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Startseite > Staat und Gesellschaft > Gesundheit

Über 8 Prozent weniger Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2011
Höchster Rückgang unter allen Bundesländern

(64 / 05.04.2012) Im Jahr 2011 entschieden sich 3.920 rheinland-pfälzische Frauen zu einem Schwangerschaftsabbruch. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren das 8,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Deutschlandweit ging die Zahl der Abbrüche um 1,4 Prozent zurück. Rheinland-Pfalz verzeichnete damit den höchsten prozentualen Rückgang der Schwangerschaftsabbrüche aller Bundesländer. Es folgen das Saarland (minus 7,9 Prozent), Hamburg (minus 7,7 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (minus 4,3 Prozent).

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Alkohol-Exzesse von Jugendlichen
Weiterhin zahlreiche akute Krankenhausbehandlungen

(207 / 19.12.2011) Extremer Alkoholkonsum - häufig auch unter dem Schlagwort »Komasaufen« diskutiert - ist unter jungen Menschen weiterhin stark verbreitet. Im Jahr 2010 gab es nach Angaben des Statistischen Landesamtes rund 1.500 rheinland-pfälzische Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter unter 20 Jahren, die wegen Alkoholmissbrauch akut im Krankenhaus behandelt werden mussten.

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufigste Todesursache

(196 / 02.12.2011) Im Jahr 2010 starben 43.465 Menschen aus Rheinland-Pfalz, 22.640 Frauen und 20.825 Männer. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen die mit Abstand häufigste Todesursache (43 Prozent), wobei 87 Prozent der daran Verstorbenen 70 Jahre oder älter waren. Wegen des deutlich höheren Frauenanteils unter der älteren Bevölkerung war auch die Zahl der an Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestorbenen Frauen mit 10.527 deutlich größer als die der Männer (8.044).

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Zahl der Schwangerschaftsabbrüche sank im Jahr 2010 um 5,6 Prozent

(92 / 07.06.2011) Im Jahr 2010 entschieden sich 4.280 rheinland-pfälzische Frauen zu einem Schwangerschaftsabbruch. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes waren das 5,6 Prozent weniger als im Jahr 2009. Rheinland-Pfalz hat damit unter allen Bundesländern den höchsten Rückgang der Schwangerschaftsabbrüche zu verzeichnen. Bundesweit ging die Zahl der Abbrüche um 0,2 Prozent zurück. Der Rückgang ist zumindest teilweise auf die demographische Entwicklung, konkret, den Rückgang der Frauen im gebärfähigen Alter, zurückzuführen. Bezieht man die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche auf die 15- bis 45-jährigen Frauen, so zeigen sich im Zeitablauf nur geringe Veränderungen in der Abbruchquote. Im Jahr 2000 gab es in Rheinland-Pfalz 5,7 Abbrüche je 1.000 Frauen, 2010 waren es 5,6.

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Neuer Baustein des Gesundheitsinformationssystems Rheinland-Pfalz als eGovernment-Anwendung auf der CeBIT vorgestellt

(36 / 02.03.2011) Ein weiterer Baustein des Gesundheitsinformationssystems Rheinland-Pfalz wurde mit dem Datenmanagementsystem Mortalität auf der CeBIT in Hannover vorgestellt. Mit dem Datenmanagementsystem kann eine effektive und effiziente Erfassung und Auswertung der Mortalitätsdaten vorgenommen werden. Der öffentliche Gesundheitsdienst wird damit in die Lage versetzt, das Krankheits- und Sterbegeschehen besser und schneller bewerten und auf Gesundheitsgefahren reagieren zu können.

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Alkohol-Probleme
Viele junge Menschen landen im Krankenhaus

(24 / 10.02.2011) Die Zahl junger Menschen, die wegen übermäßigen Alkoholkonsums in Krankenhäusern behandelt werden müssen, ist erschreckend hoch. Rund 1.500 rheinland-pfälzische Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter unter 20 Jahren mussten nach Angaben des Statistischen Landesamtes im Jahr 2009 wegen Alkoholmissbrauch akut in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

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