Preissteigerungen gab es bei Brot und Getreideerzeugnissen (plus 0,5 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist nur leicht gestiegen. Sie belief sich im Dezember auf plus 1,5 Prozent nach plus 1,3 Prozent im November.

Zehn der zwölf Hauptgruppen verzeichneten Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die größten Zuwächse waren im Bereich Verkehr sowie bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken zu verzeichnen (plus 3,3 bzw. plus 3,1 Prozent). Lediglich in den Bereichen Nachrichtenübermittlung sowie „Möbel, Leuchten, Geräte und anderes Haushaltszubehör“ lagen die Preise unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 0,7 bzw. minus 0,2 Prozent).

Veränderungen gegenüber November 2016

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im Dezember um 0,8 Prozent gestiegen. Am stärksten erhöhten sich die Preise im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 4,8 Prozent), was auf saisonale Einflüsse zurückzuführen sein dürfte. Deutliche Steigerungen gab es auch bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (plus 1,4 Prozent), wobei insbesondere der kräftige Anstieg der Gemüsepreise eine Rolle spielt (plus 10,3 Prozent). Die Preiserhöhungen im Verkehrsbereich (plus 1,3 Prozent) hängen unter anderem mit der Entwicklung der Kraftstoffpreise zusammen, die im Dezember um 4,6 Prozent höher waren als im Vormonat.

Entwicklung der Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2016

Trotz der kräftigen Erhöhung der Inflationsrate zum Jahresende sind die Verbraucherpreise 2016 im Jahresdurchschnitt nur leicht gestiegen. Der Verbraucherpreisindex lag im Durchschnitt um 0,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Am stärksten verteuerten sich alkoholische Getränke und Tabakwaren (plus 2,3 Prozent), gefolgt von Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich der Gesundheitspflege (plus 2,2 Prozent). Auch für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen (plus 1,8 Prozent). Preisrückgänge waren in zwei der zwölf Hauptgruppen zu verzeichnen. Im Bereich Nachrichtenübermittlung sanken die Preise um ein Prozent. Im Verkehrsbereich lagen die Preise im Jahresdurchschnitt um 0,5 Prozent unter dem Niveau von 2015.

 

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Dezember 2016 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 9. Januar 2017 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

 Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen/Auswertungen)



Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz
Preisindizes
- für Güter- und Dienstleistungsgruppen
- für die Lebenshaltung insgesamt
Wägungs-anteil am Gesamt-index*
in %
Indexstand
Dezember
2016
Veränderung gegenüber
Dezember
2015
November
2016
Basis
2010=100
%
Güter- und Dienstleistungsgruppen
Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe31,7108,8 1,50,3
Verkehr113,5107,2 3,31,3
Freizeit, Unterhaltung und Kultur11,5110,5 1,54,8
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke10,3114,8 3,11,4
Andere Waren und Dienstleistungen7,0108,5 2,3-
Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör5,0103,3 -0,2-0,2
Bekleidung und Schuhe4,5106,3 2,0-3,1
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen4,5115,0 2,50,5
Gesundheitspflege4,4108,1 2,0-
Alkoholische Getränke und Tabakwaren3,8118,5 1,7-0,3
Nachrichtenübermittlung3,090,0 -0,7-
Bildungswesen0,9109,2 0,2-
Gesamtlebenshaltung
Verbraucherpreisindex100109,0 1,9 0,8
* Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Der Wägungsanteil gibt beispiels- weise an, welchen Anteil die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke an den gesamten Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte haben.
Preisspiegel für Energie
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
November 2016Dezember 2015Jahr 2010
Energie insgesamt2,53,85,9
davon
Haushaltsenergie insgesamt1,42,110,9
davon
Heizöl12,327,6-7,1
Strom-1,127,3
Gas-0,3-7,0
Feste Brennstoffe0,6-2,39,1
Zentralheizung, Fernwärme-0,3-6,3-0,3
Kraftstoffe insgesamt4,67,5-3,1
darunter
Superbenzin4,36,5-2,8
Dieselkraftstoff5,912,0-2,8
Preisspiegel ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
GüterartVeränderung in Prozent gegenüber
Vormonat
November 2016
Vorjahr
Dezember 2015
Jahr 2010
Butter-0,129,730,5
Tomaten8,717,89,0
Eier0,17,87,3
Frische Milch4,07,316,3
Weintrauben15,66,938,8
Roulade oder Lende vom Rind-2,15,427,1
Schokoladentafel0,23,325,4
Schweinebraten1,43,120,6
Apfelsaft oder ähnlicher Fruchtsaft-3,72,322,0
Hartkäse0,32,316,4
Frische Brötchen0,42,27,6
Reis-0,51,96,4
Äpfel-0,41,810,9
Bananen-0,71,711,7
Roggenbrot oder Mischbrot0,40,99,2
Bier-1,80,413,4
Mineralwasser-0,6-2,2
Joghurt4,5-0,316,7
Nudeln1,1-0,915,3
Salami, Cervelatwurst oder andere Dauerwurst0,3-1,06,7
Bohnenkaffee1,1-1,224,0
Weißwein-0,2-1,515,3
Margarine-5,8-2,211,6
Weizenmehl-1,3-2,911,5
Pizza-0,7-7,7-1,2
Kartoffeln-1,4-13,68,8
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news-2082Tue, 29 Nov 2016 09:19:00 +0100Verbraucherpreise im November um 0,8 Prozent höher als ein Jahr zuvorhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2082/Im November 2016 ist die Inflationsrate leicht gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Oktober hatte die Teuerungsrate bei 0,9 Prozent gelegen.

Die Energiepreise wirkten auch im November dämpfend auf die Inflationsrate. Energie war um 2,3 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Dazu trugen die Mineralölprodukte bei, die sich innerhalb eines Jahres um 3,4 Prozent verbilligten. So sanken die Heizölpreise um 6,3 Prozent, und die Kraftstoffpreise lagen um 2,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Wesentlich günstiger als vor einem Jahr war die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme (minus 6,7 Prozent). Leicht rückläufig waren die Gaspreise (minus 0,9 Prozent). Strom wurde hingegen um 1,1 Prozent teurer.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 Prozent. Kräftige Preissteigerungen waren bei Speisefetten und Speiseölen zu verzeichnen (plus 17,8 Prozent). Insbesondere Butter verteuerte sich deutlich (plus 31,0 Prozent). Auch bei Molkereiprodukten und Eiern mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen (plus 3,0 Prozent). Preissenkungen gab es bei Obst (minus 0,9 Prozent) und Gemüse (minus 3,2 Prozent). Einige beliebte Gemüsesorten wurden deutlich billiger (z. B. Tomaten: minus 11,6 Prozent, Paprika: minus 11,4 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, lag im November wie im Vormonat bei 1,3 Prozent.

Zehn der zwölf Hauptgruppen verzeichneten Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat. So stiegen die Preise für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie für Gesundheitspflege jeweils um 2,1 Prozent. Bekleidung und Schuhe sowie alkoholische Getränke und Tabakwaren verteuerten sich um 1,9 Prozent. Lediglich in den Bereichen Nachrichtenübermittlung sowie Freizeit, Unterhaltung und Kultur lagen die Preise unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 0,8 bzw. minus 0,1 Prozent).

Veränderungen gegenüber Oktober 2016

Gegenüber dem Vormonat blieb der Verbraucherpreisindex im November unverändert. Lediglich die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke waren deutlich höher als im Oktober (plus 0,9 Prozent). Dazu trug unter anderem der kräftige Preisanstieg bei Molkereiprodukten und Eiern bei (plus 7,4 Prozent). In fünf der zwölf Hauptgruppen war das Preisniveau niedriger als im Vormonat. Den stärksten Rückgang gab es im Bereich Verkehr (minus 0,5 Prozent), was unter anderem auf gesunkene Kraftstoffpreise zurückzuführen ist (minus 1,9 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat November 2016 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. Dezember 2016 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen/Auswertungen)

 

 

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news-2058Fri, 28 Oct 2016 09:06:00 +0200Inflationsrate steigt im Oktober auf 0,9 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2058/Die Inflationsrate ist im Oktober 2016 erneut gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 0,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit erreichte die Teuerungsrate den höchsten Stand seit gut zwei Jahren; zuletzt hatte es eine Inflationsrate von plus 0,9 Prozent im September 2014 gegeben.

Zwar wirken die Energiepreise weiterhin dämpfend auf die Entwicklung des Verbraucherpreisindex, allerdings lässt der Effekt merklich nach. Energie war im Oktober nur um ein Prozent billiger als ein Jahr zuvor; im September hatten die Energiepreise noch um 3,4 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen. Die Preise für Mineralölprodukte waren nur noch um 0,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Während die Heizölpreise um 1,6 Prozent geringer ausfielen, erhöhten sich die Kraftstoffpreise um 0,2 Prozent. Wesentlich günstiger als vor einem Jahr war die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme (minus 7,3 Prozent). Auch für Gas mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher weniger zahlen als im Vorjahresmonat (minus 1,5 Prozent). Der Strompreis legte hingegen um 1,1 Prozent zu.

Die Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln bremste ebenfalls die Teuerung. Die Nahrungsmittelpreise blieben gegenüber dem Vorjahresmonat fast unverändert (plus 0,1 Prozent). Gemüse war wesentlich billiger als ein Jahr zuvor (minus 5,0 Prozent). So sanken zum Beispiel die Preise für Tomaten um 21,9 und für Kartoffeln um 13,8 Prozent. Auch die Preise für Molkereiprodukte und Eier waren rückläufig (minus 4,8 Prozent). Kräftige Preissteigerungen gab es hingegen bei Speisefetten und Speiseölen (plus 13,9 Prozent). Insbesondere Butter verteuerte sich deutlich (plus 26,7 Prozent). Die Preise für Fische und Fischwaren legten ebenfalls spürbar zu (plus 7,3 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, erhöhte sich im Oktober auf 1,3 Prozent; im Vormonat hatte sie bei 1,1 Prozent gelegen.

Unter den zwölf Hauptgruppen verzeichneten alkoholische Getränke und Tabakwaren gegenüber dem Vorjahresmonat die höchste Teuerungsrate (plus 2,9 Prozent). Es folgten Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen mit einem Plus von 2,2 Prozent. Lediglich im Bereich Nachrichtenübermittlung lagen die Preise unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 0,8 Prozent). Im Bereich „Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör“ blieben sie unverändert.

Veränderungen gegenüber September 2016

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im Oktober um 0,3 Prozent gestiegen. Am stärksten erhöhten sich die Preise für Bekleidung und Schuhe (plus 1,8 Prozent). In der Hauptgruppe Verkehr lagen die Preise um 0,7 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Dies ist u. a. auf den Anstieg der Kraftstoffpreise zurückzuführen, die im Oktober um 2,6 Prozent höher waren als im September. Eine Preissenkung gab es lediglich in der Hauptgruppe Freizeit, Unterhaltung und Kultur (minus 0,4 Prozent). Hierzu trugen vor allem die Pauschalreisen bei, deren Preise um 3,4 Prozent zurückgingen.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.



Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Oktober 2016 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 3. November 2016 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen/Auswertungen)

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news-2030Thu, 29 Sep 2016 08:40:00 +0200Inflationsrate steigt im September auf 0,7 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2030/Die Inflationsrate ist auf ihren bislang höchsten Wert im Jahr 2016 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex im September 2016 um 0,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Energiepreise wirkten weiterhin dämpfend auf die Inflationsrate, auch wenn sich der Effekt langsam abschwächt. Energie war im September um 3,4 Prozent billiger als ein Jahr zuvor. Dazu trug zum einen die Preisentwicklung bei den Mineralölprodukten bei (minus 5,7 Prozent). So verbilligte sich Heizöl um 13,5 Prozent, während die Kraftstoffpreise um 3,7 Prozent niedriger waren als im Vorjahresmonat. Zum anderen waren auch die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme sowie die Gaspreise im Vorjahresvergleich rückläufig (minus 7,9 bzw. 1,3 Prozent). Strom war hingegen um 1,1 Prozent teurer als im September 2015.

Die Preise für Nahrungsmittel bremsten ebenfalls die Preisentwicklung. Sie lagen im September nur um 0,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Den kräftigsten Preisanstieg gab es bei Speisefetten und Speiseölen (plus 8,2 Prozent). Zum Beispiel kostete Butter 13,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Fische und Fischwaren verteuerten sich ebenfalls spürbar (plus 4,1 Prozent). Auf der anderen Seite waren bei Molkereiprodukten und Eiern deutliche Preisrückgänge zu verzeichnen (minus 3,8 Prozent). Gemüse wurde ebenfalls billiger (minus 1,6 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oftmals auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, lag im September bei 1,1 Prozent.

Unter den zwölf Hauptgruppen gab es bei Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen gegenüber dem Vorjahresmonat die größten Preissteigerungen (plus 2,2 Prozent). Die Preise für Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich Gesundheitspflege legten um zwei Prozent zu, während sich alkoholische Getränke und Tabakwaren um 1,5 Prozent verteuerten. Preisrückgänge gab es in den Bereichen Nachrichtenübermittlung (minus 0,9 Prozent) sowie Bekleidung und Schuhe (minus 0,8 Prozent).

