Verdienste und Arbeitskosten: Pressemitteilungen

Die Reallöhne – d. h. die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – sind 2015 kräftig gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war der Reallohnindex in Rheinland-Pfalz nach endgültigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung um 3,2 Prozent höher als 2014. Damit wird das vorläufige Ergebnis vom 15. Februar 2016 um 0,1 Prozentpunkte nach unten korrigiert. Der Reallohnindex wird errechnet, indem die Entwicklung der Verdienste der Preisentwicklung gegenüber gestellt wird. Der Index der nominalen Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen lag 2015 um 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Da der Verbraucherpreisindex im vergangenen Jahr nur um 0,2 Prozent zulegte, stand der Zunahme der Nominallöhne ein Anstieg der Reallöhne in fast gleicher Höhe gegenüber. In den Vorjahren fiel die Reallohnsteigerung aufgrund niedrigerer Verdienstzuwächse und höherer Inflationsraten deutlich schwächer aus.

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Der Gender Pay Gap – der prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern – ist 2015 geringfügig gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems anlässlich des Equal Pay Day am 19. März mitteilt, lag der geschlechtsspezifische Verdienstunterschied 2015 bei gut 21 Prozent (2014: 22 Prozent). Der Equal Pay Day markiert den Tag des Jahres, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssten, um das gleiche durchschnittliche Gehalt zu erzielen, das männlichen Arbeitnehmern im Vorjahr gezahlt wurde.

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Nach vorläufigen Ergebnissen sind im Jahr 2015 in Rheinland-Pfalz die Reallöhne, d. h. die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, um 3,3 Prozent gestiegen (Deutschland: plus 2,5 Prozent). Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist dies die mit Abstand größte Reallohnsteigerung seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008. Im Vorjahr belief sich der Reallohnzuwachs noch auf 1,8 Prozent; im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2014 stiegen die Reallöhne um rund ein Prozent pro Jahr.

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Der prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern - der so genannte Gender Pay Gap - lag im Jahr 2014 in Rheinland-Pfalz bei rund 22 Prozent. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems anlässlich des Equal Pay Day am 20. März mitteilt, hat sich der Wert gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Der Equal Pay Day markiert den Tag des Jahres, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssten, um das gleiche durchschnittliche Vorjahresgehalt zu erzielen wie Männer.

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Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich verdienten nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Rheinland-Pfalz im Jahr 2013 durchschnittlich 45.476 Euro brutto (einschließlich Sonderzahlungen). Das waren 3,1 Prozent mehr als im Jahr 2012. Im Produzierenden Gewerbe erhielten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durchschnittlich 48.932 Euro, im Dienstleistungsbereich lag der Bruttojahresverdienst bei 43.156 Euro.

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Der Gender Pay Gap, d. h. der prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern, lag im Jahr 2013 in Rheinland-Pfalz bei rund 22 Prozent. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems anlässlich des Equal Pay Day am 21. März mitteilt, liegt der Wert damit geringfügig unter dem des Jahres 2012 (23 Prozent). Der Equal Pay Day markiert den Tag des Jahres, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssten, um das gleiche durchschnittliche Gehalt zu erzielen wie Männer.

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