Verdienste und Arbeitskosten: Pressemitteilungen

Die realen Verdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent gestiegen (Deutschland: plus 1,8 Prozent). Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Anstieg des Reallohnindex nach den endgültigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung damit um 0,1 Prozentpunkte unter dem vorläufigen Wert vom 6. Februar 2017.

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Der Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern hat sich in Rheinland-Pfalz im Jahr 2016 leicht reduziert. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen um 20 Prozent niedriger als der Verdienst der Männer. In den beiden Vorjahren betrug der so genannte Gender Pay Gap noch 21 Prozent.

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Nach vorläufigen Ergebnissen sind im Jahr 2016 in Rheinland-Pfalz die Reallöhne um 1,6 Prozent gestiegen (Deutschland: plus 1,8 Prozent). Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war die Zunahme zwar wesentlich geringer als im Vorjahr, lag aber über dem Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2015 (plus 1,3 Prozent).

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Der Trend einer zunehmenden Lohnspreizung zwischen niedrigen und hohen Verdiensten hat sich von 2010 bis 2014 nicht weiter fortgesetzt. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems aufgrund von Ergebnissen der Verdienststrukturerhebung mitteilt, hat sich der Verdienstabstand zwischen Gering- und Besserverdienern in Rheinland-Pfalz zwischen 2010 und 2014 etwas verringert.

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Zum 1. Januar 2015 wurde in Deutschland ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro eingeführt. Bei einer Vollzeitbeschäftigung von 40 Wochenarbeitsstunden ergibt sich daraus ein Monatsverdienst von 1.473 Euro. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems entsprach der Mindestlohn damit im April 2014 rund 44 Prozent des durchschnittlichen Bruttomonatsverdienstes eines Vollzeitbeschäftigten in Rheinland-Pfalz, der sich auf 3.380 Euro belief. Dieser Prozentwert, der auch als „Kaitz-Index“ bezeichnet wird, liegt nur etwas über dem Durchschnitt aller Bundesländer (43 Prozent). Im Durchschnitt der westdeutschen Bundesländer ergibt sich ein Wert von 41 Prozent, in den ostdeutschen Ländern liegt er bei 55 Prozent.

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Im April 2014, also ein gutes halbes Jahr vor der Einführung des Mindestlohns zum 1. Januar 2015, gab es in Rheinland-Pfalz rund 250.000 Arbeitsverhältnisse, bei denen ein Stundenlohn von unter 8,50 Euro gezahlt wurde. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems auf der Basis erster Ergebnisse der Verdienststrukturerhebung 2014 mitteilt, fallen davon rund 180.000 Arbeitsverhältnisse in den Geltungsbereich des Mindestlohngesetzes, was einem Anteil von 10,8 Prozent an allen abhängigen Beschäftigungsverhältnissen entspricht (Deutschland: 10,7 Prozent). Für die übrigen rund 70.000 Arbeitsverhältnisse mit einem Stundenlohn von weniger als 8,50 Euro sieht das Gesetz Ausnahmen vor (v. a. Auszubildende, Praktikanten, Personen unter 18 Jahren).

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Die Reallöhne – d. h. die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – sind 2015 kräftig gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war der Reallohnindex in Rheinland-Pfalz nach endgültigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung um 3,2 Prozent höher als 2014. Damit wird das vorläufige Ergebnis vom 15. Februar 2016 um 0,1 Prozentpunkte nach unten korrigiert. Der Reallohnindex wird errechnet, indem die Entwicklung der Verdienste der Preisentwicklung gegenüber gestellt wird. Der Index der nominalen Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen lag 2015 um 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Da der Verbraucherpreisindex im vergangenen Jahr nur um 0,2 Prozent zulegte, stand der Zunahme der Nominallöhne ein Anstieg der Reallöhne in fast gleicher Höhe gegenüber. In den Vorjahren fiel die Reallohnsteigerung aufgrund niedrigerer Verdienstzuwächse und höherer Inflationsraten deutlich schwächer aus.

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Der Gender Pay Gap – der prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern – ist 2015 geringfügig gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems anlässlich des Equal Pay Day am 19. März mitteilt, lag der geschlechtsspezifische Verdienstunterschied 2015 bei gut 21 Prozent (2014: 22 Prozent). Der Equal Pay Day markiert den Tag des Jahres, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssten, um das gleiche durchschnittliche Gehalt zu erzielen, das männlichen Arbeitnehmern im Vorjahr gezahlt wurde.

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Nach vorläufigen Ergebnissen sind im Jahr 2015 in Rheinland-Pfalz die Reallöhne, d. h. die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, um 3,3 Prozent gestiegen (Deutschland: plus 2,5 Prozent). Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist dies die mit Abstand größte Reallohnsteigerung seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008. Im Vorjahr belief sich der Reallohnzuwachs noch auf 1,8 Prozent; im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2014 stiegen die Reallöhne um rund ein Prozent pro Jahr.

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