Umwelt: Pressemitteilungen

Gut 5,4 Milliarden Euro Umsatz erzielte die rheinland-pfälzische Umweltbranche im Jahr 2014. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes fast vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Umweltwirtschaft umfasst Produkte und Dienstleistungen verschiedener Wirtschaftszweige. Würde sie als eigenständiger Wirtschaftszweig ausgewiesen, stünde sie mit diesem Umsatz an vierter Stelle der rheinland-pfälzischen Industriebranchen, hinter Chemie, Fahrzeugbau und Maschinenbau.

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Bei der Abwasserreinigung fielen in Rheinland-Pfalz im Jahr 2014 rund 88.600 Tonnen Klärschlamm (gemessen als Trockenmasse) an. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes rund vier Prozent mehr als im Vorjahr. Langfristig ist ein Rückgang der Menge zu beobachten. Vor zehn Jahren wurden noch mehr als 96.000 Tonnen Klärschlamm registriert. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung ist die geringere Menge an Zuschlagstoffen, die den Klärschlämmen zur Stabilisierung beigegeben werden.

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Im Jahr 2014 setzten rheinland-pfälzische Unternehmen gut 553 Tonnen klimawirksame Stoffe ein. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Zunahme von rund zehn Tonnen oder 1,8 Prozent. Der wichtigste Einsatzstoff war nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems der teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoff Tetrafluorethan (Handelsname R134a). Auf diesen Stoff entfielen rund 83 Prozent der insgesamt verwendeten Menge. Bekannt ist dieser Stoff als Kältemittel in Klimaanlagen, z. B. in Pkw. In Rheinland-Pfalz stand die Nutzung als Treibmittel bei der Herstellung von Aerosolen, zum Beispiel für medizinische Sprays, im Vordergrund.

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Die Bedeutung der Umweltwirtschaft für die rheinland-pfälzische Wirtschaft nimmt weiter zu: Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems stieg ihr Anteil am Umsatz der Gesamtwirtschaft 2012 auf 3,9 Prozent (2011: 3,5 Prozent). Damit weist Rheinland-Pfalz im Vergleich der Länder hinter dem Saarland den zweithöchsten Anteilswert aus.

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Die rheinland-pfälzischen Betriebe des produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) investierten im Jahr 2013 knapp 652 Millionen Euro in den Umweltschutz. Gegenüber dem Vorjahr stellte das nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems eine Zunahme von 13 Prozent dar. Damit dienten rund 17 Prozent der insgesamt im produzierenden Gewerbe investierten 3,8 Milliarden Euro der Verringerung oder Vermeidung von schädlichen Emissionen bzw. einem effizienteren Einsatz der Ressourcen. Von 2.981 rheinland-pfälzischen Betrieben, die im Jahr 2013 befragt wurden, meldeten 713 Investitionen für den Umweltschutz. Das waren fast ein Viertel der Betriebe.

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Knapp 5,3 Milliarden Euro Umsatz erzielte die rheinland-pfälzische Umweltbranche im Jahr 2013. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes über fünf Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Umweltwirtschaft umfasst Produkte und Dienstleistungen verschiedener Wirtschaftszweige. Würde sie als eigenständiger Wirtschaftszweig ausgewiesen, stünde sie mit diesem Umsatz an vierter Stelle der rheinland-pfälzischen Industriebranchen, hinter Chemie, Fahrzeugbau und Maschinenbau.

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Der Wasserverbrauch der Privathaushalte in Rheinland-Pfalz stagniert seit dem Jahr 2007. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr 2013 bei durchschnittlich 118,6 Liter am Tag. Seit 1983 ist ein kontinuierlicher Rückgang des Trinkwasserverbrauchs festzustellen. In den 80er Jahren liefen pro Einwohner täglich noch rund 140 Liter aus den Leitungen. Für die Wasserversorgung muss ein rheinland-pfälzischer Haushalt, der 80 Kubikmeter Wasser bezieht, im Jahr durchschnittlich 213 Euro aufwenden (vgl. PM Nr. 222/13).

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Der Umfang der vom Menschen stark beeinflussten Flächen nimmt stetig zu. Zum Stichtag 31. Dezember 2014 betrug die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Rheinland-Pfalz nach Angaben des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz knapp 2.840 Quadratkilometer und erreichte einen neuen Höchststand. Damit wurden 14,3 Prozent der Landesfläche für Siedlungs- und Verkehrszwecke genutzt. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Siedlungs- und Verkehrsfläche um 225 Hektar ausgedehnt. Das entspricht einer durchschnittlichen täglichen Zunahme von 6.172 Quadratmeter. Zum Vergleich: ein Fußballfeld für internationale Spiele muss mindestens 7.140 Quadratmeter umfassen.

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Weitere Informationen

Internetangebot des Arbeitskreises Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder:
www.ugrdl.de