Veränderungen gegenüber August 2016

Im Vergleich zum Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im September um 0,1 Prozent gestiegen. Bekleidung und Schuhe waren saisonbedingt deutlich teurer als im August (plus 4,4 Prozent). Neun weitere Hauptgruppen verzeichneten leichte Preissteigerungen zwischen 0,2 und 0,5 Prozent. Im Bereich Nachrichtenübermittlung blieben die Preise gegenüber dem Vormonat unverändert. In der Hauptgruppe Freizeit, Unterhaltung und Kultur lagen die Preise hingegen deutlich unter dem Niveau des Vormonats (minus 3,2 Prozent). Hierzu trugen vor allem die Pauschalreisen bei, deren Preise mit dem Ende der Ferienzeit um zwölf Prozent sanken.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat September 2016 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 6. Oktober 2016 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen/Auswertungen)

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news-2017Tue, 30 Aug 2016 08:49:00 +0200Verbraucherpreise im August um 0,4 Prozent höher als im Vorjahresmonathttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2017/Die Verbraucherpreise sind im August 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat nur leicht gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war der Verbraucherpreisindex im August um 0,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Die Energiepreise lagen um 5,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats und wirkten damit weiterhin dämpfend auf die Inflationsrate. Vor allem Mineralölprodukte waren im August wesentlich günstiger als vor einem Jahr (minus 10,3 Prozent). Dazu trug zum einen der starke Rückgang der Heizölpreise bei (minus 15,3 Prozent); zum anderen waren auch die Kraftstoffpreise deutlich niedriger als im August 2015 (minus 9,2 Prozent). Aber auch die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme sowie die Gaspreise lagen um 8,5 bzw. 1,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Strom verteuerte sich hingegen um 1,1 Prozent.

Die Preise für Nahrungsmittel stiegen im August um 1,1 Prozent über das Niveau des Vorjahresmonats. Den kräftigsten Preisanstieg gab es bei Speisefetten und Speiseölen (plus 7,3 Prozent). Zum Beispiel kostete Butter 8,8 Prozent und Margarine 11,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Fische und Fischwaren, Gemüse und Obst wurden ebenfalls merklich teurer. Auf der anderen Seite wurden Molkereiprodukte und Eier deutlich günstiger angeboten als im Vorjahresmonat (minus 5,0 Prozent). So sank der Preis für H-Milch um 12,1 Prozent; Quark kostete sogar 19,8 Prozent weniger als im August 2015.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oftmals auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, belief sich im August 2016 auf 1,1 Prozent.

Unter den zwölf Hauptgruppen gab es bei Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen gegenüber dem Vorjahresmonat die größten Preissteigerungen (plus 2,1 Prozent). Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich Gesundheitspflege verteuerten sich um 1,7 Prozent sowie alkoholische Getränke und Tabakwaren um 1,5 Prozent. Nennenswerte Preissenkungen waren in den Bereichen Bekleidung und Schuhe (minus 1,1 Prozent), Verkehr (minus 0,9 Prozent) und Nachrichtenübermittlung (minus 0,9 Prozent) zu verzeichnen.

Veränderungen gegenüber Juli 2016

Im Vergleich zum Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im August um 0,1 Prozent gesunken. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verbilligten sich um 0,6 Prozent. In der Hauptgruppe Verkehr lagen die Preise um 0,3 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Den mit Abstand kräftigsten Preisanstieg gab es bei Bekleidung und Schuhen, die innerhalb eines Monats um 2,3 Prozent teurer wurden. Im Bildungswesen legten die Preise um 0,5 Prozent zu.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.



Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.



Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat August 2016 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. September 2016 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen)

 

 

 

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news-2013Thu, 25 Aug 2016 12:00:00 +0200Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke 2015 erneut gestiegenhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2013/Die Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke lagen in Rheinland-Pfalz 2015 bei durchschnittlich rund 12.800 Euro je Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN), das waren 5,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war die Zahl der Kauffälle rückläufig. Im vergangenen Jahr wurden 4.397 landwirtschaftliche Grundstücke verkauft, was einer Abnahme um 9,2 Prozent gegenüber 2014 entspricht. Zugleich verringerte sich die veräußerte Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung um 6,1 Prozent auf 3.679 Hektar; somit wechselten pro Verkaufsfall im Durchschnitt 0,84 Hektar den Eigentümer.Der weitaus größte Teil der landwirtschaftlichen Flächen wurde in den Landkreisen veräußert (97 Prozent). Dabei reichte die Spanne der Kaufwerte je Hektar von 5.000 Euro im Landkreis Kusel bis zu 38.200 Euro im Rhein-Pfalz-Kreis. Im Durchschnitt aller Landkreise errechnet sich ein Hektarpreis von 12.100 Euro. In den kreisfreien Städten war er mit 33.400 Euro wesentlich höher.

Neben der regionalen Lage sind vor allem die Nutzungsart und die Bodenqualität für den Kaufpreis von Bedeutung. So war Ackerland mit durchschnittlich 16.100 Euro pro Hektar fast doppelt so teuer wie Grünland mit 9.000 Euro. Eine noch größere Spanne ist bei der Unterscheidung nach der Bodengüte zu beobachten: Gute Böden mit einer Ertragsmesszahl von 60 und mehr erzielten mit durchschnittlich rund 29.500 Euro einen mehr als dreimal so hohen Verkaufspreis wie Böden mit einer Ertragsmesszahl von unter 30.

Änderung am 23. September 2016 (geänderte Werte sind im Text hervorgehoben)

Daten über Verkäufe von landwirtschaftlichen Grundstücken werden dem Statistischen Landesamt vierteljährlich von den Gutachterausschüssen bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern übermittelt. Erhoben werden Verkäufe von Grundstücken mit einer Mindestgröße von 0,1 Hektar (1.000 m²), die zumindest für einen überschaubaren Zeitraum weiterhin als Ackerland oder Grünfläche genutzt werden.

Die durchschnittlichen Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke sind im Zeitverlauf nur bedingt vergleichbar, weil sie sich in jedem Jahr aus unterschiedlich gearteten Einzelfällen zusammensetzen. Die Statistik der Kaufwerte für landwirtschaftlichen Grundbesitz hat daher mehr den Charakter einer Grundeigentums-wechselstatistik als den einer Preisstatistik.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen)

 

 

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news-2007Fri, 19 Aug 2016 11:36:00 +0200Kaufwerte für baureifes Land rückläufighttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/2007/Für baureifes Land wurde in Rheinland-Pfalz 2015 weniger bezahlt als im Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lag der Kaufwert 2015 durchschnittlich bei 122 Euro für einen Quadratmeter baureifes Land. Dies bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozent; im Jahr 2014 belief sich der Kaufwert auf 129 Euro pro Quadratmeter. Zugenommen hat hingegen sowohl die Zahl der Verkäufe als auch die verkaufte Fläche. Insgesamt gab es 5.647 Verkaufsfälle (plus 0,8 Prozent), bei denen 4,1 Millionen Quadratmeter baureifes Land den Eigentümer wechselten (plus 5,1 Prozent). In den kreisfreien Städten sind die Kaufwerte tendenziell höher als in den Landkreisen. So errechnet sich 2015 für die kreisfreien Städte ein durchschnittlicher Kaufwert von 266 Euro und für die Landkreise von 106 Euro pro Quadratmeter. Während baureifes Land in Mainz im Schnitt 436 Euro pro Quadratmeter einbrachte, belief sich der Kaufwert im Landkreis Cochem-Zell auf 42 Euro je Quadratmeter.

Neben baureifem Land wurde im vergangenen Jahr auch in geringerem Umfang Industrieland (507 Kauffälle) sowie Rohbauland (243 Kauffälle) veräußert. Die Kaufwerte hierfür lagen mit 47 bzw. 26 Euro je Quadratmeter deutlich unter den Kaufwerten für baureifes Land. Land für Verkehrszwecke wurde für durchschnittlich 100 Euro je Quadratmeter verkauft (14 Kauffälle).

Weitere Informationen: www.statistik.rlp.de. Zeitreihen zu den Baulandpreisen aller Landkreise und kreisfreien Städte gibt es im Regionaldatenangebot „Meine Heimat“.

Die Daten stammen aus den Meldungen der Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern. Die Gutachterausschüsse erhalten die Veräußerungsanzeigen von den Notaren. Die Angaben beziehen sich auf verkaufte Grundstücke, deren Größe 100 Quadratmeter und mehr beträgt.
Zum baureifen Land zählen voll erschlossene, unbebaute Grundstücke, bei denen eine Bebauung sofort möglich ist. Rohbauland ist noch nicht ausreichend erschlossen, liegt jedoch in Baugebieten und steht in absehbarer Zeit zur Erschließung und Bebauung an. Industrieland ist in den Bebauungsplänen als reines Industrie- und Gewerbegebiet ausgewiesen. Land für Verkehrszwecke sind unbebaute Grundstücke, die nur für den öffentlichen Verkehr (Autobahnen, Straßen, Wege, Brücken) genutzt werden sollen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen)

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news-1984Thu, 28 Jul 2016 10:11:00 +0200Inflationsrate steigt im Juli leicht auf 0,5 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1984/Im Juli lag der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz 0,5 Prozent höher als vor einem Jahr. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist die Inflationsrate damit im Vergleich zu den vorangegangenen Monaten leicht gestiegen.

Die rückläufige Entwicklung der Energiepreise hat weiterhin einen dämpfenden Einfluss auf die Teuerungsrate. Insbesondere die Preise für Mineralölprodukte lagen deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 13,9 Prozent; davon Heizöl: minus 17,6 Prozent; Kraftstoffe: minus 12,8 Prozent). Aber auch die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme (minus 8,6 Prozent) sowie Gas (minus 0,9 Prozent) verbilligten sich. Demgegenüber zogen die Strompreise im Vorjahresvergleich leicht an (plus ein Prozent). Insgesamt war Energie 7,1 Prozent günstiger als im Juli 2015.

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen um 0,8 Prozent, wobei die Entwicklung uneinheitlich verlief. Teurer als vor einem Jahr waren vor allem Gemüse (plus 5,8 Prozent), Obst (plus 5,2 Prozent) sowie Fisch und Fischwaren (plus 4,3 Prozent). So stiegen die Preise für Weintrauben um 13,8 Prozent und für Paprika um 32,9 Prozent. Demgegenüber sanken die Preise für Molkereiprodukte und Eier um 5,2 Prozent und für Kaffee, Tee und Kakao um 5,7 Prozent. Beispielsweise verbilligten sich Quark um 19,7 Prozent und Bohnenkaffee um 7,2 Prozent.

Wenn die Preisveränderungen bei Nahrungsmitteln und Energie unberücksichtigt geblieben wären, dann wäre die Inflationsrate wesentlich höher ausgefallen. Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oftmals auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, lag im Juli 2016 bei 1,4 Prozent.

Die höchsten Preissteigerungen unter den zwölf Hauptgruppen waren im Bereich „Gesundheitspflege“ sowie bei „Andere Waren und Dienstleistungen“ zu beobachten (jeweils plus 2,2 Prozent). Es folgen „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (plus 1,9 Prozent) sowie „Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen“ (plus 1,7 Prozent). Preissenkungen gab es aufgrund der rückläufigen Kraftstoffpreise im Bereich Verkehr (minus 2 Prozent) sowie bei der Nachrichtenübermittlung (minus ein Prozent).

Veränderungen gegenüber Juni 2016

Im Vergleich zum Vormonat erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 0,4 Prozent. Die größten Preissteigerungen waren im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 3,8 Prozent) zu verzeichnen, was vor allem auf die im Ferienmonat Juli deutlich gestiegenen Preise für Pauschalreisen (plus 16,1 Prozent) zurückzuführen ist. Günstig aus Verbrauchersicht entwickelten sich hingegen die Preise für Bekleidung und Schuhe (minus 2,2 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.



Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.



Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Juli 2016 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 3. August 2016 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autor: Hans-Peter Fein (Abteilung Bevölkerung, Gesellschaft)

 

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news-1959Wed, 29 Jun 2016 10:43:00 +0200Verbraucherpreise im Juni um 0,4 Prozent höher als im Vorjahresmonathttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1959/Die Verbraucherpreise sind im Juni 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat nur leicht gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 0,4 Prozent über dem Niveau vom Juni 2015.

Die Entwicklung der Energiepreise wirkt noch immer dämpfend auf die Inflationsrate. Energie war im Juni 2016 um sechs Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Deutliche Preissenkungen gab es vor allem bei Mineralölprodukten, die sich innerhalb eines Jahres um 11,1 Prozent verbilligten. Dies ist  zum einen auf den starken Rückgang der Heizölpreise zurückzuführen (minus 18,6 Prozent); zum anderen lagen auch die Kraftstoffpreise deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 8,9 Prozent). Aber auch die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme (minus 8,8 Prozent) und die Gaspreise (minus 1,4 Prozent) trugen zum Rückgang der Energiepreise bei. Strom war hingegen um ein Prozent teurer als im Juni 2015.

Die Nahrungsmittelpreise bremsten ebenfalls die Preisentwicklung. Sie waren um 0,4 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Zu diesem Rückgang leisteten mehrere Gütergruppen einen Beitrag; die stärksten Preissenkungen gab es bei Molkereiprodukten und Eiern (minus 6,1 Prozent) sowie bei Speisefetten und -ölen (minus 3,7 Prozent). Zum Beispiel war H-Milch um 13,2 Prozent günstiger als im Juni 2015. Butter kostete 12,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Merkliche Preissteigerungen waren hingegen bei Gemüse zu verzeichnen (plus 3,9 Prozent); so verteuerten sich Gurken um 43,3 Prozent.

Wenn die Preisveränderungen bei Nahrungsmitteln und Energie unberücksichtigt geblieben wären, dann wäre die Inflationsrate wesentlich höher ausgefallen. Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oftmals auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, belief sich im Juni 2016 auf 1,2 Prozent.

Unter den zwölf Hauptgruppen waren bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren die stärksten Preissteigerungen zu verzeichnen (plus 2,7 Prozent). Dahinter folgten Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich Gesundheitspflege mit einem Plus von 2,4 Prozent. Im Bereich Verkehr sanken die Preise hingegen binnen Jahresfrist um ein Prozent, was insbesondere mit dem Rückgang der Kraftstoffpreise zusammenhängt. Im Bereich Nachrichtenübermittlung lagen die Preise ebenfalls um ein Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats.

