Umwelt
Zum Weltwassertag am 22. März
2,2 Milliarden Kubikmeter Wasser der Natur entnommen
49 / 21.03.2012
In Rheinland-Pfalz wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems im Jahr 2010 rund 2.179 Millionen Kubikmeter Wasser der Natur entnommen. Rund 85 Prozent dieser Menge stammten aus Oberflächengewässern wie Flüssen, Seen und Talsperren. Weitere 11 Prozent entfielen auf das Grundwasser.
Die rheinland-pfälzischen Unternehmen der öffentlichen Wasserversorgung förderten rund 231 Millionen Kubikmeter Wasser. Hierbei handelte es sich überwiegend um Grundwasser. Unternehmen und Betriebe des produzierenden Gewerbes, des Dienstleistungssektors oder der Landwirtschaft etc. gewannen 1.948 Millionen Kubikmeter und damit gut 89 Prozent des Wassers. Der größte Teil dieser Menge (80 Prozent) wurde vom Verarbeitenden Gewerbe der Natur entnommen. Genutzt wurde überwiegend Wasser aus Flüssen, Seen und Talsperren.
Neben der Eigengewinnung von Wasser bezogen die Unternehmen und Betriebe auch Wasser aus dem öffentlichen Netz bzw. von Dritten. Insgesamt betrug die verwendete Wassermenge knapp 1.926 Millionen Kubikmeter. Über 90 Prozent des Wasserverbrauchs diente der Kühlung von Produktions- und Stromerzeugungsanlagen. Weitere sieben Prozent wurden für produktionsspezifische Zwecke eingesetzt.
Die Daten stammen aus den im dreijährigen Turnus stattfindenden Erhebungen über die öffentliche Wasserversorgung und die nicht öffentliche Wasserversorgung. In Rheinland-Pfalz werden gut 700 Unternehmen und Betriebe befragt. Den Tag des Wassers haben die Vereinten Nationen erstmals im Jahr 1992 ausgerufen.
