Industrie, Bau, Handwerk: Pressemitteilungen

Im Corona-Jahr 2020 setzte die rheinland-pfälzische Industrie weniger um und reduzierte den Personalbestand. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Erlöse um 8,4 Prozent unter dem Wert von 2019 (Deutschland: minus 8,8 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten nahm um zwei Prozent ab (Deutschland: minus 2,2 Prozent).

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Die rheinland-pfälzische Industrie erzielte im November 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr Umsatz. Nach Angaben des Statistischen Landesamts in Bad Ems lagen die Erlöse bei 7,5 Milliarden Euro und damit um 2,8 Prozent höher als im November 2019. Die Beschäftigtenzahl sank hingegen um 2,5 Prozent. In Deutschland lagen die Umsätze um 1,6 Prozent über und die Beschäftigung um 2,8 Prozent unter dem Vorjahreswert.

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Nach den rückläufigen Erträgen im zweiten Quartal 2020, die durch den Lockdown geprägt waren, lagen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk im dritten Quartal wieder im Plus. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Erlöse in den Monaten Juli bis September 2020 um 1,4 Prozent über dem Niveau des dritten Quartals 2019 (Deutschland: plus 0,7 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten ist weiterhin rückläufig. Das Minus lag im dritten Quartal bei 2,4 Prozent. (Deutschland: minus 2,1 Prozent).

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Im Oktober 2020 lagen die Umsätze und die Beschäftigtenzahl im rheinland-pfälzischen Verarbeitenden Gewerbe erneut unter den Vorjahresergebnissen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems betrug das Umsatzminus 6,1 Prozent im Vergleich zum Oktober 2019. Der Beschäftigungsrückgang verharrte wie im Vormonat auf 2,8 Prozent. In Deutschland lagen die Umsätze um drei Prozent und die Beschäftigung um 2,9 Prozent unter dem Vorjahreswert.

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Mehr Beschäftigte, mehr Umsatz, weniger Betriebe: das kennzeichnet das Bauhauptgewerbe in Rheinland-Pfalz im Jahr 2020. Wie das Statistische Landesamt auf Basis der Ergänzungserhebung im Bauhauptgewerbe mitteilt, waren im Juni 2020 in dieser Branche 43.919 Personen tätig, 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Betriebe verringerte sich von Juni 2019 auf Juni 2020 um 1,5 Prozent auf 3.944. Im Jahr 2019 erzielte das Bauhauptgewerbe 6,3 Milliarden Euro Umsatz, das waren vier Prozent mehr als im Jahr 2018.

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Die Betriebe der rheinland-pfälzischen Industrie tätigten 2019 Investitionen in Höhe von 3,4 Milliarden Euro. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems folgte damit auf den Rekordwert des Vorjahres ein um 148 Millionen Euro bzw. 4,1 Prozent niedrigerer Investitionswert in Maschinen und Anlagen sowie in Grundstücke und Gebäude (Deutschland: plus 2,7 Prozent). Der Anteil der Investitionen am Gesamtumsatz – die Investitionsquote – stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent.

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Im September 2020 sanken die Umsatz und Beschäftigenzahlen der rheinland-pfälzischen Industrie im Vergleich zum Vorjahresmonat abermals; die Umsatzrückgänge fielen jedoch niedriger aus als in den Vormonaten und bewegten sich nach Angaben des Statistischen Landesamtes mit minus 4,2 Prozent wieder im einstelligen Bereich. Die Veränderungsrate der Beschäftigtenzahlen blieb mit minus 2,8 Prozent auf dem Niveau des Vormonats. In Deutschland lagen die Umsätze um 3,6 Prozent und die Beschäftigung um drei Prozent unter dem Vorjahreswert.

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Im August 2020 war hinsichtlich der Entwicklung der Umsatz- und Beschäftigtenzahlen im rheinland-pfälzischen Verarbeitenden Gewerbe weiterhin keine Entspannung erkennbar. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Umsätze um 16,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Somit dauerte der Abwärtstrend der Umsatzentwicklung aus den beiden Vormonaten weiter an (minus 8,3 und minus zwölf Prozent).

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Erstmalig seit fünf Jahren sind die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk rückläufig. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Erlöse in den Monaten April bis Juni 2020 um 7,2 Prozent unter dem Niveau des zweiten Quartals 2019 (Deutschland: minus 7,4 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten ist weiter zurückgegangen; aktuell liegt die Abnahme bei 1,9 Prozent gegenüber dem 2. Quartal 2019 (Deutschland: minus 1,7 Prozent).

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