Soziales: Pressemitteilungen

Im Jahr 2015 wurden in Rheinland-Pfalz insgesamt 7.028 Angebote der Jugendarbeit gezählt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, kamen fast drei Viertel (74 Prozent) dieser Angebote von den freien Trägern der Jugendhilfe. Hierzu zählen insbesondere die verschiedenen Jugendverbände sowie kirchliche (Diakonie, Caritas) und sonstige Träger (u. a. Arbeiterwohlfahrt, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz). Die übrigen gut 26 Prozent waren Angebote öffentlicher Träger wie Jugendämter und Gemeinden bzw. Gemeindeverbände.

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Am Ende des Jahres 2015 waren in Rheinland-Pfalz 314.446 Menschen auf finanzielle Hilfen des Staates angewiesen, um ihren grundlegenden Lebensunterhalt zu sichern. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems erhielten damit 7,8 Prozent der Bevölkerung, also rund jeder 13. Einwohner, Leistungen der sozialen Mindestsicherung. Unter den Bundesländern wies Rheinland-Pfalz nach Bayern (5,2 Prozent) und Baden-Württemberg (6,0 Prozent) die drittniedrigste Quote auf. Deutschlandweit waren 9,7 Prozent der Bevölkerung auf finanzielle Hilfen des Staates angewiesen.

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Im Jahr 2015 gaben die Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe in Rheinland-Pfalz über 83 Millionen Euro für die Jugend- und Jugendsozialarbeit aus. Das waren gut drei Millionen Euro bzw. vier Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im Zehnjahresvergleich stiegen die Ausgaben in diesem Bereich um mehr als 40 Prozent. Je jungem Menschen – das sind nach dem Sozialgesetzbuch unter 27-Jährige – wurden im vergangenen Jahr im Schnitt rund 77 Euro für Maßnahmen der Jugend- und Jugendsozialarbeit aufgewendet. Im Jahr 2005 lag dieser Wert bei knapp 51 Euro.

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Diese Pressemitteilung wurde am 18. Oktober 2016 korrigiert. Ein örtlicher Träger der Sozialhilfe hatte aufgrund eines Softwareproblems falsche Zahlen gemeldet. Im Text und in den Grafiken sind die korrigierten Werte fett dargestellt, in der Kreistabelle sind sie mit einem r gekennzeichnet.

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Im Jahr 2015 waren 15,2 Prozent der rheinland-pfälzischen Bevölkerung – also gut jeder siebte Einwohner – von Armut bedroht. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems auf Basis der Ergebnisse des Mikrozensus 2015 mitteilt, lag die Armutsgefährdungsquote für Rheinland-Pfalz damit geringfügig unter den Werten der beiden vorangegangenen Jahre (2014: 15,5 Prozent; 2013: 15,4 Prozent). Im Bundesdurchschnitt ergab sich eine Armutsgefährdungsquote von 15,7 Prozent. Die höchsten Werte wiesen die Stadtstaaten Bremen und Berlin mit 24,8 bzw. 22,4 Prozent auf, die niedrigsten Werte waren mit 11,6 Prozent in Bayern und mit 11,8 Prozent in Baden-Württemberg zu verzeichnen. Lediglich vier Länder hatten niedrigere Armutsgefährdungsquoten als Rheinland-Pfalz.

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Im Dezember 2015 erhielten 44.134 Menschen in Rheinland-Pfalz staatliche Unterstützung in Form von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems stieg die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger dieser Sozialleistung gegenüber dem Vorjahr (damals noch Stichtagserhebung zum 31.12.) um 1.358 oder gut drei Prozent. Die Zahl erhöhte sich in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich; gegenüber 2010 ergibt sich eine Zunahme von rund 24 Prozent, im Vergleich zu 2003 – dem Jahr der Einführung dieser sozialen Leistung – errechnet sich sogar eine Steigerung um fast 90 Prozent.

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Ende vergangenen Jahres erhielten 15.707 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt gemäß Kapitel 3 des Sozialgesetzbuches XII. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz waren das 90 Personen bzw. 0,6 Prozent mehr als Ende 2014. Seit 2010 ist die Anzahl der Leistungsempfänger um rund 24 Prozent gestiegen. Zum Stichtag 31.12.2015 waren in Rheinland-Pfalz 3,9 von 1.000 Einwohnern auf Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen (2010: 3,2 Einwohner).

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Die rheinland-pfälzischen Jugendämter haben auf der Grundlage von Verdachtsmeldungen im Jahr 2015 insgesamt 6.708 Verfahren zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung abgeschlossen, 275 bzw. vier Prozent mehr als im Vorjahr. Damit waren nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gut ein Prozent aller Kinder unter 18 Jahren von einem derartigen Verfahren betroffen.

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