Gesundheit: Pressemitteilungen

Im rheinland-pfälzischen Gesundheitswesen arbeiteten 2015 rund 256.000 Menschen. Für ärztliche Leistungen wurden 4,7 Milliarden Euro ausgegeben. Diese und weitere Informationen hält die Gesundheitsberichterstattung für Rheinland-Pfalz bereit, die vom Statistischen Landesamt in Bad Ems nun um Indikatoren zu der Beschäftigung und den Ausgaben im Gesundheitswesen erweitert wurde.

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Die Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“, der das Statistische Landesamt in Bad Ems angehört, gibt in ihrer aktuellen Veröffentlichung erstmals einen Überblick über das Gesundheitswesen aller Bundesländer. Die Broschüre informiert unter anderem darüber, dass die rheinland-pfälzische Gesundheitswirtschaft im Vergleich der Bundesländer eine überdurchschnittliche Bedeutung hat.

 

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In den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern fielen im Jahr 2016 Gesamtkosten in Höhe von rund 4,6 Milliarden Euro an. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes vier Prozent mehr als im Vorjahr. Mit rund drei Milliarden Euro entfielen 64 Prozent auf Personalkosten. Diese stiegen im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent.

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Die Gesundheitsausgaben sind im Jahr 2015 erneut gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems wurden in Rheinland-Pfalz 17,3 Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen rund um die Gesundheit ausgegeben. Das waren 0,8 Milliarden Euro bzw. 4,6 Prozent mehr als 2014 (Deutschland: plus 4,5 Prozent).

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In den 69 rheinland-pfälzischen allgemeinen Krankenhäusern wurden im Jahr 2016 fast 929.000 Patientinnen und Patienten vollstationär versorgt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, hat die Zahl der Behandlungsfälle im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent zugenommen.

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Die Gesundheitswirtschaft erbringt einen bedeutenden Beitrag zur Wirtschaftsleistung in Rheinland-Pfalz. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag ihre Bruttowertschöpfung 2016 bei 14,2 Milliarden Euro. Das waren 11,3 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung, die im Land erstellt wird (Länderdurchschnitt: 10,1 Prozent).

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Im rheinland-pfälzischen Gesundheitswesen waren im Jahr 2015 rund 256.000 Beschäftigte tätig. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems entspricht dies einem Anstieg von 3.800 Beschäftigten bzw. 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Deutschland: plus 2,1 Prozent). Die meisten neuen Arbeitsplätze entstanden in stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen.

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Gut 250.000 Beschäftigte in Rheinland-Pfalz, eine Wertschöpfung von knapp 14 Milliarden Euro und Ausgaben von mehr als 4.000 Euro pro Kopf: Das sind Kennzahlen des Gesundheitssektors, den die Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ jetzt in einer gut 30-seitige Veröffentlichung porträtiert. „Aufgrund des wachsenden Gesundheitsbewusstseins des Menschen und der zunehmenden Alterung der Gesellschaft steigt die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft stetig. Die Broschüre gibt einen fundierten Überblick über die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in Rheinland-Pfalz und den anderen Bundesländern“, so der Präsident des Statistischen Landesamtes Jörg Berres.

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Im Jahr 2015 wurden insgesamt 6.589 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer wegen eines akuten Alkoholrauschs stationär in Krankenhäusern behandelt. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 538 Personen bzw. 7,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Fast 70 Prozent der behandelten Personen waren männlich (4.575 Patienten), aber auch rund 2.000 Mädchen und Frauen landeten aufgrund übermäßigen Konsums von Alkohol im Krankenhaus.

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