Service: Pressemitteilungen

Die rheinland-pfälzische Wirtschaft ist im Jahr 2013 nur schwach gewachsen. Der Wert der in Rheinland-Pfalz erbrachten wirtschaftlichen Leistung lag nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems preisbereinigt um 0,2 Prozent höher als 2012. Der Zuwachs war damit etwas niedriger als im Bundesdurchschnitt: In Deutschland nahm das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,4 Prozent zu, in den alten Ländern ohne Berlin um 0,5 Prozent. Die bereits 2012 spürbare konjunkturelle Abkühlung - die Zuwachsrate belief sich nur noch auf plus ein Prozent nach plus 3,2 Prozent im Jahr 2011 - setzte sich also fort. Allerdings verlief die Entwicklung in Rheinland-Pfalz im zweiten Halbjahr günstiger als im ersten Halbjahr 2013, als die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum preisbereinigt um 0,4 Prozent niedriger lag.

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Im März 2014 lagen die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz 1,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, setzte sich damit der Trend moderater Inflationsraten weiter fort.

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Im Jahr 2011 waren in Rheinland-Pfalz rund 30.300 Unternehmen im zulassungspflichtigen und zulassungsfreien Handwerk tätig. Wie das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz auf Basis der registergestützten Handwerkszählung mitteilt, erwirtschafteten diese Unternehmen rund 25,5 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigten gut 247.400 Personen. Dazu gehörten – neben den Inhabern – mehr als 178.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und fast 37.000 geringfügig entlohnte Beschäftigte. Dem Handwerk waren 17,1 Prozent aller rheinland-pfälzischen Unternehmen zugeordnet. Von allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Land waren 15,5 Prozent im Handwerk tätig.

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Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich verdienten nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Rheinland-Pfalz im Jahr 2013 durchschnittlich 45.476 Euro brutto (einschließlich Sonderzahlungen). Das waren 3,1 Prozent mehr als im Jahr 2012. Im Produzierenden Gewerbe erhielten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durchschnittlich 48.932 Euro, im Dienstleistungsbereich lag der Bruttojahresverdienst bei 43.156 Euro.

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Im Jahr 2013 wurde in den rheinland-pfälzischen Häfen mehr Fracht umgeschlagen als im Vorjahr. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems meldeten die Schiffs- bzw. Frachtführer einen Güterumschlag von 23 Millionen Tonnen; das waren 503.000 Tonnen bzw. 2,2 Prozent mehr als 2012. Der Empfang legte um 3,4 Prozent auf 13,1 Millionen Tonnen zu; das Versandvolumen erhöhte sich leicht um 0,7 Prozent auf 9,8 Millionen Tonnen.

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Im Jahr 2013 entschieden sich 4.011 rheinland-pfälzische Frauen zu einem Schwangerschaftsabbruch. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Abbrüche um rund zwei Prozent angestiegen. In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen haben sich rund elf Prozent mehr Frauen für einen Abbruch entschieden als im Jahr zuvor. Bei den unter 18-Jährigen sind es rund 20 Prozent weniger. Deutschlandweit ging die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche um 3,8 Prozent zurück.

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Im Jahr 2012 fuhren fast 75 Prozent der Erwerbstätigen, die im Rahmen des Mikrozensus Angaben zum Pendlerverhalten machten, mit dem Auto zur Arbeit. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist das Auto damit noch immer das mit Abstand wichtigste Verkehrsmittel der Berufspendler im Land. Knapp neun Prozent der erwerbstätigen Pendler benutzten öffentliche Verkehrsmittel und knapp sechs Prozent ein Fahrrad bzw. ein Motorrad oder ein anderes motorisiertes Zweirad. Gut elf Prozent gingen zu Fuß zur Arbeit. Insgesamt blieb das Verkehrsmittelwahlverhalten bei den Berufspendlern damit seit 1996 weitgehend unverändert.

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Der Gender Pay Gap, d. h. der prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern, lag im Jahr 2013 in Rheinland-Pfalz bei rund 22 Prozent. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems anlässlich des Equal Pay Day am 21. März mitteilt, liegt der Wert damit geringfügig unter dem des Jahres 2012 (23 Prozent). Der Equal Pay Day markiert den Tag des Jahres, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssten, um das gleiche durchschnittliche Gehalt zu erzielen wie Männer.

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Die Auftragseingänge im rheinland-pfälzischen Bauhauptgewerbe sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes im Januar 2014 im Vergleich zum Dezember 2013 kalender- und saisonbereinigt um 7,2 Prozent gestiegen. Der baugewerbliche Umsatz blieb gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert (plus 0,1 Prozent). Gegenüber Januar 2013 ergab sich ein kräftiges Auftragsplus von 20,8 Prozent. Die Umsätze waren um 12,6 Prozent höher als vor Jahresfrist.

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In Rheinland-Pfalz verloren im Januar 2014 zehn Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems war das ein Todesopfer weniger als im Januar 2013. Schwer verletzt wurden 229 Unfallbeteiligte, 41 mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Leichtverletzten erhöhte sich um 23 auf 950.

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