Landwirtschaft: Pressemitteilungen

Rheinland-Pfalz verfügt aktuell – nach einer vorläufigen Auswertung der Weinbaukartei – über eine bestockte Rebfläche von 64.156 Hektar. Die Anbaufläche nahm nach Angaben des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 39 Hektar zu. Die Keltertraubenfläche für Weißweine beträgt 45.767 Hektar (plus 0,5 Prozent) und die mit roten Rebsorten bestockte Fläche 18.389 Hektar (minus 1,1 Prozent). Damit setzte sich der Trend fort, dass die Winzerinnen und Winzer wieder auf weiße Rebsorten setzen.

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In Rheinland-Pfalz sind noch 67 Baumschulen mit der Produktion von zum Beispiel Obst- und Ziersträuchern oder Forstpflanzen befasst. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, hat sich die Zahl der Baumschulen, die selbst Baumschulgewächse produzieren, gegenüber dem Jahr 2012 um 16 verringert (minus 20 Prozent). Die Baumschulbetriebe bewirtschaften eine Fläche von 552 Hektar (minus 4,6 Prozent); davon befanden sich 525 Hektar im Freiland. Die durchschnittliche Fläche je Betrieb ist in den vergangenen fünf Jahren um 1,3 Hektar auf gut acht Hektar gestiegen.

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Die rheinland-pfälzischen Obstbaubetriebe können dieses Jahr nur eine Apfelernte von 9.500 Tonnen einbringen. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes wird die bisher geringste Apfelernte aus dem Jahr 1981 (13.100 Tonnen) deutlich unterschritten. Die wichtigste Ursache sind die Spätfröste im April.

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Auf gut 5,4 Millionen Hektoliter schätzten die Ernteberichterstatterinnen und Ernteberichterstatter des Statistischen Landesamtes Ende August die Erntemenge für Weinmost in Rheinland-Pfalz. Gegenüber dem langjährigen Mittelwert wären das ein Zehntel weniger. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt die Abnahme knapp acht Prozent. Ein wichtiger Grund für die kleine Weinmosternte sind die Spätfröste im April. Aber auch Hagel und Starkregen führten zu Schäden in den Weinbergen.

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Die diesjährige Getreide- und Rapsernte ist trotz der unbeständigen Witterung in den letzten Wochen weitgehend abgeschlossen worden. Nach einer ersten Bilanz des Statistischen Landesamtes in Bad Ems werden die rheinland-pfälzischen Landwirte im laufenden Jahr 1,4 Millionen Tonnen Getreide ernten. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Zunahme von vier Prozent zu verzeichnen. Allerdings liegt sie um gut ein Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2016.

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Äpfel haben den größten Anteil im Baumobstanbau in Rheinland-Pfalz, die Süßkirsche gewinnt an Bedeutung: Das sind Ergebnisse der jüngsten Baumobsterhebung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems. Demnach bewirtschaften 555 Betriebe insgesamt 3.990 Hektar Anbaufläche für die erwerbsmäßige Erzeugung von Baumobst.

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Für die Getreideernte in Rheinland-Pfalz wird aufgrund der Ende Juni geschätzten Hektarerträge und der vorläufigen Anbauflächen eine voraussichtliche Erntemenge von fast 1,4 Millionen Tonnen erwartet. Mit einem geringen Plus von 1,5 Prozent entspricht dies weitestgehend der Vorjahresmenge. Die durchschnittliche Menge der Jahre 2011 bis 2016 wird um 4,5 Prozent unterschritten. Bei Winterraps liegt die erwartete Erntemenge von rund 139 000 Tonnen 13 Prozent unter dem mehrjährigen Vergleichswert und zehn Prozent unter der Vorjahresernte.

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In Rheinland-Pfalz erzeugten im Jahr 2016 nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 28 rheinland-pfälzische Aquakulturbetriebe rund 317 Tonnen Fisch. Mit dieser Menge kann die heimische Aquakulturproduktion nur einen geringen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung mit Proteinen leisten. Gegenüber dem Vorjahr war ein Produktionsrückgang von sieben Prozent zu verzeichnen.

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An den Schlachtstätten in Rheinland-Pfalz wurde die Schweinefleischproduktion 2016 ausschließlich durch vermehrte Schlachtungen von Schweinen, die aus dem Ausland importiert wurden (plus 80 Prozent), auf dem Niveau des Vorjahres gehalten. Sie hatten nach Angaben des Statistischen Landesamtes einen Anteil von 35 Prozent an den Schweineschlachtungen.

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Im Jahr 2016 wurden in Rheinland-Pfalz 3,2 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen (gerechnet ohne Rinde). Das war nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems knapp ein Prozent weniger als im Vorjahr. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland rund 55,6 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen. Der rheinland-pfälzische Anteil hieran betrug knapp sechs Prozent. Der Holzeinschlag im Land ist damit seit dem Jahr 2010 weiter rückläufig. Seinerzeit hatte er infolge der vom Orkan Xynthia verursachten Schäden bei überdurchschnittlich 5,5 Millionen Kubikmeter gelegen.

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