Tourismus im ersten Quartal 2016
Mehr Gäste und mehr Übernachtungen

Die rheinland-pfälzische Tourismusbranche konnte im ersten Quartal 2016 mehr Gäste begrüßen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten in der Zeit von Januar bis März knapp 1,4 Millionen Gäste im Land. Das waren 5,7 Prozent mehr als im gleichen Vorjah-reszeitraum. Die Besucherinnen und Besucher blieben im Durchschnitt 2,7 Tage (Vorjahr: 2,6) und buchten fast 3,7 Millionen Übernachtungen. Das waren 6,6 Prozent mehr als im ersten Quartal 2015. Ein Grund für die günstige Entwicklung dürften die Osterfeiertage sein, die in diesem Jahr im März und 2015 im April lagen.

Tourismusregionen

Die neun rheinland-pfälzischen Tourismusregionen wiesen fast durchgehend ein Gäste- und Über-nachtungsplus aus. Spitzenreiter waren dabei die Gebiete Mosel-Saar und Rheintal mit zweistelligen prozentualen Zuwachsraten bei Gästeankünften und Übernachtungen. Lediglich in der Pfalz gingen die Werte leicht zurück.

Betriebsarten

Bei den einzelnen Betriebsarten zeigte sich ein ähnliches Bild. Alle Anbietergruppen verzeichneten im ersten Quartal Zunahmen bei den Übernachtungen; bei Camping- und Reisemobilplätzen, bei Ferienhäusern und Ferienwohnungen sowie bei Jugendherbergen, Hütten und ähnlichen Einrich-tungen ergaben sich zweistellige Zuwachsraten. Beim Gästeaufkommen mussten lediglich die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sowie die Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime Rück-gänge hinnehmen.

Herkunft

Mehr als 1,1 Millionen Übernachtungsgäste aus Deutschland besuchten Rheinland-Pfalz. Das war ein Plus von 5,6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2015. Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 6,8 Prozent auf über drei Millionen. Aus dem Ausland kamen 240.000 Besucherinnen und Besucher (plus 6,2 Prozent). Auf sie entfielen rund 632.000 Übernachtungen (plus sechs Prozent).

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Unternehmensstatistiken)