Direkt zur Navigation springen [Alt/Ctr+1]Direkt zum Inhalt springen [Alt/Ctr+2]
Schrift: größer | kleiner | Druckansicht
Erweiterte Suche
Logo: Statistisches Landesamt - Zurück zur Startseite www.statistik.rlp.de
  • Aktuell
  • Konjunktur aktuell
  • Wirtschaft
  • Staat und Gesellschaft
  • Regionaldaten
  • Karten
  • Veröffentlichungen
    • Neuerscheinungen
    • Gesamtverzeichnis
    • Statistische Monatshefte
    • Monatlicher Zahlenspiegel
    • Statistische Analysen
      • Tourismus
      • Pflegevorausberechnung
      • Kennzahlen zur Bildung
      • Migrationshintergrund
      • Die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz
      • Demografische Entwicklung
      • Ländervergleich
      • Index der kommunalen Finanzausstattung
      • Die Landkreise Bad Kreuznach, Birkenfeld, Mainz-Bingen
      • Wahlen
        • Europawahlen
        • Bundestagswahlen
        • Landtagswahlen
    • Statistische Berichte
    • Statistisches Jahrbuch
    • Regionale Querschnitts- veröffentlichungen
    • Wirtschaftsatlas
    • Faltblätter und Broschüren
    • Verzeichnisse und Adressarien
    • Statistische Bände
    • Gemeinschafts- veröffentlichungen
    • Großregion
  • Über uns
  • Glossar
  • Service
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Anfahrtsbeschreibung
  • Impressum
  • Rechtshinweise
  • Sitemap
Startseite > Veröffentlichungen > Statistische Analysen > Wahlen > Landtagswahlen

Repräsentative Wahlstatistik zur Landtagswahl 2011

Nutzung des Stimmensplittings

Die wahlstatistischen Auswertungen haben wie schon in der Vergangenheit gezeigt, dass die Wählerinnen und Wähler der beiden ?größeren? Parteien das Stimmensplitting (also der Vergabe der Wahlkreis- und der Landesstimme an verschiedene Parteien) vergleichsweise wenig, die Wählerinnen und Wähler der ?kleineren? Parteien dagegen relativ oft nutzen.
Von 1.000 Wählerinnen und Wählern, die mit ihrer Landesstimme die SPD gewählt haben, gaben 164 dem Bewerber einer anderen Partei ihre Wahlkreisstimme (2006: 169). Anders als bei der vorangegangenen Landtagswahl profitierten 2011 allerdings die Wahlkreiskandidaten der GRÜNEN (68) stärker als die der CDU (54) vom Stimmensplitting der SPD-Wählerschaft.
Wie bei den beiden vorangegangenen Landtagswahlen haben die Wählerinnen und Wähler der CDU am wenigsten von der Möglichkeit des Stimmensplittings Gebrauch gemacht. Von 1 000 Wählerinnen und Wählern, die mit ihrer Landesstimme die CDU gewählt haben, gaben lediglich 121 dem Bewerber einer anderen Partei ihre Wahlkreisstimme (2006: 77). Vom Stimmensplitting der CDU-Wählerschaft haben die Kandidaten der SPD mit 43 Wahlkreisstimmen etwas mehr profitiert als die der FDP (34).
Die Wählerinnen und Wähler der GRÜNEN nutzten 2011 die Möglichkeit des Stimmensplittings nicht mehr so oft wie bei den vorangegangenen Landtagswahlen. Von 1.000 Wählerinnen und Wählern, die den GRÜNEN ihre Landesstimme gaben, haben 374 den Direktkandidaten einer anderen Partei gewählt (2006: 462). Mit großem Abstand entschieden sich die meisten von ihnen für den Wahlkreisbewerber der SPD (267).
Die Landesstimmenwählerinnen und -wähler der FDP haben bei dieser Landtagswahl am häufigsten mit ihrer Wahlkreisstimme Direktkandidaten anderer Parteien gewählt. Von 1.000 Wählerinnen und Wählern, die mit ihrer Landesstimme die Liberalen gewählt haben, gaben 528 dem Bewerber einer anderen Partei ihre Wahlkreisstimme (2006: 432). Der mit Abstand größte Teil der FDP-Wählerschaft, der nicht für den Kandidaten der Liberalen stimmte, entschied sich für den Wahlkreisbewerber der CDU (385).
Die Wählerinnen und Wähler der Partei DIE LINKE haben ihre Stimmen seltener gesplittet als die Wählerinnen und Wähler der GRÜNEN und der FDP. Von 1.000 Wählerinnen und Wählern, die mit ihrer Landesstimme DIE LINKE gewählt haben, vergaben nur 290 ihre Wahlkreisstimme an Direktkandidaten anderer Parteien (2006: 321). Vom Stimmensplitting der Wählerinnen und Wähler der Partei DIE LINKE haben die Direktkandidaten der SPD (123) am stärksten profitiert.

Anteilsergebnisse der Parteien nach Geschlecht und Alter
Gewinne und Verluste
Wahlbeteiligung