Haushalte und Familien: Pressemitteilungen

Im vergangenen Jahr gab es in Rheinland-Pfalz rund 397.800 Mütter mit mindestens einem minderjährigen Kind im gemeinsamen Haushalt. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems zum Muttertag am 8. Mai weiter mitteilt, lebte die überwiegende Mehrheit von ihnen in einer Partnerschaft (Ehepaare: 74 Prozent; Lebensgemeinschaften: 11 Prozent). Knapp 15 Prozent der Mütter waren alleinerziehend.

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Im vergangenen Jahr wiesen 28 Prozent der rheinland-pfälzischen Bevölkerung – das waren mehr als 1,1 Millionen Menschen – einen Migrationshintergrund auf. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems anhand von Erstergebnissen des Mikrozensus weiter mitteilt, lag der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung damit gut sieben Prozentpunkte höher als im Jahr 2013; damals hatten rund 21 Prozent einen Migrationshintergrund. Eine Person hat nach der hier verwendeten Definition einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.

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Im vergangenen Jahr bestritten rund 46 Prozent der rheinland-pfälzischen Bevölkerung ihren Lebensunterhalt hauptsächlich durch die eigene Erwerbstätigkeit. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems anhand von Erstergebnissen des Mikrozensus 2021 mitteilt, beantworteten 25 Prozent die Frage nach dem überwiegenden Lebensunterhalt mit Einkünften von Angehörigen, weitere 22 Prozent gaben den Bezug von Renten und Pensionen an. Es folgten öffentliche Leistungen mit 6 Prozent (zum Beispiel Arbeitslosengeld I und II, Grundsicherung im Alter, BAföG, Elterngeld) und das eigene Vermögen mit 1 Prozent.

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Wie viele Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer sind erwerbstätig und wie ist deren berufliche Qualifikation? Wie hoch ist das monatliche Nettoeinkommen von Haushalten und Familien? Wie viele alleinerziehende Mütter sind erwerbstätig? Antworten auf solche häufig gestellten Fragen gibt der Mikrozensus. Die Erhebung erfolgt seit 1957 jährlich bei einem Prozent aller Haushalte in ganz Deutschland. Über das ganze Jahr 2022 verteilt werden in Rheinland-Pfalz rund 20.000 Haushalte zum Mikrozensus befragt, zum Teil zwei Mal pro Jahr.

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Im nächsten Jahr findet wieder die Zeitverwendungserhebung (ZVE) statt. Hierfür sucht das Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz noch Haushalte, die auf freiwilliger Basis Auskunft darüber geben, welchen Aktivitäten sie an drei festgelegten Tagen einer Woche im Jahr nachgegangen sind.

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Mehr als ein Viertel der Einwohnerinnen und Einwohner der unmittelbar an der Ahr gelegenen Gemeinden lebte am Jahresanfang 2021 weniger als 200 Meter vom Fluss entfernt. In diesem Gebiet wohnen schätzungsweise 1.300 Familien mit etwa 2.200 Kindern. Gut 800 Gewerbebetriebe und Arbeitsplätze für mehr als 4.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte befanden sich zum Zeitpunkt der Flutkatastrophe nahe der Ahr. Zu diesen Ergebnissen kommen aktuelle Modellrechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems.

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Im Jahr 2017 waren knapp 55 Prozent aller Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer ab 18 Jahren übergewichtig. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems weisen fünf Bundesländer noch höhere Werte auf. Zwischen Männern und Frauen gibt es deutliche Unterschiede. So hatten in Rheinland-Pfalz 65 Prozent der erwachsenen Männer und 44 Prozent der erwachsenen Frauen Übergewicht.

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Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten an allen Erwerbstätigen (Teilzeitquote) ist weiter angestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, gingen im vergangenen Jahr von den 2,05 Millionen erwerbstätigen Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern 614.900 einer Teilzeitbeschäftigung nach. Das waren 59.500 mehr als fünf Jahre zuvor. Die Teilzeitquote lag bei 30 Prozent und damit um 1,6 Prozentpunkte höher als noch im Jahr 2013.

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