Bevölkerung: Pressemitteilungen

Im Jahr 2015 erhielten 5.756 in Rheinland-Pfalz lebende Ausländerinnen und Ausländer einen deutschen Pass. Dies sind fast 200 Einbürgerungen mehr als im Vorjahr (plus 3,4 Prozent). Somit setzt sich der bereits 2014 zu beobachtende leichte Anstieg der Einbürgerungszahlen fort. Die Hälfte der 3.189 Frauen und 2.567 Männer lebten bereits 14 Jahre oder länger in Deutschland. Mehr als 80 Prozent waren 18 Jahre und älter; die Altersspanne der Eingebürgerten reichte von unter Einjährigen bis zu 89-Jährigen. Im Durchschnitt waren die Eingebürgerten 31 Jahre alt. Mehr als die Hälfte der volljährigen Eingebürgerten waren verheiratet.

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Im Jahr 2015 wanderten in Rheinland-Pfalz schätzungsweise rund 92.000 Ausländerinnen und Ausländer über die Bundesgrenze zu. Dies sind 23 Zuwanderer je 1.000 der zur Jahresmitte ansässigen Bevölkerung. Rund 37.000 ausländische Personen, das sind neun je 1.000 der Bevölkerung, zogen ins Ausland fort. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ließen sich damit im Saldo rund 55.000 ausländische Personen mehr in den rheinland-pfälzischen Gemeinden nieder, als im Laufe des Jahres in das Ausland abwanderten (14 je 1.000 der Bevölkerung). Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Zuzüge von Ausländerinnen und Ausländern über die Bundesgrenzen um 55 Prozent. Die Zahl der Fortzüge nahm dagegen um lediglich 19 Prozent zu, sodass sich der Wanderungsüberschuss gegenüber dem Ausland um 94 Prozent erhöhte.

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Nur 36 der insgesamt 180 Verbandsgemeinden und verbandsfreien Gemeinden in Rheinland-Pfalz werden bis zum Jahr 2035 mehr Einwohner haben als Ende 2013. Das geht aus den Ergebnissen der Bevölkerungsvorausberechnung hervor, die das Statistische Landesamt in Bad Ems jetzt vorgelegt hat. Zweistellige Zuwächse werden für die Verbandsgemeinden Saarburg und Heidesheim am Rhein (jeweils plus 11,5 Prozent) sowie für die verbandsfreie Gemeinde Schifferstadt (plus 10 Prozent) erwartet. In den Verbandsgemeinden Meisenheim und Baumholder werden die Bevölkerungszahlen voraussichtlich um mehr als 20 Prozent zurückgehen.

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Die Bevölkerungszahl in Rheinland-Pfalz ist 2014 zum dritten Mal in Folge gestiegen. Am 31. Dezember 2014 lebten 4.011.582 Menschen im Land. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems rund 17.200 mehr als ein Jahr zuvor. Grund für die Zunahme ist, dass im vergangenen Jahr so viele Menschen nach Rheinland-Pfalz zuzogen wie zuletzt Anfang der 1990er-Jahre (vgl. PM Nr. 163/15). Die Zahl der Gestorbenen (44.307) lag hingegen wie in den Vorjahren deutlich über der Zahl der Geborenen (33.427).

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Im vergangenen Jahr gingen in Rheinland-Pfalz 276 Männer und 396 Frauen gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften ein. Mit insgesamt 336 standesamtlich beurkundeten Partnerschaften schlossen damit 26 homosexuelle Paare mehr den „Bund fürs Leben“ als noch im Vorjahr (plus 8 Prozent). Das Gros sowohl der Männer (59 Prozent) als auch der Frauen (57 Prozent) war zwischen 30 und 49 Jahre alt. Annähernd drei von zehn Männern und zwei von zehn Frauen hatten zum Zeitpunkt der standesamtlichen Besiegelung ihrer Partnerschaft bereits das 50. Lebensjahr vollendet.

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Im Jahr 2014 sind so viele Menschen nach Rheinland-Pfalz gezogen wie zuletzt Anfang der 90er-Jahre. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems verlegten mehr als 135.600 Personen ihren alleinigen bzw. Hauptwohnsitz nach Rheinland-Pfalz. Das waren rund 13,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor und die höchste Zahl seit 1993. Gleichzeitig zogen rund 108.300 Personen über die Landesgrenzen fort, 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit rund 27.300 Personen ergibt sich der höchste positive Wanderungssaldo seit 1996.

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Welche Auswirkungen die höhere Zuwanderung auf die künftige Entwicklung der Bevölkerungszahl und der Altersstruktur in Rheinland-Pfalz, in den kreisfreien Städten und den Landkreisen haben könnte, zeigen die Ergebnisse der vierten regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung, die der Präsident des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz, Jörg Berres, am Mittwoch in Mainz vorstellte.

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Im Jahr 2014 wurden 33.427 Kinder rheinland-pfälzischer Mütter geboren. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems rund 1.400 mehr als im Jahr zuvor. Im gleichen Zeitraum starben 44.307 Menschen und damit rund 1.200 weniger als 2013. Die Zahl der Sterbefälle überstieg damit die der Geborenen um annähernd 10.900. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich der Betrag dieses sogenannten Saldos der natürlichen Bevölkerungsbewegung deutlich. Er weist – mit nur einer Ausnahme Anfang der 1990er Jahre – seit 1972 mehr oder weniger starke Negativwerte auf. Der seit dem Jahr 2011 zu verzeichnende Anstieg der Geburten kann unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass inzwischen die Kinder der Babyboomer-Generation Nachwuchs bekommen.

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Im Jahr 2014 wurden von den rheinland-pfälzischen Familienrichtern 9.022 Ehen geschieden. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich ein Rückgang um 3,8 Prozent. Die Zahl der Scheidungen ist damit zum dritten Mal in Folge deutlich stärker gesunken als die Zahl der bestehenden Ehen. Gegenüber dem Jahr 2003, in dem mit 11.567 Scheidungen der bisherige Höhepunkt erreicht wurde, reduzierte sich die Zahl um mehr als ein Fünftel (22 Prozent).

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Im Verlauf des Jahres 2014 wurden in Rheinland-Pfalz 5.566 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das sind 181 (3,4 Prozent) mehr als im Jahr zuvor. Von den 2.540 Männern und 3.026 Frauen lebten rund ein Viertel schon 20 und mehr Jahre in Deutschland. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei etwa 16 Jahren. Das Durchschnittsalter betrug rund 32 Jahre. Die Altersspanne reichte von unter Einjährigen bis hin zu fast 90-Jährigen.

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