Veränderungen gegenüber Mai 2016

Im Vergleich zum Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im Juni um 0,1 Prozent gestiegen. Die größten Preissteigerungen gab es im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 1,0 Prozent; darunter Pauschalreisen plus 4,3 Prozent). Auch im Bereich Verkehr lagen die Preise über dem Niveau des Vormonats (plus 0,7 Prozent), da Kraftstoffe teurer waren als im Mai. Preissenkungen waren vor allem bei Bekleidung und Schuhen zu verzeichnen (minus 3,8 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Juni 2016 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. Juli 2016 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen)

 

 

 

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news-1933Mon, 30 May 2016 09:04:00 +0200Verbraucherpreise im Mai 2016 kaum höher als vor einem Jahrhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1933/Die Verbraucherpreise sind im Mai 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat kaum gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex nur um 0,1 Prozent über dem Niveau vom Mai 2015.

Die Entwicklung der Energiepreise wirkt noch immer dämpfend auf die Inflationsrate. Im Mai 2016 war Energie um 7,4 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat. Dazu trugen insbesondere die Mineralölprodukte bei, deren Preise innerhalb eines Jahres um 14,2 Prozent zurückgingen. So fielen die Heizölpreise um 23,9 Prozent, während die Kraftstoffpreise um 11,4 Prozent abnahmen. Aber auch die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme war wesentlich niedriger als im Mai 2015 (minus 8,9 Prozent). Die Gaspreise waren leicht rückläufig (minus 1,5 Prozent); Strom wurde hingegen etwas teurer (plus 1,0 Prozent).

Die Nahrungsmittelpreise bremsten ebenfalls die Preisentwicklung. Sie waren um 0,7 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Zu diesem Rückgang trugen mehrere Gütergruppen bei; die stärksten Preissenkungen gab es bei Speisefetten und -ölen (minus 6,9 Prozent) und bei Molkereiprodukten und Eiern (minus 4,9 Prozent). So war Butter um 14,3 Prozent günstiger als vor einem Jahr, und Quark kostete 14,1 Prozent weniger als im Mai 2015. Auf der anderen Seite stiegen die Preise für Fische und Fischwaren um 3,9 Prozent. Gemüse sowie Brot und Getreideerzeugnisse verteuerten sich ebenfalls (plus 1,5 bzw. plus 0,7 Prozent).

Wenn die Preisveränderungen bei Nahrungsmitteln und Energie unberücksichtigt geblieben wären, dann wäre die Inflationsrate deutlich höher ausgefallen. Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oftmals auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, lag im Mai 2016 bei 1,2 Prozent.

Unter den zwölf Hauptgruppen gab es die stärksten Preissteigerungen bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 3,1 Prozent). Der zweithöchste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat war bei Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich Gesundheitspflege zu verzeichnen (plus 2,5 Prozent). Im Bereich Verkehr waren die Preise hingegen wesentlich niedriger als ein Jahr zuvor (minus 1,9 Prozent), was vor allem mit dem Rückgang der Kraftstoffpreise zusammenhängt. An zweiter Stelle lag der Bereich Nachrichtenübermittlung, in dem die Preise um 1,1 Prozent sanken.

Veränderungen gegenüber April 2016

Im Vergleich zum Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im Mai um 0,3 Prozent gestiegen. Im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ waren die Preise um 1,8 Prozent höher als im April. Dabei dürften allerdings u. a. saisonale Muster bei den Preisen von Pauschalreisen eine Rolle spielen. Auch im Bereich Verkehr gab es Preissteigerungen (plus 0,8 Prozent), da sich Kraftstoffe im Vergleich zum April 2016 verteuerten. Preissenkungen waren u. a. bei Bekleidung und Schuhen (minus 1,0 Prozent) sowie Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken zu verzeichnen (minus 0,7 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.



Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.



Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Mai 2016 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 3. Juni 2016 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen)

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news-1913Mon, 02 May 2016 13:30:00 +0200KORRIGIERTE FASSUNG: Verbraucherpreise im April: Keine Änderung gegenüber dem Vorjahresmonat http://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1913/Der Verbraucherpreisindex blieb im April 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, entsprach der Indexwert exakt dem Wert des Monats April 2015 (Veränderung: 0,0 Prozent).

Wie in den letzten Monaten wirkte sich die Entwicklung der Energiepreise dämpfend auf die Inflationsrate aus. Energie verbilligte sich innerhalb eines Jahres um 7,7 Prozent. Insbesondere bei Mineralölprodukten gab es starke Preissenkungen (minus 15,2 Prozent). Die Heizölpreise lagen um 27,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats; Kraftstoffe waren um 11,7 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Aber auch die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme wurde billiger (minus 9,0 Prozent). Die Gaspreise waren ebenfalls rückläufig (minus 1,8 Prozent), während sich Strom um ein Prozent verteuerte. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung für Energie hätte die Inflationsrate bei 0,9 Prozent gelegen.

Unter den zwölf Hauptgruppen wiesen „alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (plus 2,6 Prozent) die stärksten Preissteigerungen auf; dabei ist insbesondere der Anstieg bei Tabakwaren hervorzuheben (plus 4,3 Prozent). Den zweithöchsten Zuwachs gab es bei Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich Gesundheitspflege (plus 2,4 Prozent). Relativ stabil blieben die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, die nur um 0,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats lagen. Die Preise für Speisefette und Speiseöle gaben deutlich nach (minus 9,1 Prozent). Aber auch andere Nahrungsmittel wurden günstiger; zum Beispiel sanken die Preise für Molkereiprodukte und Eier um 2,3 Prozent. Andererseits legten die Preise für Gemüse kräftig zu (plus 4,4 Prozent). So kosteten Kartoffeln 19,3 Prozent mehr als im April 2015. Unter den Hauptgruppen wies der Bereich „Verkehr“ mit minus 1,9 Prozent den größten Preisrückgang auf, was wiederum auf die gesunkenen Kraftstoffpreise zurückzuführen ist.

Veränderungen gegenüber März 2016

Im Vergleich zum Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im April um 0,5 Prozent gesunken. Einen deutlichen Preisrückgang gab es im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“, der allerdings u. a. im Zusammenhang mit saisonalen Mustern bei der Buchung von Pauschalreisen steht. Geringfügige Preissenkungen waren außerdem in den Bereichen „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“, „Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe“ sowie  „Nachrichtenübermittlung“ zu verzeichnen. Andererseits legten die Preise für Bekleidung und Schuhe deutlich zu. Gleiches gilt für den Bereich „Verkehr“, was u. a. mit der Erhöhung der Kraftstoffpreise gegenüber dem Vormonat (plus 3,6 Prozent) zusammenhängt.

Hinweis zur Korrektur:

Durch die Korrektur einer vom Statistischen Bundesamt erhobenen Position war eine Neuberechnung des Verbraucherpreisindex für den aktuellen Berichtsmonat notwendig. Dadurch veränderten sich der Indexwert der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ und der Gesamtindex im April 2016 sowie die dazugehörigen Veränderungsraten zum Vormonat und zum Vorjahresmonat. Der Text der Pressemitteilung und die dazugehörigen Grafiken und Tabellen wurden am 2. Mai 2016 entsprechend geändert. Im Text sind die Änderungen hervorgehoben, in Tabellen und Grafiken mit einem „r“ gekennzeichnet.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen)

  

 

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news-1898Wed, 30 Mar 2016 08:20:00 +0200Verbraucherpreise im März 2016 leicht gestiegenhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1898/Die Verbraucherpreise sind im März 2016 leicht gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 0,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Entwicklung der Energiepreise wirkt weiterhin dämpfend auf die Inflationsrate. Im März 2016 war Energie um 8,3 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Insbesondere bei Mineralölprodukten gab es starke Preissenkungen (minus 16,4 Prozent). Heizöl verbilligte sich um 27,9 Prozent; die Kraftstoffpreise fielen um 13,0 Prozent. Aber auch die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme war wesentlich niedriger als vor einem Jahr (minus 9,0 Prozent). Die Gaspreise lagen ebenfalls unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 1,9 Prozent), während sich Strom leicht verteuerte (plus 0,5 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung für Energie wäre die Teuerungsrate mit plus 1,4 Prozent deutlich höher ausgefallen.

Die stärksten Preissteigerungen waren im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ zu verzeichnen (plus 2,7 Prozent). Dazu zählen u. a. Pauschalreisen, deren Preise um 7,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats lagen. Den zweithöchsten Zuwachs gab es bei Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich Gesundheitspflege (plus 2,4 Prozent), dicht gefolgt von alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 2,3 Prozent). Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke waren um ein Prozent höher als im März 2015. Bei den Nahrungsmitteln schlugen vor allem Preissteigerungen bei Gemüse und Obst zu Buche (plus 8,1 bzw. plus 5,1 Prozent). So verteuerten sich zum Beispiel Paprikaschoten um 37,7 Prozent; Weintrauben kosteten 15,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Deutlich günstiger waren Speisefette und Speiseöle (minus 6,4 Prozent). Kaffee, Tee und Kakao wurden ebenfalls billiger (minus 5,1 Prozent).

Veränderungen gegenüber Februar 2016

Im Vergleich zum Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im März um 0,7 Prozent gestiegen. Saisonal bedingt waren die stärksten Preiserhöhungen bei Bekleidung und Schuhen zu verzeichnen (plus 4,5 Prozent). Im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ lagen die Preise ebenfalls deutlich über dem Niveau des Vormonats (plus 2,6 Prozent; darunter Pauschalreisen plus 10,1 Prozent). Eine geringfügige Preissenkung gab es lediglich im Bereich „Nachrichtenübermittlung“; dort waren die Preise um 0,1 Prozent niedriger als im Februar.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen)

 

 



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news-1869Fri, 26 Feb 2016 09:21:00 +0100Verbraucherpreise im Februar 2016: Keine Änderung gegenüber dem Vorjahresmonathttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1869/Der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz blieb im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, entsprach der Indexwert exakt dem Wert des Monats Februar 2015 (Veränderung: 0,0 Prozent).

Das stabile Preisniveau steht in engem Zusammenhang mit dem anhaltenden Rückgang der Energiepreise, die im Februar um 8,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats lagen. Insbesondere bei Mineralölprodukten war ein starker Preisverfall zu verzeichnen (minus 16,6 Prozent). So war Heizöl um 33,8 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor, während sich Kraftstoffe um 11,5 Prozent verbilligten. Aber auch die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme war deutlich niedriger als vor einem Jahr (minus 9,0 Prozent). Gas wurde ebenfalls günstiger (minus 3,5 Prozent). Der Strompreis blieb mit plus 0,2 Prozent hingegen fast unverändert. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung für Energie wäre die Teuerungsrate mit plus 1,1 Prozent wesentlich höher ausgefallen.

Am stärksten stiegen die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren; sie lagen um 2,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Preise für Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich der Gesundheitspflege erhöhten sich ebenfalls deutlich (plus 2,4 Prozent). Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich um 1,1 Prozent. Dazu trugen u. a. Preissteigerungen bei Obst und Gemüse bei (plus 4,5 bzw. plus 4,2 Prozent). So waren die Preise für Äpfel um 10,6 Prozent höher als im Februar 2015; Kartoffeln kosteten 35,9 Prozent und Paprika 28,1 Prozent mehr. Dafür waren Kaffee, Tee und Kakao günstiger als ein Jahr zuvor (minus 2,6 Prozent). Molkereiprodukte und Eier wurden ebenfalls billiger (minus 2,1 Prozent).

Veränderungen gegenüber Januar 2016

Im Vergleich zum Vormonat ist der Verbraucherpreisindex um 0,4 Prozent gestiegen. Die größte Zunahme war in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ zu verzeichnen (plus 1,9 Prozent). Auch die Preise für Bekleidung und Schuhe sowie für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke legten deutlich zu (plus 1,0 bzw. plus 0,8 Prozent). Die größten Preissenkungen gab es mit minus 0,4 Prozent im Bereich Verkehr, was wiederum mit dem Rückgang der Kraftstoffpreise zusammenhängt, die um zwei Prozent unter dem Niveau des Vormonats lagen.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen)

 

 

 

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news-1849Thu, 28 Jan 2016 09:12:00 +0100Leichter Anstieg der Inflationsratehttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1849/Die Inflationsrate ist im Januar 2016 leicht gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lagen die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Energiepreise haben weiterhin einen dämpfenden Einfluss auf die Preisentwicklung; sie verringerten sich binnen Jahresfrist um 5,7 Prozent. Dabei schlug insbesondere der starke Preisrückgang bei Mineralölprodukten zu Buche (minus 9,4 Prozent). So war Heizöl im Januar um 26 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat; die Kraftstoffpreise verringerten sich um fünf Prozent. Aber auch die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme war wesentlich niedriger als vor einem Jahr (minus 9,1 Prozent). Gas verbilligte sich ebenfalls (minus 3,4 Prozent). Der Strompreis blieb mit minus 0,2 Prozent hingegen fast unverändert. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung für Energie wäre die Teuerungsrate mit plus 1,3 Prozent deutlich höher ausgefallen.

Die kräftigsten Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat waren bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 3,1 Prozent) sowie im Bereich Gesundheitspflege (plus 2,7 Prozent) zu verzeichnen. Wesentlich schwächer fielen die Preiserhöhungen bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken aus (plus 0,5 Prozent). Dazu trugen u. a. die Preisrückgänge bei Molkereiprodukten und Eiern (minus 3,2 Prozent) sowie bei Kaffee, Tee und Kakao (minus 2,1 Prozent) bei. Andererseits lagen die Preise für Fische und Fischwaren deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats (plus 5,5 Prozent). Gleiches gilt für Gemüse mit einem Plus von 3,4 Prozent; z. B. legten die Preise für Kartoffeln um 40,1 Prozent und die Preise für Champignons oder andere Pilze um 8,3 Prozent zu.   

