Soziales: Pressemitteilungen

Die Zahl der unter 3-jährigen Kinder, die tagsüber außerhalb ihres Elternhauses betreut werden, ist im Jahr 2018 auf 34.900 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren dies gut 1.000 Jungen und Mädchen mehr als im Vorjahr. Aufgrund steigender Bevölkerungszahlen in diesem Bereich – unter anderem eine Folge gestiegener Geburtenzahlen durch erhöhte Zuwanderung - hat sich die sogenannte Betreuungsquote jedoch nur leicht erhöht; sie lag zum Stichtag 1. März bei 30,9 Prozent.

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Im Laufe des Jahres 2017 erhielten in Rheinland-Pfalz 59.254 Frauen und Männer Sozialleistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel des Zwölften Buches des Sozialgesetzbuches (SGB XII „Sozialhilfe“). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das rund 1.900 bzw. 3,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Zehnjahresvergleich wurde das Niveau von 2007 (47.621 Personen) aber weiterhin deutlich überschritten. Frauen und Männer waren 2017 – wie auch in den vergangenen Jahren – etwa gleichermaßen auf Unterstützung in Form von Sozialhilfe angewiesen (29.239 Frauen und 30.015 Männer). Das Durchschnittsalter lag bei rund 51 Jahren.

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Im Jahr 2017 wurden in Rheinland-Pfalz netto knapp 1,2 Milliarden Euro für Sozialhilfe (3. und 5. bis 9. Kapitel SGB XII) ausgegeben. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes stiegen die Nettoausgaben für diese Sozialhilfeleistungen im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent. Die verausgabten Leistungen der Sozialhilfe beseitigen bzw. mildern die Folgen von Behinderungen, gesundheitlichen und altersbedingten Einschränkungen und decken den Bedarf an Ernährung, den hauswirtschaftlichen Bedarf sowie die persönlichen Bedürfnisse des täglichen Lebens.

 

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Ende vergangenen Jahres erhielten in Rheinland-Pfalz knapp 14.300 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt gemäß Kapitel 3 des Sozialgesetzbuches XII. Gegenüber 2016 reduzierte sich die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz um rund 450 Personen bzw. 3,1 Prozent.

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Die rheinland-pfälzischen Jugendämter haben auf der Grundlage von Verdachtsmeldungen im Jahr 2017 etwas mehr als 7.600 Verfahren zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung abgeschlossen, 505 bzw. sieben Prozent mehr als im Vorjahr. In 5.363, also 70 Prozent der Fälle lag tatsächlich eine akute oder latente Gefährdung bzw. die Notwendigkeit von Hilfebedarf vor. Gegenüber 2016 stieg die Zahl dieser Fälle um 2,5 Prozent.

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Ende 2017 lebten in Rheinland-Pfalz 316.764 Frauen und Männer, die aufgrund eines Grades der Behinderung von 50 oder mehr einen gültigen Schwerbehindertenausweis besaßen. Dies entspricht einem Anteil von rund acht Prozent an der Gesamtbevölkerung. Nicht inbegriffen sind in dieser Zahl alle schwerbehinderten Personen, die keinen gültigen Schwerbehindertenausweis besitzen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes ist die Zahl der so erfassten schwerbehinderten Menschen gegenüber der vorherigen Erhebung im Jahr 2015 um rund 25.600 bzw. 8,8 Prozent gestiegen.

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