Mehr Beschäftigte in der Energie- und Wasserversorgung

Rund 9.500 Beschäftigte waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems im Jahresmittel 2017 in der rheinland-pfälzischen Energie- und Wasserversorgung beschäftigt. In den rund 170 befragten Betrieben arbeiteten 155 Beschäftigte mehr als im Jahr zuvor. Dies entspricht einem Plus von 1,7 Prozent.

Im Vergleich zu 2007 sank die Zahl der Beschäftigten dagegen um 3,3 Prozent. Dieser langfristige Rückgang erklärt sich unter anderem durch Umstrukturierungen oder die Ausgliederung sonstiger Betriebsteile wie etwa den Busbetrieben.

Der Großteil der Beschäftigten ist im Bereich der Elektrizitätsversorgung tätig. Dieser umfasst die Erzeugung, die Übertragung, die Verteilung und den Handel mit Strom und hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen: Im Jahr 2007 arbeiteten hier 46 Prozent der Beschäftigten, heute sind es bereits 57 Prozent; ihre Zahl hat gegenüber 2007 um 19 Prozent und gegenüber 2016 um 2,2 Prozent zugenommen. Von relativ hoher Bedeutung für die Branche sind auch die Gasversorger mit 19 Prozent der Beschäftigten und die Wasserversorger mit 17 Prozent.

Die Daten stammen aus dem Monatsbericht für Betriebe der Energie- und Wasserversorgung von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten. Die dargestellten Angaben basieren auf der Auswertung nach fachlichen Betriebsteilen. Der Berichtskreis setzt sich wie folgt zusammen:

- Einbetriebsunternehmen der Energie- und Wasserversorgung mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen,

- alle Betriebe von Mehrbetriebsunternehmen der Energie- und Wasserversorgung mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen,

- alle Betriebe mit wirtschaftlichem Schwerpunkt in der Energie- und Wasserversorgung mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen von Mehrbetriebsunternehmen anderer Wirtschaftsbereiche.

Autor: Michael Herzig, Referat Auswertungen, Analysen A4, Abteilung Landwirtschaft, Umwelt, Energie, Register