Schweinebestand verringerte sich binnen Jahresfrist um sechs Prozent

Der Bestand an Schweinen ist in Rheinland-Pfalz im Mai 2018 auf den niedrigsten bisher registrierten Stand gefallen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden in landwirtschaftlichen Betrieben mit mindestens 50 Schweinen oder zehn Zuchtsauen rund 166.200 Schweine gehalten. Gegenüber dem Bestand vom Mai 2017 waren das fast sechs Prozent weniger.

In Deutschland (ohne die Stadtstaaten) gibt es knapp 27 Millionen Schweine. Die Schweinehaltung konzentriert sich auf die Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit etwa 58 Prozent des Bestandes. Dagegen lag der Anteil der in Rheinland-Pfalz gehaltenen Schweine bei nur noch 0,6 Prozent.

Rund 46 Prozent der Tiere waren Mastschweine in der Endmastphase, die am Stichtag bereits ein Lebendgewicht von wenigstens 50 Kilogramm erreicht hatten. Nur ungefähr sechs Prozent des Bestandes entfielen auf Zuchtsauen. Mehr als die Hälfte der Schweine wurde in Betrieben mit 1.000 und mehr Tieren gehalten.

Als Auswahlgrundlage für die Stichprobenerhebung dient das Betriebsregister Landwirtschaft. Zur Grundgesamtheit zählen alle landwirtschaftlichen Betriebe mit mindestens 50 Schweinen oder 10 Zuchtsauen.

Kleinere Veränderungen des Bestandes an Schweinen sind aufgrund stichprobenbedingter Fehler nur bedingt aussagekräftig.

Autor: Jörg Breitenfeld (Abteilung Wirtschaft, Landwirtschaft, Umwelt, Register)