Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen: Pressemitteilungen

Das rheinland-pfälzische Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal 2021 leicht gewachsen. Der Wert aller erzeugten Waren und Dienstleistungen stieg gegenüber dem Vorquartal preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,2 Prozent. Das ergaben indikatorgestützte Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems. Verglichen mit dem Vorjahresquartal – in dem der erste Lockdown zu einem starken Rückgang der Wirtschaftsleistung führte – nahm das Bruttoinlandsprodukt um fünf Prozent zu.

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Nachdem die rheinland-pfälzische Wirtschaft im vergangenen Jahr infolge der Corona-Pandemie so stark schrumpfte wie noch nie zuvor, befindet sie sich 2021 wieder auf Erholungskurs. Das Bruttoinlandsprodukt stieg nach Angaben des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr 2021 gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres preisbereinigt um 2,5 Prozent und lag damit unter dem Durchschnitt der alten Länder ohne Berlin (plus 3,1 Prozent; Deutschland: plus 2,9 Prozent). Allerdings war der Einbruch der Wirtschaftsleistung in Rheinland-Pfalz im Corona-Jahr 2020 auch weniger stark ausgefallen als im Bundesdurchschnitt.

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Im Jahr 2019 nahm das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in Rheinland-Pfalz in allen Verwaltungsbezirken zu. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lag es mit 96 Milliarden Euro um 2,4 Milliarden Euro oder 2,6 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Damit standen jeder Einwohnerin bzw. jedem Einwohner im Landesdurchschnitt 23.468 Euro zur Verfügung; das waren 528 Euro oder 2,3 Prozent mehr als 2018.

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Die rheinland-pfälzische Wirtschaft ist im ersten Quartal 2021 erneut geschrumpft. Gegenüber dem Vorquartal verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,3 Prozent. Das zeigen indikatorgestützte Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems. Die Wirtschaftsleistung liegt damit weiter unter dem Vorkrisenniveau. Im Vergleich zum ersten Quartal 2020 betrug das Minus vier Prozent.

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Im Jahr 2019 gaben die privaten Haushalte in Rheinland-Pfalz 87,6 Milliarden Euro bzw. 91,3 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für den Konsum aus. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems stiegen die Konsumausgaben gegenüber 2019 preisbereinigt um 1,1 Prozent und damit schwächer als im Bundesdurchschnitt (plus 1,6 Prozent).

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Im Corona-Jahr 2020 verringerte sich auch in der Gesundheitswirtschaft die Wirtschaftsleistung deutlich. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ging die Bruttowertschöpfung in der rheinland-pfälzischen Gesundheitswirtschaft preisbereinigt um 5,1 Prozent zurück und damit sogar etwas stärker als in der Gesamtwirtschaft (minus 4,8 Prozent).

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„Die rheinland-pfälzische Wirtschaft wurde durch die Corona-Pandemie und die Schutzmaßnahmen zu ihrer Eindämmung hart getroffen“, bilanzierte Marcel Hürter, Präsident des Statistischen Landesamtes, die Wirtschaftsentwicklung anlässlich der Vorstellung des Wirtschaftsberichts für das Corona-Jahr 2020. Das Bruttoinlandsprodukt sank nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder preisbereinigt um 4,5 Prozent (Deutschland: minus 4,9 Prozent). Das ist ein schwerer Einbruch, der aber geringer ausfiel als in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 (minus 5,0 Prozent). „Im Vergleich mit den anderen Bundesländern liegt Rheinland-Pfalz im Mittelfeld“, erläuterte Marcel Hürter das Ergebnis. In jeweiligen Preisen verringerte sich die Wertschöpfung um 4,5 Milliarden auf 141,9 Milliarden Euro (minus 3,0 Prozent).

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Die Corona-Pandemie hat 2020 tiefe Spuren in der rheinland-pfälzischen Wirtschaft hinterlassen. „Preisbereinigt nahm das Bruttoinlandsprodukt um 4,5 Prozent ab“, verkündet Marcel Hürter, der Präsident des Statistischen Landesamtes in Bad Ems. Die Pandemie und die Schutzmaßnahmen zu ihrer Eindämmung führten zu dem zweitgrößten Einbruch der Wirtschaftsleistung in der Nachkriegsgeschichte. Nur im Jahr 2009 – dem Höhepunkt der Finanz- und Weltwirtschaftskrise – sank das Bruttoinlandsprodukt stärker (Rheinland-Pfalz minus 5,0 Prozent, Deutschland: minus 5,7 Prozent). Der Rückgang der Wirtschaftsleistung fiel schwächer aus als in Deutschland (minus 4,9 Prozent) und in den westdeutschen Bundesländern ohne Berlin (minus 5,1 Prozent).

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Die Zahl der Erwerbstätigen in Rheinland-Pfalz ist im zweiten Quartal 2020 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 38.300 Personen bzw. 1,9 Prozent gesunken. Das ist der stärkste Rückgang in einem Vierteljahr seit Beginn der Quartalsrechnung im Jahr 2008. Deutschlandweit und in den westdeutschen Ländern (ohne Berlin) ist der Rückgang zum Vorjahreszeitraum mit minus 1,3 Prozent bzw. minus 1,2 Prozent etwas milder. Das ergeben vorläufige Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“.

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