Landwirtschaft: Pressemitteilungen

Die Wein ausbauenden Betriebe und Kellereien in Rheinland-Pfalz erzeugten aus der Traubenernte des Jahres 2020 knapp sechs Millionen Hektoliter Wein und Most. Wie das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz in Bad Ems mitteilt, waren das 8,8 Prozent (486.000 Hektoliter) mehr als im Vorjahr. Der zehnjährige Mittelwert wurde um 4,6 Prozent übertroffen. Im Jahr 2020 wurden 25 Prozent zu Prädikats-, 70 Prozent zu Qualitäts- und fünf Prozent zu Landwein ausgebaut.

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Im Jahr 2020 haben in Rheinland-Pfalz 355 Betriebe 592.200 Tonnen Freilandgemüse erzeugt. Damit lag die Ernte leicht unter dem Aufkommen des Vorjahres von rund 604.600 Tonnen (minus zwei Prozent). Auch die Anbaufläche war im Vergleich zu 2019 mit 18.500 Hektar um etwa 700 Hektar kleiner. Rheinland-Pfalz hat einen Anteil von knapp 15 Prozent an der Gemüseanbaufläche Deutschlands.

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Rheinland-Pfalz verfügt aktuell – nach einer vorläufigen Auswertung der Weinbaukartei – über eine bestockte Rebfläche zur Keltertraubenproduktion von 64.521 Hektar. Die Anbaufläche nahm nach Angaben des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 59 Hektar zu (plus 0,1 Prozent). Die Fläche für Weißweine beträgt 46.655 Hektar (plus 0,6 Prozent) und die mit roten Rebsorten bestockte Fläche 17.865 Hektar (minus 1,2 Prozent). Damit setzte sich der Trend, dass die Winzerinnen und Winzer wieder auf weiße Rebsorten setzen, weiter fort.

 

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Die Winzer in Rheinland-Pfalz erwarten in diesem Jahr eine überdurchschnittliche Weinmosternte. Die Ernteberichterstatterinnen und Ernteberichterstatter des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz schätzten die Erntemenge für Weinmost Ende August auf rund sechs Millionen Hektoliter, das wären gut fünf Prozent mehr als im langjährigen Durchschnitt und 8,5 Prozent mehr als in den vergangenen Jahr.

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Nach einer ersten Erntebilanz des Statistischen Landesamtes in Bad Ems werden die rheinland-pfälzischen Landwirte im laufenden Jahr knapp 1,5 Millionen Tonnen Getreide ernten. Gegenüber der Vorjahresmenge ist eine Abnahme von 2,9 Prozent zu verzeichnen, was auf die um 5.800 Hektar geringere Getreideanbaufläche zurückzuführen ist. Der Hektarertrag liegt mit 6,8 Tonnen auf Vorjahresniveau und 0,2 Tonnen über dem langjährigen Mittel. Trockenphasen, die in diesem Jahr regional sehr unterschiedlich ausfielen, haben erneut zu Ertragseinbußen im Getreideanbau geführt.

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Der Bestand an Rindern ist in Rheinland-Pfalz im Mai 2020 auf den niedrigsten bisher registrierten Stand gefallen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden in landwirtschaftlichen Betrieben rund 320.900 Rinder gehalten. Gegenüber dem Bestand vom Mai 2019 waren das 9.700 Rinder oder drei Prozent weniger. Im Vergleich zu 2011 hat der Rinderbestand um knapp 13 Prozent abgenommen.

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Nach einer ersten Schätzung wird für Rheinland-Pfalz in diesem Jahr mit 1,34 Millionen Tonnen eine unterdurchschnittliche Getreideernte erwartet. Diese resultiert aus der reduzierten Anbaufläche und dem im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent niedrigeren Ertragsniveau. Nach Angaben des Statistischen Landesamts in Bad Ems würde die Erntemenge damit um elf Prozent unter der Vorjahresernte und neun Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2014 bis 2019 liegen.

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