(81 / 15.05.2012) Der sehr kalte Februar hat der Winteraussaat in Rheinland-Pfalz stark zugesetzt. Mit dem Vegetationsbeginn im März zeigten insbesondere mit Winterweizen und Wintergerste bestellte Flächen deutliche Schäden aufgrund der starken Fröste im Februar, wie das Statistische Landesamt jetzt mitteilte. Durch das Fehlen der dämmenden Schneedecke kam es hierbei zu einem extremen Durchfrieren der oberen Bodenschicht (Kahlfrost) und infolgedessen zu einer massiven Beeinträchtigung der Winteraussaat. Auf fast jeder Fünften im Herbst mit Winterweizen (18 Prozent) und Wintergerste (19 Prozent) bestellten Fläche waren die Schäden so groß, dass ein Umbruch der Fläche erfolgte. Beim Winterraps, der normalerweise frostempfindlicher als Winterweizen ist, wurden nur gut 4 Prozent der Flächen umgebrochen. Viele der nicht umgebrochenen Flächen weisen ebenfalls Schäden auf, die zu Mindererträgen führen werden. Regional sind besonders die Höhengebiete betroffen, da hier die Temperaturen tiefer lagen als in den Anbaugebieten entlang des Rheins.
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