Industrieproduktion im Januar rückläufig

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion ist im Januar 2017 gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex, der die mengenmäßige Ausbringung der Industrie misst, um 2,9 Prozent unter dem Niveau von Dezember 2016. Gegenüber Januar 2016 verringerte sich der Output um 1,9 Prozent.

In den drei umsatzstärksten Bereichen des Verarbeitenden Gewerbes entwickelte sich die bereinigte Produktion im Januar 2017 unterschiedlich. Die Chemische Industrie, die größte Branche des Verarbeitenden Gewerbes, drosselte ihren Güterausstoß im Vergleich zum Vormonat um 5,5 Prozent. Zugleich war der Output um 5,3 Prozent geringer als im Vorjahresmonat. Im Fahrzeugbau, der Branche mit dem zweitgrößten Umsatz, wurde im Januar mehr produziert als im Monat zuvor (plus 4,1 Prozent). Trotzdem lag der Güterausstoß um 10,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Maschinenbau, der Industriebranche mit dem drittgrößten Umsatz, fiel die Produktion deutlich höher aus als im Dezember (plus 6,3 Prozent). Gegenüber Januar 2016 war ein Zuwachs um 6,6 Prozent zu verzeichnen.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

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