Soziales: Pressemitteilungen

Ende 2019 erhielten knapp 15.000 Menschen in Rheinland-Pfalz Hilfe zum Lebensunterhalt als Leistung der Sozialhilfe nach dem SGB XII. Wie das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz mitteilt, schrumpfte der Kreis der Leistungsberechtigten gegenüber dem Vorjahr somit um rund 1.000 Personen bzw. 6,5 Prozent. Landesweit kommen knapp 3,6 Leistungsbezieher auf 1.000 Einwohner; diese Bezugsquote liegt in den kreisfreien Städten bei 4,1 und in den Landkreisen bei 3,5.

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In Rheinland-Pfalz erhielten zum Ende des Jahres 2019 rund 15.800 Personen Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Laut Statistischem Landesamt in Bad Ems waren dies 700 Fälle bzw. 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Nach einem zwischenzeitlichen Hoch im Jahr 2015 aufgrund des damals starken Zuzugs Asylsuchender sind die Fallzahlen damit bereits das vierte Jahr in Folge rückläufig. Auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner kamen rechnerisch vier Leistungsbezieherinnen und -bezieher.

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Ende 2019 lebten in Rheinland-Pfalz 303.189 Frauen und Männer mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis. Dies entspricht einem Anteil von 7,4 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes ist die Zahl der so erfassten Personen gegenüber der vorherigen Erhebung im Jahr 2017 um rund 13.600 bzw. 4,3 Prozent gesunken. Männer sind mit einem Anteil von rund 53 Prozent etwas häufiger vertreten als Frauen.

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Im Dezember 2019 erhielten 47.239 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer zur Sicherung des Lebensunterhalts staatliche Unterstützung in Form der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Sozialgesetzbuch. Laut Statistischem Landesamt in Bad Ems waren dies rund 390 Personen bzw. 0,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Kreis der Empfängerinnen und -empfänger um insgesamt rund 13.000 Personen bzw. 38 Prozent vergrößert.

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Ende 2018 bezogen rund 287.600 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer Transferleistungen aus den sozialen Mindestsicherungssystemen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems entsprach dies einem Bevölkerungsanteil von 7,0 Prozent. Wie in den Vorjahren wies Rheinland-Pfalz damit nach Bayern (4,6 Prozent) und Baden-Württemberg (5,3 Prozent) die drittniedrigste Quote unter allen Bundesländer auf. Deutschlandweit bezogen 8,7 Prozent der Bevölkerung Mindestsicherungsleistungen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger in Rheinland-Pfalz um rund 14.300 Personen bzw. 4,7 Prozent gesunken.

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Die Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe gaben in Rheinland-Pfalz im Jahr 2018 über 98,5 Millionen Euro für die Jugend- und Jugendsozialarbeit aus. Laut Statistischem Landesamt entspricht dies einem Zuwachs von knapp 9,2 Millionen Euro bzw. 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den vergangenen zehn Jahren ist das Budget um mehr als 30 Millionen Euro bzw. 44,5 Prozent gewachsen.

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In Rheinland-Pfalz hat der Anteil der von Armut bedrohten Rentnerinnen und Rentner in den vergangenen Jahren zugenommen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut mitteilt, waren 2018 (gemessen am Bundesmedian) knapp 18 Prozent der Rentnerinnen und Rentner – also mehr als jede bzw. jeder sechste – armutsgefährdet. Das waren knapp drei Prozentpunkte mehr als 2008 und knapp fünf Prozentpunkte mehr als 2006. Im Ländervergleich weist nur Mecklenburg-Vorpommern unter den Rentnerinnen und Rentnern eine höhere Armutsgefährdungsquote auf.

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Im Laufe des Jahres 2018 erhielten in Rheinland-Pfalz 60.695 Frauen und Männer besondere Leistungen der Sozialhilfe nach dem 5. bis 9. Kapitel des Zwölften Buches des Sozialgesetzbuches. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, hat sich die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger gegenüber dem Vorjahr somit um gut 1.400 Personen bzw. 2,4 Prozent erhöht.

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