Industrieproduktion im November 2018 gesunken

Der Index der rheinland-pfälzischen Industrieproduktion ist im November 2018 gegenüber dem Vormonat kräftig gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex um 5,6 Prozent unter dem Niveau von Oktober 2018.

Der Output der Investitionsgüterhersteller schrumpfte deutlich um 6,3 Prozent. Die Vorleistungsgüterproduktion fiel im November ebenfalls geringer aus als im Vormonat (minus 1,7 Prozent). In der Konsumgüterindustrie erhöhte sich die Ausbringung hingegen um fünf Prozent.

In den drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes lag der Güterausstoß im November 2018 unter dem Niveau des Vormonats: Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die zur Investitionsgüterindustrie zählen und gemessen am Umsatz die zweitgrößte Industriebranche bilden, mussten die stärksten Produktionseinbußen hinnehmen (minus 7,7 Prozent). Im Maschinenbau, der zur Investitionsgüterindustrie gehört und gemessen am Umsatz unter den Industriebranchen an dritter Stelle steht, sank die Ausbringung ebenfalls deutlich (minus 6,4 Prozent). Die Chemieindustrie, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und die umsatzstärkste Branche ist, drosselte ihre Produktion um 2,8 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat war ebenfalls ein Rückgang der Industrieproduktion zu verzeichnen (minus 2,6 Prozent). Ein deutliches Minus gab es in der Vorleistungsgüterindustrie, das unter anderem auf die schwache Entwicklung der Chemieindustrie zurückzuführen ist. In der Investitionsgüterindustrie fiel der Güterausstoß etwas geringer aus als im November 2017; vor allem im Maschinenbau, aber auch in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen gab es Produktionseinbußen. Der Output der Konsumgüterhersteller lag hingegen über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)

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