Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen: Pressemitteilungen

Im vierten Quartal 2016 gewann die rheinland-pfälzische Wirtschaft wieder an Schwung. Nach vorläufigen, indikatorgestützten Berechnungen nahm das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,2 Prozent zu. Im Vergleich zum vierten Quartal 2015 legte die Wirtschaft um 0,7 Prozent zu.

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„Die rheinland-pfälzische Wirtschaft ist 2016 ordentlich gewachsen“, ist das gemeinsame Resümee von Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und Jörg Berres, Präsident des Statistischen Landesamtes, bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts 2016. Das Bruttoinlandsprodukt nahm nach vorläufigen Berechnungen preisbereinigt um 1,5 Prozent zu (Deutschland: plus 1,9 Prozent).

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Die rheinland-pfälzische Wirtschaft ist 2016 ordentlich gewachsen. „Preisbereinigt stieg das Bruttoinlandsprodukt 2016 um 1,5 Prozent“, verkündet der Präsident des Statistischen Landesamtes, Jörg Berres. Die Wachstumsdynamik ließ im Berichtsjahr allerdings nach. Im Vergleich zu Deutschland (plus 1,9 Prozent) und den alten Bundesländern ohne Berlin (plus 1,8 Prozent) fiel das Wachstum etwas niedriger aus.

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Im dritten Quartal 2016 verlor die rheinland-pfälzische Wirtschaft an Schwung. Nach vorläufigen, indikatorgestützten Berechnungen nahm das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,1 Prozent ab. Im Vergleich zum Vorjahr ließ die Wachstumsdynamik nach. Die Wirtschaft konnte aber dennoch weiter zulegen, und zwar um 0,6 Prozent.

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Das Bruttoinlandsprodukt ist in Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr 2016 kräftig gestiegen. Preisbereinigt lag die Wirtschaftsleistung in Rheinland-Pfalz um 2,2 Prozent höher als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Damit hat sich das Wirtschaftswachstum im Vorjahresvergleich deutlich erhöht: Im Jahr 2015 hatte das preisbereinigte BIP um 1,4 Prozent zugenommen. Im Bundesdurchschnitt ist die Summe der erbrachten wirtschaftlichen Leistung im ersten Halbjahr um 2,3 Prozent gestiegen, in den alten Ländern ohne Berlin betrug das Plus ebenfalls 2,3 Prozent. In jeweiligen Preisen stieg die Wirtschaftsleistung in Rheinland-Pfalz um 3,7 Prozent (Deutschland: plus 3,9 Prozent; alte Ländern ohne Berlin: plus 3,9 Prozent). Diese Angaben basieren auf einer vorläufigen Berechnung des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder.

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Im Jahr 2014 ist das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in Rheinland-Pfalz in allen Verwaltungsbezirken gestiegen. Mit 87,2 Milliarden Euro lag der Wert nach Angaben des Statistischen Landesamt in Bad Ems um 1,9 Milliarden Euro oder 2,2 Prozent über dem Niveau von 2013. Damit standen jedem Einwohner im Landesdurchschnitt 21.781 Euro für Konsumzwecke oder zum Sparen zur Verfügung.

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Fast alle rheinland-pfälzischen Verwaltungsbezirke verzeichneten 2014 einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in jeweiligen Preisen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems nahm die Summe aller produzierten Waren und Dienstleistungen in den kreisfreien Städten mit plus drei Prozent gegenüber dem Vorjahr etwas stärker zu als in den Landkreisen (plus zwei Prozent). Den höchsten Zuwachs der Wirtschaftsleistung verzeichneten die kreisfreie Stadt Kaiserslautern mit plus zehn Prozent und der Landkreis Germersheim mit plus fünf Prozent. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm (minus 5,8 Prozent), dem Landkreis Kusel (minus 2,6 Prozent) und der Stadt Zweibrücken (minus vier Prozent) sank das Bruttoinlandsprodukt dagegen, nachdem es im Vorjahr im Eifelkreis Bitburg-Prüm und in Zweibrücken kräftig gestiegen war.

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Im Jahr 2014 gaben die privaten Haushalte in Rheinland-Pfalz 80,9 Milliarden Euro bzw. 92,8 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für den privaten Konsum aus, der Rest wurde gespart. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems stiegen die Konsumausgaben damit gegenüber 2013 preisbereinigt um 1 Prozent. Im Bundesdurchschnitt nahmen die privaten Konsumausgaben um 0,9 Prozent zu.

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Die Gesundheitswirtschaft erbringt einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftsleistung in Rheinland-Pfalz. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag ihre Bruttowertschöpfung 2015 bei 14,1 Milliarden Euro. Das waren 11,8 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung, die im Land erstellt wird. „Die Gesundheitswirtschaft hat in Rheinland-Pfalz eine überdurchschnittliche Bedeutung“, so Präsident Jörg Berres unter Berufung auf die erstmals vorgelegten Berechnungen der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“. Im Durchschnitt aller Bundesländer lag der Wertschöpfungsanteil der Gesundheitswirtschaft 2015 nur bei zehn Prozent.

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Das Wirtschaftswachstum hat 2015 weiter an Dynamik gewonnen. „Preisbereinigt ist das Bruttoinlandsprodukt 2015 um 1,4 Prozent gestiegen“, verkündete der Präsident des Statistischen Landesamtes, Jörg Berres, am Mittwoch in Mainz. Im Vergleich zu Deutschland und den alten Bundesländern (ohne Berlin) fiel das Wachstum allerdings etwas niedriger aus (jeweils plus 1,7 Prozent).

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