Verdienste und Arbeitskosten: Pressemitteilungen

Mehr als ein Viertel der Einwohnerinnen und Einwohner der unmittelbar an der Ahr gelegenen Gemeinden lebte am Jahresanfang 2021 weniger als 200 Meter vom Fluss entfernt. In diesem Gebiet wohnen schätzungsweise 1.300 Familien mit etwa 2.200 Kindern. Gut 800 Gewerbebetriebe und Arbeitsplätze für mehr als 4.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte befanden sich zum Zeitpunkt der Flutkatastrophe nahe der Ahr. Zu diesen Ergebnissen kommen aktuelle Modellrechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems.

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Die preisbereinigten Verdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz sanken im von der Corona-Pandemie geprägten Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Prozent (Deutschland: minus 1,1 Prozent). Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, fiel damit der Rückgang des Reallohnindex in Rheinland-Pfalz nach den endgültigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung noch um 0,1 Prozentpunkte deutlicher aus als beim vorläufigen Ergebnis (minus 0,9 Prozent; Pressemitteilung Nr. 32/2021).

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Der prozentuale Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern, der sogenannte Gender Pay Gap, ist 2020 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems anlässlich des Equal Pay Day am 10. März mitteilt, lag der geschlechtsspezifische Verdienstunterschied in Rheinland-Pfalz bei 15 Prozent. Das sind sieben Prozentpunkte weniger als vor zehn Jahren und drei Prozentpunkte weniger als im bundesweiten Durchschnitt (18 Prozent).

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In Rheinland-Pfalz sind im vergangenen Jahr die Reallöhne gesunken – erstmals seit 2008. Die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lagen nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes um 0,9 Prozent niedriger als im Jahr 2019 (Deutschland: minus 1,0 Prozent). In den zurückliegenden zehn Jahren (2010 bis 2019) waren die Reallöhne im Durchschnitt jährlich um 1,4 Prozent gestiegen.

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Im April 2018 gab es in Rheinland-Pfalz rund 40.000 Arbeitsverhältnisse, bei denen ein Stundenlohn von 8,84 Euro – dem zu diesem Zeitpunkt gültigen Mindestlohn – gezahlt wurde. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems auf der Basis erster Ergebnisse der Verdienststrukturerhebung 2018 mitteilt, entsprach dies 2,2 Prozent der rund 1,8 Millionen Beschäftigungsverhältnisse im Land.

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Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst einschließlich Sonderzahlungen der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich belief sich 2019 in Rheinland-Pfalz auf 50.557 Euro. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, waren das rund 2,3 Prozent mehr als 2018. Erkennbare Unterschiede gab es zwischen den Wirtschaftsbereichen: Während eine Vollzeitkraft im Produzierenden Gewerbe im Durchschnitt 54.284 Euro verdiente, lagen die Jahresverdienste im Dienstleistungsbereich bei 48.090 Euro.

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Der prozentuale Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern, der sogenannte Gender Pay Gap, blieb 2019 im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems anlässlich des Equal Pay Day am 17. März mitteilt, lag der geschlechtsspezifische Verdienstunterschied in Rheinland-Pfalz bei 19 Prozent. Das sind drei Prozentpunkte weniger als 2010 und ein Prozentpunkt weniger als im bundesweiten Durchschnitt (20 Prozent).

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Die Reallöhne in Rheinland-Pfalz sind im vergangenen Jahr nicht so stark gestiegen wie im Durchschnitt der vorangegangenen Jahre. Nach vorläufigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung erhöhten sich die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Jahr 2019 um 1 Prozent (Deutschland: plus 1,2 Prozent). Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems war die Zunahme niedriger als im Vorjahr, als sich der Reallohnzuwachs auf 1,2 Prozent belief. Im Durchschnitt der Jahre 2009 bis 2018 stiegen die Reallöhne um 1,4 Prozent.

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