Soziales

(130 / 29.07.2015)

Im Jahr 2014 wurden in Rheinland-Pfalz 187 Kinder und Jugendliche adoptiert. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 16 mehr als ein Jahr zuvor. Ungeachtet der Zunahme zum Vorjahr ist mittelfristig ein deutlich rückläufiger Trend der Adoptionszahlen zu verzeichnen; so wurden im Jahr 2004 noch 252 Minderjährige als eigene Kinder angenommen, Mitte der 1990er-Jahre waren es sogar noch deutlich mehr als 400 Jungen und Mädchen. Die aktuelle Zunahme gegenüber dem Jahr 2013 liegt alleine darin begründet, dass im Berichtsjahr 2014 erstmals neben den Adoptionsvermittlungsstellen der öffentlichen sowie der freien Träger der Jugendhilfe auch anerkannte Auslandsvermittlungsstellen zur Statistik melden. Blieben diese Meldungen unberücksichtigt, wäre auch 2014 ein Rückgang der Adoptionen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen gewesen.

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Soziales

(129 / 28.07.2015)

Am Jahresende 2014 bezogen in Rheinland-Pfalz rund 25.400 Haushalte Wohngeld. Das sind etwa 1,3 Prozent aller Privathaushalte. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden rund 4.000 bzw. 14 Prozent weniger Haushalte gefördert als Ende 2013. Ein Grund für die schon seit dem Jahr 2010 kontinuierlich rückläufige Zahl ist, dass die Basiswerte für die Gewährung des Wohngeldes (insbesondere die zu berücksichtigende Miete und die Einkommensfreigrenzen) zuletzt 2009 angepasst wurden.

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Landwirtschaft

(128 / 27.07.2015)

Nach den sehr guten Erträgen im vergangenen Jahr erwarten die Ernteberichterstatter des Statistischen Landesamtes in Bad Ems dieses Jahr eine unterdurchschnittliche Getreideernte. Nach den zum Stand 30. Juni vorliegenden Ergebnissen der Ernteberichterstattung wird eine geschätzte Getreideernte – ohne Körnermais – von knapp 1,4 Millionen Tonnen erwartet. Das wären rund neun Prozent weniger als im vorigen Jahr. Der langjährige Durchschnitt würde um gut fünf Prozent unterschritten. Ein Grund für die kleinere Ernte sind die fehlenden Niederschläge in den vergangenen Monaten.

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Konjunktur aktuell; Baugewerbe

(127 / 22.07.2015)

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Mai 2015 ein deutliches Auftragsplus. Die Umsätze waren dagegen etwas niedriger als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum April 2015 – kalender- und saisonbereinigt – um 10,8 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz verringerte sich leicht um 0,4 Prozent. In den ersten fünf Monaten 2015 lagen die Auftragseingänge um 3,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Umsätze waren um 7,8 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum.

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Demografischer Wandel

(126 / 22.07.2015)

Welche Auswirkungen die höhere Zuwanderung auf die künftige Entwicklung der Bevölkerungszahl und der Altersstruktur in Rheinland-Pfalz, in den kreisfreien Städten und den Landkreisen haben könnte, zeigen die Ergebnisse der vierten regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung, die der Präsident des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz, Jörg Berres, am Mittwoch in Mainz vorstellte.

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Bildung

(125 / 21.07.2015)

Im Jahr 2014 bearbeiteten die Anerkennungsstellen in Rheinland-Pfalz 837 Anträge auf Anerkennung einer ausländischen Berufsqualifikation in einem medizinischen Gesundheitsberuf. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, waren dies mehr als 60 Prozent aller in Rheinland-Pfalz bearbeiteten Anträge. 70 Prozent der Anträge bei einem medizinischen Gesundheitsberuf stellten Frauen. Häufigste Berufe waren Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. -pfleger (399), und Ärztin bzw. Arzt (219). Diese Berufe zählen zu den sogenannten „reglementierten Berufen“, für die eine erfolgreiche Gleichwertigkeitsprüfung Voraussetzung für den Berufszugang ist. Abschließend bearbeitet wurden im vergangenen Jahr 519 Anerkennungsverfahren in einem medizinischen Gesundheitsberuf. In 462 Fällen wurde die volle Gleichwertigkeit festgestellt.

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www.statistik.rlp.de