Gesundheit: Pressemitteilungen

Die Gesundheitswirtschaft erbringt einen bedeutenden Beitrag zur Wirtschaftsleistung in Rheinland-Pfalz. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag ihre Bruttowertschöpfung 2016 bei 14,2 Milliarden Euro. Das waren 11,3 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung, die im Land erstellt wird (Länderdurchschnitt: 10,1 Prozent).

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Im rheinland-pfälzischen Gesundheitswesen waren im Jahr 2015 rund 256.000 Beschäftigte tätig. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems entspricht dies einem Anstieg von 3.800 Beschäftigten bzw. 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Deutschland: plus 2,1 Prozent). Die meisten neuen Arbeitsplätze entstanden in stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen.

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Gut 250.000 Beschäftigte in Rheinland-Pfalz, eine Wertschöpfung von knapp 14 Milliarden Euro und Ausgaben von mehr als 4.000 Euro pro Kopf: Das sind Kennzahlen des Gesundheitssektors, den die Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ jetzt in einer gut 30-seitige Veröffentlichung porträtiert. „Aufgrund des wachsenden Gesundheitsbewusstseins des Menschen und der zunehmenden Alterung der Gesellschaft steigt die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft stetig. Die Broschüre gibt einen fundierten Überblick über die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in Rheinland-Pfalz und den anderen Bundesländern“, so der Präsident des Statistischen Landesamtes Jörg Berres.

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Im Jahr 2015 wurden insgesamt 6.589 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer wegen eines akuten Alkoholrauschs stationär in Krankenhäusern behandelt. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 538 Personen bzw. 7,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Fast 70 Prozent der behandelten Personen waren männlich (4.575 Patienten), aber auch rund 2.000 Mädchen und Frauen landeten aufgrund übermäßigen Konsums von Alkohol im Krankenhaus.

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Die Gesundheitsausgaben sind 2014 erneut gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems wurden in Rheinland-Pfalz 16,3 Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen rund um die Gesundheit ausgegeben, das waren 4,4 Prozent mehr als 2013 (Deutschland: plus 4,2 Prozent). Damit setzte sich der Trend der vergangenen Jahre fort: Zwischen 2008 und 2014 haben sich die Gesundheitsausgaben im Land insgesamt um 23 Prozent erhöht (Deutschland: ebenfalls plus 23 Prozent). Mit einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von 3,5 Prozent in diesem Zeitraum sind die Gesundheitsausgaben stärker gestiegen als das Bruttoinlandsprodukt, das in jeweiligen Preisen um durchschnittlich 2,3 Prozent pro Jahr zulegte.

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In den 90 rheinland-pfälzischen Krankenhäusern wurden im Jahr 2015 mehr als 942.000 Patientinnen und Patienten vollstationär versorgt. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist die Anzahl der Behandlungsfälle im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben. Hingegen reduzierten sich die erbrachten Behandlungstage bei vollstationärer Versorgung gegenüber 2014 leicht auf knapp 6,8 Millionen (minus 0,7 Prozent).

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Die Gesundheitswirtschaft erbringt einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftsleistung in Rheinland-Pfalz. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag ihre Bruttowertschöpfung 2015 bei 14,1 Milliarden Euro. Das waren 11,8 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung, die im Land erstellt wird. „Die Gesundheitswirtschaft hat in Rheinland-Pfalz eine überdurchschnittliche Bedeutung“, so Präsident Jörg Berres unter Berufung auf die erstmals vorgelegten Berechnungen der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“. Im Durchschnitt aller Bundesländer lag der Wertschöpfungsanteil der Gesundheitswirtschaft 2015 nur bei zehn Prozent.

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Im Jahr 2015 ließen 3.984 rheinland-pfälzische Frauen einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Wie das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz mitteilt, sind dies vier Prozent mehr als im Vorjahr. Deutschlandweit sank im Vergleichszeitraum die Zahl der Abtreibungen hingegen um 0,5 Prozent. Bezogen auf die Zahl der Geburten wurden in Rheinland-Pfalz im Durchschnitt der zurückliegenden fünf Jahre rund zwölf Abbrüche je 100 Geborene registriert. Damit weist Rheinland-Pfalz trotz gestiegener Fallzahlen nach wie vor eine Abbruchquote auf, die deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Bundesweit kamen auf 100 Geburten 15 Abbrüche, in Rheinland-Pfalz 12. Rheinland-Pfalz gehört damit neben Bayern (11) und Baden-Württemberg (12) zu den drei Ländern mit den niedrigsten Abbruchquoten. Der höchste Wert errechnet sich für den Stadtstaat Bremen (27).

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