Service: Pressemitteilungen

Die Entwicklungen im rheinland-pfälzischen Außenhandel standen 2020 unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems unterschritten 2020 die Exporte erstmals wieder seit 2014 die 50-Milliarden-Marke und beliefen sich auf 48,7 Milliarden Euro. Das Minus gegenüber 2019 betrug 8,7 Prozent (Deutschland: minus 9,3 Prozent). Die Einfuhren sanken um 10,2 Prozent auf 35,2 Milliarden Euro (Deutschland: minus 7,1 Prozent).

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Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Dezember 2020 mehr Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum November 2020 – kalender- und saisonbereinigt – um 14,0 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz war um 9,8 Prozent höher als im Vormonat. Im Jahr 2020 lag das Ordervolumen um 0,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Die Umsätze stiegen gegenüber 2019 um 6,3 Prozent.

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Die Corona-Pandemie hat der rheinland-pfälzischen Tourismusbranche 2020 deutlich zugesetzt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 6,05 Millionen Gäste im Land. Das waren 40 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Das Minus bei den Übernachtungszahlen lag bei 33 Prozent. Mit 17,43 Millionen Übernachtungen unterschritt der Wert deutlich die 20-Millionen-Marke. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren fast zehn Millionen Gäste und knapp 26 Millionen Übernachtungen registriert worden.

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In Rheinland-Pfalz sind im vergangenen Jahr die Reallöhne gesunken – erstmals seit 2008. Die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lagen nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes um 0,9 Prozent niedriger als im Jahr 2019 (Deutschland: minus 1,0 Prozent). In den zurückliegenden zehn Jahren (2010 bis 2019) waren die Reallöhne im Durchschnitt jährlich um 1,4 Prozent gestiegen.

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Die beiden Corona-bedingten Lockdowns im Frühjahr und zum Jahresende 2020 führten im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe zu noch nie dagewesenen Umsatzeinbußen. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Erlöse real, also um Preisveränderungen bereinigt, um 36 Prozent unter den Ergebnissen des Vorjahres. Nominal, d.h. gemessen in jeweiligen Preisen, beliefen sich die Einbrüche auf 34 Prozent.

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Trotz Corona-bedingter Einschränkungen erzielte der rheinland-pfälzische Einzelhandel im Jahr 2020 mehr Umsatz. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um 4,3 Prozent höher als 2019. Nominal, also zu jeweiligen Preisen, stiegen die Erlöse um 5,6 Prozent an. Deutschlandweit wuchsen die Einzelhandelsumsätze preisbereinigt um 4,2 Prozent (nominal: plus 5,4 Prozent).

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Im Corona-Jahr 2020 setzte die rheinland-pfälzische Industrie weniger um und reduzierte den Personalbestand. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Erlöse um 8,4 Prozent unter dem Wert von 2019 (Deutschland: minus 8,8 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten nahm um zwei Prozent ab (Deutschland: minus 2,2 Prozent).

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Im Jahr 2020 wurden in Rheinland-Pfalz 114.997 Personenkraftwagen neu zugelassen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, waren dies 17,2 Prozent weniger als im Jahr 2019. Deutschlandweit war ein Rückgang in ähnlicher Höhe zu verzeichnen. Die Entwicklung dürfte maßgeblich durch die Corona-Pandemie beeinflusst sein. Insbesondere gab es hohe Rückgänge in den Monaten März bis Juni. Von Juli an stiegen Pkw-Neuzulassungen wieder an.

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