Soziales: Pressemitteilungen

Der Einzelhandel in Rheinland-Pfalz schloss im November 2020 – dem Monat vor dem Lockdown – noch einmal mit positiven Ergebnissen: Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Einzelhandelsumsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, insgesamt um 3,5 Prozent über denen im November 2019. Nominal, also bewertet zu jeweiligen Preisen, stiegen die Erlöse um 4,4 Prozent. In Deutschland betrug der Umsatzanstieg real fünf Prozent (nominal: plus sechs Prozent).

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Zum Jahresende 2019 – also noch vor Beginn der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen – erhielten in Rheinland-Pfalz rund 275.600 Menschen Leistungen aus den sozialen Mindestsicherungssystemen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems ist deren Zahl im Vergleich zum Vorjahr um knapp 12.000 Personen bzw. 4,2 Prozent gesunken. Dies ist bereits der vierte Rückgang in Folge, nachdem die Fallzahlen im Zuge der starken Zuwanderung Mitte des vergangenen Jahrzehnts deutlich gestiegen waren.

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In Rheinland-Pfalz erhielten Ende 2019 rund 202.700 Personen Pflegeleistungen auf Basis bundes- oder landesrechtlicher Regelungen; dies entspricht einem Anteil von rund fünf Prozent der Gesamtbevölkerung. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist die Zahl der Leistungsempfängerinnen und Leistungsempfänger im Vergleich zur Vorerhebung 2017 um rund 41.500 bzw. 26 Prozent gestiegen. In den vergangenen zehn Jahren wuchs der Bezugskreis um knapp 97.000 Personen bzw. 92 Prozent.

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Im Jahr 2019 haben die rheinland-pfälzischen Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe rund 104 Millionen Euro für die Jugend- und Jugendsozialarbeit ausgegeben. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, entspricht dies einem Zuwachs von 5,8 Millionen Euro bzw. 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den vergangenen zehn Jahren ist das Budget um mehr als 30 Millionen Euro bzw. 45 Prozent gewachsen.

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Im Laufe des Jahres 2019 erhielten 61.281 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer besondere Leistungen der Sozialhilfe nach dem 5. bis 9. Kapitel des SGB XII; dies entspricht 15 Personen auf 1.000 Einwohner. Männer und Frauen sind nahezu gleich häufig vertreten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, hat sich deren Zahl gegenüber dem Vorjahr um knapp 600 Personen bzw. ein Prozent erhöht. In den zurückliegenden zehn Jahren ist – trotz zwischenzeitlich rückläufiger Zahlen – ein Anstieg um 11.500 Leistungsempfängerinnen und Leistungsempfänger bzw. 23 Prozent zu beobachten.

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In Rheinland-Pfalz wurden im März 2020 rund 171.000 Mädchen und Jungen im Alter bis 14 Jahren in einer der 2.572 Kindertagesstätten oder von einer der rund 1.500 Tagespflegepersonen betreut. Laut Statistischem Landesamt ist dies ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um rund 3.500 Kinder bzw. 2,1 Prozent. Die Zunahme der Zahl der Betreuungsverhältnisse setzt sich somit weiter fort; alleine in den zurückliegenden zehn Jahren stieg sie um rund 29.600 bzw. 21 Prozent.

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In den Landkreisen Mainz-Bingen, Trier-Saarburg und Südwestpfalz sowie in den Städten Speyer und Landau besuchen – gemessen am Durchschnitt der westdeutschen Länder – vergleichsweise viele Kinder unter drei Jahren eine Kindertagesstätte oder werden von Tageseltern betreut. Das zeigt das neue interaktive Kartenangebot der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, das heute veröffentlicht wurde.

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Zum Jahresende 2019 bezogen in Rheinland-Pfalz 21.500 Haushalte Wohngeld. Nach Angaben des Statistischen Landesamt waren dies knapp 3.100 bzw. 13 Prozent weniger Fälle als im Vorjahr. Die Anzahl der Empfängerhaushalte ist – nach Inkrafttreten der Anpassung von Miethöhen und Einkommensgrenzen 2016 – das dritte Jahr in Folge gesunken.

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Die örtlichen und überörtlichen Träger der Sozialhilfe in Rheinland-Pfalz meldeten für das Jahr 2019 – nach Abzug sämtlicher Erstattungen und Rückzahlungen – Nettoausgaben in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro für Sozialhilfeleistungen. Laut Statistischem Landesamt Rheinland-Pfalz entsprach dies einem Anstieg um knapp 46 Millionen Euro bzw. 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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