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Repräsentative Wahlstatistik zur Landtagswahl 2011

Anteilsergebnis der Parteien nach Geschlecht und Alter

Die beiden großen Parteien SPD und CDU sowie die GRÜNEN haben bei dieser Wahl jeweils bei den Frauen höhere Stimmenanteile erringen können als bei den Männern. Die FDP und die Partei DIE LINKE schnitten dagegen bei den männlichen Wählern besser ab.

Eine differenziertere Untersuchung der einzelnen Altersgruppen zeigt, dass die SPD ihre höchsten Landesstimmenanteile bei den älteren Wählerinnen und Wählern erzielte. Das beste Ergebnis gab es für die Sozialdemokraten mit 40,5 Prozent bei den 60-jährigen und älteren Frauen (Landesergebnis in der Stichprobe: 35,5 Prozent). Von den Männern dieser Altersgruppe gaben 38 Prozent ihre Landesstimme der SPD. Das schlechteste Ergebnis bekamen die Sozialdemokraten mit einem Stimmenanteil von nur 29,6 Prozent bei den 25- bis 34-jährigen Männern.

Auch die CDU wird besonders häufig von den älteren Menschen gewählt. Ihren höchsten Stimmenanteil erzielten die Christdemokraten ? wie bei den vorangegangenen Landtagswahlen ? bei den 60-jährigen und älteren Frauen. Hier kam die Union auf 45,1 Prozent der gültigen Stimmen (Landesergebnis in der Stichprobe: 35,2 Prozent). Bei den gleichaltrigen Männern erhielt sie mit 43,7 Prozent das zweitbeste Ergebnis. Den geringsten Stimmenanteil musste die CDU mit 23,2 Prozent bei den 18- bis 24-jährigen Männern hinnehmen.

Die GRÜNEN holten ihren höchsten Landesstimmenanteil bei den 18- bis 24-jährigen Frauen. Von dieser Personengruppe bekamen sie 27,2 Prozent der gültigen Stimmen (Landesergebnis in der Stichprobe: 15,5 Prozent). Das zweithöchste Ergebnis erzielte die Partei bei den 35- bis 44-jährigen Frauen (25,3 Prozent). Am schlechtesten schnitten die GRÜNEN bei den 60-Jährigen und Älteren ab. Hier beliefen sich die Stimmenanteile der Frauen und Männer lediglich auf 6,7 bzw. 7,1 Prozent.

Die FDP schnitt am besten bei den jüngeren Männern ab. Nur bei den 25- bis 34-jährigen (5,7 Prozent) sowie den 18- bis 24-jährigen (5,5 Prozent) Männern konnte sie die Fünf-Prozent-Hürde übertreffen (Landesergebnis in der Stichprobe: 4,2 Prozent). Die geringsten Landesstimmenanteile bekamen die Liberalen dagegen von den Frauen im Alter von 45 bis 59 Jahren (3,3 Prozent) sowie 35 bis 44 Jahren (3,5 Prozent).

Die Partei DIE LINKE war mit einem Landesstimmenanteil von 4,4 Prozent in der Altersgruppe der 45- bis 59-jährigen Männer am erfolgreichsten (Landesergebnis in der Stichprobe: 3 Prozent). Das schlechteste Ergebnis für DIE LINKE gab es mit nur 1,3 Prozent bei den 60-jährigen und älteren Frauen.

Gewinne und Verluste
Nutzung des Stimmensplittings
Wahlbeteiligung