Landwirtschaft: Pressemitteilungen

Im Jahr 2018 wurden in Rheinland-Pfalz in 370 Betrieben 589.000 Tonnen Freilandgemüse erzeugt. Damit lag die Ernte leicht unter dem vorjährigen Aufkommen von rund 592.000 Tonnen (minus 0,6 Prozent). Auch die Anbaufläche war im Vergleich zum Vorjahr mit 19.000 Hektar um etwa 600 Hektar kleiner. Beide Effekte sind maßgeblich auf die Witterung des vergangenen Jahres mit der extremen Trockenperiode zurückzuführen.

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Im Jahr 2018 gab es in Rheinland-Pfalz 56 spezialisierte Betriebe, in denen insgesamt 741.200 Hennen gehalten wurden. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt wurden gut 202 Millionen Eier erzeugt, das waren 1,6 Prozent der deutschen Produktion von 12,3 Milliarden. Somit stammte 2018 nur eins von 61 in Deutschland produzierten Eiern aus Rheinland-Pfalz. Im Durchschnitt legte eine Henne in Rheinland-Pfalz rund 272 Eier im Jahr. Dies entspricht einem Ei in gut 32 Stunden.

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Die Viehbestände im Land haben sich im vergangenen Jahr unterschiedlich entwickelt. Während die Zahl der Schweine und Rinder im November 2018 niedriger war als ein Jahr zuvor, nahm die Zahl der Schafe nach Angaben des Statistischen Landesamtes zu.

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Im Jahr 2018 bewirtschafteten knapp 16.800 landwirtschaftliche Betriebe in Rheinland-Pfalz 706.900 Hektar Fläche. Das entspricht einem Rückgang von knapp 300 Betrieben im Vergleich zum Vorjahr (minus 1,8 Prozent). In Deutschland nahm die Zahl der Betriebe um 1,2 Prozent auf 266.690 Betriebe ab. Gegenüber dem Jahr 2010 hat die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Rheinland-Pfalz um 18,5 Prozent abgenommen (minus 3.800 Betriebe). Im gleichen Zeitraum wurde in Deutschland ein Rückgang um knapp 11 Prozent festgestellt.

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Rheinland-Pfalz verfügt nach einer vorläufigen Auswertung der Weinbaukartei aktuell über eine bestockte Rebfläche zur Keltertraubenproduktion von 64.242 Hektar. Die Anbaufläche nahm nach Angaben des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 68 Hektar zu. Die Fläche für Weißweine beträgt 46.009 Hektar (plus 0,5 Prozent) und die mit roten Rebsorten bestockte Fläche 18.233 Hektar (minus 0,9 Prozent). Damit setzte sich der Trend fort, dass die Winzerinnen und Winzer wieder auf weiße Rebsorten setzen.

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Auf mehr als 6,4 Millionen Hektoliter schätzten die Ernteberichterstatterinnen und Ernteberichterstatter des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz Ende August die Erntemenge für Weinmost. Eine größere Menge war zuletzt 2008 mit 6,6 Millionen Hektoliter geerntet worden. Im Vergleich zu der durch Spätfröste geschädigten Menge des Vorjahres dürfte fast ein Drittel mehr geerntet werden. Gegenüber dem langjährigen Mittelwert beträgt der Zuwachs fast zwölf Prozent.

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Die rheinland-pfälzischen Obstbaubetriebe können dieses Jahr – nach einer ersten Bilanz des Statistischen Landesamtes in Bad Ems – eine Apfelernte von 38.300 Tonnen einbringen. Das wären 40 Prozent mehr als die durchschnittliche Erntemenge (27.300 Tonnen) in den Jahren 2012 bis 2017.

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Der Bestand an Schweinen ist in Rheinland-Pfalz im Mai 2018 auf den niedrigsten bisher registrierten Stand gefallen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden in landwirtschaftlichen Betrieben mit mindestens 50 Schweinen oder zehn Zuchtsauen rund 166.200 Schweine gehalten. Gegenüber dem Bestand vom Mai 2017 waren das fast sechs Prozent weniger.

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Im Mai 2018 wurden in Rheinland-Pfalz rund 336.000 Rinder gehalten, das waren 3,4 Prozent weniger als im Mai 2017. Binnen Jahresfrist wurden 2,9 Prozent der Rinderhaltungen komplett aufgegeben, wobei überdurchschnittlich häufig die Milcherzeugung eingestellt wurde. Die Zahl der Haltungen mit Milchkühen ging um 5,3 Prozent zurück, der Milchkuhbestand (111.200 Tiere) wurde um zwei Prozent verringert. Insgesamt wurden im Mai 2018 noch 4.867 Rinderhaltungen registriert, davon 1.790 mit Milchkühen (37 Prozent).

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Nach einer ersten Bilanz des Statistischen Landesamtes in Bad Ems werden die rheinland-pfälzischen Landwirte im laufenden Jahr knapp 1,5 Millionen Tonnen Getreide ernten. Das Ergebnis entspricht dem Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2017. Gegenüber der unterdurchschnittlichen Vorjahresmenge ist eine Zunahme von sechs Prozent zu verzeichnen. Der Hektarertrag liegt mit 6,8 Tonnen um 0,3 Tonnen über dem mehrjährigen Mittel. Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen in Deutschland hat die langanhaltende Trockenperiode in Rheinland-Pfalz nur vereinzelt zu größeren Ertragsausfällen im Getreideanbau geführt.

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