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Startseite > Staat und Gesellschaft > Zensus 2011 > Ablauf des Zensus

Zensus 2011

Daten und Fakten zum Zensus in Rheinland-Pfalz

  •  Zu Befragende nach Verwaltungsgebieten
  • Kontaktdaten der kommunalen Erhebungsstellen

Befragungen

Gebäude- und Wohnungszählung

1,1 Millionen Gebäude- und Wohnungseigentümer in Rheinland-Pfalz (per Post oder via Internet)

Ziele der Gebäude- und Wohnungszählung

Erfassung von gebäude- und wohnungsstatistischen Merkmalen (z. B. Gebäudetyp, Wohnfläche, Ausstattung, Baujahr)

Haushaltsstichprobe

557.000 Personen an 191.000 Anschriften in Rheinland-Pfalz mittels Fragebogen.

Interviewer kündigen sich bis zu zwei Wochen vor dem Besuchstermin an. Befragte müssen  ein Mindestmaß an Angaben zu den im Haushalt lebenden Personen machen, nämlich Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum und Geschlecht. 

Haushalte können Erhebungsbögen gemeinsam mit Interviewer ausfüllen (schnellster Weg). Selbstausfüllen und postalische Übermittlung an die Erhebungsstelle ist ebenfalls möglich. Außerdem können die Daten über eine geschützte Online-Verbindung gemeldet werden.

Wichtig: Die Erhebungsbeauftragten führen einen Interviewerausweis mit sich und müssen sich zusätzlich mit ihrem Personalausweis ausweisen können.

Ziele der Haushaltsstichprobe

Ziel 1: Qualitätssicherung der Registerdaten
Ziel 2: Erhebung von Bevölkerungsdaten, die nicht in Registern verfügbar sind (z. B. Bildungsstand, berufliche Selbstständigkeit)

Fragenkatalog

Alter, Geschlecht und Familienstand
Migrationshintergrund
Zugehörigkeit zu einer öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft
Haushaltsgröße und -zusammenhänge, vorwiegend genutzte Wohnung
Schulbesuch, Bildungs- und Ausbildungsabschluss
Berufstätigkeit und Nebenjobs

Mehr Informationen im Faltblatt Haushaltsstichprobe (PDF-Datei, 175 kB)

Sonderanschriften (Gemeinschaftsunterkünfte)

Befragung aller rund 58.000 Bewohnerinnen und Bewohner von rund 1 000 Einrichtungen wie z. B. Seniorenheimen, Studentenwohnheimen (so genannte nicht-sensible Sonderbereiche)

Befragung durch Interviewer, Selbstausfüllen und Übermittlung per Post oder Eingabe über Internet sind möglich.

Befragung der Leiterinnen und Leiter von 900 so genannten sensiblen Sonderbereichen (Justizvollzugsanstalten, psychiatrische Einrichtungen) durch Erhebungsbeauftragte. Online-Eingabe der Daten ist möglich.

Ziel der Befragung an Sonderbereichen

Qualitätssicherung der Registerdaten

Fragenkatalog

Name
Alter
Geschlecht

Faltblatt zur Befragung in nicht sensiblen Sonderbereichen (PDF-Datei, 166 kB)

Registerauswertungen

Melderegister

4,3 Millionen Datensätze in Rheinland-Pfalz mit Angaben zu Haupt- und Nebenwohnsitzen. Datenlieferungen am 1. November 2010, 9. Mai 2011 und 9. August 2011)

Ziel der Melderegisterauswertung

Erfassung demografischer Daten (z. B. Alter, Geschlecht, Geburtsort, Staatsangehörigkeit)

Erwerbsstatistische Register

Für Rheinland-Pfalz Übermittlung von 1,4 Millionen Datensätzen der Bundesagentur für Arbeit und der öffentlichen Arbeitgeber (einmalig zum Stichtag 9. Mai 2011)

Ziel der Auswertung erwerbsstatistischer Register

Erfassung von Daten zu Erwerbstätigkeit und Erwerbslosigkeit (z. B. Arbeitsort, Beruf)  

Warum Zensus?

Belastbare amtliche Einwohnerzahlen als Bemessungsgrundlage z. B. für:

  • Finanzzuweisungen
  • den Länderfinanzausgleich
  • die Einteilung von Wahlkreisen und Stimmbezirken

Verbundene Strukturdaten über Bevölkerung, Haushalte, Wohnungen und Gebäude u.a. für Planungen und Entscheidungen von Bund, Ländern und Gemeinden
Beispiele:

  • Bedarf an Kindertagesstätten, Schulen und Seniorenheimen
  • Arbeitsmarkt und Erwerbstätigkeit
  • Sozialleistungen und Altersversorgung
  • Wohnungsbedarf
  • Verkehr
  • Umwelt

Datenschutz

Einzelangaben der Befragten

  • unterliegen der strikten Geheimhaltung
  • dienen ausschließlich der statistischen Aufbereitung und Auswertung
  • werden nach Aufbereitung der Daten gelöscht (z. B. Name und Anschrift)
  • werden nicht veröffentlicht