Verdienste und Arbeitskosten: Pressemitteilungen

Die preisbereinigten Verdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz sanken im von der Corona-Pandemie geprägten Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Prozent (Deutschland: minus 1,1 Prozent). Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, fiel damit der Rückgang des Reallohnindex in Rheinland-Pfalz nach den endgültigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung noch um 0,1 Prozentpunkte deutlicher aus als beim vorläufigen Ergebnis (minus 0,9 Prozent; Pressemitteilung Nr. 32/2021).

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Der prozentuale Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern, der sogenannte Gender Pay Gap, ist 2020 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems anlässlich des Equal Pay Day am 10. März mitteilt, lag der geschlechtsspezifische Verdienstunterschied in Rheinland-Pfalz bei 15 Prozent. Das sind sieben Prozentpunkte weniger als vor zehn Jahren und drei Prozentpunkte weniger als im bundesweiten Durchschnitt (18 Prozent).

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In Rheinland-Pfalz sind im vergangenen Jahr die Reallöhne gesunken – erstmals seit 2008. Die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lagen nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes um 0,9 Prozent niedriger als im Jahr 2019 (Deutschland: minus 1,0 Prozent). In den zurückliegenden zehn Jahren (2010 bis 2019) waren die Reallöhne im Durchschnitt jährlich um 1,4 Prozent gestiegen.

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Im April 2018 gab es in Rheinland-Pfalz rund 40.000 Arbeitsverhältnisse, bei denen ein Stundenlohn von 8,84 Euro – dem zu diesem Zeitpunkt gültigen Mindestlohn – gezahlt wurde. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems auf der Basis erster Ergebnisse der Verdienststrukturerhebung 2018 mitteilt, entsprach dies 2,2 Prozent der rund 1,8 Millionen Beschäftigungsverhältnisse im Land.

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Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst einschließlich Sonderzahlungen der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich belief sich 2019 in Rheinland-Pfalz auf 50.557 Euro. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, waren das rund 2,3 Prozent mehr als 2018. Erkennbare Unterschiede gab es zwischen den Wirtschaftsbereichen: Während eine Vollzeitkraft im Produzierenden Gewerbe im Durchschnitt 54.284 Euro verdiente, lagen die Jahresverdienste im Dienstleistungsbereich bei 48.090 Euro.

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Der prozentuale Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern, der sogenannte Gender Pay Gap, blieb 2019 im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems anlässlich des Equal Pay Day am 17. März mitteilt, lag der geschlechtsspezifische Verdienstunterschied in Rheinland-Pfalz bei 19 Prozent. Das sind drei Prozentpunkte weniger als 2010 und ein Prozentpunkt weniger als im bundesweiten Durchschnitt (20 Prozent).

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Die Reallöhne in Rheinland-Pfalz sind im vergangenen Jahr nicht so stark gestiegen wie im Durchschnitt der vorangegangenen Jahre. Nach vorläufigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung erhöhten sich die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Jahr 2019 um 1 Prozent (Deutschland: plus 1,2 Prozent). Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems war die Zunahme niedriger als im Vorjahr, als sich der Reallohnzuwachs auf 1,2 Prozent belief. Im Durchschnitt der Jahre 2009 bis 2018 stiegen die Reallöhne um 1,4 Prozent.

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Die preisbereinigten Verdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent gestiegen (Deutschland: plus 1,3 Prozent). Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Anstieg des Reallohnindex in Rheinland-Pfalz nach den endgültigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung damit um 0,1 Prozentpunkte über dem vorläufigen Wert vom 19. Februar 2019.

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Der prozentuale Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern hat sich 2018 leicht verringert. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems zum Equal Pay Day am 18. März mitteilt, beläuft sich der Gender Pay Gap in Rheinland-Pfalz auf 19 Prozent. Das sind drei Prozentpunkte weniger als 2010 und zwei Prozentpunkte weniger als im bundesweiten Durchschnitt. Eine vom Statistischen Landesamt vorgelegte Veröffentlichung zeigt Faktoren auf, die den Verdienstunterschied beeinflussen.

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Im Jahr 2018 erhöhten sich die Reallöhne, d. h. die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, in Rheinland-Pfalz nach vorläufigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung um 1,1 Prozent (Deutschland: plus 1 Prozent). Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war die Zunahme damit höher als im Vorjahr, lag aber unter dem Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2017 (plus 1,3 Prozent).

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