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Startseite > Wirtschaft > Umwelt

Rheinland-pfälzische Abfallentsorgungsanlagen nahmen knapp sieben Millionen Tonnen Abfälle an

(39 / 06.03.2013) Die rheinland-pfälzischen Abfallentsorgungsanlagen nahmen im Jahr 2011 nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems knapp sieben Millionen Tonnen Abfälle entgegen, das waren 0,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die größte Menge davon waren mit 1,8 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle (Haushaltsabfälle und ähnliche gewerbliche und industrielle Abfälle). Ihr Anteil betrug 26 Prozent der gesamten Abfallmenge. Eine ähnliche Größenordnung erreichten die Bau- und Abbruchabfälle, auf die 25 Prozent entfielen. Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen, öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen sowie der Aufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch und Wasser für industrielle Zwecke umfassten knapp ein Fünftel der Abfallmenge. Diese drei Abfallarten repräsentierten somit gut 70 Prozent des Aufkommens.

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89.000 Tonnen Klärschlamm in kommunalen Anlagen
Verwendung überwiegend in der Landwirtschaft

(225 / 26.11.2012) In den kommunalen Kläranlagen fielen bei der Reinigung der Abwässer im Jahr 2011 rund 89.100 Tonnen Klärschlamm an (gemessen als Trockenmasse). Das waren nach Angabe des Statistischen Landesamtes gut vier Prozent mehr als im Jahr 2010. Im langjährigen Vergleich ist allerdings ein Rückgang zu verzeichnen. Vor zwanzig Jahren fielen noch 115.000 Tonnen an. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung ist die geringere Menge an Zuschlagstoffen, die den Klärschlämmen zur Stabilisierung beigegeben werden.

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Einsatz klimawirksamer Stoffe stieg 2011 um mehr als ein Fünftel an

(207 / 26.10.2012) Der Einsatz klimawirksamer Stoffe ist in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr deutlich angestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems wurden 583 Tonnen derartiger Stoffe eingesetzt, das waren fast 22 Prozent mehr als im Jahr 2010. Eine vergleichbare Menge war zuletzt im Jahr 2001 mit 567 Tonnen registriert worden. Knapp 370 in Rheinland-Pfalz ansässige Unternehmen meldeten den Einsatz von mehr als 20 Kilogramm klimawirksame Stoffe. Dazu gehören z. B. voll- und teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe, die eine potenzielle Wirkung auf die Erderwärmung haben. Sobald die Stoffe freigesetzt werden, sind sie deutlich klimaschädlicher als Kohlendioxid. Ihre Verwendung unterliegt deshalb besonderen Berichtspflichten.

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Produzierendes Gewerbe investierte im Jahr 2010 weniger in den Umweltschutz
Knapp zwei Drittel der Investitionen flossen in den Gewässerschutz

(192 / 25.09.2012) Die Investitionen des produzierenden Gewerbes in Umweltschutzmaßnahmen sind im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um fast ein Fünftel auf 409 Millionen Euro zurückgegangen. An den gesamten Investitionen von 3.174 Millionen Euro hatten die Umweltschutzinvestitionen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems einen Anteil von 13 Prozent. Zu den Umweltschutzinvestitionen zählen die Investitionen, die eine Verringerung oder Vermeidung von schädlichen Emissionen in die Umwelt bewirken oder den Einsatz von Ressourcen reduzieren.

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Umweltwirtschaft erzielte im Jahr 2010 rund 3,9 Milliarden Euro Umsatz
Größter Anteil bei Produkten und Dienstleistungen für den Klimaschutz

(136 / 13.07.2012) Gut 750 Betriebe in Rheinland-Pfalz meldeten im Jahr 2010, dass sie mit der Herstellung von Waren für den Umweltschutz oder mit der Erbringung von Bau- und sonstigen Dienstleistungen für den Umweltschutz rund 3,9 Milliarden Euro Umsatz erzielten. Gegenüber dem Jahr 2009, das allerdings unter dem Einfluss der Wirtschaftskrise stand, bedeutet das einen Anstieg um knapp 12 Prozent. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr betrug der Zuwachs 2,4 Prozent.

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Siedlungs- und Verkehrsflächen dehnen sich weiter aus
42 Prozent der Landesfläche sind bewaldet

(101 / 11.06.2012) Der sogenannte »Flächenverbrauch« setzte sich im Jahr 2011 fort. Nach Angabe des Statistischen Landesamtes in Bad Ems wurde im zurückliegenden Jahr täglich gut ein Hektar der Landesfläche zusätzlich für Siedlungs- und Verkehrszwecke beansprucht. Binnen Jahresfrist wurde die so genutzte Fläche damit um 370 Hektar auf 282.694 Hektar erweitert. Mit einem Anteil von 14,2 Prozent an der Landesfläche liegt Rheinland-Pfalz damit über dem Bundeswert (2010: 13,4 Prozent). Im Vergleich zu den beiden Vorjahren hat der Flächenverbrauch in Rheinland-Pfalz wieder zugenommen. Im Jahr 2010 waren nur 193 Hektar für Siedlungs- und Verkehrszwecke neu in Anspruch genommen worden. Im Vergleich dazu war der Flächenverbrauch in früheren Jahren deutlich größer. Im Jahr 2000 wurden beispielsweise für Siedlungs- und Verkehrszwecke noch 1.812 Hektar oder 5,0 Hektar pro Tag zusätzlich beansprucht.

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Umweltökonomische Gesamtrechnungen

Die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen (UGR) stellen, im Rahmen der amtlichen Statistik, die Datengrundlage für umweltpolitische Diskussionen und Entscheidungen bereit. Sie beschreiben die Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, privaten Haushalten und Umwelt.  

www.ugrdl.de