Bevölkerung: Pressemitteilungen

Rund 1,1 Millionen Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer waren 2016 nach Angaben der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Mitglied der evangelischen Glaubensgemeinschaft. Damit war jede bzw. jeder Vierte protestantischen Glaubens. Im Hinblick auf den 500. Reformationstag stellt das Statistische Landesamt in Bad Ems die wichtigsten Statistiken zur evangelischen Religion in einer Kurzpräsentation bereit.

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Jede Rheinland-Pfälzerin bzw. jeder Rheinland-Pfälzer beansprucht rechnerisch rund 710 Quadratmeter für Siedlungs- und Verkehrszwecke. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems betrug der Umfang dieser vom Menschen stark beeinflussten Flächen zum Stichtag 31. Dezember 2016 insgesamt rund 2.891 Quadratkilometer, das waren 14,6 Prozent der Landesfläche. Auf Grund einer geänderten Systematik für die Bodennutzungsarten liegen keine Vorjahreswerte zum Vergleich vor.

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Im Verlauf des Jahres 2016 wurden in Rheinland-Pfalz 6.064 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das sind 308 (5,4 Prozent) mehr, als im Jahr zuvor. Von den 2.661 Männern und 3.403 Frauen lebten rund ein Viertel schon 22 und mehr Jahre in Deutschland. Im Schnitt waren die Betroffenen rund 33 Jahre alt.

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Von den rheinland-pfälzischen Familiengerichten wurden 2016 insgesamt 8.897 Ehen geschieden. Im Vergleich zum Vorjahr (8.835 Scheidungen) ist damit erstmals seit 2011 wieder eine Zunahme (plus 0,7 Prozent) zu verzeichnen. Seit Landesgründung wurde der bisherige Höhepunkt mit 11.567 Scheidungen im Jahr 2003 registriert.

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Im Jahr 2016 ist die Bevölkerung in Rheinland-Pfalz erneut gewachsen, wenn auch in geringerem Umfang als noch 2015. Wie aus einer Schätzung des Statistischen Landesamtes hervorgeht, lebten zum Jahreswechsel rund 4.073.300 Menschen im Land. Dies waren rund 20.500 Menschen mehr, als noch ein Jahr zuvor und damit die höchste Zahl in der inzwischen 70-jährigen Landesgeschichte. Grund für den erneuten Anstieg der Bevölkerungszahl ist nach Auswertung bislang vorliegender Zahlen, dass auch im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen nach Rheinland-Pfalz zu- als fortzogen. Die Zahl der Gestorbenen in 2016 dürfte hingegen wie in den Vorjahren wieder deutlich über der Geborenenzahl gelegen haben. Bislang konnten zur Ermittlung der Bevölkerungsentwicklungen in 2016 nur die Bestandszahlen der rheinland-pfälzischen Meldebehörden nach Staatsangehörigkeit sowie Alter und Geschlecht ausgewertet werden, eine genauere Quantifizierung der Zu- und Fortzüge sowie der Geburten und Sterbefälle erfolgt sukzessive in den kommenden Monaten. Nach den vorläufigen Ergebnissen stieg die Anzahl der in Rheinland-Pfalz lebenden Ausländerinnen und Ausländer gegenüber dem 31. Dezember 2015 um rund 28.300 auf etwa 411.300 Personen. Ihr Anteil an der Bevölkerung lag Ende 2016 bei schätzungsweise 10,1 Prozent und damit um 0,6 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Stichtag der Volkszählung am 9. Mai 2011 ist der Ausländeranteil um rund 3,3 Prozentpunkte angestiegen.

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Jede Rheinland-Pfälzerin bzw. jeder Rheinland-Pfälzer beansprucht rechnerisch rund 700 Quadratmeter Siedlungs- und Verkehrsfläche. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems betrug der Umfang dieser vom Menschen stark beeinflussten Flächen zum Stichtag 31. Dezember 2015 rund 2.836 Quadratkilometer, das waren 14,3 Prozent der Landesfläche. Zum Vergleich: In Deutschland betrug die Siedlungs- und Verkehrsfläche pro Kopf zum Stichtag 31. Dezember 2014 knapp 600 Quadratmeter (Zahlen für 2015 für ganz Deutschland liegen noch nicht vor).

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Am 31. Dezember 2015 lebten 4.052.803 Menschen in Rheinland-Pfalz. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren dies rund 41.200 Einwohnerinnen und Einwohner mehr als ein Jahr zuvor (plus 1 Prozent). Grund für den Anstieg der Bevölkerungszahl ist der höchste Zuwanderungsüberschuss seit Anfang der 90er-Jahre. 168.468 Zuzügen standen 116.339 Fortzüge gegenüber. Die Zahl der Gestorbenen (46.777) lag hingegen wie in den Vorjahren deutlich über der Geborenenzahl (34.946).

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Die Fachkräftesicherung wird vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung für die Wirtschaft und den öffentlichen Dienst zu einer großen Herausforderung. Die Zahl der Erwerbspersonen wird in den kommenden Jahren deutlich sinken, das betonte der Präsident des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz, Jörg Berres, bei der Vorstellung der Analyse „Rheinland-Pfalz 2060 – Erwerbspersonenvorausberechnung (Basisjahr 2014)“ am Freitag in Mainz. „Die Analyse zeigt, dass allein die demografische Entwicklung dazu führt, dass dem Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz 2035 etwa 330 000 Personen weniger zur Verfügung stehen als heute,“ so Berres.

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Im Jahr 2015 verlegten 168.468 Personen ihren alleinigen bzw. Hauptwohnsitz nach Rheinland-Pfalz. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren dies rund 24 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Gleichzeitig zogen 116.339 Personen über die Landesgrenzen fort, rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Mit 52.129 Personen ergibt sich der höchste positive Wanderungssaldo seit 1992. Er übersteigt den bereits hohen Zuwanderungsüberschuss des Vorjahres (27.320 Personen) um mehr als 90 Prozent.

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