Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen: Pressemitteilungen

Im Jahr 2019 gaben die privaten Haushalte in Rheinland-Pfalz 87,6 Milliarden Euro bzw. 91,3 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für den Konsum aus. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems stiegen die Konsumausgaben gegenüber 2019 preisbereinigt um 1,1 Prozent und damit schwächer als im Bundesdurchschnitt (plus 1,6 Prozent).

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Im Corona-Jahr 2020 verringerte sich auch in der Gesundheitswirtschaft die Wirtschaftsleistung deutlich. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ging die Bruttowertschöpfung in der rheinland-pfälzischen Gesundheitswirtschaft preisbereinigt um 5,1 Prozent zurück und damit sogar etwas stärker als in der Gesamtwirtschaft (minus 4,8 Prozent).

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„Die rheinland-pfälzische Wirtschaft wurde durch die Corona-Pandemie und die Schutzmaßnahmen zu ihrer Eindämmung hart getroffen“, bilanzierte Marcel Hürter, Präsident des Statistischen Landesamtes, die Wirtschaftsentwicklung anlässlich der Vorstellung des Wirtschaftsberichts für das Corona-Jahr 2020. Das Bruttoinlandsprodukt sank nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder preisbereinigt um 4,5 Prozent (Deutschland: minus 4,9 Prozent). Das ist ein schwerer Einbruch, der aber geringer ausfiel als in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 (minus 5,0 Prozent). „Im Vergleich mit den anderen Bundesländern liegt Rheinland-Pfalz im Mittelfeld“, erläuterte Marcel Hürter das Ergebnis. In jeweiligen Preisen verringerte sich die Wertschöpfung um 4,5 Milliarden auf 141,9 Milliarden Euro (minus 3,0 Prozent).

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Die Corona-Pandemie hat 2020 tiefe Spuren in der rheinland-pfälzischen Wirtschaft hinterlassen. „Preisbereinigt nahm das Bruttoinlandsprodukt um 4,5 Prozent ab“, verkündet Marcel Hürter, der Präsident des Statistischen Landesamtes in Bad Ems. Die Pandemie und die Schutzmaßnahmen zu ihrer Eindämmung führten zu dem zweitgrößten Einbruch der Wirtschaftsleistung in der Nachkriegsgeschichte. Nur im Jahr 2009 – dem Höhepunkt der Finanz- und Weltwirtschaftskrise – sank das Bruttoinlandsprodukt stärker (Rheinland-Pfalz minus 5,0 Prozent, Deutschland: minus 5,7 Prozent). Der Rückgang der Wirtschaftsleistung fiel schwächer aus als in Deutschland (minus 4,9 Prozent) und in den westdeutschen Bundesländern ohne Berlin (minus 5,1 Prozent).

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Die Zahl der Erwerbstätigen in Rheinland-Pfalz ist im zweiten Quartal 2020 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 38.300 Personen bzw. 1,9 Prozent gesunken. Das ist der stärkste Rückgang in einem Vierteljahr seit Beginn der Quartalsrechnung im Jahr 2008. Deutschlandweit und in den westdeutschen Ländern (ohne Berlin) ist der Rückgang zum Vorjahreszeitraum mit minus 1,3 Prozent bzw. minus 1,2 Prozent etwas milder. Das ergeben vorläufige Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“.

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Im Jahr 2018 hat das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in Rheinland-Pfalz in allen Verwaltungsbezirken zugenommen. Mit 94,6 Milliarden Euro lag der Wert nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems um rund vier Milliarden Euro oder 4,4 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Damit standen jeder Einwohnerin bzw. jedem Einwohner im Landesdurchschnitt 23.197 Euro zur Verfügung; das waren 920 Euro oder 4,1 Prozent mehr als im Jahr 2017.

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Die zur Eindämmung der Corona-Pandemie getroffenen Maßnahmen haben zu einem massiven Rückgang der Wirtschaftsleistung in Rheinland-Pfalz geführt. Das preis-, kalender- und saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt reduzierte sich im zweiten Quartal 2020 nach vorläufigen, indikatorgestützten Berechnungen des Statistischen Landesamtes um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Vorjahresvergleich gab die Wirtschaftsleistung um 8,7 Prozent nach.

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Die Corona-Pandemie hat in der rheinland-pfälzischen Wirtschaft im ersten Halbjahr 2020 – wie nicht anders zu erwarten – tiefe Spuren hinterlassen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt verringerte sich nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 um 5,7 Prozent. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung fiel etwas milder aus als im Bundesdurchschnitt und im Durchschnitt der westdeutschen Bundesländer ohne Berlin (minus 6,6 Prozent bzw. minus 6,7 Prozent).

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Im Jahr 2018 nutzten die privaten Haushalte in Rheinland-Pfalz 86,6 Milliarden Euro bzw. 91,5 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Konsumzwecke. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems stiegen die Konsumausgaben gegenüber 2017 preisbereinigt um 2,3 Prozent und damit einen Prozentpunkt stärker als im Bundesdurchschnitt (plus 1,3 Prozent).

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Die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für den Arbeitsmarkt wächst. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, waren 2019 rund 278.300 Personen in der rheinland-pfälzischen Gesundheitswirtschaft tätig; das entspricht einem Anteil von knapp 14 Prozent an allen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Rheinland-Pfalz. Gegenüber 2018 stieg die Zahl um 2,6 Prozent.

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