Verdienste und Arbeitskosten: Pressemitteilungen

Die Nettoarbeitskosten, die Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz durchschnittlich pro geleistete Arbeitsstunde aufwenden müssen, lagen 2016 bei 33,09 Euro. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, entsprachen die Arbeitskosten im Land damit genau dem Bundesdurchschnitt (ebenfalls 33,09 Euro).

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Die realen Verdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent gestiegen (Deutschland: ebenfalls plus 0,8 Prozent). Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Zuwachs des Reallohnindex nach den endgültigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung damit um 0,1 Prozentpunkte über dem vorläufigen Wert vom 16. Februar 2018.

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Der Gender Pay Gap, der prozentuale Unterschied der durchschnittlichen Bruttostundenverdienste von Frauen und Männern, blieb 2017 gegenüber dem Vorjahr unverändert. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems im Vorfeld des Equal Pay Day mitteilt, war der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen in Rheinland-Pfalz 2017 um 20 Prozent niedriger als der Verdienst der Männer.

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Nach vorläufigen Ergebnissen sind die Reallöhne in Rheinland-Pfalz 2017 um 0,7 Prozent gestiegen (Deutschland: plus 0,8 Prozent). Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war die Zunahme damit wesentlich geringer als im Jahr 2016 (plus 1,5 Prozent); Grund ist der stärkere Anstieg der Verbraucherpreise.

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Die realen Verdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent gestiegen (Deutschland: plus 1,8 Prozent). Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Anstieg des Reallohnindex nach den endgültigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung damit um 0,1 Prozentpunkte unter dem vorläufigen Wert vom 6. Februar 2017.

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Der Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern hat sich in Rheinland-Pfalz im Jahr 2016 leicht reduziert. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen um 20 Prozent niedriger als der Verdienst der Männer. In den beiden Vorjahren betrug der so genannte Gender Pay Gap noch 21 Prozent.

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Nach vorläufigen Ergebnissen sind im Jahr 2016 in Rheinland-Pfalz die Reallöhne um 1,6 Prozent gestiegen (Deutschland: plus 1,8 Prozent). Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war die Zunahme zwar wesentlich geringer als im Vorjahr, lag aber über dem Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2015 (plus 1,3 Prozent).

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Der Trend einer zunehmenden Lohnspreizung zwischen niedrigen und hohen Verdiensten hat sich von 2010 bis 2014 nicht weiter fortgesetzt. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems aufgrund von Ergebnissen der Verdienststrukturerhebung mitteilt, hat sich der Verdienstabstand zwischen Gering- und Besserverdienern in Rheinland-Pfalz zwischen 2010 und 2014 etwas verringert.

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Zum 1. Januar 2015 wurde in Deutschland ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro eingeführt. Bei einer Vollzeitbeschäftigung von 40 Wochenarbeitsstunden ergibt sich daraus ein Monatsverdienst von 1.473 Euro. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems entsprach der Mindestlohn damit im April 2014 rund 44 Prozent des durchschnittlichen Bruttomonatsverdienstes eines Vollzeitbeschäftigten in Rheinland-Pfalz, der sich auf 3.380 Euro belief. Dieser Prozentwert, der auch als „Kaitz-Index“ bezeichnet wird, liegt nur etwas über dem Durchschnitt aller Bundesländer (43 Prozent). Im Durchschnitt der westdeutschen Bundesländer ergibt sich ein Wert von 41 Prozent, in den ostdeutschen Ländern liegt er bei 55 Prozent.

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