Umwelt: Pressemitteilungen

Rheinland-pfälzische Unternehmen setzten im Jahr 2016 rund 498 Tonnen klimawirksame Stoffe ein. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems ist das gegenüber dem Vorjahr eine Abnahme von rund acht Tonnen oder 1,6 Prozent. Klimawirksame Stoffe stehen international unter besonderer Beobachtung. Hierzu zählen voll- oder teilhalogenierte aliphatische Fluorkohlenwasserstoffe.

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Jede Rheinland-Pfälzerin bzw. jeder Rheinland-Pfälzer beansprucht rechnerisch rund 710 Quadratmeter für Siedlungs- und Verkehrszwecke. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems betrug der Umfang dieser vom Menschen stark beeinflussten Flächen zum Stichtag 31. Dezember 2016 insgesamt rund 2.891 Quadratkilometer, das waren 14,6 Prozent der Landesfläche. Auf Grund einer geänderten Systematik für die Bodennutzungsarten liegen keine Vorjahreswerte zum Vergleich vor.

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Mit Produkten und Leistungen für den Umweltschutz erzielte die rheinland-pfälzische Umweltbranche im Jahr 2015 knapp 5,5 Milliarden Euro Umsatz. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Umweltwirtschaft umfasst Produkte und Dienstleistungen verschiedener Wirtschaftszweige.

 

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Die rheinland-pfälzischen Abfallentsorgungsanlagen nahmen im Jahr 2015 nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 18,1 Millionen Tonnen Abfälle entgegen. Das waren 150.000 Tonnen bzw. 0,8 Prozent mehr als im Jahr 2014. Seit 2012 ist das Aufkommen um insgesamt 15 Prozent angestiegen. Bundesweit nahmen die Abfallentsorgungsanlagen 2014 rund 407 Millionen Tonnen an.

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Bei der Abwasserreinigung in kommunalen Kläranlagen fielen im Jahr 2015 rund 90.400 Tonnen Klärschlamm an (gemessen als Trockenmasse). Das waren nach Angaben des Statistischen Lan-desamtes rund zwei Prozent mehr als im Jahr 2014 (88.600 Tonnen). Rund 29 Prozent oder 26.200 Tonnen der gesamten Klärschlammmenge wurde thermisch entsorgt. Eine größere Menge, die thermisch entsorgt wurde, war bisher noch nicht registriert worden.

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Im Jahr 2015 setzten rheinland-pfälzische Unternehmen rund 506 Tonnen klimawirksame Stoffe ein. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Abnahme von rund 47 Tonnen oder 8,5 Prozent. Der wichtigste Einsatzstoff war nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems der teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoff Tetrafluorethan (Handelsname R134a). Auf diesen Stoff entfielen rund 82 Prozent der insgesamt verwendeten Menge. In Rheinland-Pfalz wird dieser Stoff überwiegend als Treibmittel bei der Herstellung von Aerosolen, zum Beispiel für medizinische Sprays, genutzt. Bekannter ist dieser Stoff als Kältemittel in Klimaanlagen, z. B. in Pkw.

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Die rheinland-pfälzischen Betriebe des produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) investierten im Jahr 2014 knapp 668 Millionen Euro in den Umweltschutz. Gegenüber dem Vorjahr stellte das nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems eine Zunahme von knapp drei Prozent dar. Damit dienten rund 17 Prozent der insgesamt im produzierenden Gewerbe investierten vier Milliarden Euro der Verringerung oder Vermeidung von schädlichen Emissionen bzw. einem effizienteren Einsatz der Ressourcen. Von 2.900 rheinland-pfälzischen Betrieben, die im Jahr 2014 befragt wurden, meldeten 712 Investitionen für den Umweltschutz. Das war ein Viertel der Betriebe.

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Gut 5,4 Milliarden Euro Umsatz erzielte die rheinland-pfälzische Umweltbranche im Jahr 2014. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes fast vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Umweltwirtschaft umfasst Produkte und Dienstleistungen verschiedener Wirtschaftszweige. Würde sie als eigenständiger Wirtschaftszweig ausgewiesen, stünde sie mit diesem Umsatz an vierter Stelle der rheinland-pfälzischen Industriebranchen, hinter Chemie, Fahrzeugbau und Maschinenbau.

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Weitere Informationen

Internetangebot des Arbeitskreises Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder:
www.ugrdl.de