Bevölkerung: Pressemitteilungen

Die rheinland-pfälzische Bevölkerung ist auch im Jahr 2021 gewachsen, weil mehr Menschen zu- als fortgezogen sind und dieses Wanderungsplus das Geburtendefizit mehr als ausgeglichen hat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes verlegten rund 135.500 Personen ihren alleinigen bzw. Hauptwohnsitz nach Rheinland-Pfalz, rund fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Annähernd 114.800 Personen zogen über die Landesgrenze fort, rund zwei Prozent mehr als 2020. Insgesamt ergibt sich ein Wanderungsplus von rund 20.700 Personen.

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Im vergangenen Jahr gab es in Rheinland-Pfalz rund 397.800 Mütter mit mindestens einem minderjährigen Kind im gemeinsamen Haushalt. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems zum Muttertag am 8. Mai weiter mitteilt, lebte die überwiegende Mehrheit von ihnen in einer Partnerschaft (Ehepaare: 74 Prozent; Lebensgemeinschaften: 11 Prozent). Knapp 15 Prozent der Mütter waren alleinerziehend.

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Im Jahr 2021 wurden deutlich mehr in Rheinland-Pfalz lebende Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert als in den Jahren zuvor. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, haben die bei den Verwaltungen der kreisfreien Städte und Landkreise ansässigen Einbürgerungsbehörden Daten zu insgesamt 6.620 Einbürgerungen übermittelt. Darunter waren auch 134 Nachmeldungen zu Einbürgerungen, die bereits im Jahr 2020 erfolgt sind. Demnach wurde im vergangenen Jahr 6.486 Personen die deutsche Staatsangehörigkeit verliehen. Dies ist die höchste Zahl seit 2007.

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Im vergangenen Jahr wiesen 28 Prozent der rheinland-pfälzischen Bevölkerung – das waren mehr als 1,1 Millionen Menschen – einen Migrationshintergrund auf. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems anhand von Erstergebnissen des Mikrozensus weiter mitteilt, lag der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung damit gut sieben Prozentpunkte höher als im Jahr 2013; damals hatten rund 21 Prozent einen Migrationshintergrund. Eine Person hat nach der hier verwendeten Definition einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.

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Im vergangenen Jahr verstarben mehr Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer als jemals zuvor seit Gründung des Landes. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, belief sich die Zahl der Gestorbenen mit Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz 2021 auf 50.417 Personen (plus 2,5 Prozent gegenüber 2020 und plus 6,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Durchschnitt 2016 bis 2019). Das ergab eine Sonderauswertung vorläufiger Ergebnisse der amtlichen Sterbefallstatistik.

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Am Jahresende 2021 lebten in Rheinland-Pfalz rund 4.105.000 Menschen. Dies ist die höchste Zahl in der fast 75-jährigen Landesgeschichte. Nach einer vorläufigen Schätzung des Statistischen Landesamtes stieg die Einwohnerzahl damit zum zehnten Mal in Folge. Der Bevölkerungszuwachs fiel mit annähernd 7.600 Personen etwas höher aus als im Jahr 2020.

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Wie viele Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer sind erwerbstätig und wie ist deren berufliche Qualifikation? Wie hoch ist das monatliche Nettoeinkommen von Haushalten und Familien? Wie viele alleinerziehende Mütter sind erwerbstätig? Antworten auf solche häufig gestellten Fragen gibt der Mikrozensus. Die Erhebung erfolgt seit 1957 jährlich bei einem Prozent aller Haushalte in ganz Deutschland. Über das ganze Jahr 2022 verteilt werden in Rheinland-Pfalz rund 20.000 Haushalte zum Mikrozensus befragt, zum Teil zwei Mal pro Jahr.

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