Soziales: Pressemitteilungen

Die Zahl der unter 3-jährigen Kinder, die tagsüber außerhalb des Elternhauses betreut werden, ist im Jahr 2017 weiter gestiegen. Nach ersten vorläufigen Auswertungen des Statistischen Landesamtes besuchten zum Stichtag 1. März rund 33.900 Mädchen und Jungen im Alter von bis zu drei Jahren eine Kindertageseinrichtung oder wurden in öffentlich geförderter Kindertagespflege von Tagesmüttern und -vätern betreut. Das waren rund acht Prozent mehr als im Jahr zuvor.

 

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Im Jahr 2016 wurden in Rheinland-Pfalz 237 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren adoptiert. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 44 Adoptionen mehr als ein Jahr zuvor (plus 23 Prozent). Mädchen und Jungen waren gleichermaßen betroffen.

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Die rheinland-pfälzischen Jugendämter haben auf der Grundlage von Verdachtsmeldungen im Jahr 2016 insgesamt 7.106 Verfahren zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung abgeschlossen, 398 bzw. 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Fast jedes vierte betroffene Kind hatte das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet (24 Prozent).

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Änderungen im Wohngeldgesetz haben die Zahl der unterstützten Haushalte im vergangenen Jahr deutlich ansteigen lassen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes bezogen Ende 2016 in Rheinland-Pfalz mehr als 28.200 Haushalte Wohngeld, das waren rund 6.800 bzw. 32 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei der ersten Reform seit 2009 wurden insbesondere die berücksichtigungsfähige Miete und die Einkommensgrenzen neu bewertet.

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Im Dezember 2016 erhielten in Rheinland-Pfalz 43.394 Frauen und Männer staatliche Unterstützung in Form von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches des Sozialgesetzbuches (SGB XII „Sozialhilfe“). Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 740 Personen bzw. 1,7 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

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Im Jahr 2015 wurden in Rheinland-Pfalz insgesamt 7.028 Angebote der Jugendarbeit gezählt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, kamen fast drei Viertel (74 Prozent) dieser Angebote von den freien Trägern der Jugendhilfe. Hierzu zählen insbesondere die verschiedenen Jugendverbände sowie kirchliche (Diakonie, Caritas) und sonstige Träger (u. a. Arbeiterwohlfahrt, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz). Die übrigen gut 26 Prozent waren Angebote öffentlicher Träger wie Jugendämter und Gemeinden bzw. Gemeindeverbände.

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Am Ende des Jahres 2015 waren in Rheinland-Pfalz 314.446 Menschen auf finanzielle Hilfen des Staates angewiesen, um ihren grundlegenden Lebensunterhalt zu sichern. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems erhielten damit 7,8 Prozent der Bevölkerung, also rund jeder 13. Einwohner, Leistungen der sozialen Mindestsicherung. Unter den Bundesländern wies Rheinland-Pfalz nach Bayern (5,2 Prozent) und Baden-Württemberg (6,0 Prozent) die drittniedrigste Quote auf. Deutschlandweit waren 9,7 Prozent der Bevölkerung auf finanzielle Hilfen des Staates angewiesen.

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Im Jahr 2015 gaben die Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe in Rheinland-Pfalz über 83 Millionen Euro für die Jugend- und Jugendsozialarbeit aus. Das waren gut drei Millionen Euro bzw. vier Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im Zehnjahresvergleich stiegen die Ausgaben in diesem Bereich um mehr als 40 Prozent. Je jungem Menschen – das sind nach dem Sozialgesetzbuch unter 27-Jährige – wurden im vergangenen Jahr im Schnitt rund 77 Euro für Maßnahmen der Jugend- und Jugendsozialarbeit aufgewendet. Im Jahr 2005 lag dieser Wert bei knapp 51 Euro.

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