Veränderungen gegenüber Dezember 2015

Im Vergleich zum Vormonat ist der Verbraucherpreisindex um 0,7 Prozent gesunken. Den größten Rückgang gab es in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (minus 4,8 Prozent; darunter Pauschalreisen: minus 19,2 Prozent). Auch die Preise für Bekleidung und Schuhe verringerten sich deutlich (minus 2,2 Prozent), was in dieser Jahreszeit durchaus üblich ist. Die größten Preissteigerungen waren in den Hauptgruppen „Gesundheitspflege“ und „andere Waren und Dienstleistungen“ mit jeweils plus 0,8 Prozent zu verzeichnen.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen)

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news-1840Mon, 04 Jan 2016 08:36:00 +0100Verbraucherpreise im Dezember um 0,1 Prozent höher als im Vorjahresmonathttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1840/Die Inflationsrate lag auch am Ende des Jahres 2015 auf einem sehr niedrigen Niveau. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, waren die Verbraucherpreise im Dezember um 0,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Die Preisentwicklung im Energiebereich wirkte sich weiterhin dämpfend auf den Verbraucherpreisindex aus. Die Energiepreise verringerten sich binnen Jahresfrist um 6,8 Prozent. Die Preise für Mineralölprodukte lagen im Dezember um 11,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats; dabei schlug insbesondere der kräftige Rückgang der Heizölpreise zu Buche (minus 24,2 Prozent). Aber auch die Preise für die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme sowie die Kraftstoffpreise waren rückläufig (minus 8,9 bzw. minus 7,7 Prozent). Gas und Strom waren ebenfalls günstiger als vor einem Jahr (minus 3,2 Prozent bzw. minus 1,5 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung für Energie wäre die Teuerungsrate deutlich höher ausgefallen (plus 1,0 Prozent).

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen etwas stärker als der Verbraucherpreisindex insgesamt. Sie waren im Dezember um 0,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die größten Preissteigerungen gab es bei Gemüse (plus 8,4 Prozent); hohe Zuwachsraten waren beispielsweise bei Kartoffeln (plus 40,5 Prozent) und Gurken (plus 20,4 Prozent) zu verzeichnen. Fische und Fischwaren sowie Obst verteuerten sich ebenfalls (plus 4,7 Prozent bzw. plus 3,9 Prozent). Preissenkungen gab es hingegen bei Kaffee, Tee und Kakao (minus 5,0 Prozent). So war der Preis von Bohnenkaffee im Dezember um 6,3 Prozent geringer als im Vorjahresmonat. Molkereiprodukte und Eier waren ebenfalls günstiger als ein Jahr zuvor (minus 4,1 Prozent).

Veränderungen gegenüber November 2015

Im Vergleich zum Vormonat ist der Verbraucherpreisindex um 0,2 Prozent gesunken. Das größte Minus war bei Bekleidung und Schuhen zu verzeichnen (minus 3,2 Prozent). Auch im Bereich Verkehr lagen die Preise unter dem Niveau des Vormonats (minus 1,2 Prozent), was insbesondere auf einen Rückgang der Kraftstoffpreise (minus 5,3 Prozent) zurückzuführen ist. Größere Preissteigerungen gab es in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 3,2 Prozent; darunter Pauschalreisen: plus 13,7 Prozent).

Entwicklung der Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2015

Im Jahresdurchschnitt sind die Verbraucherpreise nur schwach gestiegen. Sie waren 2015 um 0,2 Prozent höher als im Durchschnitt des Vorjahres. Dies ist der zweitniedrigste Jahreswert seit Beginn der Berechnung eines rheinland-pfälzischen Verbraucherpreisindex im Jahr 1995; nur im Gefolge der Wirtschaftskrise war 2009 die Inflationsrate mit minus 0,1 Prozent noch geringer. In diesem Zusammenhang ist der Einfluss der Preissenkungen im Energiebereich hervorzuheben. Die Preise für Energie lagen 2015 im Jahresdurchschnitt um 7,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau; zum Beispiel verbilligten sich Mineralölprodukte um 13,2 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise wären die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt um 1,1 Prozent gestiegen.

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen im Durchschnitt des Jahres um 0,7 Prozent; insbesondere Obst (plus 4,7 Prozent) und Gemüse (plus 7,7 Prozent) wurden spürbar teurer. Überdurchschnittlich fiel auch der Preisanstieg bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren aus, die sich 2015 um 3,2 Prozent verteuerten. An zweiter Stelle folgte der Bereich der Gesundheitspflege mit einem Plus von 2,6 Prozent. Preissenkungen waren insbesondere in den Bereichen Verkehr (minus 1,8 Prozent) sowie Nachrichtenübermittlung (minus 1,2 Prozent) zu verzeichnen. Güter der Hauptgruppe „Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe“, für die ein durchschnittlicher Haushalt fast ein Drittel seines Budgets verwendet, wurden ebenfalls günstiger (minus 0,5 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen)



 

 

 

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news-1815Mon, 30 Nov 2015 10:01:00 +0100Verbraucherpreise im November um 0,4 Prozent höher als ein Jahr zuvorhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1815/Die Verbraucherpreise lagen im November 2015 um 0,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, wirkte sich insbesondere die Preisentwicklung im Energiebereich weiterhin dämpfend auf den Verbraucherpreisindex aus.

Die Energiepreise waren im November um 7,4 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Für Mineralölprodukte mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher 12,4 Prozent weniger bezahlen; insbesondere die Heizölpreise gingen stark zurück (minus 21,4 Prozent). Aber auch Kraftstoffe waren deutlich günstiger als vor einem Jahr (minus 9,7 Prozent). Gleiches gilt für die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme (minus 8,5 Prozent); die Preise für Gas und Strom waren leicht rückläufig (minus 2,1 bzw. minus 1,5 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung für Energie wäre die Teuerungsrate deutlich höher ausgefallen (plus 1,3 Prozent).

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich binnen Jahresfrist um zwei Prozent. Die stärksten Preissteigerungen waren bei Gemüse und Obst zu verzeichnen (plus 13,2 bzw. plus 12,6 Prozent). Dagegen verbilligten sich vor allem Molkereiprodukte und Eier (minus 3,9 Prozent). So war beispielsweise H-Milch um 7,3 Prozent und Schnittkäse um 7,2 Prozent günstiger als im November 2014. Auch die Preise für Kaffee, Tee und Kakao lagen unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 1,9 Prozent).

Veränderungen gegenüber Oktober 2015

Im Vergleich zum Vormonat ist der Verbraucherpreisindex um 0,1 Prozent gestiegen. Den höchsten Anstieg gab es in der Hauptgruppe „alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (plus 0,8 Prozent). Im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ lagen die Preise um 0,4 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Auch in der Hauptgruppe „Verkehr“ zogen die Preise leicht an (plus 0,3 Prozent). Preissenkungen waren bei Bekleidung und Schuhen zu verzeichnen (minus 1,2 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen)

 

 

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news-1791Thu, 29 Oct 2015 09:47:00 +0100Weiterhin niedrige Inflationsratehttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1791/Die Inflationsrate ist weiterhin niedrig. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lagen die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz im Oktober 2015 nur leicht über dem Niveau des Vorjahresmonats (plus 0,2 Prozent). Insbesondere die Preisentwicklung im Energiebereich wirkt sich dämpfend auf den Gesamtindex aus.

Die Energiepreise waren um 8,5 Prozent niedriger als im Oktober 2014. Die Preise für Mineralölprodukte sanken um 15,1 Prozent; insbesondere Heizöl verbilligte sich stark (minus 23,6 Prozent). Aber auch bei Kraftstoffen war ein deutlicher Preisrückgang zu verzeichnen (minus 12,6 Prozent). Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme (minus 7,8 Prozent) sowie die Preise für Gas (minus 1,8 Prozent) und Strom (minus 1,5 Prozent) waren ebenfalls rückläufig. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung für Energie hätte die Teuerungsrate bei 1,3 Prozent gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich binnen Jahresfrist um 1,5 Prozent. Wesentlich teurer wurden Gemüse und Obst (plus 13,9 bzw. plus 10,7 Prozent). So stiegen zum Beispiel die Preise für Kartoffeln um 34,7 Prozent und für Äpfel um 12,7 Prozent. Dafür verbilligten sich vor allem Molkereiprodukte und Eier (minus 5,6 Prozent) sowie Speisefette und Speiseöle (minus 2 Prozent).

Veränderungen gegenüber September 2015

Im Vergleich zum Vormonat blieb der Verbraucherpreisindex insgesamt unverändert, da sich Preissteigerungen und -senkungen in den verschiedenen Gütergruppen ausglichen. Preiserhöhungen gab es insbesondere in der Hauptgruppe „Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör“ (plus 0,4 Prozent) und bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (plus 0,2 Prozent). Sinkende Preise waren unter anderem bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren zu verzeichnen (minus 0,8 Prozent). Im Bereich Verkehr waren die Preise um 0,3 Prozent geringer als im Vormonat (darunter Kraftstoffe: minus 1,4 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen)

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news-1777Tue, 29 Sep 2015 09:35:00 +0200Verbraucherpreise im September 0,1 Prozent unter Vorjahresmonat Kraftstoffe und Heizöl deutlich billigerhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1777/Im September 2015 lag der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz 0,1 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist dies nach Januar der zweite Monat in diesem Jahr, in dem die Verbraucherpreise unter das Vorjahresniveau sinken.

Wesentlichen Einfluss auf diese Entwicklung hatten erneut die gesunkenen Energiepreise (minus 9,5 Prozent gegenüber September 2014). Insbesondere Mineralölprodukte verbilligten sich deutlich (minus 17,2 Prozent; davon Heizöl: minus 26,7 Prozent; Kraftstoffe: minus 14,2 Prozent). Sinkende Preise waren aber auch bei Gas (minus 2,4 Prozent), Strom (minus 1,5 Prozent) sowie der Umlage für Zentralheizung und Fernwärme (minus 7,2 Prozent) festzustellen. Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie hätte die Teuerungsrate bei plus 1,2 Prozent gelegen.

Gestiegene Preise waren demgegenüber bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken  zu verzeichnen (plus 1 Prozent). Teurer als vor einem Jahr waren insbesondere Gemüse (plus 12,2 Prozent) und Obst (plus 9,3 Prozent), aber auch Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (plus 3,4 Prozent). Günstiger wurden vor allem Molkereiprodukte und Eier (minus 7,4 Prozent) sowie Speisefette und Speiseöle (minus 5,3 Prozent). Während sich beispielsweise die Preise für Tomaten (plus 8,4 Prozent) oder Äpfel (plus 11,8 Prozent) spürbar erhöhten, verbilligten sich Margarine um 6,9 Prozent und frische Milch sogar um 16,8 Prozent.

Veränderungen gegenüber August 2015

Im Vergleich zum Vormonat sanken die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent, wobei die Entwicklung in den einzelnen Hauptgruppen recht unterschiedlich verlief. So stiegen saisonbedingt die Preise für Bekleidung und Schuhe (plus 4,2 Prozent). Ebenfalls saisonbedingt sanken nach dem Ende der Sommerferien die Preise in der Hauptgruppe Freizeit, Unterhaltung und Kultur (minus 2,8 Prozent; darunter: Pauschalreisen: minus 11,7 Prozent). Merkliche Preissenkungen gab es auch im Bereich Verkehr (minus 0,9 Prozent; darunter: Kraftstoffe: minus 4 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Leiterin des Referats Bildung, Verdienste, Preise)

 

 

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news-1750Fri, 28 Aug 2015 09:51:00 +0200Inflationsrate verharrt auf niedrigem Niveauhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1750/Die Inflationsrate in Rheinland-Pfalz lag im August bei 0,1 Prozent. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, setzt sich damit der Trend geringer Steigerungen bei den Verbraucherpreisen fort.

Wie in den Vormonaten geht dies vor allem auf die im Vorjahresvergleich gesunkenen Energiepreise zurück (minus 8,1 Prozent). Insbesondere Mineralölprodukte verbilligten sich deutlich (minus 14,7 Prozent; davon Heizöl: minus 27,7 Prozent; Kraftstoffe: minus 10,5 Prozent). Sinkende Preise waren auch für Strom (minus 1,5 Prozent), Gas (minus 2,3 Prozent) sowie bei der Umlage für Zentralheizung und Fernwärme (minus 6,3 Prozent) festzustellen. Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie hätte die Teuerungsrate bei plus 1,2 Prozent gelegen.

Gestiegen sind demgegenüber die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (plus 0,7 Prozent). Teurer als vor einem Jahr waren insbesondere Gemüse (plus 11,3 Prozent) und Obst (plus 5,8 Prozent). Günstiger wurden vor allem Speisefette und Speiseöle (minus 6,8 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (minus 6,3 Prozent). Butter verbilligte sich um 13,1 Prozent und frische Milch sogar um 16,6 Prozent.

Veränderungen gegenüber Juli 2015

Im Vergleich zum Vormonat blieb das Niveau der Verbraucherpreise insgesamt unverändert. Die Preise in den einzelnen Hauptgruppen entwickelten sich allerdings sehr unterschiedlich. So stiegen saisonbedingt die Preise für „Bekleidung und Schuhe“ (plus 3,7 Prozent). Deutliche Preissenkungen gab es im Bereich „Verkehr“ (minus 1,3 Prozent; darunter: Kraftstoffe: minus 4,7 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Leiterin des Referats Bildung, Verdienste, Preise)

 

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news-1747Wed, 26 Aug 2015 09:16:00 +0200Kaufwerte für baureifes Land ziehen anhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1747/Für baureifes Land wurde in Rheinland-Pfalz im Jahr 2014 deutlich mehr bezahlt als 2013. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems stieg der durchschnittlich bezahlte Quadratmeterpreis von 119 Euro im Jahr 2013 auf 129 Euro im Jahr 2014 (plus 8,4 Prozent). Auch die Zahl der Verkäufe und die verkaufte Fläche haben zugenommen. Insgesamt gab es 5.601 Verkaufsfälle (plus 5,8 Prozent) bei denen 3,9 Millionen Quadratmeter (plus 5,9 Prozent) baureifes Land den Eigentümer wechselten. Für die kreisfreien Städte errechnet sich ein durchschnittlicher Kaufwert von 305 Euro, für die Landkreise von 106 Euro pro Quadratmeter. Am teuersten wurde baureifes Land mit 648 Euro pro Quadratmeter in Mainz verkauft, am günstigsten war es im Landkreis Vulkaneifel (28 Euro).

