Service: Pressemitteilungen

Im vergangenen Jahr 2013 sind so viele Menschen nach Rheinland-Pfalz gezogen wie zuletzt Mitte der 90er Jahre. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes verlegten mehr als 119.500 Personen ihren alleinigen bzw. Hauptwohnsitz nach Rheinland-Pfalz, das waren rund 7,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor und die höchste Zahl seit 1996. Gleichzeitig zogen fast 102.500 Personen über die Landesgrenzen fort, 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit rund 17.000 Personen ergibt sich der höchste positive Wanderungssaldo seit 2001.

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Die Stadt Koblenz hat mit Abstand die höchste Arbeitsplatzdichte in Rheinland-Pfalz. Auf 1.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter von 15 bis unter 65 Jahren kamen dort 2012 nach Angaben des Statistischen Landesamtes 1.416 Erwerbstätige. Den niedrigsten Wert aller 36 Verwaltungsbezirke wies der Landkreis Südwestpfalz mit 391 Erwerbstätigen je 1.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter auf. Landesweit waren es 726 Erwerbstätige, wobei die Arbeitsplatzdichte in den kreisfreien Städten (1.032) deutlich höher war als in den Landkreisen (616), aus denen viele Beschäftigte in die Städte zur Arbeit auspendeln.

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In Rheinland-Pfalz sind alle Nationalitäten vertreten, deren Fußballteams von Donnerstag an in Brasilien um die Weltmeisterschaft spielen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lebten Ende 2013 insgesamt 110.218 Bürgerinnen und Bürger der 31 - neben Deutschland - teilnehmenden Nationen in Rheinland-Pfalz. Gut ein Viertel davon sind Italiener (27.617). Auf den Rängen zwei und drei folgen die Russische Föderation (9.422) und Frankreich (8.074). Die kleinsten potenziellen Fangemeinden in Rheinland-Pfalz haben Uruguay (15), Honduras (20) und die Elfenbeinküste (46).

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Im Monat April 2014 verzeichneten die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe einschließlich der Campingplätze einen Zuwachs bei den Gäste- und Übernachtungszahlen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems besuchten rund 725.000 Gäste das Land. Das waren fast neun Prozent mehr als im April 2013. Sie buchten 1,9 Millionen Übernachtungen (plus 13 Prozent).

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Die rheinland-pfälzische Industrie hat im April 2014 mehr produziert. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte stieg die Industrieproduktion preis-, kalender- und saisonbereinigt im Vergleich zum Vormonat um 1,6 Prozent. Gegenüber dem April 2013 lag der Zuwachs bei 2,4 Prozent. Insgesamt lag der Güterausstoß in den ersten vier Monaten um 2,1 Prozent höher als von Januar bis April 2013.

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Die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie blieb im April 2014 gegenüber dem Vormonat fast unverändert. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte gingen preis-, kalender- und saisonbereinigt 0,1 Prozent weniger Aufträge ein als im März 2014. Gegenüber April 2013 nahmen die Auftragseingänge mit einem Minus von 5,6 Prozent deutlich ab. Insgesamt lagen die Bestellungen in den ersten vier Monaten 2014 um 0,8 Prozent unter dem Ordervolumen des Vorjahreszeitraums.

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Das Land Rheinland-Pfalz und seine Kommunen waren am Ende des Jahres 2013 zusammen mit 44,8 Milliarden Euro verschuldet. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems stiegen die Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes damit im Vorjahresvergleich um 0,4 Prozent (plus 200 Millionen Euro). Die rechnerische Pro-Kopf-Verschuldung erhöhte sich auf 11.200 Euro. Die Verschuldung des Landes sank gegenüber 2012 leicht um 0,2 Prozent auf 32,9 Milliarden Euro. Für die kommunalen Gebietskörperschaften (Städte, Gemeinde und Landkreise) errechnet sich ein Anstieg um 2,2 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro.

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