Gesundheit

(119 / 27.06.2016)

Im Jahr 2015 ließen 3.984 rheinland-pfälzische Frauen einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Wie das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz mitteilt, sind dies vier Prozent mehr als im Vorjahr. Deutschlandweit sank im Vergleichszeitraum die Zahl der Abtreibungen hingegen um 0,5 Prozent. Bezogen auf die Zahl der Geburten wurden in Rheinland-Pfalz im Durchschnitt der zurückliegenden fünf Jahre rund zwölf Abbrüche je 100 Geborene registriert. Damit weist Rheinland-Pfalz trotz gestiegener Fallzahlen nach wie vor eine Abbruchquote auf, die deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Bundesweit kamen auf 100 Geburten 15 Abbrüche, in Rheinland-Pfalz 12. Rheinland-Pfalz gehört damit neben Bayern (11) und Baden-Württemberg (12) zu den drei Ländern mit den niedrigsten Abbruchquoten. Der höchste Wert errechnet sich für den Stadtstaat Bremen (27).

Lesen Sie weiter

Verkehr

(118 / 24.06.2016)

Im ersten Quartal 2016 wurden in den rheinland-pfälzischen Häfen weniger Güter umgeschlagen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems meldeten die Schiffs- bzw. Frachtführer für die Monate Januar bis März 2016 einen Güterumschlag von 5,6 Millionen Tonnen. Dies waren 114.000 Tonnen bzw. 2,0 Prozent weniger als in den entsprechenden Monaten des Jahres 2015. Der Güterempfang und der Güterversand entwickelten sich dabei in eine unterschiedliche Richtung. Der Versand verringerte sich um 5,7 Prozent auf 2,3 Millionen Tonnen. Der Empfang dagegen stieg um knapp 0,8 Prozent auf 3,3 Millionen Tonnen.

Lesen Sie weiter

Konjunktur aktuell; Baugewerbe

(117 / 23.06.2016)

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im April 2016 mehr Aufträge, aber niedrigere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum März 2016 – kalender- und saisonbereinigt – um 5,2 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz verringerte sich dagegen um 3,7 Prozent. Gegenüber den ersten vier Monaten 2015 zog das Ordervolumen um 13,2 Prozent an, der Umsatz erhöhte sich um 3,9 Prozent.

Lesen Sie weiter

Soziales

(116 / 22.06.2016)

Ende 2015 erhielten in Rheinland-Pfalz rund 21.400 Haushalte Wohngeld. Das waren etwa 1,3 Prozent aller Privathaushalte. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden im Vorjahresvergleich erneut rund 4.000 Haushalte weniger gefördert. Ein Grund für die schon seit dem Jahr 2010 kontinuierlich rückläufige Zahl ist, dass die Basiswerte für die Bestimmung der Wohngeldhöhe – insbesondere die berücksichtigungsfähige Miete und die Einkommensfreigrenzen – zuletzt 2009 angepasst wurden.

Lesen Sie weiter

Tourismus

(115 / 22.06.2016)

Die rheinland-pfälzische Tourismusbranche konnte in den ersten vier Monaten 2016 mehr Gäste begrüßen als im Vorjahr. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten von Januar bis April über 2,1 Millionen Gäste im Land, das waren 3,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Besucherinnen und Besucher blieben im Durchschnitt 2,6 Tage und buchten fast 5,5 Millionen Übernachtungen, was einem Anstieg um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Lesen Sie weiter

Verkehr

(114 / 21.06.2016)

Von Januar bis April 2016 verloren auf rheinland-pfälzischen Straßen 40 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren das elf Todesopfer weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Dagegen stieg die Zahl der Schwerverletzten um 7,8 Prozent auf 937. Leicht verletzt wurden 4.441 Personen, das waren drei Prozent mehr als von Januar bis April 2015.

Lesen Sie weiter



www.statistik.rlp.de