Landwirtschaft: Pressemitteilungen

In Rheinland-Pfalz erzeugten im Jahr 2016 nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 28 rheinland-pfälzische Aquakulturbetriebe rund 317 Tonnen Fisch. Mit dieser Menge kann die heimische Aquakulturproduktion nur einen geringen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung mit Proteinen leisten. Gegenüber dem Vorjahr war ein Produktionsrückgang von sieben Prozent zu verzeichnen.

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An den Schlachtstätten in Rheinland-Pfalz wurde die Schweinefleischproduktion 2016 ausschließlich durch vermehrte Schlachtungen von Schweinen, die aus dem Ausland importiert wurden (plus 80 Prozent), auf dem Niveau des Vorjahres gehalten. Sie hatten nach Angaben des Statistischen Landesamtes einen Anteil von 35 Prozent an den Schweineschlachtungen.

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Im Jahr 2016 wurden in Rheinland-Pfalz 3,2 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen (gerechnet ohne Rinde). Das war nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems knapp ein Prozent weniger als im Vorjahr. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland rund 55,6 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen. Der rheinland-pfälzische Anteil hieran betrug knapp sechs Prozent. Der Holzeinschlag im Land ist damit seit dem Jahr 2010 weiter rückläufig. Seinerzeit hatte er infolge der vom Orkan Xynthia verursachten Schäden bei überdurchschnittlich 5,5 Millionen Kubikmeter gelegen.

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Die Wein ausbauenden Betriebe und Kellereien in Rheinland-Pfalz erzeugten aus der Traubenernte des Jahres 2016 rund 5,8 Millionen Hektoliter Wein. Das stellt nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gegenüber der Vorjahresmenge von 5,9 Millionen Hektoliter eine Abnahme von einem Prozent dar. Der zehnjährige Durchschnitt von gut sechs Millionen Hektoliter Weinerzeugung wurde um 3,6 Prozent verfehlt.

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Im Jahr 2016 wurden in Rheinland-Pfalz rund 715 000 Hennen in spezialisierten Betrieben gehalten, von denen jede 278 Eier legte. Insgesamt wurden 199 Millionen Eier erzeugt; das waren 1,7 Prozent der deutschen Produktion von knapp 12 Milliarden. Nur eins von 60 in Deutschland erzeugten Eiern stammt somit aus Rheinland-Pfalz.

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Im Jahr 2016 gab es in Rheinland-Pfalz 449 Betriebe mit Flächen, die ganz oder überwiegend für den Gemüsebau einschließlich der Produktion von Gemüsejungpflanzen genutzt wurden. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte, waren das 47 Betriebe weniger als bei der letzten Strukturerhebung 2012. Trotz des Rückgangs der Zahl der Betriebe um 9,5 Prozent nahm die Grundfläche für den Gemüseanbau um zwölf Prozent auf 14.660 Hektar zu.

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Im Jahr 2016 erzeugten in Rheinland-Pfalz 59 landwirtschaftliche Betriebe rund 1.550 Tonnen Strauchbeeren. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes zehn Prozent mehr als im Jahr 2015. Die Anbaufläche wuchs um gut 40 Hektar auf 303 Hektar.

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Die Schweinehaltung verliert in Rheinland-Pfalz immer mehr an Bedeutung. Die Zahl der Schweine, die in knapp 300 Betrieben standen, sank nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems von November 2015 bis November 2016 um 4,5 Prozent auf 183.300. Ursächlich für diesen Rückgang sind die für eine wirtschaftliche Schweinehaltung zu geringen Erlöse. Der Schweinebestand in Deutschland nahm binnen eines Jahres um gut ein Prozent auf 27,3 Millionen Tiere ab. Der rheinland-pfälzische Anteil lag bei 0,7 Prozent.

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Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe mit Viehhaltung geht in Rheinland-Pfalz weiter deutlich zurück, während die Zahl der Tiere nur geringfügig sinkt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes auf der Grundlage der Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung 2016 hielten im März vergangenen Jahres noch knapp 6.400 Betriebe (37 Prozent) einen Bestand von 309.400 so genannten Großvieheinheiten.

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Personengesellschaften spielen in der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft eine immer größere Rolle. Zwar sind, wie das Statistische Landesamt auf Grundlage der Agrarstrukturerhebung 2016 errechnet hat, noch immer 86 Prozent aller Betriebe Familienbetriebe. Der Anteil der Personengesellschaften ist jedoch seit 2013 von zwölf auf 14 Prozent angewachsen, 1999 hatte er noch bei fünf Prozent gelegen. Rund 2.400 Betriebe wiesen im Jahr 2016 die Rechtsform der Personengesellschaft auf, das waren rund 150 mehr als drei Jahre zuvor; die meisten wurden als Gesellschaft bürgerlichen Rechts geführt.

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