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Startseite > Wirtschaft > Landwirtschaft

Kalter Februar verursachte hohe Schäden an Winterweizen und -gerste
Deutliche Anbauverschiebungen auf dem Ackerland

(81 / 15.05.2012) Der sehr kalte Februar hat der Winteraussaat in Rheinland-Pfalz stark zugesetzt. Mit dem Vegetationsbeginn im März zeigten insbesondere mit Winterweizen und Wintergerste bestellte Flächen deutliche Schäden aufgrund der starken Fröste im Februar, wie das Statistische Landesamt jetzt mitteilte. Durch das Fehlen der dämmenden Schneedecke kam es hierbei zu einem extremen Durchfrieren der oberen Bodenschicht (Kahlfrost) und infolgedessen zu einer massiven Beeinträchtigung der Winteraussaat. Auf fast jeder Fünften im Herbst mit Winterweizen (18 Prozent) und Wintergerste (19 Prozent) bestellten Fläche waren die Schäden so groß, dass ein Umbruch der Fläche erfolgte. Beim Winterraps, der normalerweise frostempfindlicher als Winterweizen ist, wurden nur gut 4 Prozent der Flächen umgebrochen. Viele der nicht umgebrochenen Flächen weisen ebenfalls Schäden auf, die zu Mindererträgen führen werden. Regional sind besonders die Höhengebiete betroffen, da hier die Temperaturen tiefer lagen als in den Anbaugebieten entlang des Rheins.

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Fleischerzeugung stieg im Jahr 2011 um 4,6 Prozent
Deutlich mehr Schweine geschlachtet

(79 / 10.05.2012) Rund 132.600 Tonnen Fleisch wurden im Jahr 2011 in Rheinland-Pfalz bei gewerblichen und privaten Schlachtungen erzeugt. Gegenüber dem Vorjahr stellte das nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems eine Zunahme von 4,6 Prozent dar. Der größte Teil der Fleischerzeugung, rund 79 Prozent, entfiel auf Schweinefleisch. Die produzierte Menge stieg gegenüber 2010 um 6,7 Prozent auf 104.300 Tonnen. Der Rindfleischanteil lag mit 27.600 Tonnen bei rund 21 Prozent. Hierbei handelte es sich überwiegend um Kuh- (12.800 Tonnen) und Bullenfleisch (10.000 Tonnen). Die Erzeugung von Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch ist mit 0,5 Prozent (694 Tonnen) nur von nachrangiger Bedeutung.

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Knapp 6,1 Millionen Hektoliter Wein erzeugt
Ein Viertel zu Prädikatswein ausgebaut

(77 / 09.05.2012) Die weinausbauenden Betriebe und Kellereien in Rheinland-Pfalz erzeugten aus der Traubenernte des Jahres 2011 knapp 6,1 Millionen Hektoliter Wein. Das stellt nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gegenüber der sehr geringen Vorjahresmenge von 4,6 Millionen Hektoliter Wein einen Zuwachs von 32 Prozent dar. Dennoch blieb das Ergebnis um 1,4 Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt. Die Zunahmen lagen beim Weißwein mit 32 Prozent und dem Rotwein mit 33 Prozent in einer ähnlichen Größenordnung.

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Eierzeugung legte erneut deutlich zu
Bodenhaltung gewinnt weiter an Bedeutung

(42 / 14.03.2012) Die rheinland-pfälzischen Unternehmen bzw. Betriebe mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen erzeugten im vergangenen Jahr 162 Millionen Hühnereier. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems fast 11 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nachdem es auch im Jahr 2010 deutliche Zuwächse gegeben hatte, erreichte die Eiererzeugung wieder nahezu das Niveau des Jahres 2000, als 164 Millionen Hühnereier produziert wurden.

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Müller-Thurgau verlor binnen zehn Jahren über ein Viertel an Rebfläche
Dornfelder legte um fast 2.300 Hektar zu

(22 / 14.02.2012) Das Rebsortenspektrum in Rheinland-Pfalz hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich gewandelt. Die größte Bedeutung kam hierbei nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems dem in der ersten Hälfte des Jahrzehnts zu beobachtenden Trend zum Anbau von roten Rebsorten zu. Während die mit roten Sorten bestockte Rebfläche zwischen den Jahren 2001 und 2011 um 32 Prozent auf 19.573 Hektar zunahm, reduzierte sich die mit weißen Sorten bepflanzte Fläche um fast 13 Prozent auf 44.237 Hektar. Insgesamt ging die Rebfläche in diesem Zeitraum um 2,5 Prozent auf 63.810 Hektar zurück. Etwa zur Mitte des Jahrzehnts stoppte jedoch die Ausdehnung der mit Rotwein bestockten Flächen. Seither sind die Anteile von weißen und roten Rebsorgen mit knapp 70 bzw. gut 30 Prozent nahezu unverändert.

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Landwirtschaftliche Betriebe immer größer
Jeder zehnte Betrieb bewirtschaftet mindestens 100 Hektar

(20 / 06.02.2012) Der Rückgang der Zahl landwirtschaftlicher Betriebe bei gleichzeitiger Zunahme der durchschnittlichen Betriebsgröße setzte sich auch im Jahr 2011 fort. Im März 2011 zählte das Statistische Landesamt in Rheinland-Pfalz 20.000 landwirtschaftliche Betriebe, das waren 600 bzw. drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche ging leicht um 2.000 Hektar auf 703.000 Hektar zurück. Dadurch stieg die landwirtschaftlich genutzte Fläche je Betrieb innerhalb eines Jahres um einen auf 35 Hektar.

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Statistische Bände

Band 399 - Die Landwirtschaft 2010

Ernte- und Betriebsberichterstatter gesucht

Weitere Informationen im Faltblatt (PDF-Datei)

Landwirtschaftszählung 2010

Gemeinschafts-
veröffentlichung:

Bundesweite Ergebnisse der Landwirtschaftszählung (PDF-Datei (5.232 kB)