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Startseite > Wirtschaft > Umwelt

Zum Weltwassertag am 22. März
2,2 Milliarden Kubikmeter Wasser der Natur entnommen

(49 / 21.03.2012) In Rheinland-Pfalz wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems im Jahr 2010 rund 2.179 Millionen Kubikmeter Wasser der Natur entnommen. Rund 85 Prozent dieser Menge stammten aus Oberflächengewässern wie Flüssen, Seen und Talsperren. Weitere 11 Prozent entfielen auf das Grundwasser.

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Trinkwasserverbrauch stieg 2010 wieder leicht an
Pro Kopf flossen am Tag 119 Liter aus der Leitung

(48 / 21.03.2012) Der Wasserverbrauch der Privathaushalte ist in Rheinland-Pfalz im Jahr 2010 nach Jahrzehnten des Rückgangs erstmals wieder leicht angestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems aus Anlass des Weltwassertages am 22. März mitteilt, lag der Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr 2010 bei gut 119 Liter am Tag und damit um knapp einen Liter höher als bei der vorigen Erhebung im Jahr 2007. Trotz dieses leichten Anstiegs liegt der Wasserverbrauch deutlich niedriger als in früheren Jahrzehnten. In den 80er Jahren liefen pro Einwohner noch 140 Liter aus den Leitungen.

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Fast jede fünfte Tonne Abfall wurde auf Deponien eingelagert
Entsorgungsanlagen nahmen knapp sieben Millionen Tonnen Abfälle an

(46 / 20.03.2012) Die rheinland-pfälzischen Abfallentsorgungsanlagen nahmen im Jahr 2010 nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems rund sieben Millionen Tonnen Abfälle entgegen, das waren 0,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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Verwendung klimawirksamer Stoffe auf Vorjahresniveau
Einsatz überwiegend als Treibmittel

(192 / 29.11.2011) Rund 370 rheinland-pfälzische Unternehmen setzten im Jahr 2010 etwa 479 Tonnen klimawirksame Stoffe ein. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Der wichtigste Einsatzstoff war Tetrafluorethan, das unter dem Handelsnamen R134a bekannt ist. Auf diesen Fluorkohlenwasserstoff entfielen rund 80 Prozent der insgesamt verwendeten Menge. Ein wichtiger Einsatzschwerpunkt ist die Nutzung als Treibmittel bei der Herstellung von Aerosolen, zum Beispiel für medizinische Sprays. Außerdem wird R 134a häufig als Kühlmittel in Klimaanlagen genutzt, z. B. in Pkw.

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Rheinland-pfälzische Abfallentsorgungsanlagen nahmen knapp sieben Millionen Tonnen Abfälle an
Deutlich mehr Kraftfahrzeuge zerlegt

(23 / 10.02.2011) Die Abwrackprämie hat im Jahr 2009 die Abfallmenge in den Demontagebetrieben stark ansteigen lassen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems wurden 102.000 Tonnen verarbeitet, das waren mehr als dreimal soviel wie im Jahr davor (28.700). Bundesweit vervierfachte sich das Aufkommen auf 1,6 Millionen Tonnen. Im Jahr 2009 bekamen private Kraftfahrzeughalter eine Umweltprämie, wenn sie einen mindestens neun Jahre alten Pkw zur Verschrottung gaben und gleichzeitig ein neues Auto kauften.

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Trinkwasserpreise steigen
Große regionale Unterschiede

(3 / 05.01.2011) Für einen Kubikmeter Trinkwasser muss ein rheinland-pfälzischer Haushalt aktuell durchschnittlich 1,61 Euro aufwenden. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems sind dies 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr und sieben Prozent mehr als im Jahr 2005 (1,50 Euro). Neben diesem Entgelt zahlen die Haushalte eine verbrauchsunabhängige Grundgebühr, die innerhalb der vergangenen fünf Jahre um 17 Prozent von durchschnittlich 57,28 Euro auf 67,02 Euro gestiegen ist.

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Umweltökonomische Gesamtrechnungen

Die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen (UGR) stellen, im Rahmen der amtlichen Statistik, die Datengrundlage für umweltpolitische Diskussionen und Entscheidungen bereit. Sie beschreiben die Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, privaten Haushalten und Umwelt.  

www.ugrdl.de