Soziales: Pressemitteilungen

Die Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe gaben in Rheinland-Pfalz im Jahr 2018 über 98,5 Millionen Euro für die Jugend- und Jugendsozialarbeit aus. Laut Statistischem Landesamt entspricht dies einem Zuwachs von knapp 9,2 Millionen Euro bzw. 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den vergangenen zehn Jahren ist das Budget um mehr als 30 Millionen Euro bzw. 44,5 Prozent gewachsen.

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In Rheinland-Pfalz hat der Anteil der von Armut bedrohten Rentnerinnen und Rentner in den vergangenen Jahren zugenommen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut mitteilt, waren 2018 (gemessen am Bundesmedian) knapp 18 Prozent der Rentnerinnen und Rentner – also mehr als jede bzw. jeder sechste – armutsgefährdet. Das waren knapp drei Prozentpunkte mehr als 2008 und knapp fünf Prozentpunkte mehr als 2006. Im Ländervergleich weist nur Mecklenburg-Vorpommern unter den Rentnerinnen und Rentnern eine höhere Armutsgefährdungsquote auf.

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Im Laufe des Jahres 2018 erhielten in Rheinland-Pfalz 60.695 Frauen und Männer besondere Leistungen der Sozialhilfe nach dem 5. bis 9. Kapitel des Zwölften Buches des Sozialgesetzbuches. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, hat sich die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger gegenüber dem Vorjahr somit um gut 1.400 Personen bzw. 2,4 Prozent erhöht.

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Im Jahr 2018 wurden in Rheinland-Pfalz netto mehr als 1,2 Milliarden Euro für Sozialhilfe nach dem 3. sowie 5. bis 9. Kapitel SGB XII ausgegeben. Laut Statistischem Landesamt Rheinland-Pfalz entsprach dies einem Anstieg um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Ende vergangenen Jahres erhielten in Rheinland-Pfalz knapp 16.000 Personen – je zur Hälfte Männer und Frauen - Hilfe zum Lebensunterhalt. Wie das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz mitteilt, stieg die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger gegenüber 2017 damit deutlich um rund 1.700 Personen bzw. 11,7 Prozent.

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Am Jahresende 2018 erhielten nach Angaben des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz 16.538 Personen Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz; knapp zwei Drittel davon waren Männer. Die Anzahl der Leistungsempfängerinnen und -empfänger ist gegenüber dem Vorjahr um 2.587 Personen bzw. rund 14 Prozent zurückgegangen.

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