Produktion im verarbeitenden Gewerbe im Januar 2014 gestiegen

Die rheinland-pfälzische Industrie hat nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems im Januar 2014 mehr produziert als zuletzt. Auf der Basis vorläufiger Werte ist die Industrieproduktion preis-, kalender- und saisonbereinigt gegenüber dem Dezember 2013 um 1,7 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Januar 2013 erhöhte sich der Güterausstoß um 3,5 Prozent.

Veränderung gegenüber Dezember 2013: Plus 1,7 Prozent

Im Vergleich zum Vormonat stieg die Produktion in der rheinland-pfälzischen Industrie preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,7 Prozent. Alle drei Industriehauptgruppen verzeichneten einen höheren Güterausstoß. Am stärksten zog die Produktion im Investitionsgüterbereich an (plus 2,9 Prozent). Die Konsumgüter- sowie die Vorleistungsgüterproduzenten weiteten ihren Output ebenfalls aus (plus 2,6 bzw. plus 1,1 Prozent). Gleiches gilt für die drei großen Branchen des Landes. Im Maschinenbau wurde die Produktion am deutlichsten hochgefahren (plus 3,1 Prozent). Im Fahrzeugbau sowie in der chemischen Industrie erhöhte sich der Güterausstoß um 1,5 bzw. 1,1 Prozent.

Veränderung gegenüber Januar 2013: Plus 3,5 Prozent

Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich der bereinigte Output des verarbeitenden Gewerbes um 3,5 Prozent erhöht. Alle drei Industriehauptgruppen weiteten ihre Produktion aus. Die größte Steigerung wiesen die Vorleistungsgüterhersteller auf (plus 4,6 Prozent). Die Investitionsgüter- sowie die Konsumgüterproduzenten steigerten ihren Güterausstoß um 3,2 bzw. 1,2 Prozent. In den drei großen Branchen des Landes verlief die Entwicklung uneinheitlich. In der chemischen Industrie sowie im Maschinenbau wurde mehr hergestellt als im Vorjahr (plus 9 bzw. plus 4,9 Prozent). Im Fahrzeugbau wurde die Produktion dagegen urückgefahren (minus 1,4 Prozent).

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im verarbeitenden Gewerbe stellen auf der Basis der vorläufigen Ergebnisse für das verarbeitende Gewerbe insgesamt, für die wichtigsten Güterhauptgruppen und für die größten Industriebranchen in Rheinland-Pfalz monatlich die Auftragseingänge (real) und die Produktion (real) in Form von Indizes und Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahresmonat und dem Vormonat bereit. Die Daten stammen aus dem Monatsbericht sowie der monatlichen Produktionserhebung für Betriebe im verarbeitenden Gewerbe sowie im Bereich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden. Dazu werden regelmäßig rund 1 000 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten befragt.

Die Originalwerte der Indizes werden von kalendarischen (Arbeitstage, Ferien u. Ä.), saisonalen und zufälligen Einflüssen überlagert. Deshalb werden zur Beurteilung der Konjunkturentwicklung Zeitreihen herangezogen, die mithilfe des Berliner Verfahrens (BV4.1) bereinigt werden. Die kalender- und saisonbereinigten Werte ergeben sich, indem man die Originalwerte um die geschätzten kalendarischen und saisonalen Einflüsse bereinigt. Die Trend-Konjunktur-Komponente entspricht im Vergleich zu den kalender- und saisonbereinigten Werten den zusätzlich um die Zufallsschwankungen bereinigten Originalwerten.

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen)

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