Soziales: Pressemitteilungen

Ende 2016 war in Rheinland-Pfalz nach Angaben des Statistischen Landesamtes die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung mit knapp 43.400 Empfängerinnen und Empfängern die am häufigsten in Anspruch genommene Hilfeart der Sozialhilfe nach SGB XII, gefolgt von der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen (31.645 Empfängerinnen und Empfänger). Während mehr Frauen als Männer auf Grundsicherung angewiesen waren (Frauenanteil: 53 Prozent), waren es bei der Eingliederungshilfe deutlich mehr Männer (Frauenanteil: 42 Prozent).

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Im Jahr 2016 gaben die Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe in Rheinland-Pfalz über 86 Millionen Euro für die Jugend- und Jugendsozialarbeit aus. Das waren gut drei Millionen Euro bzw. knapp vier Prozent mehr als im Jahr zuvor; der Anstieg resultiert aus höheren Leistungen für die Jugendsozialarbeit. In den vergangenen fünf Jahren stiegen die Ausgaben in der Jugend- und Jugendsozialarbeit um knapp 16 Prozent.

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Am Ende des Jahres 2016 waren in Rheinland-Pfalz 310.762 Menschen auf finanzielle Hilfen des Staates angewiesen, um ihren grundlegenden Lebensunterhalt zu sichern. Damit ist nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems die Empfängerzahl erstmals seit 2011 wieder gesunken (minus 3.684 Personen bzw. minus 1,2 Prozent).

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Die demografische Alterung der Gesellschaft wird Politik, Staat und Wirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Jahrzehnten vor wachsende Herausforderungen stellen. Das betonte der Präsident des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz, Marcel Hürter, bei der Vorstellung der Analyse „Rheinland-Pfalz 2060 – Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Pflegebedarf“ am Dienstag in Mainz.

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Im Laufe des Jahres 2016 erhielten in Rheinland-Pfalz 61.185 Frauen und Männer Sozialleistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel des Zwölften Buches des Sozialgesetzbuches (SGB XII „Sozialhilfe“). Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 1.000 Personen bzw. 1,6 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Frauen und Männer waren 2016 – wie auch in den vergangenen Jahren – etwa gleichermaßen auf Unterstützung in Form von Sozialhilfe angewiesen.

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In Rheinland-Pfalz lag die Armutsgefährdungsquote im Jahr 2016 bei 15,5 Prozent und damit unterhalb des Bundesdurchschnitts (15,7 Prozent). Lediglich fünf Bundesländer hatten niedrigere Armutsgefährdungsquoten als Rheinland-Pfalz. Trotz des insgesamt geringen Armutsrisikos der rheinland-pfälzischen Gesamtbevölkerung, sind einzelne Gruppen überdurchschnittlich armutsgefährdet.

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Ende vergangenen Jahres erhielten in Rheinland-Pfalz etwas mehr als 14.700 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt der nach Kapitel 3 des Sozialgesetzbuches XII berechtigten Leistungsempfängerinnen und -empfänger. Gegenüber 2015 reduzierte sich die Zahl nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz um rund 990 Personen bzw. 6,3 Prozent.

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Die Zahl der unter 3-jährigen Kinder, die tagsüber außerhalb des Elternhauses betreut werden, ist im Jahr 2017 weiter gestiegen. Nach ersten vorläufigen Auswertungen des Statistischen Landesamtes besuchten zum Stichtag 1. März rund 33.900 Mädchen und Jungen im Alter von bis zu drei Jahren eine Kindertageseinrichtung oder wurden in öffentlich geförderter Kindertagespflege von Tagesmüttern und -vätern betreut. Das waren rund acht Prozent mehr als im Jahr zuvor.

 

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Im Jahr 2016 wurden in Rheinland-Pfalz 237 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren adoptiert. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 44 Adoptionen mehr als ein Jahr zuvor (plus 23 Prozent). Mädchen und Jungen waren gleichermaßen betroffen.

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