Bauhauptgewerbe im Februar 2017: Mehr Aufträge und höhere Umsätze

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Februar 2017 mehr Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen die kalender- und saisonbereinigten Auftragseingänge um 3,2 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich um 6,4 Prozent. Gegenüber Februar 2016 zog das Ordervolumen um 25,1 Prozent an, der Umsatz stieg um 4,5 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Januar 2017 erhöhte sich die Nachfrage nach Bauleistungen im Tiefbau um 3,3 Prozent. Im Hochbau blieben die bereinigten Auftragseingänge dagegen um 1,4 Prozent hinter dem Vormonatsergebnis zurück. Vor allem der öffentliche Hoch- und Tiefbau verzeichneten kräftige Zuwächse (plus 46,2 bzw. plus 14,7 Prozent). Auftragseinbußen errechneten sich insbesondere für den gewerblichen Hoch- und Tiefbau (minus 6,8 bzw. minus 4,2 Prozent). Gegenüber Februar 2016 zogen die Aufträge im Tiefbau und im Hochbau kräftig an (plus 25,2 bzw. plus 21,2 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Januar 2017 erhöhten sich die bereinigten Umsätze im Tiefbau und im Hochbau (plus 8,8 bzw. plus 4,1 Prozent). Alle Baubereiche verbesserten ihr Vormonatsergebnis. Die höchsten Zuwächse verzeichneten der öffentliche sowie der gewerbliche Tiefbau (plus 9,9 bzw. plus 8,9 Prozent). Für den Straßenbau sowie den öffentlichen Hochbau errechneten sich ebenfalls deutliche Umsatzsteigerungen (plus 8,2 bzw. plus 8,0 Prozent). Gegenüber Februar 2016 erhöhten sich die baugewerblichen Umsätze im Hochbau um 5,3 Prozent. Der Tiefbau konnte seine Erlöse um 3,8 Prozent steigern.

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen, Auftragsarbeiten, FDZ)

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