Bauhauptgewerbe im November 2016: Weniger Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat – Zuwächse gegenüber dem Vorjahreszeit-raum

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im November 2016 weniger Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gingen die Auf-tragseingänge im Vergleich zum Oktober 2016 – kalender- und saisonbereinigt – um 1,6 Prozent zurück. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich leicht um 1,2 Prozent. Gegenüber Januar bis November 2015 zog das Ordervolumen um 17,4 Prozent an, der Umsatz verbesserte sich um 4,1 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Oktober 2016 verringerte sich die Nachfrage nach Bauleistungen im Hochbau im November um 20,8 Prozent. Im Tiefbau gab es dagegen deutlich höhere Auftragseingänge (plus 15,0 Prozent). Der Rückgang im Hochbau wird vor allem durch kräftige Auftragseinbußen im ge-werblichen Hochbau bestimmt (minus 30,9 Prozent). Dagegen errechneten sich für den öffentli-chen Tiefbau sowie den Straßenbau die stärksten Zuwächse (plus 27,2 bzw. plus 14,8 Prozent).

Gegenüber Januar bis November 2015 zogen die Aufträge sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau kräftig an (plus 15,9 bzw. plus 18,9 Prozent). Die höchsten Zuwächse verzeichneten der öffentliche Tiefbau sowie der Wohnungsbau (plus 32,1 bzw. plus 30,7 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Oktober 2016 verbesserten sich die Umsätze im Tiefbau etwas stärker als im Hochbau (plus 2,3 bzw. plus 1,4 Prozent). Die höchsten Umsatzsteigerungen gab es im Woh-nungsbau (plus 20,7 Prozent). Der öffentliche Tiefbau sowie der Straßenbau konnten ebenfalls zulegen (plus 8,2 bzw. plus 4,9 Prozent). Der gewerbliche Tiefbau sowie der öffentliche Hochbau verzeichneten dagegen deutliche Umsatzeinbußen (minus 16,4 bzw. minus 11,7 Prozent).

Gegenüber Januar bis November 2015 erhöhten sich die baugewerblichen Umsätze im Hochbau um 5,5 Prozent. Im Tiefbau gab es ebenfalls eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum (plus 2,9 Prozent). Die höchsten Zuwächse verzeichnete der Wohnungsbau (plus 15,9 Prozent). Für den gewerblichen Tiefbau errechneten sich dagegen die stärksten Umsatzeinbußen (minus 7,7 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen)

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