Gesundheit: Pressemitteilungen

Mehr als ein Viertel der Einwohnerinnen und Einwohner der unmittelbar an der Ahr gelegenen Gemeinden lebte am Jahresanfang 2021 weniger als 200 Meter vom Fluss entfernt. In diesem Gebiet wohnen schätzungsweise 1.300 Familien mit etwa 2.200 Kindern. Gut 800 Gewerbebetriebe und Arbeitsplätze für mehr als 4.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte befanden sich zum Zeitpunkt der Flutkatastrophe nahe der Ahr. Zu diesen Ergebnissen kommen aktuelle Modellrechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems.

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Die amtliche Statistik erweitert ihr Datenangebot um vorläufige Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik, die erstmals für den Zeitraum Januar 2020 bis Januar 2021 veröffentlicht werden. Laut Statistischem Landesamt in Bad Ems umfassen die Ergebnisse die wichtigsten Diagnosegruppen und Einzeldiagnosen inklusive COVID-19 und sollen zukünftig monatlich aktualisiert werden. Das neue Datenangebot ist Antwort auf den wachsenden Bedarf nach aktuellen Zahlen zum Pandemiegeschehen und soll die bestehende jährliche Todesursachenstatistik ergänzen.

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Im Corona-Jahr 2020 verringerte sich auch in der Gesundheitswirtschaft die Wirtschaftsleistung deutlich. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ging die Bruttowertschöpfung in der rheinland-pfälzischen Gesundheitswirtschaft preisbereinigt um 5,1 Prozent zurück und damit sogar etwas stärker als in der Gesamtwirtschaft (minus 4,8 Prozent).

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Im vergangenen Jahr starben mehr Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer als jemals zuvor in der fast 75-jährigen Landesgeschichte. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, starben 2020 nach einer Auswertung vorläufiger Zahlen der amtlichen Sterbefallstatistik 49.085 Personen mit Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz. Ursächlich ist die dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie vor allem Ende des vierten Quartals, nachdem die Zahl der Verstorbenen im ersten Halbjahr noch unter dem langjährigen Durchschnitt gelegen hatte.

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Im Jahr 2019 wurden in den insgesamt 87 rheinland-pfälzischen Krankenhäusern fast 945.000 Personen vollstationär versorgt. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, waren dies rund 9.300 Personen bzw. ein Prozent mehr als im Vorjahr. Durchschnittlich verweilten die Patientinnen und Patienten rund sieben Tage in der Klinik. Dies führte über das gesamte Jahr betrachtet in Summe zu knapp 6,6 Millionen Belegungstagen.

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Innerhalb einer Dekade ist der Personalbestand im rheinland-pfälzischen Gesundheitswesen kräftig gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems auf Basis der Gesundheitspersonalrechnung (GPR) mitteilt, erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten von 2008 bis 2018 um 39.000 beziehungsweise 17 Prozent auf 263.300. Bundesweit fiel der Zuwachs mit plus 22 Prozent etwas stärker aus.

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Im Jahr 2019 erlagen rund 17.700 Menschen aus Rheinland-Pfalz einer Erkrankung des Kreislaufsystems. Laut Statistischem Landesamt in Bad Ems entspricht dies einem Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2018. In den vergangenen zehn Jahren sind die Fallzahlen in dieser Gruppe der Todesursachen um 4,6 Prozent gesunken, während die Gesamtzahl aller Todesfälle im Land um 8,5 Prozent zunahm.

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