Service: Pressemitteilungen

Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni mitteilt, lebten in Rheinland-Pfalz im Jahr 2017 gut 115.000 Personen, die Flucht, Verfolgung, Vertreibung und Asyl als wichtigstes Motiv für ihren Zuzug nach Deutschland nannten. Das entsprach einem Bevölkerungsanteil von knapp 2,9 Prozent. Unter den Geflüchteten und Vertriebenen befinden sich etwa 66.000 Männer und rund 49.000 Frauen, 15.000 sind jünger als 18 Jahre.

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Die Hebesätze für die Realsteuern steigen im Jahr 2019 im Durchschnitt aller rheinland-pfälzischen Kommunen nur gering an. Das Statistische Landesamt errechnete anhand von aktuellen Vorabmeldungen der Gemeinden einen landesdurchschnittlichen Hebesatz für die Gewerbesteuer in Höhe von 379 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr wächst er um einen Prozentpunkt. Der durchschnittliche Hebesatz für die Grundsteuer A erhöht sich voraussichtlich ebenfalls um einen Prozentpunkt auf 323 Prozent. Gleiches gilt für die Grundsteuer B; sie steigt um einen Prozentpunkt auf 403 Prozent.

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Das zulassungspflichtige Handwerk in Rheinland-Pfalz erzielte im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Umsatzanstieg. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Erlöse in den Monaten Januar bis März um 8,1 Prozent über dem Niveau des ersten Quartals 2018 (Deutschland: plus 6,4 Prozent).

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Die rheinland-pfälzische Umweltbranche erzielte 2017 rund 5,7 Milliarden Euro Jahresumsatz. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, brachten Klimaschutzmaßnahmen knapp 55 Prozent des gesamten Umsatzes ein. Von den insgesamt 3,1 Milliarden Euro Umsatz mit Waren und Dienstleistungen für den Klimaschutz entfielen allein 2,4 Milliarden auf Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz (z. B. durch Gebäudedämmung). Hinzu kamen insbesondere Waren und Dienstleistungen im Bereich der Nutzung von Wind- und Solarenergie.

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Am Jahresende 2018 erhielten nach Angaben des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz 16.538 Personen Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz; knapp zwei Drittel davon waren Männer. Die Anzahl der Leistungsempfängerinnen und -empfänger ist gegenüber dem Vorjahr um 2.587 Personen bzw. rund 14 Prozent zurückgegangen.

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Die knapp zwei Millionen Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz erzielten nach Angaben des Statistischen Landesamtes im Jahr 2015 im Durchschnitt einen Gesamtbetrag der Einkünfte von 37.338 Euro. Das entspricht einem Plus von 3,9 Prozent bzw. 1.404 Euro gegenüber dem Jahr 2014. Die festgesetzte Einkommensteuer betrug im Durchschnitt 6.380 Euro je Steuerpflichtigem und legte damit um 5,6 Prozent zu.

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Die Gesundheitswirtschaft wächst mit hoher Dynamik. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, erhöhte sich die Bruttowertschöpfung der rheinland-pfälzischen Gesundheitswirtschaft 2018 preisbereinigt um 4,2 Prozent. In jeweiligen Preisen erzielte dieser Wirtschaftsbereich eine Bruttowertschöpfung von 15,4 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anteil von elf Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung, die im Land erstellt wird.

 

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im April 2019 einen Zuwachs beim Gäste- und Übernachtungsaufkommen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems wurden rund 824.800 Gäste gezählt, das waren 1,5 Prozent mehr als im April 2018. Das Übernachtungsaufkommen erhöhte sich um 7,4 Prozent auf 2,17 Millionen.

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Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im ersten Quartal 2019 in Rheinland-Pfalz leicht gesunken. Bei den Verbraucherinsolvenzen setzte sich der seit Jahren zu beobachtende Rückgang fort. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stellten 190 Unternehmen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, das waren drei Prozent weniger als im ersten Quartal des vorigen Jahres. Die Zahl der Anträge von Verbrauchern lag mit 644 um 15 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.

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Im Jahr 2018 wurden von den rheinland-pfälzischen Familienrichtern 8.025 Ehen geschieden; das war gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um vier Prozent. Damit setzt sich der Trend rückläufiger Scheidungszahlen weiter fort. Zu Beginn der 2000er Jahre wurden noch mehr als 10.000 Scheidungen registriert. Gegenüber dem Jahr 2003, in dem mit 11.567 Scheidungen der bisherige Höhepunkt seit Landesgründung registriert wurde, ergibt sich ein Rückgang um 30 Prozent.

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