Soziales: Pressemitteilungen

Im Jahr 2017 wurden in Rheinland-Pfalz netto knapp 1,2 Milliarden Euro für Sozialhilfe (3. und 5. bis 9. Kapitel SGB XII) ausgegeben. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes stiegen die Nettoausgaben für diese Sozialhilfeleistungen im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent. Die verausgabten Leistungen der Sozialhilfe beseitigen bzw. mildern die Folgen von Behinderungen, gesundheitlichen und altersbedingten Einschränkungen und decken den Bedarf an Ernährung, den hauswirtschaftlichen Bedarf sowie die persönlichen Bedürfnisse des täglichen Lebens.

 

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Ende vergangenen Jahres erhielten in Rheinland-Pfalz knapp 14.300 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt gemäß Kapitel 3 des Sozialgesetzbuches XII. Gegenüber 2016 reduzierte sich die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz um rund 450 Personen bzw. 3,1 Prozent.

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Die rheinland-pfälzischen Jugendämter haben auf der Grundlage von Verdachtsmeldungen im Jahr 2017 etwas mehr als 7.600 Verfahren zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung abgeschlossen, 505 bzw. sieben Prozent mehr als im Vorjahr. In 5.363, also 70 Prozent der Fälle lag tatsächlich eine akute oder latente Gefährdung bzw. die Notwendigkeit von Hilfebedarf vor. Gegenüber 2016 stieg die Zahl dieser Fälle um 2,5 Prozent.

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Ende 2017 lebten in Rheinland-Pfalz 316.764 Frauen und Männer, die aufgrund eines Grades der Behinderung von 50 oder mehr einen gültigen Schwerbehindertenausweis besaßen. Dies entspricht einem Anteil von rund acht Prozent an der Gesamtbevölkerung. Nicht inbegriffen sind in dieser Zahl alle schwerbehinderten Personen, die keinen gültigen Schwerbehindertenausweis besitzen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes ist die Zahl der so erfassten schwerbehinderten Menschen gegenüber der vorherigen Erhebung im Jahr 2015 um rund 25.600 bzw. 8,8 Prozent gestiegen.

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Ende 2016 war in Rheinland-Pfalz nach Angaben des Statistischen Landesamtes die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung mit knapp 43.400 Empfängerinnen und Empfängern die am häufigsten in Anspruch genommene Hilfeart der Sozialhilfe nach SGB XII, gefolgt von der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen (31.645 Empfängerinnen und Empfänger). Während mehr Frauen als Männer auf Grundsicherung angewiesen waren (Frauenanteil: 53 Prozent), waren es bei der Eingliederungshilfe deutlich mehr Männer (Frauenanteil: 42 Prozent).

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Im Jahr 2016 gaben die Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe in Rheinland-Pfalz über 86 Millionen Euro für die Jugend- und Jugendsozialarbeit aus. Das waren gut drei Millionen Euro bzw. knapp vier Prozent mehr als im Jahr zuvor; der Anstieg resultiert aus höheren Leistungen für die Jugendsozialarbeit. In den vergangenen fünf Jahren stiegen die Ausgaben in der Jugend- und Jugendsozialarbeit um knapp 16 Prozent.

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