Neben baureifem Land wurden im vergangenen Jahr in geringerem Umfang auch Industrieland (551 Kauffälle) und Rohbauland (181 Kauffälle) veräußert. Die Kaufwerte hierfür lagen mit im Landesdurchschnitt 50 bzw. 20 Euro je Quadratmeter deutlich unter den Kaufwerten für baureifes Land. Land für Verkehrszwecke wurde für durchschnittlich 32 Euro je Quadratmeter verkauft (11 Kauffälle).

Weitere Informationen: www.statistik.rlp.de. Zeitreihen zu den Baulandpreisen aller Landkreise und kreisfreien Städte gibt es im Regionaldatenangebot „Meine Heimat“ unter dem Thema "Wohnen".

Die Daten stammen aus den Meldungen der Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern. Die Gutachterausschüsse erhalten die Veräußerungsanzeigen von den Notaren. Die Angaben beziehen sich auf verkaufte Grundstücke, deren Größe 100 Quadratmeter und mehr beträgt.

Zum baureifen Land zählen voll erschlossene, unbebaute Grundstücke, bei denen eine Bebauung sofort möglich ist. Rohbauland ist noch nicht ausreichend erschlossen, liegt jedoch in Baugebieten und steht in absehbarer Zeit zur Erschließung und Bebauung an. Industrieland ist in den Bebauungsplänen als reines Industrie- und Gewerbegebiet ausgewiesen. Land für Verkehrszwecke sind unbebaute Grundstücke, die nur für den öffentlichen Verkehr (Autobahnen, Straßen, Wege, Brücken) genutzt werden sollen.

Autor: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)

 

 

 

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news-1733Thu, 13 Aug 2015 13:53:00 +0200Höhere Preise für landwirtschaftliche Grundstücke im Jahr 2014http://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1733/Die Preise für landwirtschaftliche Grundstücke lagen im Jahr 2014 bei durchschnittlich rund 12.100 Euro je Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN), das waren 3,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, stieg auch die Zahl der Verkaufsfälle. Insgesamt wechselten im vergangenen Jahr 4.841 landwirtschaftliche Grundstücke den Besitzer, 3,1 Prozent mehr als 2013. Die veräußerte Gesamtfläche veränderte sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich und lag bei 3.919 Hektar. Im Durchschnitt wechselten pro Verkaufsfall 0,81 Hektar den Besitzer.Der weitaus größte Teil der landwirtschaftlichen Flächen wurde in den Landkreisen veräußert (97 Prozent). Dabei reichte die Spanne der Kaufwerte je Hektar von rund 4.400 Euro im Landkreis Kusel bis zu gut 31.000 Euro im Rhein-Pfalz-Kreis. Im Durchschnitt aller Landkreise errechnet sich ein Hektarpreis von 11.600 Euro. Bei den kreisfreien Städten lag er bei fast 27.200 Euro.

Neben der regionalen Lage ist vor allem die Nutzungsart und die Bodenqualität für den Kaufpreis von Bedeutung. So war Ackerland mit durchschnittlich 15.400 Euro pro Hektar fast doppelt so teuer wie Grünland mit 8.300 Euro. Eine noch größere Spanne ist bei der Ertragsmesszahl als Wert für die Bodengüte zu beobachten. Gute Böden mit einer Ertragsmesszahl von 60 und mehr erzielten mit durchschnittlich rund 24.800 Euro einen fast dreimal so hohen Verkaufspreis wie Böden mit einer Ertragsmesszahl von unter 30.

Daten über Verkäufe von landwirtschaftlichen Grundstücken werden dem Statistischen Landesamt vierteljährlich von den Gutachterausschüssen bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern übermittelt. Erhoben werden Verkäufe von Grundstücken mit einer Mindestgröße von 0,1 Hektar (1.000 m²), die zumindest für einen überschaubaren Zeitraum weiterhin als Ackerland oder Grünfläche genutzt werden.

Die durchschnittlichen Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke sind im Zeitverlauf nur bedingt vergleichbar, weil sie sich in jedem Jahr aus unterschiedlich gearteten Einzelfällen zusammensetzen. Die Statistik der Kaufwerte für landwirtschaftlichen Grundbesitz hat daher mehr den Charakter einer Grundeigentumswechselstatistik als den einer Preisstatistik.

Autor: Hans-Peter Fein (Abteilung Bevölkerung, Gesellschaft)

 

 

 

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news-1725Thu, 30 Jul 2015 08:29:00 +0200Verbraucherpreise im Juli 0,2 Prozent über dem Vorjahresmonathttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1725/Im Juli lagen die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz 0,2 Prozent höher als vor einem Jahr. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, verharrt die Inflationsrate damit auf niedrigem Niveau.

Wie in den Vormonaten ist dies vor allem auf die gesunkenen Energiepreise (minus 6,4 Prozent gegenüber Juli 2014) zurückzuführen. Insbesondere Mineralölprodukte verbilligten sich deutlich (minus 10,8 Prozent; davon Heizöl: minus 23 Prozent; Kraftstoffe: minus 7 Prozent). Sinkende Preise waren auch für Strom (minus 1,5 Prozent), Gas (minus 2,3 Prozent) sowie die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme (minus 5,9 Prozent) festzustellen. Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie hätte die Teuerungsrate bei 1 Prozent gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen um 0,5 Prozent, wobei die Entwicklung uneinheitlich verlief. Teurer als vor einem Jahr waren Brot und Getreideerzeugnisse (plus 0,6 Prozent), Fische u. Ä. (plus 3,4 Prozent) sowie Obst (plus 4,2 Prozent) und Gemüse (plus 10,3 Prozent). Beispielsweise erhöhten sich die Preise für Weintrauben gegenüber Juli 2014 um 13,6 Prozent und für Kopf- bzw. Eisbergsalat um 22,4 Prozent. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher günstig verlief hingegen die Entwicklung der Preise für Fleisch und Fleischwaren (minus 1,7 Prozent), Speisefette und -öle (minus 4,1 Prozent) sowie für Molkereiprodukte und Eier (minus 5,8 Prozent). So verbilligten sich Schweinebraten um 4,9 Prozent oder frische Milch um 17,4 Prozent.

Veränderungen gegenüber Juni 2015

Im Vergleich zum Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex um 0,3 Prozent. Wesentlich hierzu beigetragen haben die saisonbedingten Preissteigerungen bei „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 3,7 Prozent; darunter Pauschalreisen: plus 16 Prozent). Aber auch die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren (plus 0,7 Prozent) und in der Hauptgruppe Verkehr (plus 0,6 Prozent) erhöhten sich gegenüber Juni. Sinkende Preise waren u. a. bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (minus 0,7 Prozent) sowie insbesondere bei Bekleidung und Schuhen (minus 2,6 Prozent) festzustellen.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autor: Hans-Peter Fein (Abteilung Bevölkerung, Gesellschaft)

 

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news-1658Mon, 29 Jun 2015 07:52:00 +0200Inflationsrate fällt im Juni auf 0,1 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1658/Die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz lagen im Juni 2015 nur noch leicht über dem Niveau des Vorjahresmonats (plus 0,1 Prozent). Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist damit – nach einem moderaten Anstieg in den vorangegangenen Monaten – ein erneuter Rückgang der Inflationsrate zu verzeichnen.

Dämpfend auf die Entwicklung des Gesamtindex wirkten insbesondere die gegenüber Juni 2014 gesunkenen Preise für Mineralölprodukte und Haushaltsenergie (minus 6,3 Prozent). Vor allem Heizöl verbilligte sich binnen Jahresfrist erheblich (minus 19 Prozent). Gleiches gilt für Kraftstoffe (minus 8,4 Prozent; darunter Diesel: minus 11,6 Prozent und Superbenzin: minus 7 Prozent). Auch die Preise für Zentralheizung (minus 5,2 Prozent), Gas (minus 2,1 Prozent) und Strom (minus 1,5 Prozent) lagen unter dem Vorjahresniveau. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung für Energie hätte die Teuerungsrate bei 0,9 Prozent gelegen.

Für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher hingegen etwas mehr bezahlen als noch vor einem Jahr (plus 0,8 Prozent). Insbesondere Gemüse (plus 6,0 Prozent), Obst (plus 5,6 Prozent) sowie Fisch u. Ä. (plus 4,1 Prozent) wurden teurer. So erhöhten sich die Preise für Tomaten um 11,9 Prozent und für Weintrauben um 30,1 Prozent. Größere Preisrückgänge gab es bei Speisefetten und Speiseölen (minus 5,2 Prozent) sowie bei Molkereiprodukten und Eiern (minus 5,1 Prozent).

Veränderungen gegenüber Mai 2015

Im Vergleich zum Vormonat sank der Verbraucherpreisindex um 0,2 Prozent. Hierzu beigetragen haben die Preissenkungen in den Hauptgruppen „Bekleidung und Schuhe“ (minus 2,2 Prozent), „Verkehr“ (minus 0,2 Prozent; darunter Kraftstoffe: minus 0,6 Prozent) sowie „Nachrichtenübermittlung“ (minus 0,2 Prozent). Preiserhöhungen waren unter anderem bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 0,4 Prozent) und in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 0,5 Prozent) festzustellen.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)

 

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news-1662Mon, 01 Jun 2015 10:07:00 +0200Inflationsrate im Mai bei 0,7 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1662/Die Verbraucherpreise lagen im Mai 2015 in Rheinland-Pfalz 0,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, hält damit – trotz leichter Steigerung gegenüber dem Vormonat – der Trend geringer Preissteigerungen weiter an. Gegenüber Mai 2014 rückläufig waren die Preise für Mineralölprodukte (minus 9,3 Prozent; darunter Heizöl: minus 17,2 Prozent und Kraftstoffe: minus 6,8 Prozent). Auch Strom (minus 1,5 Prozent), Gas (minus 1,9 Prozent) sowie Fernwärme u. A. (minus 4,5 Prozent) wurden im Vorjahresvergleich billiger.

Preiserhöhungen waren hingegen bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (plus 1,3 Prozent) festzustellen. Insbesondere Gemüse (plus 11,7 Prozent) sowie Kaffee, Tee und Kakao (plus 9,5 Prozent) wurden teurer. Günstiger für die Verbraucherinnen und Verbraucher entwickelten sich Molkereiprodukte und Eier (minus 4,1 Prozent). Beispielsweise sank der Preis für Vollmilch gegenüber dem Vorjahresmonat um 15,4 Prozent.

Veränderungen gegenüber April 2015

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent. Hierbei schlagen sich auch die gegenüber April gestiegenen Kraftstoffpreise nieder (plus 2,5 Prozent). Deutliche Preissenkungen gab es in der Hauptgruppe „Bekleidung und Schuhe“ (minus 1,9 Prozent).

Hinweis zur Korrektur der Monate Januar bis April 2015: 

Bei der Berechnung des Verbrauchpreisindex (VPI) und des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) für die Monate Januar, Februar, März und April 2015 wurden im Bereich Gesundheitspflege/Stationäre Gesundheitsdienstleistungen teilweise falsche Berechnungsgrößen verwendet. Die Preisentwicklung dieses Bereichs wird zentral beim Statistischen Bundesamt erhoben. In Rheinland-Pfalz wirkte sich der Fehler im Monat Februar auf den Gesamtindex aus. Für die anderen Monate ändern sich lediglich die Werte für den Bereich Gesundheitspflege. Dieser Fehler wurde rückwirkend korrigiert und wird in den betroffenen Veröffentlichungen gekennzeichnet. 

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Abbildung: Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz und in Deutschland - Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat in ProzentAbbildung: Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz - Veränderung in den Güter- und Dienstleistungsgruppen gegenüber Mai 2014 in ProzentAbbildung: Verbraucherpreisindex in Rheinland-Pfalz - Veränderung in den Güter- und Dienstleistungsgruppen gegenüber April 2015 in Prozent

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news-1661Wed, 29 Apr 2015 10:00:00 +0200Verbraucherpreise im April 0,4 Prozent höher als vor einem Jahr Inflationsrate wieder leicht gestiegenhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1661/Im April 2015 lagen die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz um 0,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist die Inflationsrate damit wieder leicht gestiegen.

Dämpfend auf den Gesamtindex wirkte die Entwicklung der Energiepreise. Diese sanken gegenüber April 2014 um 6 Prozent. Insbesondere die Preise für Mineralölprodukte lagen unter dem Vorjahresniveau (minus 10,8 Prozent; darunter Heizöl: minus 19,4 Prozent und Kraftstoffe: minus 8 Prozent). Aber auch Strom (minus 1,4 Prozent), Gas (minus 1,6 Prozent) und Fernwärme (minus 3,9 Prozent) wurden billiger.

Preiserhöhungen waren bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken festzustellen (plus 1,2 Prozent). Besonders Kaffee, Tee und Kakao (plus 10,4 Prozent) sowie Gemüse (plus 9 Prozent) wurden merklich teurer. So lag beispielsweise der Preis für Bohnenkaffee 17,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Auch für Paprika (plus 26,1 Prozent) und Auberginen (8,4 Prozent) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen.

