Statistische Analysen: Pflegevorausberechnung

Der Bevölkerungsrückgang und insbesondere die demografische Alterung werden Bürger, Politik, Staat und Wirtschaft vor neue, große Herausforderungen stellen.

Die Statistische Analyse "Rheinland-Pfalz 2050: Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Pflegebedarf - Zweite regionalisierte Vorausberechnung" ist die erste Anschlussrechnung an die zweite regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung mit dem Basisjahr 2006. In der Veröffentlichung werden die Ergebnisse der aktuellen Projektionen des künftigen Pflegebedarfs des Statistischen Landesamtes für das Land insgesamt sowie für die kreisfreien Städte und Landkreise vorgestellt. Basisjahr der neuen Vorausberechnung ist das Jahr 2007. Es wurden drei Varianten mit unterschiedlichen Annahmen gerechnet.

Die Statistische Analyse "Rheinland-Pfalz 2050: Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Pflegebedarf - Zweite regionalisierte Vorausberechnung" stellt die Ergebnisse der aktuellen Projektionen des künftigen Pflegebedarfs des Statistischen Landesamtes für das Land insgesamt sowie für die kreisfreien Städte und Landkreise vor. Basisjahr der neuen Vorausberechnung ist das Jahr 2007. Es wurden drei Varianten mit unterschiedlichen Annahmen gerechnet. Im Vordergrund der Ergebnisdarstellung steht die "Demografische Variante". Dieses Modell schreibt hinsichtlich des Pflegerisikos den Status quo in die Zukunft fort, um ausschließlich den Einfluss der demografischen Entwicklung auf den Pflegebedarf aufzuzeigen. Im Vergleich zu dieser Modellvariante werden zwei alternative Szenarien vorgestellt: Das erste setzt einen stärkeren Anstieg der Lebenserwartung voraus, das zweite geht davon aus, dass das altersspezifische Pflegerisiko mit einem Anstieg der Lebenserwartung sinkt.

Die Statistische Analyse enthält in einem umfangreichen Tabellenanhang detaillierte Ergebnisse der Vorausberechnung für das Land und die Verwaltungsbezirke. Darüber hinaus werden in einem ausführlichen Textteil die vergangenen und zukünftigen Entwicklungen des Pflegebedarfs beschrieben. Der Bedarf an Pflegehilfe wird differenziert nach Merkmalen wie beispielsweise Altersgruppen, Pflegestufen oder Versorgungsarten betrachtet. Die Darstellung wird durch zahlreiche Grafiken unterstützt. 

Rheinland-Pfalz 2050: Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Pflegebedarf (PDF 1805 kB)