Bauhauptgewerbe im November 2018: Aufträge und Umsätze höher als im Vormonat

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im November 2018 mehr Aufträge und leicht höhere Umsätze als im Oktober. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lagen die Auftragseingänge – kalender- und saisonbereinigt – um 13,2 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Der baugewerbliche Umsatz verbesserte sich leicht um 0,4 Prozent. Gegenüber den ersten elf Monaten 2017 nahm das Ordervolumen um 9,8 Prozent zu, der Umsatz stieg um 9,4 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im November 2018 kam es zu einer kräftigen Erhöhung der bereinigten Auftragseingänge im Hochbau (plus 39,5 Prozent). Im Tiefbau war die Nachfrage dagegen niedriger als im Vormonat (minus 9,0 Prozent). Im Hochbau konnten alle Baubereiche höhere Auftragseingänge verbuchen. Nach den kräftigen Auftragseinbußen im Oktober errechnet sich für den öffentlichen Hochbau ein sprunghafter Anstieg (plus 154 Prozent). Im Wohnungsbau sowie im gewerblichen Hochbau übertrafen die Auftragseingänge den Vormonatswert ebenfalls deutlich (plus 34,1 bzw. plus 23,2 Prozent). Im Tiefbau gab es in allen Baubereichen Einbußen. Am stärksten fiel der Rückgang im sonstigen öffentlichen Tiefbau aus (minus 19,1 Prozent). Gegenüber den ersten elf Monaten 2017 wurden sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau mehr Auftragseingänge registriert (plus 10,5 bzw. plus 9,1 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im November 2018 erhöhten sich die bereinigten Erlöse im Hochbau um 2,5 Prozent. Für den Tiefbau errechnet sich dagegen ein Rückgang um 1,8 Prozent. Die höchste Umsatzsteigerung verzeichnete der öffentliche Hochbau (plus 11,8 Prozent). Zuwächse im Bereich von zwei Prozent erzielten der Straßenbau, der gewerbliche Tiefbau sowie der Wohnungsbau. Im sonstigen öffentlichen Tiefbau kam es zu einem deutlichen Umsatzrückgang (minus 11,5 Prozent). Gegenüber den ersten elf Monaten 2017 erhöhten sich die baugewerblichen Umsätze sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau (plus 9,6 bzw. plus 9,1 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen Staat, Soziales)

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