Tourismus von Januar bis August
Mehr Gäste und mehr Übernachtungen

Der rheinland-pfälzische Tourismus verzeichnete im Zeitraum von Januar bis August 2014 ein Gäste- und Übernachtungsplus. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten in dieser Zeit fast sechs Millionen Gäste im Land. Das waren 2,1 Prozent mehr als in den ersten acht Monaten des Jahres 2013. Die Gäste blieben im Durchschnitt etwas kürzer als im Vorjahr und buchten über 16 Millionen Übernachtungen; 0,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Tourismusregionen

Vier der neun Tourismusregionen - Rheintal, Mosel-Saar, Eifel, Pfalz - wiesen von Januar bis August eine positive Entwicklung des Gäste- und Übernachtungsaufkommens aus. Dagegen nahmen in Rheinhessen und an der Ahr zwar die Gästezahlen zu, die Übernachtungen gingen jedoch leicht zurück. In drei Gebieten - Westerwald-Lahn, Naheland, Hunsrück - waren beide Werte rückläufig. Dabei war der Hunsrück von einem starken Nachfragerückgang insbesondere in der Region um den Flughafen Hahn betroffen.

Betriebsarten

Ein höheres Gäste- und Übernachtungsaufkommen als im Vorjahr wurde im Campingtourismus, in Privatquartieren und gewerblichen Kleinbetrieben, in Hotels sowie in Pensionen registriert. In Hotels garnis, Ferienwohnungen, Ferienzentren, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sowie in Erholungs-, Ferien- und Schulungsheimen konnten zwar mehr Gäste begrüßt werden, die Übernachtungszahlen gingen hier jedoch zurück. Gasthöfe sowie Jugendherbergen, Hütten und ähnliche Einrichtungen mussten ein Minus bei Gästen und Übernachtungen hinnehmen.

Herkunft

Mehr als 4,5 Millionen Übernachtungsgäste aus Deutschland besuchten Rheinland-Pfalz. Das waren 2,7 Prozent mehr als im Zeitraum Januar bis August 2013. Die Zahl ihrer Übernachtungen lag bei fast zwölf Millionen und stieg damit um 0,7 Prozent. Dazu kamen mehr als 1,4 Millionen Gäste (minus 0,1 Prozent) aus dem Ausland, die über 4,1 Millionen Übernachtungen buchten (plus 0,3 Prozent).

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.



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Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Unternehmensstatistiken)