Veränderungen gegenüber März 2015

Im Vergleich zum Vormonat gaben die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent nach. Saisonbedingte Preisrückgänge gab es in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (minus 2,6 Prozent). Gegenüber März 2015 teurer wurden insbesondere Produkte in den Hauptgruppen „Verkehr“ (plus 0,7 Prozent, darunter: Kraftstoffe: plus 2 Prozent) sowie „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ (plus 0,5 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)



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news-1644Mon, 30 Mar 2015 09:29:00 +0200Inflationsrate im März bei 0,2 Prozent http://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1644/Der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz lag im März um 0,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, wirkten die gegenüber März 2014 rückläufigen Preise für Mineralölprodukte weiterhin dämpfend auf die Entwicklung des Gesamtindex.

Vor allem Heizöl verbilligte sich binnen Jahresfrist erheblich (minus 18,3 Prozent). Aber auch die Preise für Kraftstoffe sanken spürbar (minus 9,2 Prozent). Dabei fiel der Preisrückgang bei Diesel (minus 11,4 Prozent) noch etwas stärker aus als bei Superbenzin (minus 8,4 Prozent). Auch die Preise für Strom (minus 0,9 Prozent) und Gas (minus 1,9 Prozent) lagen unter dem Vorjahresniveau. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung für Energie hätte die Teuerungsrate bei 1 Prozent gelegen.

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich binnen Jahresfrist um 0,3 Prozent. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher günstig entwickelten sich insbesondere die Preise für Speisefette und -öle (minus 4,6 Prozent) sowie für Molkereiprodukte und Eier (minus 2,3 Prozent). So verbilligten sich beispielsweise Margarine um 5,6 Prozent und Sahne um 8,2 Prozent gegenüber März 2014. Leicht verteuert hat sich unter anderem Gemüse (plus 2,2 Prozent).

Veränderungen gegenüber Februar 2015

Gegenüber Februar 2015 stieg der Verbraucherpreisindex um 0,41 Prozent. Maßgeblich hierzu beigetragen haben saisonbedingte Preissteigerungen in der Hauptgruppe „Bekleidung und Schuhe“ (plus 5,9 Prozent). Rückläufig waren die Preise demgegenüber im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (minus 0,9 Prozent, darunter Pauschalreisen: minus 3 Prozent).

1: Wert korrigiert am 29. Mai 2015

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)





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news-1627Fri, 27 Feb 2015 08:42:00 +0100KORRIGIERTE FASSUNG: Verbraucherpreise im Februar auf Vorjahresniveauhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1627/Der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz hat sich im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat nicht verändert. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes entsprach der Indexwert exakt dem Wert vom Februar 2014 (Veränderung 0,0 Prozent). In der ursprünglichen Pressemitteilung vom 27. Februar 2015 war ein Rückgang um 0,1 Prozent genannt worden (siehe Hinweis unten).

Ausschlaggebend für die Preisentwicklung waren die im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunkenen Energiepreise (minus 7 Prozent). Heizöl (minus 21 Prozent) und Kraftstoffe (minus 11,9 Prozent) verbilligten sich deutlich gegenüber Februar 2014. In geringerem Umfang waren zudem Preisrückgänge bei Strom (minus 0,5 Prozent), Gas (minus 1,5 Prozent) sowie Fernwärme (minus 2,8 Prozent) zu verzeichnen.

Auch bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken war eine rückläufige Preisentwicklung zu beobachten (minus 0,7 Prozent). Vor allem Speisefette und -öle (minus 10,7 Prozent), aber auch Molkereiprodukte und Eier (minus 2,9 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (minus 2,5 Prozent) sowie Fische, Fischwaren und Meeresfrüchte (minus 2,4 Prozent) verbilligten sich spürbar. So sanken beispielsweise die Preise für Butter um 21,7 Prozent und für frische Milch um 11,6 Prozent.

Ohne Berücksichtigung von Energie und Nahrungsmitteln wäre der Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,9 Prozent gestiegen.

Veränderungen gegenüber Januar 2015

Im Vergleich zum Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex um 0,9 Prozent. Neben saisonal bedingten Preissteigerungen für „Freizeit, Unterhaltung, Kultur“ (plus 4,1 Prozent; darunter Pauschalreisen: plus 16,3 Prozent) sowie „Bekleidung und Schuhe“ (plus 1,2 Prozent) stiegen auch die Preise bei „Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken“ (plus 0,2 Prozent). Der Anstieg in der Hauptgruppe „Verkehr“ (plus 1,5 Prozent) ist vor allem auf die gegenüber Januar 2015 gestiegenen Kraftstoffpreise zurückzuführen (plus 5,2 Prozent).

Hinweis zur Korrektur:

Bei der Berechnung des Verbrauchpreisindex (VPI) und des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) für die Monate Januar, Februar und März 2015 wurden im zentral vom Statistischen Bundesamt erhobenen Bereich Gesundheitspflege/Stationäre Gesundheitsdienstleistungen z.T. fehlerhafte Berechnungsgrößen verwendet.

In Rheinland-Pfalz wirkte sich der Fehler im Monat Februar auf des Gesamtindex aus. Für die anderen Monate ändern sich lediglich die Werte für den Bereich Gesundheitspflege. Die Tabellen und Grafiken in den Pressemitteilungen sowie die Statistischen Berichte (PDF-Dateien) wurden am 29. Mai 2015 entsprechend geändert.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autor: Hans-Peter Fein (Abteilung Bevölkerung, Gesellschaft)



  



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news-1608Thu, 29 Jan 2015 09:08:00 +0100Verbraucherpreise im Januar unter Vorjahresniveauhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1608/Die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz sind erstmals seit Oktober 2009 wieder unter das Vorjahresniveau gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen sie im Januar 2015 um 0,4 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Einen wesentlichen Einfluss auf diese Entwicklung hatten die erneut gesunkenen Preise für Mineralölprodukte (minus 19,9 Prozent). Kraftstoffe waren 16,4 Prozent und Heizöl sogar 30,9 Prozent günstiger als im Januar 2014. Auch der Gaspreis (minus 1,6 Prozent) entwickelte sich aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher günstig und trug zu der rückläufigen Preisentwicklung bei. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Jahresteuerungsrate bei 0,8 Prozent gelegen.

Eine rückläufige Preisentwicklung war auch bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken zu verzeichnen (minus 0,5 Prozent). Binnen Jahresfrist sanken die Preise u.a. für Speisefette und Speiseöle (minus 9,6 Prozent), für Gemüse (minus 3,7 Prozent) sowie für Fleisch und Fleischwaren (minus 1,1 Prozent). Besonders große Preissenkungen gab es beispielsweise bei Butter (minus 21 Prozent), Gurken (minus 36,4 Prozent) und Bratwurst (minus 6,5 Prozent).

Veränderungen gegenüber Dezember 2014

Im Vergleich zum Vormonat fiel der Verbraucherpreisindex um 1,1 Prozent. Maßgeblich hierzu beigetragen haben die saisonbedingten Preissenkungen in den Hauptgruppen »Freizeit, Unterhaltung, Kultur« (minus 5,2 Prozent; darunter Pauschalreisen: minus 19,5 Prozent) sowie »Bekleidung und Schuhe« (minus 4,6 Prozent). In der Hauptgruppe »Verkehr« (minus 1,6 Prozent) schlugen sich die auch im Vormonatsvergleich rückläufigen Kraftstoffpreise nieder (minus 6,6 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)



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news-1594Mon, 05 Jan 2015 10:41:00 +0100Preise im Dezember nur geringfügig über Vorjahresniveauhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1594/Der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz lag im Dezember nur 0,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist dies der niedrigste Wert seit November 2009.

Ausschlaggebend hierfür war die rückläufige Entwicklung der Preise für Mineralölprodukte. Vor allem Heizöl verbilligte sich gegenüber Dezember 2013 erheblich (minus 22,8 Prozent). Aber auch die Preise für Kraftstoffe sanken spürbar (minus 12 Prozent). Dabei fiel der Preisrückgang bei Diesel (minus 13,9 Prozent) noch etwas stärker aus als bei Superbenzin (minus 11,4 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung für Mineralölprodukte hätte die Teuerungsrate bei 1 Prozent gelegen.

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verbilligten sich binnen Jahresfrist um 1 Prozent. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher günstig entwickelten sich insbesondere die Preise für Speisefette und -öle (minus 12,6 Prozent) sowie für Gemüse (minus 8,5 Prozent). So verbilligten sich beispielsweise Butter um 20,6 Prozent und Kartoffeln um 20 Prozent gegenüber Dezember 2013. Verteuert haben sich unter anderem Brot und Getreideerzeugnisse (plus 1,4 Prozent) sowie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (plus 0,5 Prozent).

Veränderungen gegenüber November 2014

Gegenüber November 2014 erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 0,1 Prozent. Während saisonal bedingt die Preise in der Hauptgruppe Freizeit, Unterhaltung und Kultur anstiegen (plus 3 Prozent; darunter Pauschalreisen: plus 12,2 Prozent), waren in den Hauptgruppen Verkehr (minus 1,8 Prozent; darunter Kraftstoffe: minus 7,3 Prozent) sowie Bekleidung und Schuhe (minus 0,7 Prozent) Preisrückgänge festzustellen.

Entwicklung der Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2014

Im Durchschnitt des Jahres 2014 stiegen die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz gegenüber 2013 um 0,9 Prozent, wobei die Entwicklung im Jahresverlauf von tendenziell sinkenden Teuerungsraten geprägt war. Der Wert für 2014 liegt damit deutlich unter denen der vorangegangenen Jahre (2013: plus 1,4 Prozent; 2012: plus 2,2 Prozent). In den vergangenen zehn Jahren wurde lediglich für 2009 ein geringerer Wert ermittelt. Hervorzuheben ist die Entwicklung bei den Energiepreisen. Während sich Strom um 4,1 Prozent verteuerte, verbilligten sich Gas sowie Fernwärme um 1 bzw. 1,2 Prozent. Noch deutlich stärker sanken die Preise für Mineralölprodukte (minus 5,1 Prozent; davon Heizöl: minus 8,3 Prozent; Kraftstoffe: minus 4,1 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Entwicklung der Preise für Mineralölprodukte wären die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2014 gegenüber 2013 um 1,2 Prozent gestiegen.

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen im Durchschnitt des Jahres 2014 um 0,5 Prozent. Teurer wurden vor allem Molkereiprodukte und Eier (plus 6,8 Prozent), aber auch  Brot und Getreideerzeugnisse (plus 1,1 Prozent) sowie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (plus 1,3 Prozent). Verbilligt haben sich unter anderem Gemüse (minus 4 Prozent), Speisefette und -öle (minus 3,8 Prozent) sowie Obst (minus 1,6 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) gut 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von rund 750 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autor: Hans-Peter Fein (Abteilung Bevölkerung und Gesellschaft)



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news-1570Thu, 27 Nov 2014 09:47:00 +0100Inflationsrate im November sinkt auf 0,7 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1570/Die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz lagen im November um 0,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist das der geringste Wert seit Februar 2010.

Dämpfend auf den Verbraucherpreisindex wirkte die Entwicklung der Preise für Mineralölprodukte (minus 5,2 Prozent). So waren Superbenzin (minus 3,3 Prozent), Diesel (minus 5,8 Prozent) und Heizöl (minus 9,4 Prozent) merklich günstiger als im November 2013. Demgegenüber stiegen die Strompreise im gleichen Zeitraum um 3,9 Prozent.

Auch Nahrungsmittel wurden im Vorjahresvergleich billiger (minus 0,5 Prozent). Deutliche Preisrückgänge gab es u.a. bei Speisefetten und Speiseölen (minus 14,3 Prozent), bei Obst (minus 3,8 Prozent) sowie bei Fleisch und Fleischwaren (minus 1,4 Prozent). Günstiger wurden beispielsweise Butter (minus 22,7 Prozent), Birnen (minus 20,5 Prozent) und Bratwurst (minus 5,6 Prozent).

Veränderungen gegenüber Oktober 2014

Im Vergleich zum Vormonat sank der Verbraucherpreisindex im November um 0,1 Prozent. Preisrückgänge gab es u.a. in den Hauptgruppen »Verkehr« (minus 0,7 Prozent; darunter Kraftstoffe: minus 2,3 Prozent) sowie »Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke« (minus 0,6 Prozent). Teurer wurden insbesondere Produkte der Gruppe »Freizeit, Unterhaltung, Kultur« (plus 1,4 Prozent; darunter Pauschalreisen: plus 5,1 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)

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news-1550Thu, 30 Oct 2014 12:41:00 +0100Inflationsrate im Oktober bei 0,8 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1550/Im Oktober 2014 lagen die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz um 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, hält damit der Trend geringer Preissteigerungen weiter an.

Noch immer tragen die rückläufigen Preise für Mineralölprodukte (minus 5,7 Prozent) maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. Kraftstoffe waren 3,8 Prozent und Heizöl sogar 11,3 Prozent günstiger als im Oktober 2013. Ohne Berücksichtigung der Preise für Mineralölerzeugnisse hätte die Teuerungsrate bei 1,1 Prozent gelegen.

Im Vorjahresvergleich lediglich moderate Preissteigerungen waren weiterhin bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränke zu beobachten (plus 0,4 Prozent). Zwar wurden die Produkte der Gruppe »Molkereiprodukte und Eier« teurer (plus 4,9 Prozent). Demgegenüber sanken allerdings die Preise für Speisefette und Speiseöle (minus 13,3 Prozent), für Obst (minus 2,7 Prozent) sowie für Fleisch und Fleischwaren (minus 1,6 Prozent).  Merklich günstiger als im Oktober 2013 waren beispielsweise Butter (minus 23,5 Prozent), Birnen (minus 17 Prozent) und Rindfleisch zum Schmoren oder Braten (minus 3,6 Prozent).

Veränderungen gegenüber September 2014

Im Vergleich zum Vormonat sank der Verbraucherpreisindex im Oktober um 0,3 Prozent. Preisrückgänge gab es insbesondere in den Hauptgruppen »Freizeit, Unterhaltung und Kultur« (minus 1,1 Prozent; darunter Pauschalreisen minus 4,5 Prozent) sowie »Verkehr« (minus 1 Prozent; darunter Kraftstoffe: minus 3,1 Prozent). Aber auch Bekleidung und Schuhe (minus 0,8 Prozent) sowie Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (minus 0,4 Prozent) wurden billiger.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.



