Im ersten Quartal mehr Aufträge und höherer Umsatz im Bauhauptgewerbe

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im März 2017 mehr Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum Februar 2017 – kalender- und saisonbereinigt – um 2,6 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich um 1,6 Prozent. Gegenüber dem ersten Quartal 2016 zog das Ordervolumen um 25,5 Prozent an, der Umsatz stieg um 4,0 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Februar 2017 erhöhte sich die Nachfrage nach Bauleistungen im Tiefbau um 4,3 Prozent. Im Hochbau blieben die bereinigten Auftragseingänge dagegen um 8,7 Prozent hinter dem Vormonatsergebnis zurück. Im öffentlichen sowie im gewerblichen Tiefbau erhöhten sich die bereinigten Auftragseingänge (plus 6,7 bzw. plus 4,5 Prozent). Deutliche Auftragseinbußen errechneten sich dagegen für den Wohnungsbau sowie den öffentlichen Hochbau (minus 10,7 bzw. minus 8,9 Prozent). Gegenüber dem ersten Quartal 2016 wurden sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau kräftige Auftragszuwächse registriert (plus 26,3 bzw. plus 23,1 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Februar 2017 erhöhten sich die bereinigten Erlöse im Tiefbau um 3,5 Prozent. Für den Hochbau errechnete sich dagegen ein leichter Rückgang um 0,2 Prozent. Am stärksten legte der öffentliche Tiefbau zu (plus 10,2 Prozent). Der Wohnungsbau erzielte einen Zuwachs von 4,6 Prozent. Dagegen blieben der öffentliche sowie der gewerbliche Hochbau hinter dem Umsatz des Vormonats zurück (minus 3,2 bzw. minus 2,6 Prozent). Gegenüber dem ersten Quartal 2016 stiegen die baugewerblichen Umsätze im Hochbau sowie im Tiefbau um jeweils 4,0 Prozent.

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen, Auftragsarbeiten, FDZ)

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