Bauhauptgewerbe im September 2018: Aufträge und Umsätze höher als im Vormonat

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im September 2018 mehr Aufträge und höhere Umsätze als im August. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lagen die Auftragseingänge – kalender- und saisonbereinigt – um 8,5 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Der baugewerbliche Umsatz verbesserte sich um 1,6 Prozent. Gegenüber den ersten drei Quartalen 2017 nahm das Ordervolumen um 9,8 Prozent zu, der Umsatz stieg um 7,4 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im September 2018 erhöhten sich die bereinigten Auftragseingänge sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau deutlich (plus 9,1 bzw. plus 7,9 Prozent). Für den öffentlichen Hochbau errechnet sich ein sprunghafter Anstieg (87 Prozent). Aber auch der Straßenbau sowie der Wohnungsbau verzeichneten kräftige Zuwächse (plus 27,3 bzw. plus 17,9 Prozent). Dagegen mussten der gewerbliche Hochbau sowie der sonstige öffentliche Tiefbau deutliche Einbußen verkraften (minus 15,2 bzw. minus 11,7 Prozent). Gegenüber den ersten drei Quartalen 2017 wurde sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau eine höhere Nachfrage registriert (plus 12,2 bzw. plus 7,3 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im September 2018 erhöhten sich die bereinigten Erlöse im Hochbau um 4,9 Prozent. Für den Tiefbau errechnet sich dagegen ein niedrigerer Umsatz als im Vormonat (minus 1,5 Prozent). Den höchsten Zuwachs verzeichnete der öffentliche Hochbau (plus 6,8 Prozent). Im Wohnungsbau, im gewerblichen Hochbau sowie im sonstigen öffentlichen Tiefbau wurden ebenfalls überdurchschnittliche Steigerungen registriert. Zu Umsatzrückgängen kam es im gewerblichen Tiefbau sowie im Straßenbau (minus 7,4 bzw. minus 1,6 Prozent). Gegenüber den ersten drei Quartalen 2017 erhöhten sich die baugewerblichen Umsätze sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau (plus 8,1 bzw. plus 6,6 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen Staat, Soziales)

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