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Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)

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news-1534Mon, 29 Sep 2014 08:08:00 +0200Inflationsrate im September bei 0,9 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1534/Die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz lagen im September 2014 um 0,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, liegt die Inflationsrate damit den dritten Monat unter ein Prozent.

Einfluss auf diese Entwicklung hatten die rückläufigen Preise für Mineralölprodukte (minus 5,1 Prozent). So waren Superbenzin (minus 3,3 Prozent), Diesel (minus 5,6 Prozent) und Heizöl (minus 8,8 Prozent) merklich günstiger als im September 2013. Demgegenüber stiegen die Strompreise im gleichen Zeitraum um 3,9 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Preise für Mineralölerzeugnisse hätte die Teuerungsrate bei 1,2 Prozent gelegen.

Relativ günstig für die Verbraucherinnen und Verbraucher entwickelten sich auch die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke. Im Vergleich zum September 2013 betrug der Preisanstieg in dieser Produktgruppe 0,5 Prozent. Spürbare Preissteigerungen gab es zwar bei Molkereiprodukten und Eiern (plus 7,4 Prozent) sowie bei Brot und Getreideerzeugnissen (plus 1,9 Prozent). Demgegenüber sanken jedoch die Preise für Speisefette und Speiseöle (minus 7,9 Prozent) sowie für Obst (minus 5,2 Prozent) deutlich. In geringerem Umfang gaben auch die Preise bei Fleisch und Fleischwaren nach (minus 1,4 Prozent). Wesentlich günstiger als im September 2013 waren beispielsweise Pflanzenöl (minus 4,7 Prozent), Äpfel (minus 19,5 Prozent) sowie Fleischwurst (minus 4,9 Prozent).

Veränderungen gegenüber August 2014

Gegenüber dem Vormonat blieb der Verbraucherpreisindex im September 2014 unverändert. Gleichwohl gab es unterschiedliche Entwicklungen in den Hauptgruppen. Höhere Preise waren saisonbedingt im Bereich »Bekleidung und Schuhe« festzustellen (plus 4,5 Prozent). Rückläufig waren die Preise in der Hauptgruppe »Freizeit, Unterhaltung, Kultur« (minus 2,6 Prozent; darunter Pauschalreisen: minus 10,5 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)

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news-1513Thu, 28 Aug 2014 09:37:00 +0200Inflationsrate im August bei 0,9 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1513/Im August 2014 lagen die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz um 0,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, setzte sich damit der Trend moderater Inflationsraten weiter fort.

Weiterhin rückläufig blieben die Preise für Mineralölprodukte (minus 3,7 Prozent). Kraftstoffe waren 3,1 Prozent und Heizöl 5,3 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat. Ohne Berücksichtigung der Preise für Mineralölerzeugnisse hätte die Teuerungsrate bei 1,1 Prozent gelegen.

Auch die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke entwickelten sich für die Verbraucher relativ günstig. Im Vergleich zum August 2013 betrug der Preisanstieg in dieser Produktgruppe 0,4 Prozent. Zwar gab es Preissteigerungen bei Molkereiprodukten und Eiern (plus 7,4 Prozent) sowie bei Brot und Getreideerzeugnissen (plus 1,7 Prozent). Dagegen sanken allerdings die Preise für Speisefette und Speiseöle (minus 6,8 Prozent), Gemüse (minus 5,1 Prozent) und Obst (minus 3,3 Prozent) deutlich.  Wesentlich günstiger als im August 2013 waren beispielsweise Möhren (minus 26,8 Prozent), Kartoffeln (minus 18,7 Prozent) und Birnen (minus 14,8 Prozent). Ebenfalls merklich billiger waren Sonnenblumenöl u. ä. (minus 6,9 Prozent) und Margarine (minus 6 Prozent).

Veränderungen gegenüber Juli 2014

Im Vergleich zum Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex im August um 0,1 Prozent. Höhere Preise gab es insbesondere in der Hauptgruppe »Bekleidung und Schuhe« (plus 3,2 Prozent). Rückläufig waren vor allem die Preise von Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (minus 0,8 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in elf Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte zukommt, im Preisindex berücksichtigt (sog. Wägungsschema).

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)



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news-1512Thu, 28 Aug 2014 09:19:00 +0200Kaufwerte für baureifes Land erstmals seit zehn Jahren rückläufig http://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1512/Die Kaufwerte für baureifes Land sind im Jahr 2013 in Rheinland-Pfalz erstmals seit über zehn Jahren wieder gefallen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems sank der durchschnittlich bezahlte Quadratmeterpreis von 122 Euro im Jahr 2012 auf 119 Euro im Jahr 2013 (minus 2,5 Prozent). Auch die Zahl der Verkäufe und die Größe der insgesamt verkauften Fläche waren rückläufig. Landesweit gab es 5.294 Verkaufsfälle (minus 11,1 Prozent) bei denen 3,7 Millionen Quadratmeter (minus 8,5 Prozent) baureifes Land den Eigentümer wechselten. Die durchschnittliche Grundstücksgröße pro Verkauf betrug 703 Quadratmeter.Zwischen den erzielten Quadratmeterpreisen und der Gemeindegröße lässt sich eine deutliche Wechselbeziehung feststellen. Während der Preis je Quadratmeter baureifem Land in Gemeinden unter 2.000 Einwohnern bei 64 Euro lag, betrug er in Gemeinden zwischen 2.000 und 10.000 Einwohner bereits 123 Euro. In Gemeinden zwischen 10.000 und 100.000 Einwohner lag er bei 153 Euro und in Großstädten (über 100.000 Einwohner) wurden im Jahr 2013 durchschnittlich sogar 434 Euro gezahlt. Insgesamt errechnet sich für die kreisfreien Städte ein durchschnittlicher Kaufwert von 288 Euro, für die Landkreise von 98 Euro pro Quadratmeter.

Neben baureifem Land wurden im vergangenen Jahr in geringerem Umfang auch Industrieland (458 Kauffälle) und Rohbauland (184 Kauffälle) veräußert. Die Kaufwerte hierfür lagen mit 47 bzw. 29 Euro je Quadratmeter deutlich unter den Kaufwerten für baureifes Land. Land für Verkehrszwecke wurde für durchschnittlich 22 Euro je Quadratmeter verkauft (5 Kauffälle).

Weitere Informationen: www.statistik.rlp.de. Zeitreihen zu den Baulandpreisen aller Landkreise und kreisfreien Städte gibt es im Regionaldatenangebot »Meine Heimat« sowie im Statistischen Bericht (PDF-Datei).

Die Daten stammen aus den Meldungen der Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern. Die Gutachterausschüsse erhalten die Veräußerungsanzeigen von den Notaren. Die Angaben beziehen sich auf verkaufte Grundstücke, deren Größe 100 Quadratmeter und mehr beträgt.

Zum baureifen Land zählen voll erschlossene, unbebaute Grundstücke, bei denen eine Bebauung sofort möglich ist. Rohbauland ist noch nicht ausreichend erschlossen, liegt jedoch im Baugebiet und steht in absehbarer Zeit zur Erschließung und Bebauung an. Industrieland ist im Bebauungsplan als reines Industrie- und Gewerbegebiet ausgewiesen. Das Land für Verkehrszwecke umfasst unbebaute Grundstücke, die nur für den öffentlichen Verkehr (Autobahnen, Straßen, Wege, Brücken) genutzt werden sollen.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)
 

Karte im PDF-Format

 

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news-1494Thu, 07 Aug 2014 07:47:00 +0200Landwirtschaftliche Grundstücke 2013: http://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1494/Im Jahr 2013 wurden in Rheinland-Pfalz 4.694 landwirtschaftliche Grundstücke mit einer Gesamtfläche (Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung: FdlN) von 3.927 Hektar verkauft. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ging die Zahl der Verkäufe gegenüber 2012 um 0,9 Prozent zurück, die veräußerte Fläche nahm jedoch um 9,3 Prozent zu. Durchschnittlich wechselten pro Veräußerungsfall 0,84 Hektar den Besitzer (2012: 0,76 Hektar). Der durchschnittliche Kaufwert je Hektar lag bei 11.684 Euro.Lediglich 3,3 Prozent der gesamten Verkaufsfälle entfielen auf die kreisfreien Städte. Allerdings waren hier die durchschnittlich erzielten Hektarpreise mit 29.903 Euro fast dreimal so hoch wie in den Landkreisen mit 11.333 Euro. Am günstigsten waren landwirtschaftliche Flächen mit durchschnittlich 4.767 Euro pro Hektar im Landkreis Kaiserslautern.

Wesentlich für den Kaufpreis landwirtschaftlicher Grundstücke sind neben der regionalen Lage die Nutzungsart und die Bodenqualität. So wurde Ackerland im Durchschnitt für 15.193 Euro und Grünland für 7.602 Euro je Hektar gehandelt. Gutes Ackerland mit einer Ertragsmesszahl (EMZ) von 60 und mehr pro Ar erzielte im Schnitt einen Hektarpreis von 26.122 Euro, Grünland gleicher Güte kostete 17.441 Euro je Hektar. Weniger fruchtbares Ackerland (EMZ unter 30) wechselte im Schnitt für 7.726 Euro und entsprechendes Grünland für 6.891 Euro je Hektar den Besitzer.

Weitere Informationen: www.statistik.rlp.de. Umfangreiches Datenmaterial zu diesem Thema enthält der statistische Bericht »Kaufwerte landwirtschaftlicher Grundstücke 2013«, der im Internet kostenfrei als PDF-Datei (452 KB) verfügbar ist.

Daten über Verkäufe von landwirtschaftlichen Grundstücken werden dem Statistischen Landesamt vierteljährlich von den Gutachterausschüssen bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern übermittelt. Erhoben werden Verkäufe von Grundstücken mit einer Mindestgröße von 0,1 Hektar (1.000 m²), die zumindest für einen überschaubaren Zeitraum weiterhin als Ackerland oder Grünfläche genutzt werden. Die durchschnittlichen Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke sind im Zeitverlauf nur bedingt vergleichbar, weil sie sich in jedem Jahr aus unterschiedlich gearteten Einzelfällen zusammensetzen. Die Statistik der Kaufwerte für landwirtschaftlichen Grundbesitz hat daher mehr den Charakter einer Grundeigentumswechselstatistik als den einer Preisstatistik.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)

 

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news-1484Wed, 30 Jul 2014 09:15:00 +0200Inflationsrate fällt im Juli auf 0,8 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1484/Im Juli 2014 lagen die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist das der niedrigste Wert seit mehr als vier Jahren.

Einen Einfluss auf diese Entwicklung hatten die rückläufigen Preise für Mineralölprodukte (minus 3,4 Prozent). So waren Diesel (minus 4,5 Prozent), Superbenzin (minus 1,6 Prozent) und Heizöl (minus 6,7 Prozent) günstiger als im Juli 2013. Demgegenüber stiegen die Strompreise im gleichen Zeitraum um 3,9 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Kraftstoffen und Heizöl hätte die Teuerung ein Prozent betragen.

Im Vorjahresvergleich sanken auch die Preise für Nahrungsmittel (minus 0,4 Prozent). Zwar wurden Molkereiprodukte und Eier in der Summe gesehen merklich teurer (plus 8,4 Prozent). Für Gemüse (minus 9,9 Prozent), Speiseöle und Speisefette (minus 6,7 Prozent) sowie für Obst (minus 6,1 Prozent) mussten die Verbraucher allerdings deutlich weniger bezahlen als noch vor einem Jahr. Beispielsweise waren Möhren 29,4 Prozent und Paprika 26,7 Prozent billiger als im Juli 2013.

Veränderungen gegenüber Juni 2014

Gegenüber dem Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex um 0,2 Prozent. Preissenkungen gab es insbesondere bei Bekleidung und Schuhen (minus 2,4 Prozent). Ebenfalls günstiger waren Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (minus 0,4 Prozent) sowie Möbel, Leuchten, Geräte und anderes Haushaltszubehör (minus 0,4 Prozent). Deutliche saisonbedingte Preissteigerungen gab es im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (plus 2,8 Prozent; darunter Pauschalreisen: plus 11,6 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Diese Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)

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news-1461Fri, 27 Jun 2014 07:29:00 +0200Inflationsrate im Juni bei 1 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1461/Der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz lag im Juni um 1,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, liegt die Inflationsrate damit weiterhin deutlich unter der für die Geldpolitik wichtigen Zwei-Prozent-Marke.

Energie verteuerte sich gegenüber Juni 2013 um 0,3 Prozent. Dabei waren sinkende Preise bei Heizöl (minus 2,4 Prozent) und Kraftstoffen (minus 0,5 Prozent), aber auch bei Gas (minus 0,4 Prozent) und der Umlage für Zentralheizung und Fernwärme (minus 1 Prozent) zu verzeichnen. Dagegen stiegen die Preise für Strom um 3,9 Prozent an.

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke blieben im Vorjahresvergleich insgesamt nahezu konstant (plus 0,1 Prozent). Das ist der geringste Wert seit März 2010. Gleichwohl gab es innerhalb der Hauptgruppe recht unterschiedliche Entwicklungen. Deutlichen Preiserhöhungen bei Molkereiprodukten und Eiern (plus 8,6 Prozent) stehen spürbare Preissenkungen bei Gemüse (minus 10 Prozent), Obst (minus 2,4 Prozent) sowie Speisefetten und Speiseölen (minus 5,9 Prozent) gegenüber. So verteuerten sich beispielsweise Schnittkäse um 15,8 Prozent und Quark um 15,9 Prozent, während die Preise für Kopfsalat um 24,2 Prozent und für Gurken um 34,8 Prozent zurückgingen. Leicht steigende Preise waren bei Fleisch und Fleischwaren (plus 0,1 Prozent), Fische und Fischwaren (plus 1,4 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnissen (ebenfalls plus 1,4 Prozent) festzustellen.

Veränderungen gegenüber Mai 2014

Im Vergleich zum Vormonat legten die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent zu. Hervorzuheben sind einerseits die gestiegenen Preise im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (plus 2,8 Prozent; darunter Pauschalreisen: plus 11,7 Prozent) sowie andererseits die Preissenkungen bei Bekleidung und Schuhen (minus 2,5 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autor: Hans-Peter Fein (Abteilung Bevölkerung, Gesellschaft)

 

  

 

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news-1441Mon, 02 Jun 2014 07:34:00 +0200Inflationsrate im Mai fällt auf 0,9 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1441/Im Mai 2014 lagen die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz um 0,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist das der niedrigste Wert seit August 2010.

Dämpfend auf den Verbraucherpreisindex wirkte die Entwicklung der Preise für Mineralölprodukte (minus 2,4 Prozent). So waren Superbenzin (minus 1,9 Prozent), Diesel (minus 3 Prozent) und Heizöl (minus 2,8 Prozent) merklich günstiger als im Mai 2013. Demgegenüber stiegen die Strompreise im gleichen Zeitraum um 3,8 Prozent.

Im Vorjahresvergleich gab es bei Nahrungsmitteln lediglich moderate Preiserhöhungen (plus 0,5 Prozent). Zwar stiegen die Preise für Molkereiprodukte und Eier merklich (plus 8 Prozent), bei Fleisch und Fleischwaren (plus 0,3 Prozent) sowie bei Brot und Getreideerzeugnissen (plus 0,8 Prozent) waren dagegen nur geringe Aufschläge zu verzeichnen. Gemüse war sogar deutlich billiger als vor einem Jahr (minus 9,4 Prozent). Beispielsweise sanken die Preise für Gurken um 22,2 Prozent und für Tomaten um 19,1 Prozent gegenüber Mai 2013.

Veränderungen gegenüber April 2014

Gegenüber dem Vormonat sank der Verbraucherpreisindex im Mai 2014 um 0,1 Prozent. Preissenkungen gab es insbesondere bei Bekleidung und Schuhen (minus 1,4 Prozent) sowie im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (minus ein Prozent; darunter Pauschalreisen: minus 5,7 Prozent) und bei der Nachrichtenübermittlung (minus 0,2 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)



 

 

 

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news-1420Tue, 29 Apr 2014 09:56:00 +0200Verbraucherpreise im April 1,3 Prozent höher als vor einem Jahrhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1420/Der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz lag im April 1,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, bleibt die Teuerungsrate damit weiterhin deutlich unter der für die Geldpolitik wichtigen Marke von zwei Prozent.

Einen wesentlichen Einfluss auf die moderate Preisentwicklung hatten, wie schon in den Vormonaten, die rückläufigen Preise für Kraftstoffe (minus 4,6 Prozent) und für Heizöl (minus 4,9 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Preise für Mineralölprodukte hätte die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - bei 1,6 Prozent gelegen. Gegenläufige Entwicklungen gab es im Bereich Haushaltsenergie (insgesamt plus 0,2 Prozent). Während sich neben Heizöl auch Gas (minus 1,3 Prozent) und die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme (minus 1 Prozent) verbilligten, stiegen die Preise für Strom (plus 3,8 Prozent) und für feste Brennstoffe (plus 3,2 Prozent).

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen binnen Jahresfrist weniger stark als der Gesamtindex (plus 1 Prozent). Zwar waren insbesondere Molkereiprodukte und Eier (plus 10,1 Prozent) deutlich teurer als im April 2013, nahezu unverändert blieben jedoch die Preise für Fleisch und Fleischwaren (minus 0,2 Prozent) sowie für Obst (plus 0,3 Prozent). Gemüse war sogar merklich billiger als im April 2013 (minus 5,9 Prozent). Beispielsweise sanken die Preise für Blumenkohl um 31,4 Prozent, für Paprika um 23,8 Prozent.

Veränderungen gegenüber März 2014

Im Vergleich zum Vormonat sanken die Verbraucherpreise im April 2014 um 0,3 Prozent. So gab es Preissenkungen bei Bekleidung und Schuhen sowie bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränke (jeweils minus 0,4 Prozent). Gestiegen sind im Vormonatsvergleich unter anderem die Preise in der Hauptgruppe Verkehr (plus 0,6 Prozent; darunter Kraftstoffe: plus 0,6 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)

 

 

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news-1405Fri, 28 Mar 2014 09:16:00 +0100Inflationsrate sinkt auf 1,1 Prozenthttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1405/Im März 2014 lagen die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz 1,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, setzte sich damit der Trend moderater Inflationsraten weiter fort.

Vor allem die rückläufigen Preise für Mineralölprodukte (minus 3,9 Prozent) wirkten dämpfend auf den Gesamtindex. So waren Kraftstoffe 2,5 Prozent und Heizöl sogar 8,0 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat. Ohne Berücksichtigung der Preise für Mineralölerzeugnisse hätte die Teuerungsrate bei 1,3 Prozent gelegen.

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich gegenüber März 2013 um 1,1 Prozent. Deutliche Preissteigerungen gab es in den Gruppen »Molkereiprodukte und Eier« (plus 9,3 Prozent) sowie »Speisefette und Speiseöle« (plus 5,4 Prozent). Demgegenüber sanken die Preise für Gemüse (minus 4,4 Prozent) aber auch für Fleisch und Fleischwaren (minus 1,2 Prozent). Deutlich günstiger als im März 2013 wurden Gurken (minus 28,6 Prozent), Blumenkohl (minus 28,2 Prozent) und Paprika (minus 22 Prozent). Ebenfalls merklich billiger waren Hackfleisch (minus 5,9 Prozent) und Schweineschnitzel bzw. Schweinekotelett (minus 5,4 Prozent).

Veränderungen gegenüber Februar 2014

Im Vergleich zum Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex im März um 0,2 Prozent. Höhere Preise gab es insbesondere in der Hauptgruppe »Bekleidung und Schuhe« (plus 2,6 Prozent). Rückläufig waren vor allem die Preise bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (minus 0,5 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)

 

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news-1380Thu, 27 Feb 2014 09:30:00 +0100Verbraucherpreisindex im Februar 1,2 Prozent über dem Vorjahresmonat - Kraftstoffe billiger als vor einem Jahrhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1380/Die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz lagen im Februar 1,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, hat sich die Teuerung damit weiter abgeschwächt.

Einen wesentlichen Einfluss auf diese Entwicklung hatten die anhaltend rückläufigen Preise für Mineralölprodukte (minus 7,1 Prozent). Kraftstoffe waren 6,1 Prozent, Heizöl sogar 9,9 Prozent billiger als im Februar 2013. Ohne Berücksichtigung der Preise für Mineralölprodukte hätte die Jahresteuerungsrate bei 1,8 Prozent gelegen. Weniger erfreulich für die Verbraucherinnen und Verbraucher war die Entwicklung des Strompreises. Dieser stieg im Vorjahresvergleich um 4,7 Prozent.

Überdurchschnittlich stiegen auch die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (plus 2,5 Prozent). Preistreiber waren - wie in den Vormonaten - Speisefette und Speiseöle (plus 10,9 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (plus 9,9 Prozent). Ebenfalls merklich höher sind die Preise für Fische und Fischwaren sowie für Gemüse (plus 3,7 bzw. plus 3 Prozent). Besonders große Preissteigerungen gab es bei Butter (plus 23,7 Prozent), Quark (plus 22,4 Prozent), frischem Fischfilet (plus 15,6 Prozent) und Gurken (plus 26,1 Prozent). Brot und Getreideprodukte (plus 0,5 Prozent) waren kaum teurer als im Februar 2013, Fleisch und Fleischwaren (minus 0,1 Prozent) sogar etwas günstiger.

Veränderungen gegenüber Januar 2014

Im Vergleich zum Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex um 0,6 Prozent. Maßgeblich hierzu beigetragen haben die Preissteigerungen in den Hauptgruppen »Bekleidung und Schuhe« (plus 3,6 Prozent) sowie »Freizeit, Unterhaltung und Kultur« (plus 2,5 Prozent, darunter Pauschalreisen: plus 10,4 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)

  





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news-1361Thu, 30 Jan 2014 08:37:00 +0100Verbraucherpreisindex im Januar 1,3 Prozent über dem Vorjahresmonathttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1361/Die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz lagen im Januar 1,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, setzte sich damit die moderate Preisentwicklung des Jahres 2013 fort.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die Energiepreise um 1,5 Prozent. Einen wesentlichen Einfluss auf diese Entwicklung hatten die weiterhin rückläufigen Preise für Mineralölprodukte (minus 5,2 Prozent). So waren Kraftstoffe 4,3 Prozent und Heizöl 7,5 Prozent günstiger als im Januar 2013. Demgegenüber erhöhte sich der Strompreis um 3,7 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Entwicklung der Preise für Heizöl und Kraftstoffe wäre der Verbraucherpreisindex um 1,8 Prozent gestiegen.

Verlangsamt hat sich im Vorjahresvergleich der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (plus 1,9 Prozent). Zwar waren Speisefette und Speiseöle (plus 10,1 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (plus 9,2 Prozent) deutlich teurer als im Januar 2013, die Preise für Obst und Gemüse (plus 1,7 bzw. plus 1,3 Prozent) stiegen jedoch nur moderat. Brot und Getreideprodukte (plus 0,2 Prozent) waren kaum teurer, Fleisch und Fleischwaren (minus 0,4 Prozent) sogar günstiger als ein Jahr zuvor. Beispielsweise fielen die Preise für Rindfleisch zum Kochen um 7,4 Prozent und für frisches Geflügelfleisch um 2,6 Prozent.

Veränderungen gegenüber Dezember 2013

Im Vergleich zum Vormonat sank der Verbraucherpreisindex um 0,6 Prozent. Maßgeblich hierzu beigetragen haben die saisonal bedingten Preissenkungen in der Hauptgruppe Freizeit, Unterhaltung und Kultur (minus 4,3 Prozent; darunter Pauschalreisen: minus 17,3 Pozent) sowie bei Bekleidung und Schuhen (minus 3,4 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung, Verdienste, Preise)



 

 

 

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news-1347Mon, 06 Jan 2014 07:50:00 +0100Leichter Anstieg der Inflationsrate im Dezemberhttp://www.statistik.rlp.de/no_cache/de/gesamtwirtschaft-umwelt/preise/pressemitteilungen/einzelansicht/news/detail/News/1347/Der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz lag im Dezember 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist die Inflationsrate damit im Vergleich zu den Vormonaten wieder etwas gestiegen. Gleichwohl liegt sie noch deutlich unter der für die Geldpolitik wichtigen 2-Prozent-Marke.

Bei den Energiepreisen waren - wie in den vergangenen Monaten - unterschiedliche Entwicklungen festzustellen. Während sich Kraftstoffe im Vergleich zum Dezember 2012 um 3,1 Prozent verbilligten (Superbenzin: minus 2,7 Prozent; Diesel: minus 4,3 Prozent), erhöhten sich die Preise für Haushaltsenergie um 2,3 Prozent. Letzteres ist vor allem auf die deutlich gestiegenen Strompreise zurückzuführen (plus 9,3 Prozent). Insgesamt blieben die Energiepreise gegenüber dem Vorjahresmonat nahezu konstant (plus 0,3 Prozent).

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich binnen Jahresfrist um 3,1 Prozent. Preistreiber waren neben Speisefetten und -ölen (plus 11,9 Prozent) vor allem Molkereiprodukte und Eier (plus 8,8 Prozent) sowie Obst (plus 6,7 Prozent) und Gemüse (plus 4,6 Prozent). So lagen beispielsweise die Preise für Butter 24,4 Prozent und für Quark 21,7 Prozent höher als im Dezember 2012. Aber auch für frische Milch (plus 14,3 Prozent) und Äpfel (plus 11 Prozent) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Veränderungen gegenüber November 2013

Gegenüber November 2013 stieg der Verbraucherpreisindex um 0,6 Prozent. Neben gestiegenen Preisen für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (plus 1,6 Prozent; darunter Gemüse: plus 12,8 Prozent) haben vor allem saisonal bedingte Preiserhöhungen in der Hauptgruppe Freizeit, Unterhaltung und Kultur zu dieser Entwicklung beigetragen (plus 2,5 Prozent; darunter Pauschalreisen: plus 11,1 Prozent). Gegenüber dem Vormonat verbilligt haben sich hingegen Bekleidung und Schuhe (minus 1,9 Prozent).

Entwicklung der Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2013

Im Durchschnitt des Jahres 2013 stiegen die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz gegenüber 2012 um 1,4 Prozent. Dieser Wert liegt deutlich unter denen der beiden vorangegangenen Jahre (2012: plus 2,2 Prozent; 2011: plus 2,1 Prozent). Hervorzuheben ist der nachlassende Preisdruck im Energiebereich (plus 0,9 Prozent). Mineralölprodukte verbilligten sich sogar spürbar gegenüber dem Jahr 2012 (minus 4,1 Prozent; davon Kraftstoffe: minus 3,5 Prozent; Heizöl: minus 5,9 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Entwicklung der Preise für Mineralölprodukte wären die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2013 gegenüber 2012 um 1,8 Prozent gestiegen.

Demgegenüber stiegen die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke um 3,8 Prozent. Vor allem Speisefette und -öle (plus 10 Prozent), aber auch Obst (plus 6,3 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (plus 5,5 Prozent) sowie Gemüse (plus 5,1 Prozent) wurden merklich teurer.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in Rheinland-Pfalz in 11 Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) gut 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von rund 750 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt.

Autor: Hans-Peter Fein (Abteilung Bevölkerung und Gesellschaft)



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